Montag, 10. Juni 2013 @ 18:18

"In den letzten Jahren ist ein breites Netz an Informations- und Beratungsmöglichkeiten rund um Mieten und Wohnen in Wien entwickelt worden", daher brauche es nun eine Informations-Offensive, so Wohnbaustadtrat Michael Ludwig letzte Woche.
Die Kosten dieser Kampagne werden sich auf 600.000 Euro belaufen.
Die Mitteilung, die die Konterfeis von Ludwig und auch von
Bürgermeister Häupl enthält, soll über das städtische
Angebot in Sachen Wohnen informieren. Zudem wird dem Folder
auch ein Fragebogen beigelegt, da zugleich
eine "Wohn-Befragung" durchgeführt wird.
Einsendeschluss für die Befragung ist der 5. Juli - Ende Juli sollen
die ersten Ergebnisse vorliegen. Diese würden dann auch der
Bevölkerung präsentiert, so der Wohnbaustadtrat.
Kritiker, wie z.B. Ernst Schreiber und Gerhard Kuchta vom
Mieterbeirat im Hugo Breitner Hof, wundern sich sehr.
Schreiber und Kuchta, die sich direkt an den Bürgermeister und
den Wohnbaustadtrat wenden, schlagen eine "leicht veränderte Fragestellung" vor - so solle vorab
gefragt werden, ob die Menschen der Meinung sind, "dass die für diese Aktion
veranschlagten 600.000 Euro - ebenso wie viele, viele weitere Millionen
Euro, die in Werbung und Umfragen gesteckt werden, sinnvoller eingesetzt werden sollten?"
Hier der
gesamte Beitrag des Mieterbeirats des Hugo Breitner Hofs.