KPÖ Wien
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1. Mai 2010 - Rede von Alois Reisenbichler

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde!
Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Liebe Genossinnen und Genossen!

Seit 120 Jahren kämpfen Arbeiterinnen und Arbeiter am 1. Mai für soziale Rechte wie den 8-Stunden-Tag. Trotzdem ist der 8-Stunden weder global noch in Europa verwirklicht. Und auch in Österreich wird die Anzahl jener Arbeitenden, die mit 8-Stunden Erwerbsarbeit wirtschaftlich nicht überleben können, wieder größer. Die ArbeiterInnenbewegung braucht einen langen Atem – genauso wie die Friedensbewegung.

Dieser Kampftag der ArbeiterInnenklasse war immer auch ein Tag des Engagements gegen Ausbeutung und Krieg sowie für Frieden und Abrüstung, für internationale Solidarität.

„Krieg ist immer eine Niederlage der Menschheit.“ Dieses Papstwort, das ich bei meiner Rede vor fünf Jahren zitierte, war damals richtig und es hat sich in den letzten Jahren deutlich gezeigt, dass es wirklich stimmt. Das gilt für viele Kriege in der Welt. Vor allem zeigt es die Entwicklung in Afghanistan und im Irak, dass Krieg keine Probleme löst, sondern das Problem ist. Die Millionen Menschen, die gegen diese Kriege demonstrierten haben, haben Recht gehabt.

Nein zum Krieg heißt nicht nur gegen jene zu protestieren, die Kriege führen, sondern auch gegen jene, die aufrüsten wollen, die auf militärische Machtpolitik setzen und damit Kriege vorbereiten.

Wir unterstützen die Forderung der weltweiten Friedensbewegung, vor allem jener in den USA und in Deutschland, nach einem sofortigen Abzug der fremden Truppen aus dem Irak und aus Afghanistan.

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Irma Schwager: Zum zehnten Todestag von Margarete Schütte-Lihotzky

Irma Schwager: Zum zehnten Todestag von Margarete Schütte-Lihotzky

Wenige Tage vor ihrem 103. Geburtstag ist Grete Schütte-Lihotzky vor zehn Jahren an einer Grippeinfektion gestorben. Sie gehörte zu den großen Frauenpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, die sich auch unter schwierigsten Bedingungen für ein besseres Leben der Menschen einsetzte.

Zum Lesen des Beitrags: Links auf PolDi klicken!

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Manifest gegen materielle und geistige Armut

Ein Gespenst geht um in Europa, in Wien, in Margareten – das Gespenst der Armut. Alle Mächte der Europäischen Union haben zwar das “Jahr zur Bekämpfung der Armut und der sozialen Ausgrenzung” ausgerufen, sich aber in Wirklichkeit zu einer unheiligen Hetzjagd gegen die Armen verbündet, statt die Armut zu bekämpfen.

Der gesamte Manifest von Wolf Jurjans findet sich auf www.kpoe.at

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1. Mai 2010 - WIEN

Treffpunkt der alternativen linken 1. Mai-Demonstration in Wien, welche von einem Personenkomitee organisiert wird, ist das Denkmal gegen Krieg und Faschismus bei der Albertina (10.30 Uhr).

Um ca. 11.30 Uhr wird die Abschlußkundgebung beim Parlament stattfinden.

Ab 13 Uhr findet bei freiem Eintritt das traditionelle 1. Mai-Fest der KPÖ-Wien und des GLB am Siebensternplatz (1070) statt.

Der Aufruf des Personenkomitees 1. Mai 2010

Aufruf der KPÖ

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Genosse Beranek ist verstorben

Genosse Dieter Beranek, geb. 1927, ist 1950 der KPÖ beigetreten. Lange Jahre war er als Lektor im Globus-Verlag tätig. Sein Markenzeichen war sein sehr bescheidenes Auftreten kombiniert mit größter Hilfsbereitschaft.

An der Volkshochschule Hernals hat er über viele Jahre hinweg Kurse zum Zeitgeschehen angeboten, zu welchen er linke ReferentInnen eingeladen hat - so dass weit über die Reihen der KPÖ hinaus Menschen angesprochen werden konnten.

Genosse Beranek war bis zuletzt - über alle Höhen und Tiefen von 6 Jahrzehnten aktiver Tätigkeit hinweg - in seiner Parteigruppe aktiv. Kein Treffen, an welchem er nicht teilnahm, kein Volksstimmefest, an welchem er nicht aktiv mitwirkte.

Wir werden Genossen Beranek in Erinnerung behalten - unsere Anteilnahme gilt seiner Frau und seiner Familie.

Stadtleitung der KPÖ-Wien, KPÖ-Bundesvorstand

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Vergessen wir nicht die Lehren des Februar 34

Am 13. Februar fand in Wien-Hietzing – beim Denkmal für Karl Münichreiter – eine gemeinsame Kundgebung der KPÖ-Hietzing mit den Sozialistischen Freiheitskämpfern und der SJ statt.

