KPÖ Wien
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Wiener Gemeinderat: Bonmots ohne Ende

FrauenSPÖ-Gemeinderätin Mag.a Nicole Krotsch freute sich in der Gemeinderatsdebatte darüber, dass Wien "in vielen Eckpunkten besser als andere Bundesländer" ist. Krotsch: "So ist zum Beispiel die Einkommensschere (zwischen Männern und Frauen) mit 22,5 Prozent in Wien am geringsten. Hier muss sich aber mehr bewegen."

Absurdistan konkret, könnte man meinen. Zu fragen ist zugleich, an wen Frau Krotsch ihren Appell richtet und ob der Gemeinderätin Krotsch eigentlich bekannt ist, dass ihre Partei - von der Zeit des Faschismus abgesehen - in Wien immer schalten und walten konnte, wie es ihrer Partei beliebte.

"Umtriebig" war auch Gemeinderat Herzog, der ja jener Partei angehört, die sich angeblich so sehr um "die kleinen Leute" bemüht. Herzog stellte bzgl. eines von SPÖ und Grünen eingebrachten Antrages auf Offenlegung von Einkommen (um so die Einkommensschere zwischen Frauen und Männern besser erfassbar zu machen) fest, "dass dies aus seiner Sicht zu weit gehe".

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"Ich, Boy, 19, suche ..."

FrauenSo lautete der Titel der Ausstellung, die am Informationstag der Pädagogischen Hochschule Wien im März 2009 eröffnet wurde.

Das Ziel: Mehr männliche Studierende für den Lehrberuf gewinnen, um mittelfristig das derzeit starke Gender-Ungleichgewicht in diesem Berufsfeld zu mildern und SchülerInnen so mehr Vorbild-Persönlichkeiten beiderlei Geschlechts bieten zu können. (Macht „man“ sich eigentlich auch bei den Pflegebediensteten, bei Behinderten- und AltenbetreuerInnen und anderen Berufen diese Sorgen?) Die Reflexion über Männerbilder sollte u.a. durch Installationen angeregt werden, bei denen kein noch so abgeschmacktes Klischee ausgelassen wurde: z.B. Stimme aus dem Out: “Warum hättest du gerne einen männlichen Lehrer?“ Kind: “Weil der sicher bessere Versuche in Chemie machen kann!“ (Na, da werden sich die Chemie-Lehrerinnen bedanken!)

In Wahrheit können noch so gut gemeinte Kampagnen wohl nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Knochenarbeit ohne große Karrierechancen sehr gerne den Frauen überlassen wird.

Der ganze Kommentar von Dagmar Schulz

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Frauen und Politik – Nachrichten aus Demokratien

FrauenWas bedeutet die politische Organisationsform „Demokratie“ für Frauen? In vielstimmigen Beiträgen zum Verhältnis Geschlecht und Politik sowie von Frauen und Demokratie wird in vorliegendem Band versucht, Antworten auf diese Frage zu finden. Die Philosophin und Mitherausgeberin Birge Krondorfer stellt in ihren einleitenden Bemerkungen sehr anschaulich die vielschichtigen Zugänge der Autorinnen zu diesem Thema dar und meint: „Mit einem solchen Buch ist es - so könnte gesagt werden – wie mit der Demokratie: Es ist niemals zu beenden; es fehlt beständig die eine oder andere, die es braucht zur Ergänzung oder die benötigt wird zum Widerstreit.“

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Für ein Frauen und Mädchenzentrum im Stadterweiterungsgebiet "Flugfeld Aspern"

Den Internationalen Frauentag (8.März) nehmen die Donaustädter KPÖ-Frauen zum Anlass, ihre Forderung nach einem Frauen- und Mädchenzentrum im neu geplanten Stadteil "Flughafen Asdpern" in Erinnerung zu rufen.

Im Nationalratswahlkampf hat die KPÖ-Donaustadt einen solchen Vorschlag erstmals öffentlich zur Diskussion gestellt.

"Alles was frau braucht unter einem Dach"

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Es ist genug / für alle da!

FrauenWenn die Gesellschaften rund um den Globus heute von einer Finanz- und Wirtschaftskrise erfasst sind, heißt das nicht automatisch, dass wir es auch mit einer Systemkrise des Kapitalismus zu tun haben.

Von Hilde Grammel

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Schluss mit der Bescheidenheit! Her mit der Kohle!

Das Frauenwahlrecht war ursprünglich die zentrale Forderung des Internationalen Frauentages, der auf Initiative der Kommunistin Clara Zetkin seit 1910 an jedem 8. März eines Jahres begangen wird. Am 16. Februar 1919 durften Frauen in Österreich dann endlich das erste Mal wählen. 90 Jahre später – haben Frauen die Wahl?

Bärbel Mende-Danneberg

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Nachlese zur Grete Jost-Gedenkkundgebung

FrauenAm 7. Februar fand bei der Gedenktafel der 1943 von den Nationalsozialisten ermordeten österreichischen Kommunistin Margarete Jost am Rabenhof eine Gedenkkundgebung statt.

In seiner Rede gedachte der Widerstandskämpfer und Vorsitzende der Sozialdemokratischen Freiheitskämpfer Alfred Ströer der Opfer des Februar ’34, die vergeblich versucht hatten, die Verfassung gegen das autoritäre Dollfuss-Regime zu verteidigen und derer Schicksale nach der Flucht aus Österreich.

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"...genug Geschichte erlebt." Hilde Koplenig (1904-2002). Erinnerungen.

