KPÖ Wien
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Bildungsstreik - grenzübergreifend

Erstmals seit Jahrzehnten wieder werden am 17. November in Europa Universitäten und Hochschulen zeitgleich bestreikt. In der Bundesrepublik, in Österreich, Frankreich und Italien wollen Studierende, Schüler auf der Straße und Lehrende mit solidarischen Bündnispartnern der Bildungsgewerkschaften ihren längerfristig angesetzten Streiktag zu gemeinsamen Bildungsprotesten nutzen.

Wo früher sich Studierendenschaften nebeneinander gegen die unzumutbaren Studienbedingungen wehrten, wird heute im Umfeld der jüngsten Hörsaal-Besetzungen zwischen Münster, München und Wien ein erster Schritt hin zu einem internationalen Zusammenhang getan.

Der ganze Beitrag - entnommen der UZ - Zeitung der DKP

Zum Thema siehe auch ORF-Online: Aktionen in 30 Ländern geplant

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83.000 gegen 7,5 Millionen

BildungSo der Titel eines Flugblattes, welches die KPÖ auf den Großdemonstrationen, die heute in Wien stattgefunden haben, verteilt hat.

83.000 meint jene 83.000 Personen welche 1/3 des gesamten Vermögens in Österreich besitzen - womit 1 % der Bevölkerung so viel Vermögen besitzt wie 90 % aller Menschen in Österreich.

Die Message der KPÖ ist unzweideutig: Bildung für alle statt Ausbildung für Eliten im Interesse von Eliten ist finanzierbar, sofern Banken, Konzerne und Superreiche endlich über adäquate Steuern zur Kasse gebeten werden.

Von SPÖ, ÖGB-Spitzenfunktionären und Grünen fordert die KPÖ "Taten statt Worte".

Das Flugblatt als PDF-File

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Solidaritätsbekundung der Europäischen Linkspartei

Lothar Bisky, Vorsitzender der Europäischen Linkspartei (EL):

"Im Namen der Europäischen Linkspartei möchte ich den Studierenden in Österreich unsere Solidarität und Unterstützung ausdrücken.

Eure Proteste haben unserer Meinung nach nicht nur eine weit über die Universitäten hinausweisende Bedeutung, sondern wirken auch weit über die Grenzen Österreichs hinaus. Sie sind Ausdruck der Bereitschaft zum Widerstand in Europa.

Die Europäische Linkspartei tritt für freie Bildung und freien Zugang zu allen Bildungseinrichtungen ein. Sie setzt sich ein für unabhängige Lehre und Forschung! Und sie lehnt die Privatisierung des gesamten Bildungssystems grundsätzlich ab.

Statt dessen setzen wir uns im EU – Parlament ebenso wie die ParlamentarierInnen unserer Mitgliedsparteien in den jeweiligen nationalen Parlamenten für den Ausbau und die Demokratisierung der europäischen Bildungssysteme ein. Wir wenden uns aktiv gegen jede Ausgrenzung und Diskriminierung auf Grund von sozialer Herkunft, Geschlecht oder Nationalität. Hochwertige Bildung muss für alle zur Verfügung stehen und kostenlos sein.

Daher gehört unsere Solidarität den protestierenden und streikenden Studierenden in ganz Österreich und all jenen, die mit den Protesten solidarisch sind."

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Freie Bildung für alle! Nein zu Zugangsbeschränkungen!

You-Tube Interview von KPÖ-Landessprecher Didi Zach zu den Protesten der Studierenden, zu bereits Erreichtem sowie zu den Solidaritätsbekundungen von ÖGB und SPÖ.

Das Interview auf YouTube

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Lehrlingsmisere - SPÖ: Wie versprochen so gebrochen

Bildung22.06.2009: Siegi Lindenmayr, Vorsitzender des Wiener SPÖ Gemeinderatsklubs, erklärt: "Jeder junge Mensch, der in Wien heuer eine Lehrstelle suche, werde einen in der Bundeshauptstadt finden".

2.11.2009: AMS-Wien präsentiert die neuesten Zahlen zur Lehrstellen-Problematik: 340 Lehrplätze waren Ende Oktober verfügbar - 1.670 Jugendliche suchten per Ende Oktober einen Ausbildungsplatz.

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Nix gegen Kuba!

BildungLeserbrief von Mag. Werner Fröhlich (per Internet) im Standard vom 31./1. November 2009 - bezugnehmend auf "Mit Che Guevara gegen die Bildungsmisere" - Stellungnahme der Katholischen Hochschulgemeinde zum Studentenstreik.

"Liebe katholische Hochschul-Jugendliche, auch wenn auch Che-Poster im Audimax nicht gefallen, das Bildungssystem Kubas wird mittlerweile selbst von Kritikern der kubanischen Gesellschaftsordnung als vorbildlich anerkannt.

Nach dem Unesco-Education-for-all-Development-Index gehört Kuba zu den im Bildungsbereich hoch entwickelten Ländern der Welt.