U.a. ergriff auch Fritz Propst (Jahrgang 1916) das Wort, der 1938 auf Anweisung der Parteileitung der KPÖ aus Österreich flüchtete. In England beteiligte sich Gen. Propst dann federführend am Aufbau von Young-Austria, welches für die Wiedererrichtung eines unabhängigen und demokratischen Österreichs warb. Hunderte Young-Austria-Mitglieder – u.a. auch Fritz Propst – kämpften schließlich in der britischen Armee für die Befreiung Österreichs vom Nazi-Faschismus.

Nachfolgend die Rede von Gen. Fritz Propst:

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Dolfi Culik ist verstorben

Die KPÖ-WienAm 12. Jänner ist Genosse Dolfi Culik im Alter von 78 Jahren verstorben. Auch alle die ihn in der Partei näher kannten und über seine gesundheitlichen Probleme Bescheid wussten, traf sein Ableben plötzlich und unerwartet.

Genosse Culik gehörte zu jenen älteren Mitgliedern der KPÖ-Donaustadt, die über mehrere Jahrzehnte und in verschiedenen Parteifunktionen in unserer Bezirksorganisation tätig waren und sich auch von den politischen Umbrüchen und daraus folgenden Rückschlägen unserer Partei Anfang der Neunziger Jahren nicht entmutigen ließen, ihre Tätigkeit fortsetzten und damit viel zur Neuorganisation und dem in letzter Zeit bemerkbaren Aufschwung unserer Bezirksparteigruppe beitrugen.

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Alles Gute und

Die KPÖ-Wien

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Albert Maszar ist gestorben

Die KPÖ-WienGeboren 1924 als Arbeiterkind lernte er schon früh die Not kennen - sein Vater war 10 Jahre lang arbeitslos. Schon in den 30er Jahren kommt er auch erstmals mit der KPÖ in Kontakt.

1942 wurde er in die Wehrmacht eingezogen - wo er die Schrecken des Krieges erlebte. Er gerät in die französische Kriegsgefangenschaft - was er jedoch zugleich nutzt, um neuerlich in Kontakt mit KommunistInnen zu treten. Gleich nach seiner Heimkehr aus der Kriegsgefangenschaft tritt Albert Maszar der KPÖ bei.

Als Betriebsrat ist er bei Trauzl, Hofherr-Schrantz und Böhler tätig, wo er aufgrund seines aufrechten, ehrlichen und uneigennützigen Eintretens für die Interessen der ArbeiterInnen große Anerkennung findet.

1956 wurde Bertl, wie er genannt wird, Mitglied der Wiener Stadtleitung, welcher er mehr als 2 Jahrzehnte angehörte. Viele, viele Jahre war er auch als Bezirkssekretär in Floridsdorf aktiv.

KPÖ-Florisdorf - Wr. Stadtleitung - KPÖ-Bundesvorstand

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Beschlossene Resolutionen & Anträge der 22. Landeskonferenz

Die KPÖ-WienNachfolgend die Resolutionen und Anträge, die auf der 22. Landeskonferenz der KPÖ-Wien beschlossen wurden.

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Nachlese zur 22. Landeskonferenz der KPÖ-Wien

„Es war eine intensive und eine produktive Landeskonferenz“ – so das Resümee zur 22. Landeskonferenz der KPÖ-Wien, welche am 5. Dezember im „Haus der Begegnung Mariahilf“ stattgefunden hat.

Die Konferenz war gekennzeichnet durch rege und solidarische Debatten in drei Arbeitskreisen wie auch im Plenum.

Neben diversen Gästen war auch Ute Bock eingeladen worden, um über Ihr Engagement im Bereich der Asyl- und Flüchtlingspolitik zu berichten. Frau Bock erntete für ihre Ausführungen über die „untragbaren Zustände“, mit welchen Asylsuchende konfrontiert sind, natürlich viel Applaus.

Gegen Ende der Konferenz wurde der 16-seitige Hauptantrag (einstimmig) sowie 4 Resolutionen und 3 „sonstige Anträge“ (zumeist mit 1er Enthaltung) beschlossen.

Ebenfalls auf der Tagesordnung der Landeskonferenz stand die Neuwahl der Wiener Stadtleitung und der Kontrolle. Alle 21 Mitglieder der Stadtleitung (10 Genossinnen, 11 Genossen), die zur Wahl angetreten waren, wurden mit 90% und mehr Zustimmung gewählt – selbiges war auch bei der Kontrolle der Fall.

Ebenfalls in geheimer Wahl wurde der Spitzenkandidat für die kommende Gemeinderatswahl in Wien gewählt. Landessprecher Zach konnte sich über eine Zustimmung von rund 90 Prozent erfreuen.

