KPÖ Wien
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Gedenkkundgebung: NIEMALS VERGESSEN! Nie wieder Faschismus!

Antifaschismus"In den Jahren 1939 - 1942 wurden vom ehemaligen Aspangbahnhof zehntausende österreichische Juden in Vernichtungslager transportiert und kehrten nicht mehr zurück"

NIEMALS VERGESSEN! Nie wieder Faschismus!

Mahnwache und Kundgebung
Samstag, 9. November 2013, 19 Uhr
Gedenkstein vor dem ehemaligen Aspangbahnhof
Platz der Opfer der Deportation (bei Ecke A.-Blamauerg./Aspangstr.), 1030 Wien

Vor 75 Jahren: In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 brannten in Wien 42 Synagogen und jüdische Bethäuser, zahllose jüdische Geschäfte und Wohnungen wurden geplündert, zerstört und beschlagnahmt. 6547 Juden wurden festgenommen und 3700 davon in das Konzentrationslager Dachau verschickt.

Hinter all diesen Daten, Zahlen und Fakten steht jenes unsagbar grauenvolle Leid, das in der "Reichskristallnacht", im "Novemberpogrom 1938" jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern von den nationalsozialistischen Machthabern angetan wurde.

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Wohnhausanlage Pasettistraße 9 – 21 wird nach kommunistischem Widerstandskämpfer Josef Baldrmann benannt

Antifaschismus Wenn am 17. September 2013 die Wohnhausanlage Pasettistraße 9 – 21 (17 Uhr vor den Stiegen 2 und 3) in einem Festakt nach Josef Baldrmann benannt wird, so hat der Bezirk, die Stadt Wien, die Republik Österreich spät aber doch einem Mann Ehre erwiesen, die ihm gebührt und vielen Anderen noch nicht gewährt wurde.

die Biografie Josef Baldrmanns

Der am 28. Februar 1903 geborene Brigittenauer Werkzeugmacher und Fräser Josef Anton Baldrmann (er wohnte in der Burghardtg. 28/4) trat als 15-jähriger der Sozialistischen Arbeiterjugend bei. Mit 18 wurde er Mitglied der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei. Baldrmann war einer jener, die die demokratischen Errungenschaften mit der Waffe zu verteidigen bereit waren. Er schloss sich dem Republikanischen Schutzbund, der Wehrorganisation der Sozialdemokratie, an.

Das ständige Zurückweichen der Parteiführung vor der Regierung Dollfuß, einer Koalition aus Christlichsozialen und den faschistischen „Heimwehren“, und schließlich die Niederlage des Schutzbunds in den Februarkämpfen 1934 veranlassten Baldrmann – wie Tausende andere Schutzbündler – sich der bereits 1933 in die Illegalität gedrängten KPÖ anzuschließen.

Hier das gesamte Flugblatt der KPÖ-Brigittenau

Nachtrag vom 19.9.: Die KPÖ bzw. der Kampf von Kommunisten und Kommunisten gegen die NS-Diktatur darf auch 2013 noch immer bzw. schon wieder nicht erwähnt werden. In der hochoffiziellen Aussendung der Stadt bzw. des SPÖ-Stadtrats findet sich jedenfalls kein einziges Wort über die politische Heimat von Josef Baldrmann.

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Ein sichtbares Zeichen gegen das Vergessen!

AntifaschismusEin Kaktusbericht über die „4. Donaustädter GEDENK-Wanderung“ in der Lobau

Wie im Vorjahr begrüßte Bezirksvorsteher Norbert Scheed letzten Sonntag die TeilnehmerInnen der „4.Donaustädter-GEDENK-Wanderung“ in der Lobau - einer antifaschistische Gedenkveranstaltung in der Donaustadt, zu deren „PartnerInnen" neben der AHS Heustadelgasse, der Herta Firnberg-Schule, der Musikschule Donaustadt, der SPÖ-Donaustadt und zahlreichen SPÖ nahen Organisationen, den Donaustädter Grünen, dem Verein Gedenkdienst, der Initiative „Rassismusfreies Transdanubien“ auch die KPÖ-Donaustadt zählt.

