KPÖ Wien
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Schöne Worte am Landesparteitag der SPÖ

FrauenJede Menge schöne Worte gab es für die Delegierten und die Medien beim Landesparteitag der Wiener SPÖ am vergangenen Wochenende. SPÖ Landesparteisekretär Niedermühlbichler erklärte u.a. die SPÖ stehe für Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit & Solidarität.

Jeder Mensch, so Niedermühlbichler, gleichgültig aus welcher Familie er komme, müsse die gleichen Chancen bekommen und es müsse gleicher Lohn für die gleiche Arbeit bezahlt werden. Warum Frauen im Bereich der Stadt Wien aber noch immer um 12 Prozent weniger verdienen, beantwortete Niedermühlbichler nicht.

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Über Jahrzehnte hinweg regierte die SPÖ in Wien mit absoluten Mehrheiten. Wer bzw. was, Herr Niedermühlbichler, hat die SPÖ jahrzehntelang daran gehindert hat, die Einkommensungleichheit zwischen Männern und Frauen im Bereich der Stadt Wien, wo immerhin 70.000 Menschen beschäftigt sind, zu beseitigen?"

Zach verweist auf die traurige Tatsache, dass bei den Angestellten der Stadt Wien (der Frauenanteil liegt bei 59 Prozent) der Gender Pay Gap zwar geringer ist als im Wiener Durchschnitt, aber zugleich auch im Bereich der Gemeinde Frauen auch im Jahr 2012 noch immer um 12 Prozent weniger verdient haben.

Ps.: Wer es noch genauer wissen will, findet hier interessante Zahlen zum Thema

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Eine Frage an die Grünen Frauen

FrauenDrei Fragen an drei führende SPÖ-Frauen zum Rücktritt von Sonja Ablinger formulierte heute die Frauensprecherin der Grünen, Berivan Aslan.

Interessant ist da vor allem die Frage 2: "Was werden sie ab jetzt zur Erhöhung der realen Frauenquote in Ihrer Partei tun?" Ob es je von Gabriele Heinisch-Hosek, Sabine Oberhauser und Doris Bures Antworten geben wird ist offen.

Wir beschränken uns auf eine Frage an die Grünen Frauen: Warum sitzen im Wiener Gemeinderat auf 12 grünen Mandaten 7 Männer? Ob es dazu eine Antwort gibt. Schau´n ma mal.

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Vizebürgermeisterin Brauner klopft sich mal wieder auf die Schulter

FrauenJüngst erfreute sich SPÖ-Vizebürgermeisterin Renate Brauner über den im Bundesländervergleich geringsten Einkommensunterschied zwischen Männern und Frauen. Die Einkommensschere schließe sich in Wien kontinuierlich - so Brauner.

"Das ist das Ergebnis einer konsequent geführten, umsichtigen Frauen- und Gleichstellungspolitik", erklärte die Vizebürgermeisterin, obwohl der Gap auch in Wien fast 22 Prozent beträgt.

KPÖ-Landessprecher Didi Zach: "Ob angesichts der katastrophalen Zahlen und angesichts der Tatsache, dass die SPÖ in Wien seit Generationen schalten und walten kann, wie es ihr beliebt, wirklich von einer umsichtigen Frauen- und Gleichstellungspolitik gesprochen werden kann, bezweifle ich doch sehr."

Zur Brauner Ansage, die Einkommensschere werde in Wien "Schritt für Schritt geschlossen", meint Zach: "Ich gehe davon aus, dass SPÖ-Spitzenfunktionäre und auch Spitzenfunktionärinnen auch im Jahr 2175 gute Ausreden für die Verfehlung der proklamierten Ziele haben werden bzw. sich daran erfreuen werden, dass der Gap nur mehr 18,2 Prozent beträgt."

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Grüne fordern automatischen und bezahlten Papa-Monat

Frauen"Von einem umgesetzten Papa-Monat haben die Familien viel mehr als von drei angekündigten Monaten", sagte Judith Schwentner, Frauensprecherin der Grünen, vor 3 Tagen.

Wegen einem Papa-Monat werde sicher keine Firma in den Konkurs gehen, so Schwentner, die einmal mehr das "Recht auf einen automatischen und bezahlten Papa-Monat" einforderte.