Bei der Teilkonstitutierung der Stadtleitung wurden dann Didi Zach zum Landessprecher, Susanne Empacher zur stellvertretenden Landessprecherin und Susi Krpec zur Landeskassierin gewählt.

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Walter Hnat - Gründer des WUK - ist verstorben

Walter Hnat war Zeit seines Lebens engagierter und unorthodoxer Kommunist. In Erinnerung bleiben wird er aber als Initiator, Mitbegründer, unermüdlicher Aktivist und erster Obmann des WUK.

Schon ab 1934 war Genosse Hnat im antifaschistischen Widerstand tätig. 1939 wurde er wegen "illegaler Betätigung für ein freies Österreich und Vorbereitung zum Hochverrat" zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt.

Nach Kriegsende trat Genosse Hnat in den Dienst der Wiener Polizei ein, und legte die Berufsreifeprüfung an der Universität Wien ab. Er engagierte sich in der Volksbildung, und war im Rahmen der Gewerkschaftsbewegung im Kulturbereich tätig.

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Internationale Solidarität am Volksstimmefest

Die KPÖ-WienAm Volksstimmefest wird nicht nur gefeiert - auch politische Fragen spielen natürlich eine große Rolle. In diesem Sinne hat die KPÖ Ruzbeh Ebrahimi, Vertreter der Tudeh Partei Iran, gebeten, mit einer kurze Rede auf die aktuellen Entwicklungen im Iran einzugehen. Nachfolgend die Rede im Wortlaut.

Liebe Freundinnen und Freunde, Liebe Genossinnen und Genossen!

Die Welt hat in den letzten Wochen in den Medien ein anderes Bild des Iran gesehen.
Der Iran erfährt eine große politische und gesellschaftliche Veränderung.
Es hat ein irreversibler Prozess in der iranischen Gesellschaft begonnen, der nicht mehr aufhaltbar ist.

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Adios und bis zum Volksstimmefest 2010

Großes Interesse gab es auch dieses Jahr am Volksstimmefest der KPÖ. Zwar war es an beiden Abenden kühl - doch 2 ganze Festtage ohne Regen und viele tolle Auftritte von engagierten Künstlern und Künstlerinnen sorgten für großen Besucherandrang. Bei Spanferkel und Budweiser-Bier, türkischen und kubanischen Spezialitäten lässt sich halt gut plaudern - mit alten Freunden und neuen Bekannten.

Am Samstag und am Sonntag traten u.a Kollegium Kalksburg, Florian Kmet, Ballrock, Tropicolombia, Die Schmetterlinge u.v.a.m. auf. Auch das Kinderprogramm, die traditionelle Lesung "Linkes Wort" sowie die Judo- und Schachbewerbe gab es - so wie jedes Jahr - zu bestaunen.

Kleine Problemchen (das Helium-Gas für die KPÖ-Luftballone war zu knapp bemessen, die Umbaupausen auf den Bühnen dauerten zu lange, was etliche Programmverzögerungen zur Folge hatte, ...) wurden souverän gelöst oder gelassen zur Kenntnis genommen. Und so war es auch nicht verwunderlich, dass bis weit nach Mitternacht eine tolle Stimmung auf der Jesuitenwiese herrschte. Und am Sonntag war dann oft zu hören - "Adios - bis nächstes Jahr beim schönsten Fest von Wien".

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"Die Schmetterlinge" präsentieren "Verdrängte Jahre" am VS-Fest 2009

Zu den musikalischen Hauptacts des diesjährigen Volksstimmefests wird ganz sicherlich der Auftritt der Schmetterlinge, die am 5. September wieder einmal das bekannte und berühmte Werk "Verdrängte Jahre" von Jura Soyfer aufführen, zählen.

Am Samstag gibt´s zudem folgende Gruppen auf der Jesuitenwiese zu sehen und zu hören: Evelyn Blumenau und Walter Kreuz, Florian Kmet, Ballrock, Tropicolombia, Grup Safran, Hot Pants Road Club, Michaela Rabitsch & Robert Pawlik, phoenics, Kindertheater HEUSCHRECK, den Original Wiener Praterkasperl und das "Heuschreck-Musical".

Am Sonntag treten u.a. auf: Nergiz, Genosse Brenner & die Raubkopierer, Mosa Sisic, Drumatical Theatre, Helga Porpaczy & Peter Czermak, Kollegium Kalksburg, W.i.t.Ch., Wiener Linien Blues Band und gecko-art.

So wie jedes Jahr gibt´s natürlich auch wieder die Lesung "Linkes Wort".