Einige Eckdaten: Die Bildung ist kostenlos - vom Kindergarten bis zur Universität. Verpflichtendes Vorschuljahr, anschließend neunjährige Gesamtschule (85 Prozent werden ganztätig geführt).

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ÖGB solidarisiert sich mit Uniprotesten

BildungWolf-Goetz Jurjans, Bezirkssprecher der KPÖ-Margareten, vertrat beim ÖGB-Bundesvorstand, der gestern tagte, den Gewerkschaftlichen Linksblock (GLB). Bei dieser Sitzung wurde gegen die Stimmen der FCG (ÖVP-nahe Gewerkschaftsfraktion) eine Resolution beschlossen, die sich mit Verteilungsfragen beschäftigt und sich mit den protestierenden Studierenden solidarisiert.

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Uni-Proteste: Ein weiterer Erfolg - Hahn macht Zugeständnis

Wissenschaftsminister Hahn, der sich trotz seit Jahren bekannter massiver Probleme und trotz der großen Proteste bis dato für unzuständig erklärte, überraschte heute im Mittags-Journal mit der Zusage, rund 38 Millionen Euro zusätzlich für die Universitäten locker machen zu wollen.

KPÖ-Landessprecher Didi Zach, der 1987 als junger Student beim damaligen Studi-Streik aktiv war: "Ich erachte dies als weiteren und wichtigen Erfolg der Proteste der Studierenden. Denn offenbar begreift nun selbst der Herr Minister, dass vor allem die permanente Unterfinanzierung der Universitäten viele Probleme schafft. Doch damit wird es, so meine ich, nicht getan sein. Es geht ja den Studierenden ganz zentral auch um Fragen der studentischen Mitbestimmung, es geht um die Frage der Demokratisierung der Universitäten, es geht um die Diskriminierung von Frauen an den Unis, um prekäre Dienstverhältnisse für Lehrende u.v.a.m."

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Attac: „Universitäten sind keine Unternehmen“

BildungAttac Österreich ermutigt die Studierenden, die sich für mehr Demokratie und ausreichende Finanzierung der öffentlichen Hochschulen einsetzen, ihren Protest fortzusetzen.

„Universitäten sind keine Unternehmen. Die Universitäten müssen ein Ort emanzipatorischer Bildung sein, welche die Demokratie stärkt und die Antworten auf die sozialen und ökologischen Herausforderungen der Gesellschaft findet. Die Vorbereitung des Hochschulsektors auf Liberalisierung und Privatisierung ist ein katastrophaler Fehler. Eine Ausbildung, welche ausschließlich durch Wirtschaftsinteressen und „Wettbewerbsfähigkeit“ definiert wird, greift zu kurz“, erklärt Christian Felber von Attac Österreich.

Der ganze Beitrag auf www.attac.at

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Auch KPÖ ruft zur morgigen Demonstration der StudentInnen auf

Bildung"Wir unterstützen natürlich die morgige Demo der Studenten und Studentinnen und wir werden uns an der Demo aktiv beteiligen", so Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien.

Die Demonstration, die unter dem Motto "Geld für Bildung statt für Banken und Konzerne" steht, "wird, so hoffe ich, ein machtvolles Zeichen des Protests gegen die herrschende Bildungsmisere und für freie Bildung für alle", so Zach.

Demonstration: "Geld für Bildung statt für Banken und Konzerne!"

Mittwoch, 28.10.2009, 17.00 Uhr - Unirampe - Uni Wien

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Neue Solidaritätserklärung der KPÖ

Liebe studentische Freunde und Freundinnen

Wer gegen die unzumutbaren Zustände an den Universitäten protestiert, wer gegen die Unterordnung von Lehre & Forschung unter die Interessen einiger weniger großer privater Unternehmen protestiert, wer auf die desaströsen Folgen der Politik der Regierung (nicht nur im Bildungsbereich) aufmerksam macht, der/die hat meine Hochachtung.

Ich persönlich erwarte mir ja nichts von einer Regierung die Milliarden Euro in unnötige Eurofighter statt in Bildung steckt. Ich erwarte mir nichts von einer Regierung die toleriert, dass 10 % der Bevölkerung 2/3 des gesamten Vermögens besitzt, während rund 1 Million Menschen in Österreich an oder unter der Armutsgrenze lebt. Und ich erwarte mir auch nichts von einer Regierung, die Asyl- und Fremdenrechtsgesetze beschließt, die den Menschenrechten Hohn spotten.

Doch gerade deshalb ist Protest notwendig, gerade deshalb gibt es zu Protest & Widerstand mit langem, langem Atem keine Alternative.

