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Wien KAV gefährdet ihre Gesundheitsversorgung!

GesundheitWolfgang Sigut hat für Wien ANDERS in der aktuellen KAKTUS-Zeitungsausgabe bei Insidern des Donauspitals nachgebohrt.

Die Krankenanstalten Verbund (KAV)-Generaldirektion betreibt (offenbar im Auftrag der Stadtregierung) eine Demontage des öffentlichen Gesundheitssystems, ersichtlich bereits im Donauspital, wo zum Nachteil der Patienten die Versorgung beeinträchtigt wurde. Als Schwerpunktspital für Traumatologie (Versorgung von UnfallpatientInnen einschließlich Verletzungen von Kopf und Auge sowie Verbrennungen) und Neonatologie (Frühgeborenen-Zentrum), sowie Krebs-Zentrum mit Chemotherapie und Bestrahlung muss der volle Funktionsumfang wieder hergestellt werden!

Worum geht es?

Um den vom Gemeinderat beschlossenen Spitalsplan 2030, der eine sogenannte 3x2-Struktur (d.h. 3x Komplettversorgung) vorsieht, wobei immer zwei große Spitäler Wiens miteinander kooperieren. Wilhelminenspital-Hietzing, Rudolfstiftung-Franz-Joseph-Spital und Donauspital-Krankenhaus Nord (das es noch nicht gibt, deshalb Krankenhaus Floridsdorf). Das AKH als Universitätsklinik ist eigenständig – mit allen Schwerpunkten (Ärzte vom Bund/Wissenschaftsministerium bezahlt, Pflege und alle technischen Dienste vom KAV der Stadt Wien bezahlt).

Auf Anordnung des KAV wurde aber plötzlich beschlossen, diesen Plan zu verlassen und im Donauspital die Augen- und Hautabteilung zu schließen und stattdessen in der Rudolfstiftung anzusiedeln.

Um weiter zu lesen, auf das linke Kaktusbild klicken!

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Wie die Sparpolitik zum leistungsschwachen Gesundheitssystem führt

GesundheitAm 4. Juli 2012 fiel im österreichischen Nationalrat eine folgenschwere Entscheidung. Eine Mehrheit im österreichischen Parlament hat damals legistisch eine Schuldenbremse akzeptiert. Das Bundesbudget muss seither dem EU-Rat und der EU-Kommission angezeigt werden, es besteht ein Vetorecht von Kommission und Rat.

Tatsächlich haben die negativen Anreize durch die aktuelle europäische Fiskalpolitik bereits zu einer ernsthaften Vernachlässigung im österreichischen Gesundheitswesen geführt. So sind die öffentlichen Ausgaben im österreichischen Gesundheitswesen als Folge der Fiskalpaktbestimmungen - aber spätestens seit der sog. Gesundheitsreform 2013 - deutlich und für die Bevölkerung spürbar unter dem Titel der „Ausgabenbremse“ eingeschränkt worden.

Insbesondere im Bereich der Leistungsangebote der Ambulanzen ist es in den letzten Jahren zu spürbaren Einschränkungen gekommen. Eine Kompensation dieser öffentlichen Betreuungsangebote außerhalb der Krankenhäuser konnte bisher nicht wirksam umgesetzt werden. Die Gründe dafür sind vielschichtig:

Zu wenig qualifiziertes Personal

Durch Studienzugangsbeschränkungen und einer erheblichen Abwanderung von in Österreich ausgebildeten MedizinerInnen ins europäische Ausland kann derzeit dem tatsächlichen Bedarf in Stadt und Land nicht adäquat begegnet werden.

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Ungeheurer Raubzug an unserer Gesundheit

Gesundheit"Die Regierung will noch im Dezember die „Gesundheitsreform 2.0“ im Parlament durchpeitschen. Wenn wir uns gegen diese „Deckelung“ der Gesundheitsausgaben nicht wehren, könnten uns innerhalb eines Jahrezehnts 31 Milliarden bei der Gesundheit geraubt werden", so Gerald Oberansmayr in einer Analyse auf der Website der Solidar-Werkstatt.

Hier der gesamte Artikel zum Thema

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Wie krank ist unser Gesundheitssystem?