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VfGH erklärt Untersagung der Anti-WKR-Demo 2011 für verfassungswidrig

Antifaschismus"Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat die Untersagung einer Demonstration gegen den Burschenschafterball 2011 für verfassungswidrig erklärt", berichtet heute die Tageszeitung "Der Standard".

Der Staat - so der Standard-Bericht weiters - "habe die Pflicht, die Ausübung des Versammlungsrechtes zu garantieren, diese Pflicht sei mit der Demo-Untersagung verletzt worden, so der VfGH."

KPÖ-Landessprecher Didi Zach: "Ich erachte dieses Urteil des VfGH für sehr, sehr wichtig, weil damit unzweideutig klar gestellt ist, dass die Behörden nicht mutmillig Demonstrationen untersagen können."

Zach abschließend: "Ich appelliere an Fischer, Faymann, Spindelegger, Mikl-Leitner, Häupl und Vassilakou endlich dafür sorgen, dass kein WKR-Ball mehr - egal unter welchen Namen - in der Hofburg stattfindet, denn schließlich gehören die Räumlichkeiten in der Hofburg ja der Republik und dieDurchführung eines Balls bei welchem sich heimische und europäische RechtsextremistInnen in der Hofburg treffen, stellt, so meine ich, eine klare Verletzung des Pachtvertrags zwischen der Republik Österreich und der Kongresszentrum Hofburg Betriebsgesellschaft dar."

Zum Thema siehe auch WKR: Polizeikessel und das Schweigen des ORF

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Rassistisch, Sozialdarwinistisch, Menschenverachtend, Heuchlerisch

AntifaschismusHC Strache frisst ja nicht selten Kreide, um zu verhindern, dass einige tausend oder zehntausend WählerInnenstimmen verloren gehen. Anders agieren da schon die Herrschaften der zweiten und dritten Reihe, die nur selten ihr rassistisches, sozialdarwinistisches und menschenverachtendes Weltbild verheimlichen.

Der Klubobmann der FPÖ-Wieden, Georg Schuster, erklärt z.B. heute, dass die Wiedner natürlich höchste Toleranz gegenüber Hilfsbedürftigen haben, "aber ihnen jetzt die "zweite Gruft", die obdachlose Ausländer beherbergt, vor die Nase zu setzen, ist einfach zu viel".

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Grußbotschaft von Fritz Propst beim "Zug der Gemeinsamkeit"

AntifaschismusLiebe antifaschistische Freunde und Freundinnen, liebe Genossen und Genossinnen

Wie vielen von Euch ja bekannt ist, wurde ich bereits von den Austrofaschisten mehrmals inhaftiert. Als Hitler und seine Schergen Österreich im März 1938 besetzten (Schuschnigg kapitulierte ja ohne einen Schuss) erteilte mir die Parteiführung der KPÖ den Auftrag, Österreich zu verlassen. Zuerst kam ich in die Tschechoslowakei, dann konnte ich nach England flüchten.

Wir AntifaschistInnen kämpften aber natürlich auch im Exil weiter. In England gründeten wir Young Austria, eine Sammlungsbewegung aller antifaschistischen österreichischen Jugendlichen. Und wir versuchten die englische Bevölkerung darüber aufzuklären, warum ein demokratisches Österreich wiedererstehen soll.

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Der Opfer gedenken, die Täter beim Namen nennen, den WiderstandskämpferInnen danken

AntifaschismusRund 150 bis 200 AntifaschistInnen versammelten sich gestern trotz winterlicher Temperaturen und eisigen Windes in Wien, um der Opfer der NS-Barbarei zu gedenken, an die Mitverantwortung vieler ÖsterreicherInnen an den Nazi-Verbrechen zu erinnern und um die WiderstandskämpferInnen zu würdigen. Initiiert wurde die Veranstaltung, die viele politische und weltanschauliche Zugänge zum `Zug der Gemeinsamkeit´ zusammenführte, vom KZ-Verband Wien.

Beim Auftakt sprach Raimund Fastenbauer, Generalsekretär der IKG. Zudem wurde ein Statement des Auschwitz-Überlebenden Hugo Brainin verlesen.