VORTRAG: Buchpräsentation 'Genug Geschichte erlebt'. Hilde Koplenig

Freitag, 30.01.2009, 18.30 Uhr

IWK - 1090 Wien, Berggasse 17

Hilde Koplenig, geb. Oppenheim, entstammt einem jüdisch-deutschsprachigen bürgerlichen Milieu, in dem die Religion keine Rolle mehr spielte. Rationalität und Fortschrittsglaube traten an die Stelle der jüdischen Tradition. Nach dem Studium der Staatswissenschaften und einer Ausbildung zur Fürsorgerin geht siein die Sowjetunion – für viele KommunistInnen und SozialistInnen,für linke Intellektuelle und KünstlerInnen ein ersehntes Ziel, das Land ihrer großen Hoffnungen. Bei Frauen paarten sich diese Vorstellungen mit hohen Ansprüchen hinsichtlich der sozialen und politischen Gleichberechtigung.

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Gewaltige Verhältnisse

FrauenZum 18. Mal beginnt heute wieder die internationale Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“, die am 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, ihren Abschluss findet. In vielfältigen öffentlichen Aktionen wird Gewalt gegen Frauen sichtbar gemacht und all jener Opfer gedacht, die sexuellen Übergriffen, männlichen Gewalttaten oder Qualen durch Folter, Flucht oder Hunger ausgeliefert sind. Erstmals wird sich heuer auch die deutschsprachige Schweiz mit einer umfangreichen Veranstaltungsreihe diesem Thema widmen.

Bärbel Mende-Danneberg

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Wer eine andere (Frauen)Politik haben will, muss eine andere Partei wählen

FrauenIm der ausgebrochenen Hektik rund um die willkürlich vom Zaun gebrochenen Neuwahlen hat es bisher noch jede Partei verabsäumt, sich speziell an die Zielgruppe der Frauen zu wenden, obwohl Frauen angeblich den Ausgang der Wahl entscheiden werden. So titelte zumindest vor ein paar Tagen die Kronenzeitung. Feministische und frauenpolitische Themen rangieren unter „ferner liefen“, Frauen sind bestenfalls mitgemeint, ihre Anliegen scheinbar nicht einmal themenfähig. Zeit also an unsere Forderungen aus dem feministischen Regierungsprogramm* zu erinnern und – natürlich – nur jener Partei unsere Stimme zu geben, die seine Realisierung vertritt.

Hanna Gerber

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NRW: Inge Matysek – Warum ich als Parteilose für die KPÖ kandidiere

Inge Matysek (Bild rechts), parteilos,
kandidiert auf der KPÖ-Regionalliste für die Bezirke Floridsdorf und Donaustadt an dritter Stelle.

"Weil ich die Mitarbeiter der KPÖ in sozialen Fragen sehr engagiert erlebt habe, möchte ich sie unterstützen.

Ich bin parteilos,..."

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Donaustädter KPÖ-Frauen fordern ein Frauen- und Mädchenzentrum!

von Martina Höllisch, (im Bild rechts) aktiv in der KPÖ-Donaustadt und der Parteigruppe "Arge Feminismus" der KPÖ Wien

Aspern: Ein neuer Stadtteil entsteht...

Es mag in Wien schon jetzt eine Vielfalt von Mädchen- und Frauenberatungsstellen geben. Sie sind aber immer nur auf einzelne Problemlagen ausgerichtet und ihre Standorte sind über ganz Wien verteilt. In Transdanubien ist das diesbezügliche Angebot aber eher rar. Was nicht nur in unserem Bezirk fehlt, sind Frauen- und Mädchenberatungseinrichtungen, die sich unter einem Dach befinden und mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar sind.

Der neu geplante Stadtteil "Flugfeld Aspern" mit der versprochenen guten Anbindung an den öffentlichen Verkehr (U2, S80, …), bietet sich als Standort für eine solche Einrichtung nahezu an, umso mehr, als frau vom Herrn Bezirksvorsteherstellvertreter Taucher bei der letzten Bezirksvertretungssitzung vernehmen konnte, dass „Gender-PlanungsexpertInnen bei der Planung des Projekts Flugfeld Aspern vom Anfang an einbezogen worden sind“.

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Frauen in Polen

FrauenSie putzen in vielen deutschen Wohnungen, hüten Kinder, betreuen Alte und Kranke — die Frauen aus Polen. Zusammen mit anderen Frauen aus Osteuropa oder aus weit entfernten Ländern der Peripherie und der Halbperipherie des Weltkapitalismus halten sie das System der sozialen Reproduktion und Pflege am Laufen. Sie sind dazu gezwungen, denn Arbeitslosigkeit und Armut treibt sie aus ihren eigenen Ländern.

Ein Beitrag von Teresa Swieckowska, erschienen in der SoZ - Sozialistische Zeitung, April 2008

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Pensionen: Wie lebt es sich mit 692 Euro?

FrauenJa, man kann Sparbirnen reinschrauben und bei kaltem Licht, das zwanzig statt hundert Watt verbraucht, die Sonderangebote studieren, die unsere EU-genormten Hausbriefkästen verstopfen. Man kann bei Hofer Hühnerflügel um 2,98 Euro kaufen und darauf verzichten, Freunde zum Essen einzuladen. Worauf kann man/frau noch verzichten?

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Heidi Ambrosch zum 8. März

FrauenSich Tag für Tag abstrudeln, und trotzdem kaum über die Runden kommen. Und dann ist in der Zeitung zu lesen, in Österreich verdienen Top-Manager 8 Millionen im Jahr. Warum eigentlich?

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