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien

Zum Thema siehe auch:

Solidaritätsadresse von AK-Rat Robert Hobek (GLB)

Zach (KPÖ-Wien): "Audimax-Besetzerinnen haben meine volle Solidarität"

Diverse Beitrage auf www.kpoe.at

Die aktuelle Site zu den Protesten inkl. Live-Stream aus dem Audi-Max der Uni Wien

Termin-Tipp: KPÖ - Widerständig seit 90 Jahren

Interessierte und jene, die an aktiver Mitarbeit interessiert sind, haben die Gelegenheit, sich genauer zu informieren. Anwesend sind die Bundessprecherin der KPÖ, Melina Klaus, der Landessprecher der KPÖ-Wien, Didi Zach, u.a.m.

Samstag, 31. Oktober: Kulturzentrum 7Stern

  • 16 Uhr: Grundsätze der KPÖ - konkrete Aktivitäten
  • 17 Uhr: Ursachen der Wirtschaftskrise, die Folgen und linke Alterantiven

    Ort: 7Stern, Siebensterng. 31., 1070 (vom Volkstheater 2 Stationen mit der Linie 49 oder mit der U3 zur Station Neubaugasse)

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    Durchgefallen, Frau Ministerin!

    BildungBriefe eines Lehrers
    Von Karl Gugler, AHS-Lehrer

    Haben Sie auch schon etwas aufgeschnappt und von der aktuellen Diskussion ums Durchfallen und Klasse wiederholen gehört? Genau passend zum Zeitraum, in welchem die Wiederholungsprüfungen liefen, meldeten sich die Frau Ministerin und andere „Bildungsexperten“ zu Wort. Ein ganzes Jahr zu verlieren, nur weil man einen oder zwei Fünfer im Jahreszeugnis hatte, das sei doch rückständig und altmodisch, stellt erstere fest – kinderfreundlich, wie sie nun einmal ist. Und der Bildungsexperte aller Bildungsexperten rechnet dienstbeflissen und mediengeil vor, was dieses Durchfallsystem uns allen kostet – an Lehrer/innen/gehältern natürlich. Dass die das nicht verdienen, was sie verdienen, gilt ja schon seit geraumer Zeit als ausgemacht. Und diese pauschale und oberflächliche Vorverurteilung will gepflegt werden in einer Zeit, in der eine Neuordnung des Lehrer/innen/dienstrechtes und der –entlohnung ansteht.

    Da ich nun einmal unerschütterlich an die Nachhaltigkeit der Wahrheit glaube, will ich die Geschichte einer Schülerin erzählen, die jeden Grund gehabt hätte, sich den Meinungen der oben erwähnten „Bildungsexperten“ anzuschließen. Nennen wir sie Magdalena, ihren Gegenspieler Hrn. Koll. Pilz und nehmen wir an, das Fach sei Geografie gewesen.

    Um weiter zu lesen, auf das (linke) Kaktusbild klicken!

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    Zach (KPÖ-Wien): "Audimax-BesetzerInnen haben meine volle Solidarität"

    Bildung Nach der Besetzung der Akademie der Bildenden Künste am Dienstag haben heute rund 600 Studierende das Audimax der Uni Wien besetzt. Auslöser der Aktion sind die untragbaren Zustände im Bildungssystem - die Protestierenden wehren sich u.a. gegen die Privatisierung von Lehre und Forschung und fordern die bedingungslose Abschaffung aller Studiengebühren.

    Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Die Audimax-BesetzerInnen haben meine volle Solidarität. Es ist zu hoffen, dass sich viele Studierende den Protesten anschließen, denn es braucht eine machtvolle Studi-Bewegung, die für unabhängige Universitäten, die ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen, eintritt."

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    Studieren darf kein Luxus sein

    BildungWenn man den Diskussion über die Universitäten verfolgt, merkt man, dass dieses Thema wieder sehr breite mediale Aufmerksamkeit genießt. Wissenschaftsminister Dr. Hahn stellte vor kurzem seinen „Drei-Stufen-Plan“ vor, welcher einfach zusammengefasst mit drei Schlagwörtern erklärt werden kann.
  • Studiengebühren
  • Studienplatzbegrenzung durch Eingangshürden aller Art (Eignungstest, Eingangsphase mit hoher Knock out Schwelle)
  • Studieninformation und Vorbereitung an den Schulen

    Auch werden weitere Zugangsbeschränkungen diskutiert und dies mit der Argumentation das ansonsten deutsche Studenten dem Numerus Clausus wegen nach Österreich kommen, um hier die in Deutschland verwährte Studienrichtung zu studieren. Es mag vielleicht ein Problem mit der Masse an deutschen Studierenden geben, doch anstatt das Gespräch mit Deutschland zu suchen, versucht man dies mit einer für alle Studenten/innen schlechten Lösung zu bewältigen.

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    Demo: SOS Kindergarten

    Am kommenden Samstag demonstrieren in Wien Kindergarten- und HortpädagogInnen bzw. KinderbetreuerInnen gemeinsam mit den betroffenen Eltern für bessere Arbeitsbedingungen im Bereich der Kinderbetreuung.

    Samstag, 17. Oktober 2009
    14 Uhr, Museumsquartier

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