Bei einer Zwischenkundgebung beim Stephansplatz sprachen der ehemalige Bezirksvorsteher des 1. Bezirks, Richard Schmitz, Nikolaus Kunrath von den Grünen und Raoul Narodoslavsky vom KZ-Verband Wien als Enkel einer Frau, die dem NS-Euthanasie-Programm zum Opfer fel.

Bei der Abschlusskundgebung beim Hrdlicka-Denkmal auf der Albertina wurde ein Statement von Fritz Propst, der in der britischen Armee für die Befreiung Österreichs kämpfte, verlesen. Zudem sprachen Moritz Yvon als Vertreter der HOSI, Dora Schimanko, die in England die Nazi-Greuel überleben konnte, Otto Bruckner von der KI, Hans Breuer und KPÖ-Bundessprecher Mirko Messner.

Messner sagte in seiner Rede u.a.: "Die Europäische Linke wurde am 8. Mai 2004 gegründet. Also zum Jahrestag der Kapitulation Nazideutschlands. Das war kein Zufall. Das war die Antwort auf ein Europa, dessen politische Klasse heute zum Teil schon dabei ist, sich vom eigenen Projekt zu distanzieren, und die wieder auf nationalistische Abgrenzung setzt. Und es ist kein Zufall, dass die Kommunistische Partei Österreich zu den 15 Gründungsparteien der Europäischen Linken gehört. Wir, die österreichischen Kommunisten und Kommunistinnen, wollen auch auf diesem Weg unseren Beitrag leisten – zu einem anderen Österreich in einem anderen Europa. In einem, das durch den sozialen Widerstand gegen Konzerne, Banken, ihre Mediatoren neu gestaltet wird. In einem Europa, in dem die Erinnerung an den antifaschistischen Widerstand aus den Archiven wieder zurückkehrt ins öffentliche Bewusstsein."

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Die Verbrechen des Nationalsozialismus sind nicht vom Himmel gefallen!

AntifaschismusEindrucksvolle überparteiliche Gedenkkundgebung am 12.März vor der Donaucitykirche.

Zu dieser Kundgebung rief wie im Vorjahr ein politisch breites „transdanubisches“ Bündnis aus verschiedenen politischen, weltanschaulichen und kulturellen Zugängen auf.

Anlässe für die Kundgebung waren der 75. Jahrestag der nationalsozialistischen Machtübernahme in Österreich und das Festhalten an Abgeordneten mit einem bedenklichen Verhältnis zur NS-Terrorherrschaft - wie Martin Graf: Er ist Obmann der FPÖ-Donaustadt, die die Benennung einer Straße nach Anne Frank ablehnt. Und er bleibt Mitglied der Burschenschaft Olympia - Wo ein Sänger von Texten wie "bei 6 Millionen Juden, da fängt der Spaß erst an" auftrat.

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Antifaschistische Gedenk-Kundgebung: Zug der Gemeinsamkeit

AntifaschismusIm März 1938 okkuppierte Nazi-Deutschland Österreich. Das austrofaschistische Regime, welches die KPÖ (im Mai 1933) und die ArbeiterInnen-Bewegung im Februar 34 niedergeworfen hatte, kapitulierte kampflos.

Die Führung der KPÖ hat noch in der Nacht des deutschen Einmarsches einen Aufruf an das „Volk von Österreich! An alle Völker Europas und der Welt!“ erlassen, in dem das österreichische Volk zum äußersten Widerstand aufgerufen wurde. Die KPÖ hat es aber nicht bei Worten bewenden lassen. Über 2.000 KommunistInnen, darunter zwölf Mitglieder des Zentralkomitees, haben ihr Leben im Kampf gegen den NS-Faschismus geopfert.

Als 7 Jahre später der Faschismus militärisch besiegt war, waren weltweit rund 60 Millionen Opfer zu beklagen. 6 Millionen Juden und Jüdinnen, Sinti und Roma, Regime-Gegner*innen, so genannte A-Soziale u.v.a.m wurden von den Nazis systematisch ermordert.