GesundheitMorgen Mittwoch soll im Nationalrat die Gesundheitsreform beschlossen werden. Der Protest der Ärzte ist jedoch groß - rund 750 Hausärzte mit Krankenkassen werden ihre Ordination daher am Mittwoch nicht öffnen.

2 Fragen sind besonders umstritten. Einerseits will die Politik einen "Ausgabendeckel" verankern, womit der Anstieg der Gesundheitsausgaben in den nächsten fünf Jahren um 4,3 Milliarden Euro gedämpft bzw. gesenkt werden soll. Die Ärztekammer kritisiert, dass dies in Zeiten wo Wien rasant wächst und zugleich die Menschen älter werden, kontraproduktiv ist. Zweiter großer Streitpunkt ist die geplante Errichtung von weiteren Primärversorgungszentren. Die Ärztekammer befürchtet, dass die Ambulatorien auch von Fonds oder Kapitalgesellschaften geführt werden könnten.

Heftige Kritik an den Regierungsvorhaben gibt es auch von Eva Mückstein, Gesundheitssprecherin der Grünen, die ebenfalls die Gefahr sieht, dass "einige wenige Gesundheitsbürokraten, die noch dazu die Aufgabe haben Einsparungsziele zu verfolgen", künftig über Wohl und Weh des Gesundheitssystems entscheiden werden. Und zugleich kritisiert auch Mückstein, dass der Gesetzesentwurf auch "Investoren und Kapitalgesellschaften" als Trägerorganisationen für die Versorgungszentren ermöglicht.

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Ist Wien bald mit einem gravierenden Ärztemangel konfrontiert?

GesundheitLaut einer Studie im Auftrag der Ärztekammer könnte Österreich und insbesondere Wien schon in wenigen Jahren mit einem gravierenden Ärztemangel konfrontiert sein.

Im Jahr 2030, so die Studie, "fehlen uns (sofern keine Maßnahmen getroffen werden) allein in Wien zwischen 3000 und 4000 Ärztinnen und Ärzte", auch die Zahl der Hausärzte könnte dramatisch zurück gehen. Schon jetzt, so die Ärztekammer weiters, sind immer weniger Ärztinnen und Ärzte für immer mehr Patienten zuständig sind. Die Zahl der Anspruchsberechtigten habe zwischen 2005 und 2015 um 14 Prozent zugenommen, "während die Zahl der Vertragsärzte für Allgemeinmedizin um 12 Prozent und jene der Fachärzte mit Kassenvertrag um 3 Prozent gesunken ist."

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Wenn Kinder kriegen einer Herbergssuche gleicht

GesundheitKaputtsparen lautet wohl das Motto von SPÖ-Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely. Nicht nur, dass es NUR 17(!!!) Hebammen mit Kassenvertrag in Wien gibt, wird nun auch eine der wenigen Geburtenstation in Wien gesperrt. Ab Oktober soll nämlich die Geburtenstation im Wiener Hanusch-Krankenhaus für immer geschlossen werden.

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass drei bis vier Stunden warten, keine Seltenheit war und das Motto eigentlich "ausbauen statt kürzen" heißen sollte. Denn mit dieser Schließung wird die ohnehin schon prekäre Situation werdender Mütter stark verschlechtert.

In Wien muss frau sich schon in der siebten Schwangerschaftswoche (viele Frauen wissen in dem Stadion oftmals nicht, dass sie schwanger sind) im Krankenhaus anmelden - zum Vergleich in Niederösterreich muss man sich in der zwanzigsten Schwangerschaftswoche anmelden. Viele Frauen müssen nun hoffen in Wien einen Platz zu finden oder auf Krankenhäuser in Niederösterreich ausweichen - dass finde ich unzumutbar!

Übrigens ist die Geburtenrate in Wien von 16.749 im Jahre 2014 auf 20.000 Geburten gestiegen.

Jenni Zach

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Es ist höchste Zeit, dass wir auch drogenpolitisch im 21. Jahrhundert ankommen.