Details zum Programm

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Ossy Stöger ist gestorben

Die KPÖ-WienDer langjährige Bezirksrat der KPÖ in der Leopoldstadt Ossy Stöger ist vergangene Woche im 88. Lebensjahr gestorben. Ossy Stöger gehörte in den 60er,70er und bis zum Beginn der 80er Jahre zu den profiliertesten Kommunalpolitikern der KPÖ-Wien. Seine profunden Kenntnisse der Wiener Landesgesetzgebung und des Wahlrechts halfen der Partei bei zahlreichen Wahlkämpfen.

Josef Iraschko, der das von der KPÖ wieder errungene Bezirksratsmandat in der Leopoldstadt ausübt, errinnerte daran, daß Ossy Stöger für seine Leistungen im Interesse der Bevölkerung mit dem Goldenen Verdienstzeichen des Landes Wien ausgezeichnet wurde.

Die Verabschiedung findet am Montag, 31. August, um 11 Uhr in der Feuerhalle des Krematorium Simmering statt.

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Aktuelle Pickerl der KPÖ

Nachfolgend die aktuellen Pickerl der KPÖ, die per Mail - wien@kpoe.at - bestellt werden können.

Auf die Postadresse, an welche das Material geschickt werden soll, nicht vergessen - und bitte keine illusorischen Stückzahlen.

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Einberufung der 22. Wiener Landeskonferenz der KPÖ-Wien

Die KPÖ-WienDatum: Samstag, 5. Dezember 2009
Beginn: 9.30 Uhr (Einlass ab 8.30 Uhr), voraussichtliches Ende 19 Uhr
Ort: Haus der Begegnung, Königseggasse 10, 1060

vorgeschlagene Tagesordnung:
1. Eröffnung und Konstituierung der Konferenz
2. Rechenschaftsbericht - Referat(e) zur politischen Orientierung der KPÖ-Wien
3. Finanzbericht und Bericht der Landeskontrolle
4. Diskussion zum Referat, zu den Berichten, zur Diskussionsgrundlage und den Anträgen
5. Neuwahl der Wr. Stadtleitung und der Landeskontrolle
6. Bericht der Antragskommission, Abstimmung der Anträge
7. Abschluss der Konferenz

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1. Mai 2009: Wir bezahlen nicht für Eure Krise

Die Wirtschaftskrise stand im Zentrum der diesjährigen "alternativen linken 1. Mai Demonstration" in Wien, zu welcher das Personenkomitee 1. Mai - unterstützt von KPÖ, GLB, der Wiener Friedensbewegung und anderen Gruppen - aufgerufen hatte.

Bei der Abschlusskundgebung sprachen Günther Hopfgartner, Spitzenkandidat der KPÖ zur EU-Wahl im Juni, KPÖ-Bezirksrätin Susanne Empacher für EL-Fem (A) und Michael Genner von Asyl in Not.

Hopfgartner: "Es ist zuallererst eine Frage der Machtverhältnisse, welche Lösungsansätze für die aktuelle Krise des kapitalistischen Systems zur Anwendung kommen. Forderungen der Linken wie die Besteuerung von Reichtum, die Vergesellschaftung von Banken oder die Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich statt Kurzarbeit haben nur eine reele Chance auf Durchsetzung, wenn der geballten Macht des Kapitals und seiner politischen Klasse eine kampfbereite politische Linke gemeinsam mit den sozialen Bewegungen entgegentritt.

Eine selbstbewusste Linke zumal, die sehr klar und deutlich wieder eine alte Einsicht formuliert: Die Krise gehört zum Wesen des Kapitalismus! Eine nachhaltige Strategie zur Lösung der aktuellen, wie auch künftiger ökonomischer und sozialer Krisen muss daher letztendlich den Kapitalismus selbst bzw. dessen Überwindung zum Ziel haben!"

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Berta Brichacek ist verstorben

Die KPÖ-WienAm 3. April ist Berta Brichacek im 95 Lebensjahr verstorben. Genossin Brichacek, Kind einer Arbeiterfamilie, lernte den Beruf einer Buchbinderin. 1933 trat Sie der KPÖ bei. Über Prag musste Sie 1938 nach London emigrieren, wo Sie maßgeblich am Aufbau der Freien Österreichischen Jugend beteiligt war, die für die Befreiung Österreichs vom NS-Faschismus kämpfte.

Nach der Befreiuung Österreichs war Sie in der FÖJ, in der Gewerkschaft, im Bund Demokratischer Frauen und der KPÖ jahrzehntelang aktiv. Am 21. Parteitag der KPÖ wurde Sie in die Schiedskommission gewählt.

Auch nach einem schweren Unfall hat Sie sich nicht unterkriegen lassen. Berta Brichacek war bis vor wenigen Jahren aktiv im politischen Geschehen involviert - lange beteiligte Sie sich auch aktiv in der Bezirksorganisation Favoriten.

Genossin Brichacek konnte mit Stolz auf ein bewegtes und kämpferisches Leben zurück blicken.

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Telefon: +43 1 214 45 50
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