Blöd nur, dass in Wien - wo ja ein rot/grüne Stadtregierung angeblich so viel für die Menschen weiterbringt - zwar seit einigen Monaten einen Papa-Monat für alle Mitarbeiter der Gemeinde gibt, dieser aber nicht bezahlt wird.

So wollen wir Kommunisten und Kommunistinnen also Schwentner´s Appell leicht abwandeln: "Wenn Vizebürgermeisterin Vassilakou und Bürgermeister Häupl der Papa-Monat wirklich ein Anliegen ist, dann sorgen Sie, Frau Schwentner, doch dafür, dass dies in Wien Realität wird - und hören´s auf über Bundesregelungen und die Bundesregierung zu jammern."

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„Her mit dem Zaster, her mit der Marie!“

Frauen„Frauen ab 2014 später in Pension“ - Neues Pensionspaket des ÖAAB

ÖVP-ÖAAB Vorsitzende Mikl-Leitner ist besorgt ob der Diskriminierung der Frauen durch das niedrigere Pensionsalter im ASVG-Bereich. Mikl-Leitner: „Weil Frauen früher in Pension gehen verlieren sie die besten Jahre für die Durchrechnung. Das Ergebniss ist, dass die durchschnittliche Frauenpension bei 800 Euro liegt, bei Männern sind es 1300.“ (Österreich - 29.01.2012)

Diese aufrichtige Besorgnis der ÖAAB-Chefin verleitet dazu, sich der „armen Frauen“ anzunehmen und die Frage zu stellen was versteht Mikl unter „die besten Jahre“, die besten Jahre einer Frau im biologischen Sinn oder die besten Jahre für die Durchrechnung zur Pensionshöhe, letzteres wohl kaum. Schau ma mal sich das an.

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Occupy Patriarchy! 20000frauen im Zentrum von Wien

Frauen
  • Auftakt: Donnerstag, 23. – Samstag, 25. Februar 2012 - 20000frauen im KOSMOS - Tagung „Zeit:Druck“ (Details siehe unten)

    Ort: Kosmos, Siebensterngasse 42, 1070 Wien

  • Sa, 12. Mai 2012 - 20000frauen im ZENTRUM - Frauenaktionstag „Zeltstadt der Frauen“

    „Die Geschichte ist voll von Kämpfen um Aneignung. Das Land soll denen gehören, die es bestellen; die Maschinen denen, die sie bedienen. ….. Zeit. Sie soll denen gehören, die sie leben.“ (Frigga Haug)

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    Lohnrunden „nur“ für Frauen! Die Proteste müssen weitergehen.

    FrauenLetzen Mittwoch haben einige Hundert Gemeindebedienstete vor (also eigentlich ja hinter) dem Rathaus protestiert. „Zeit für Menschlichkeit“ war ihr Motto, weil die Bedingungen und das Zeitregime in den Spitälern und in den mobilen Pflegediensten nicht einmal mehr kleine persönliche Zuwendungen an PatientInnen erlauben.

    Daneben blüht aber eine Landschaft von gigantischen Gewinnen der Pharmakonzerne und eine üppige Sumpflandschaft der Korruption im Dreieck Spitäler, Pharmaindustrie und Ärzteschaft, auf die wir KonsumentInnen, PatientInnen und Beschäftigte aber nur selten – wie gerade aktuell im AKH – einen kurzen Blick werfen dürfen.

    Zur gleichen Zeit macht der GPA-Vorsitzender Wolfgang Katzian mit seinem Vorschlag, eigene Lohnrunden für Frauen einzuführen und dem Sager „Seit dreißig Jahren höre ich dasselbe. Die Zeit der Apelle ist vorbei.“ von sich reden. Wie diese Fragen zusammenhängen? Es geht bei beidem darum, wie Frauenarbeit in unserer Gesellschaft bewertet wird, welchen Stellenwert und welche finanzielle Bemessung ihr gegeben wird.

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    KPÖ Leopoldstadt: Ein Videorückblick auf die Veranstaltung "Roter Montag - 100 Jahre Frauentag"


    Die KPÖ Leopoldstadt veranstaltete am 7. März 2011 einen weiteren "Roten Montag" im Cafe Sperlhof.
    Thema war diesmal: "1911 bis 2011 - 100 Jahre Internationaler Frauentag"

    Der erste Frauentag wurde am 19. März 1911 in Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn und der Schweiz gefeiert. Mit der Wahl des Datums sollte der revolutionäre Charakter des Frauentags hervorgehoben werden, denn der Vortag, der 18. März, war der Gedenktag für die Gefallenen während der Märzrevolution 1848. Außerdem hatte auch die Pariser Kommune 1871 im März begonnen.