Auf Betreiben unseres Ottakringer Bezirksrats Fritz Fink beschloss die Bezirksvertretung bei ihrer letzten Sitzung folgende Resolution: "Die Bezirksvertretung Ottakring spricht sich für einen umfassenden Diskurs in Bezug auf die gesetzlichen Möglichkeiten im Umgang mit Cannabis auf der Landes- und Bundesebene aus. Neue Erkenntnisse mit der Freigabe von Cannabis aus anderen Ländern wie z.B. Portugal sollen in diese Diskussion einfließen und von der Stadt Wien in den Gremien auf Bundesebene eingebracht werden."

Dass selbst dieser Anstoß zu einem Diskussionsprozess nicht von allen Parteien unterstützt wurde (FPÖ und ÖVP stimmten dagegen), ist exemplarisch für den „österreichischen Weg“ im Umgang mit Drogen. Wir reden nicht darüber, wir verbieten es einfach.

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Primar der Chirurgischen Abteilung des SMZ Floridsdorf kündigt aus Protest

GesundheitErst im Mai 2015 wurde Harald Rosen zum Vorstand der Chirurgischen Abteilung des SMZ Floridsdorf bestellt. Nach nur 15 Monaten warf er jetzt das Handtuch und arbeitet seit 1. September nicht mehr im KAV.

Die von der Generaldirektion getroffenen Personalentscheidungen – "fehlende Nachbesetzungen sowohl im Facharzt-, als auch im Turnusarzt-Bereich" – hätten ein derartiges Ausmaß an Personalreduktion angenommen, "dass eine Gefährdung unserer Patienten (...) nicht mehr ausgeschlossen werden kann", warnt Rosen in seinem Kündigungsschreiben vom 22. Juli, das dem KURIER vorliegt.

Hier der Kurier-Bericht zum Thema

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KAV-Spitäler: 92,78 Prozent der ÄrztInnen sind streikbereit

GesundheitStürmische Zeiten dürften im Gesundheitswesen auf die Menschen in Wien zukommen. Die von der Wiener Ärztekammer initiierte Abstimmung unter den ÄrztInnen des Wiener Krankenanstaltenverbunds (KAV) brachte sehr eindeutige Ergebnisse. Fast 64 Prozent der KAV-ÄrztInnen beteiligten sich an der Abstimmung - 92,78 Prozent sind "für Protestmaßnahmen bis hin zu einem möglichen Streik", sofern es nicht zu weiteren Verhandlungen und zufriedenstellenden Lösungen kommt.

KPÖ-Landessprecher Didi Zach: "Ich denke, dass das Ergebnis eindrucksvoll dokumentiert wie unzufrieden die KAV-Ärzte und Ärztinnen mit den vorgefundenen Arbeitsbedingungen sind, da ändern auch alle Beschwichtigungsversuche des KAV-Managements und der Stadtregierung nichts daran."

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Kaktus: Keine Meilensteine in der Gesundheitspolitik!

GesundheitDonauspital bald ohne Augen- und Hautabteilung?

Bereits im Dezember des Vorjahres berichtete der KAKTUS online (Kaktusbericht vom 7.12.2015) ebenso wie die „bz – Bezirkszeitung“ (Ausgabe 49), dass „die Augenambulanz im Donauspital …zugesperrt“ werden soll. „Während die Bevölkerungszahl der Donaustadt wächst und wächst, geht eine solche Maßnahme in die falsche Richtung“, meinten wir damals und meinen wir auch heute.

Wie aus einem in der Zwischenzeit vom ärztlichen Mittelbau der SMZ-Ost/Donauspitals an Bürgermeister Häupl, die Bezirksvorsteher der Donaustadt und Floridsdorf und die Ärztekammer ergangenen Brief hervorgeht, kommt es allerdings noch wesentlich dicker.

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Die Augenambulanz im Donauspital soll zugesperrt werden?

GesundheitDas berichtet die Donaustädter Ausgabe der „bz-Bezirkszeitung“ (Ausgabe 49).

Während die Bevölkerungszahl der Donaustadt wächst und wächst, geht eine solche Maßnahme in die entgegengesetzte Richtung.