Auf Initiative des Wiener KZ-Verband findet im Gedenken an den 75. Jahrestag der Annexion eine Gedenk-Demonstration statt.

Wann: 15. März - 15 Uhr

Treffpunkt: Seitenstettengasse/Judengasse

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Die Opfer ehren, den Widerstand würdigen

AntifaschismusIm März 1938 erfolgte die Okkupation Österreichs durch Nazideutschland. Die Führung der KPÖ hat noch in der Nacht des deutschen Einmarsches den Aufruf an das „Volk von Österreich! An alle Völker Europas und der Welt!“ erlassen, der zu den wichtigen historischen Dokumenten der neueren österreichischen Geschichte zählt. In diesem Aufruf wird das österreichische Volk zum äußersten Widerstand aufgerufen und zugleich der Überzeugung Ausdruck verliehen „Durch seine eigene Kraft und durch die Hilfe der Weltfront des Friedens wird ein freies, unabhängiges Österreich wiedererstehen“.

Die KPÖ hat es aber nicht mit Worten bewenden lassen, sie war im gesamten Widerstandskampf eine führende Kraft. Obwohl die KPÖ unter den Bedingungen der tiefsten Illegalität zahlenmäßig eine kleine Partei war, hat sie die schwersten Opfer von allen Parteien gebracht. Über 2.000 KommunistInnen, darunter zwölf Mitglieder ihres Zentralkomitees, haben ihr Leben im Kampf gegen den Faschismus geopfert.

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Martin Grafs Umgang mit der Geschichte – Einfach widerlich!

AntifaschismusDie KPÖ-Donaustadt ruft zur Teilnahme an einer überparteilichen Kundgebung am 12.3.2013 vor der Donaucitykirche und zu einer Demonstration am 15.März 2013 des Wiener KZ-Verbandes auf.

  • Kundgebung Dienstag, 12.3.2013: 18:00 bis 19:00 1220, vor der Donaucitykirche, (vis-a-vis U1 Kaisermühlen)
  • Demonstration Freitag 15.3. Treffpunkt 15:00, 1010, Seitenstettengasse/Judengasse
  • „Am 12.März 1938 wurde Österreich an Nazideutschland angeschlossen. Die Nazi-Ideologie führte zu millionenfachen Massenmord…Nachwievor gibt es Parlamentsabgeordnete, die zur NS-Vergangenheit ein bedenkliches Verhältnis haben. Ein besonders Beispiel dafür ist Martin Graf, 3.Nationalratspräsident und immer noch Bezirksparteiobmann der FPÖ-Donaustadt..." stellen 59 engagierte Personen aus verschiedenen weltanschaulichen, politischen und kulturellen Bereichen vorwiegend aus der Donaustadt und Floridsdorf, darunter die Bezirksvorsteher aus beiden Bezirken, mit Besorgnis in ihrem aktuellen gemeinsamen Aufruf für die Kundgebung in der Donaustadt fest.

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    15. März: Antifaschistische Demonstration in Wien

    AntifaschismusAUFRUF DES KZ-VERBANDS/LANDESVERBAND WIEN zum

    "ZUG DER GEMEINSAMKEIT"

    Wir wollen ein öffentliches Zeichen setzen und am Frei­tagnachmittag, den 15. März, auf einem Marsch durch die Wiener Innenstadt der Ereignisse vor 75 Jahren gedenken. In Erinnerung an die Verfolgung und Ermordung von Juden und Jüdinnen, Roma und Sinti, psychisch kranken und behin­der­ten Menschen, von Kriegsgefangenen und ZwangsarbeiterInnen und jener Menschen aus unterschiedlichen politischen Lagern, die unter Lebens­gefahr Widerstand leisteten, verstehen wir dieses öffentliche Zeichen als Zug der Gemeinsamkeit. Was uns vereint, ist die Forderung "Nie wieder"!

    Im März jähren sich zum 75. Mal die nationalsozialistische Machtübernahme in Österreich (11.3.), der Einmarsch der deutschen Wehrmacht (12.3.) und die Annexion des Landes durch Hitler-Deutschland (13.3.). Auf den Straßen Wiens wurden Juden und Jüdinnen in einer Weise gedemütigt, die bis dahin beispiel­los war.