    Irma Schwager, Melina Klaus und noch einige andere interessante Frauen erläuterten in diesem Sinne ausführlich, warum dieser Tag enorm wichtig für die Frauenbewegung ist.

    Hier der Link zum Video:
    http://www.youtube.com/watch?v=M2HZLIYr8Us

    Eine DVD der gesamten Veranstaltung mit weiteren Inhalten wie z.B.:
    - Eine aufschlussreiche Biographie der Berta Pappenheim
    - Frauengeschichten von Dora Schimanko
    - Alle Redebeiträge ungekürzt
    - und viel Musik von Susi Trendov
    ist übrigens über www.poldi.leopoldstadt.net (unter Rubrik: Kontakt; mailen, anrufen, schreiben...) erhältlich.

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    Jede und Jeder ist aufgefordert, die politische Verantwortung für die Zukunft selbst in die Hand zu nehmen

    Frauen Rede von Barbara Steiner, die für die KPÖ-Frauen am 19. März auf der Auftaktkundgebung der gemeinsamen Demonstration anlässlich 100 Jahre Internationaler Frauentag sprach

    Liebe Mitstreiter_innen!

    In den vergangenen Wochen und Tagen haben uns Nachrichten erreicht, die sowohl zur Hoffnung als auch zur Befürchtung Anlass geben: Der mutige Aufbruch von abertausenden Menschen in Nordafrika und der noch ungewisse Ausgang, ein drohender Krieg. Das schreckliche Ausmaß der atomaren Verseuchung in Japan und die Frage, wird der Atomlobby endlich ein Riegel vorgeschoben und auf erneuerbare Energie gesetzt, wird die Wachstumsideologie endlich in Frage gestellt?

    Kehrt die Vernunft zurück, die Einsicht, dass die Menschen Teil der Natur sind und jeder Raubbau an ihr die existenziellen Grundlagen zerstört?

    Die ganze Rede auf www.kpoe.at zum Nachlesen

    Video von der Rede & Demo-Impressionen auf YouTube

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    Saudi-Arabien verschiebt Frauenwahlrecht

    FrauenIm sowieso vom Westen seit Jahrzehnten hofierten Saudi-Arabien wurde die Einführung des Frauenwahlrechts erneut verschoben. Vermutlich wird es auch darüber keine größere Aufregung seitens der EU oder USA geben, die Kontrolle über die Region ist seit der tunesischen und ägyptischen Revolution ohnehin schon schwer genug geworden. (Red)

    Rund sechs Wochen vor den geplanten Kommunalwahlen im islamischen Königreich Saudi-Arabien ist die Einführung des Frauenwahlrechts erneut in weite Ferne gerückt. Die arabische Zeitung „Al-Hajat“ berichtete heute unter Berufung auf Beamte, der Vorschlag, Frauen zumindest das passive Wahlrecht zu geben, sei vom Tisch. Zur Begründung wurden „gesellschaftliche Hindernisse“ genannt. Fraueninitiative für Wahlrecht.

    Von der ersten Kommunalwahl 2005 waren die Frauen ausgeschlossen worden. Die ursprünglich für 2009 vorgesehene zweite Wahl war unter anderem verschoben worden, weil die Regierung nach eigenen Angaben prüfen wollte, ob die konservativ-islamische Gesellschaft Saudi-Arabiens reif sei für die Einführung des Frauenwahlrechts.

    Die Wahl, bei der die Hälfte der Kommunalräte gewählt werden, soll Ende April stattfinden. Die andere Hälfte der Räte wird weiterhin von der Regierung ernannt. Der Regierung gehören mehrere Mitglieder der Herrscherfamilie Al-Saud an. Eine Gruppe saudischer Frauen hatte vor einigen Wochen eine Initiative namens „Baladi“ (Mein Land) gegründet, um das Wahlrecht für Frauen zu fordern.