Die Augenambulanz des Donauspitals die derzeit Patienten aus Floridsdorf, der Donaustadt und Niederösterreich versorgt, soll bis 2017 schließen. Danach sollen in Wien nur mehr die Rudolfsstiftung im 3.Bezirk und das AKH über Augenambulanzen verfügen. Für uns „drüber der Donau“ bedeutet das im Bedarfsfall wesentlich weitere Wege. Der Bezirksärztevertreter befürchtet „manchmal auch gefährliche Transporte von Verletzten“ und sieht in einer „Konzentration auf wenige Standorte… eine geringere Wertschätzung für ältere Patienten“.

Sozusagen als Probelauf soll die Augenambulanz erstmals in diesem Jahr vom 19.Dezember bis 3.Jänner geschlossen bleiben.

Der Krankenanstaltenverbund bestätigt Überlegungen zur „Neustrukturierung der Wiener Gemeindespitäler“, die allerdings noch nicht abgeschlossen seien. Zur Beruhigung verspricht er, ohne nur irgendwie dabei substanzielles und konkretes auszusagen, dass es zu „keinerlei Einschränkungen bei der medizinischen Versorgung der Wiener kommen wird“

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Wien Anders: Situation ist für Beschäftigte in der Pflege katastrophal

GesundheitOkropiridse: Statt Wahlkampfnebel ist mehr Personal, mehr Gehalt und eine Rahmendienstzeit von 38 Stunden / Woche nötig

Wien (OTS) - Mit dem Programm "Pflege und Betreuung in Wien 2030" hat Bürgermeister Häupl heute mal wieder Wahlkampfnebel verbreitet. "In Wahrheit ist der Zustand der Pflege katastrophal", kritisiert Wien Anders-Spitzenkandidatin Juliana Okropiridse. Und zwar besonders für die Beschäftigten. Die Stadt Wien ist ein wichtiger Akteur im Gesundheits- und Pflegebereich. Deshalb: "Ich mache Bürgermeister Häupl und die zuständigen Abteilungen persönlich für die kritische Situation in der Pflege verantwortlich. Schwerer Personalmangel, andauernde Überlastung und systematische Unterbezahlung sind nur einige der Probleme, die in den Spitälern alltäglich sind," so Okropiridse.

Konkret fordert die Allianz aus KPÖ, Pirat*innen, EchtGrün und Unabhängigen:

  • + 30% mehr Personal im Gesundheitsbereich
  • + 30% mehr Gehalt für alle im Gesundheitsbereich Tätigen
  • + Fundierte und praxisnahe Ausbildungsmodelle für alle im Gesundheitsbereich Tätigen
  • + Rahmendienstzeiten von 38 Stunden/ Woche
  • + Eine zusätzliche Urlaubswoche für alle im Gesundheitsbereich Tätigen

    "Es darf keine Zweiklassenmedizin in Wien geben. Und ebenso verlangen wir für Pflegeberufe endlich die gesellschaftliche Anerkennung, die sie verdienen!"

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    Gesundheitspolitik in Wien: "Alles paletti"

    Gesundheit... so die Concluiso von SPÖ-Gemeinderat Kurt Wagner in einer Stellungnahme heute. Die Ärztekammer, so Wagner, "sei gut beraten, ihre kammerinternen Machtkämpfe rasch zu klären, anstatt die gesamte Ärzteschaft und die PatientInnen für ihre Zwecke zu missbrauchen."

    Die Wienerinnen und Wiener "können sich auch weiterhin auf ein funktionierendes Gesundheitssystem verlassen", so Wagner. Und: "Die Umsetzung des neuen Ärztearbeitszeitgesetzes nützt sowohl den ÄrztInnen als auch den PatientInnen."

    Blöd nur, dass die Gratiszeitung Heute aktuell berichtet: "14 unbesetzte Assistenzarzt-Dienste an der 1. chirurgischen Abteilung im April, zehn fehlende Assistenzarzt-Dienste an der 2. chirurgischen Abteilung im Mai-Plan: Das berichtet ein Insider über das Wilhelminenspital."

    Beispiel 2: Einem 12jährigem Mädchen, bei welchem ein Facharzt meinte eine Operation ist "in den nächsten drei bis vier Wochen anzuraten", wurde im AKH ein Operationstermin im November angeboten.