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    Faschismus ist keine Meinung!

    AntifaschismusIm März 1938 okkuppierte Nazi-Deutschland Österreich. Das austrofaschistische Regime, welches die KPÖ (im Mai 1933) und die ArbeiterInnen-Bewegung im Februar 34 niedergeworfen hatte, kapitulierte kampflos.

    Die Führung der KPÖ hat noch in der Nacht des deutschen Einmarsches einen Aufruf an das „Volk von Österreich! An alle Völker Europas und der Welt!“ erlassen, in dem das österreichische Volk zum äußersten Widerstand aufgerufen wurde. Die KPÖ hat es aber nicht bei Worten bewenden lassen. Über 2.000 KommunistInnen, darunter zwölf Mitglieder des Zentralkomitees, haben ihr Leben im Kampf gegen den NS-Faschismus geopfert.

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    Zach: Eskalation durch die Polizei war unnötig

    Antifaschismus Mehrere tausend AntifaschistInnen waren gestern auf den Straßen Wiens unterwegs, um lautstark und friedlich gegen den WKR-Ball, welcher nun Akademiker-Ball heißt, zu protestieren.

    Laut Berichten von DemonstrantInnen und von Medien kam es zu später Stunde an manchen Orten jedoch zu einem massiven Polizeieinsatz gegen AntifaschistInnen.

    KPÖ-Landessprecher Didi Zach: "Ich war von 17 bis cirka 21 Uhr vor Ort - bis dahin konnte ich keine nenneswerte Zwischenfälle ausmachen. Wenn - wie nun berichtet wird - zwölf Personen wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt festgenommen sowie Hunderte Anzeigen (!!!) erstattet und Identitätsfeststellungen vorgenommen wurden, so zeigt dies eindrucksvoll, wer die Eskalation angestrebt hat."

    Aufgrund von persönlichen Erfahrungen bei vielen Demonstrationen geht Zach davon aus, dass die Eskalation ausgeblieben wäre, wenn die Polizeikräfte sich zurückgehalten hätten. Intention der Einsatzkräfte, so Zach, "war es aber offenbar einmal mehr, protestierende AntifaschistInnen einzuschüchtern und zu kriminalisieren sowie die Personaldaten von AntifaschistInnen zu aktualisieren."

    Nachtrag: Die friedliche Wiener Polizei bei der Arbeit

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    Tausende Menschen protestierten gegen den rechtsextremen Akademikerball

    AntifaschismusAuch 2013 durften sich in der Hofburg erneut Männerbündler & Chauvinisten, Rechtsextremisten & Antisemiten, Deutschnationale & Großkapitalisten zum Tanz treffen. Die Demonstrationen dagegen verliefen bis dato - wie zu erwarten war - ruhig.

    Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Es darf in Wien kein Platz für solche Versammlungen sein. Egal ob diese als Akademikerball oder sonst wie tituliert sind." Die etablierte Politik inklusive der rot/grünen Wiener Stadtregierung müsse "endlich dafür sorgen müssen, dass solche Grufti-Treffen nicht mehr stattfinden dürfen".

    Zugleich verweist Zach darauf, dass der Abbau von demokratischen Mitbestimmungsrechten, der Ausbau des Überwachungsstaates und die fortwährende Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen ohne österreichische Staatsbürgerschaft nicht von rechtsextremen Seilschaften und auch nicht von den FPÖ-Mandataren im Parlament organisiert und durchgezogen wird, "sondern von jenen Parteien, die sich in Sonntags-Reden gerne als Hüter und Verteidiger der Demokratie bezeichnen."

    Zach: "Wer sich gegen Rechtsextremisten in der Hofburg empört, der/die sollte auch nicht zur unmenschlichen österreichischen Asylpolitik schweigen, der/die sollte die Proteste von Asylanten in der Votivkirche nicht als von Radikalinskis instrumentalisiert diffamieren. Wer sich gegen die Rechtsextremisten in der Hofburg empört, der/die sollte auch ohne wenn und aber für Gleiche Rechte für alle Menschen, die in Österreich leben, einstehen!"

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