    Quelle: ORF

    entnommen der Website www.linke.cc

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    Literaturempfehlung: Wider die Frau. Zu Geschichte und Funktion misogyner Rede

    Drei grundlegende Fragen stellen sich Andrea Geier und Ursula Kocher zufolge in Hinblick auf die Misogynität von Aussagen und Redeweisen: „1. Was genau macht eine Aussage zu einer misogynen? 2. Wie ist sie auf einen Sprecher (und/oder AutorIn) zu beziehen? 3. Welche Rolle spielen Kontexte (z. B. Wissensfelder, Gattungs- und Diskurstraditionen?“

    Antworten auf die Fragen-Trias suchen die Beitragenden eines von ihnen herausgegebenen Sammelbandes „zur Geschichte und Funktion misogyner Rede“, der unlängst unter dem Titel „Wider die Frau“ erschien. Dabei stellt der Band Misogynie als „plurales und facettenreiches Phänomen“ vor, „das weder universal gilt noch eng zu definieren ist“.

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    Wien: Frauen verdienen noch immer um über 30 Prozent weniger als Männer

    Sowohl bei Männern als auch bei Frauen ist - bezogen auf 1999 - ein Reallohnverlust zu beobachten. Während im Jahr 2007 Männer real 19.177 Euro im Durchschnitt verdienten, erhielten Frauen im Durchschnitt real nur 14.343 Euro. Damit verdienen Männer immer noch um rund ein Drittel mehr als Frauen.

    Im Vergleich zu Gesamtösterreich sind die Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen in Wien zwar am geringsten - allerdings haben sich die Einkommensunterschiede in den letzten Jahren kaum verringert.

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    25. November: FRAUENLESBENMÄDCHEN - DEMONSTRATION anlässliches des "INTERNATIONALEN TAG GEGEN GEWALT AN FRAUEN

    FrauenGewalt gegen Frauen ist keine Privatsache, sondern geht uns alle an!

    AUFRUF zur FRAUENLESBENMÄDCHEN - DEMONSTRATION anlässliches des "INTERNATIONALEN TAG GEGEN GEWALT AN FRAUEN"

    Kundgebungs- und DemoTREFFPUNKT: Do., den 25.11.2010 um 17 Uhr Kundgebung U6 – Station Josefstädterstr., um 18 Uhr Demobeginn im Anschluss an die Demonstration: FrauenLesbenFestl im der FZ - Bar

    Gewalt gegen Frauen ist keine Privatsache, sondern geht uns alle an!

    Anlässlich des „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ organisieren wir uns als FrauenLesbenMädchen als feministische Demonstration, erobern uns die Straße und die Nacht zurück. Wir rufen alle Frauen auf, unseren Frust und Schmerz, unseren Zorn und unsere Wut gemeinsam und organisiert auf die Straße zu tragen. Wir benennen und bekämpfen Gewalt gegen Frauen, beziehen uns aufeinander und handeln in Solidarität mit allen Frauen!

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    Equal Pay Day - 94 Tage Gratisarbeit

    Vor wenigen Tagen veranstalteten die KPÖ-Frauen eine Aktion am Siebenbrunnenplatz unter dem Motto "Die Scheren schließen!", um auf die Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen aufmerksam zu machen. Der heutige Equal Pay Day macht deutlich, wie weit die Lohnschere nach wie vor geöffnet ist.

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    Heute schon gelacht?

    Frauen"Wir setzen Maßnahmen um, die Frauen zielgenau unterstützen und die Lebensrealität vieler Wienerinnen anerkennt. Damit ist die Wiener SPÖ die einzige Kraft, die sich dafür stark macht, dass jede Frau in Wien, ob Zuwanderin oder Österreicherin, selbstbewusst und unabhängig leben kann", lässt die SPÖ-Mandatarin Krotsch per Presseaussendung ausrichten.

    Nun Wahlkampf ist und da sind die ultimativen Ansagen auf der Tagesordnung. Zielgenau ist derzeit nur zu erkennen, dass die SPÖ Wien "säubern" will, siehe Bettelverbot und polizeiliches Besetzung des Karlsplatzes.

    Zum selbstbestimmten Leben gehört vor allem ausreichender Wohnraum und ein existenzsicherndes Einkommen, aber so zielgenau will es die SPÖ-Wien dann doch nicht.

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