    Nachdem Medien berichteten will die HNO-Abteilung des AKH den Fall nochmals prüfen. Der HNO-Experte Klaus Wirtinger hält aber fest, dass es sich um keinen Einzelfall handelt: "Vier bis sieben Monate beträgt derzeit die Wartezeit auf eine Mandel-OP – je nach Spital."

    Zum Thema siehe auch Gesundheitsstadträtin Wehsely versucht sich in Opfer-Täter Umkehr

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    Streit um Wiener Gesundheitssystem spitzt sich zu

    GesundheitKürzlich hat die Wiener Ärztekammer das Ergebnis der "Nachverhandlungen" bzgl. Umsetzung des neuen Arbeitszeitgesetzes für Spitalsärzte im Krankenanstaltenverbund (KAV) erneut abgelehnt. Heute ließ Gesundheitsstadträtin Wehsely nun wissen, dass die Umsetzung der neuen Arbeitszeitregelungen dennoch weiter geführt werde - die Ärztekammer jedoch nicht mehr an diesem Prozess beteiligt sein werde.

    Die Stadträtin ortet "politische Intrigen" innerhalb der Ärztekammer. Nun mag es solche zwar geben und es darf natürlich auch gefragt werden, ob und inwieweit es einzelnen Ärzten nicht um die "Verteidigung von Privilegien", ohne dabei auf die Situation anderer im Gesundheitsbereich tätiger Gruppen (Krankenschwestern, PflegehelferInnen) Rücksicht zu nehmen, bzw. es einigen/vielen ÄrztInnen um die Sicherung optimaler Arbeits- und Gehaltsansprüche (woran eigentlich eine sozialdemokratische Partei nichts bekritteln dürfte) geht. Zugleich müssen jedoch die Wiener SPÖ und insbesondere Gesundheitsstadträtin Wehsely erklären, wie die Quadratur des Kreises (Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung trotz geringer Arbeitszeit der Ärzte verbunden mit gleichzeitiger Einsparung von mehr als 10 % der ÄrztInnen im KAV-Bereich) möglich sein soll.

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    Gesundheitsstadträtin Wehsely versucht sich in Opfer-Täter Umkehr

    Gesundheit Gestern demonstrierten, je nach Quelle, tausend bis zweitausend ÄrztInnen in Wien gegen die Reduktion von Dienstposten im KAV und für Reformen im Gesundheitswesen, welche sowohl die Interessen der ÄrztInnen und des sonstigen Gesundheitspersonals wie auch die Interessen der PatientInnen berücksichtigen.

    SPÖ-Gesundheitsstadträtin Wehsely versuchte sich noch vor der Demonstration in einer Opfer-Täter Umkehr und meinte, die Ärzte würden an der „Eskalationsschraube“ drehen - PatientInnen würden damit verunsichert. "Das ist eine Art und Weise, die durch nichts zu rechtfertigen ist“, so Wehsely, die den ÄrztInnen unterstellte das Motto laute: „Hauptsache, es gibt Aufruhr.“

    Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Nicht die ÄrztInnen und die anderen im Gesundheitsbereich tätigen Menschen sind für die Probleme, die immer größer werden, verantwortlich, sondern die Stadtregierung."

    Zach weiters: "Der Versuch der SPÖ die Situation schön zu reden, ist erbärmlich. Wehsely soll einfach mal erklären und vorrechnen, wie es möglich sein soll die Versorgung auf dem jetztigen Niveau, welches ohnedies schon kaum erträglich ist, aufrecht zu erhalten, wenn die Arbeitszeit der ÄrztInnen aufgrund einer EU-Vorgabe massiv gekürzt werden muss, wenn zugleich Personaleinsparungen von rund 10 % im KAV-Bereich geplant sind und wenn Wien zudem jährlich um 20.000 Menschen wächst. Und da rede ich jetzt noch gar nicht davon, dass es auch im Bereich der niedergelassenen Ärzte zu keiner Aufstockung kommen soll und dass auch im Bereich der PflegehelferInnen nicht an eine Personalaufstockung gedacht wird."

    Zum Thema siehe auch Ein Arbeitstag im Leben einer Turnusärztin

    Foto-Credit: Ärztekammer für Wien/ Stefan Seelig

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