kpoe wien logo       
Erweiterte Suche
Donnerstag, 2. September 2010 @ 20:28
Willkommen bei KPÖ Wien
 


 Menu 
Home
Wiener Wahlen 2010 (58)
Die KPÖ-Wien (54)
Bezirkspolitik (189)
Wien-Politik (161)
Österreich (194)
Europa (79)
International (128)
Antifaschismus (119)
Antirassismus (82)
Bildung (53)
Frauen (46)
Frieden (31)
Gesundheit (21)
Kommunikation & IT (36)
Kultur und Bücher (102)
Postprivatisierung (37)
Soziales (85)
SchülerInnen-Initiative (50)
Umwelt & Verkehr (63)
Veranstaltungen (73)
Wohnen (51)
Wahlen (224) »

 Anmelden 
Username:

Passwort:


 NEWS - KPÖ-Bund 
  • Volksstimme September 2010
  • Der 1. September – ein Tag gegen Faschismus und Krieg
  • Big Spender
  • Das Diskussionszelt am Volksstimme-Fest
  • Didi Zach (KPÖ Wien) und Claudia Klimt-Weithaler (KPÖ Stmk) am Volksstimmefest
  • Der 28. August und ein Traum 47 Jahre später
  • Stuwerviertel: Ein Grätzl im Wandel
  • Ein feines Gespann
  • DANKE, DANKE, DANKE!
  • Ernest Kaltenegger: "KPÖ ist die Partei der Zukunft"

  •  GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB 
  • Transparenzdatenbank: Nicht Transparenz, sondern Generalverdacht
  • Politik für Menschen
  • Offensiver Gewerkschaftskurs für kommende Lohnrunde notwendig
  • GLB beim Volksstimmefest 2010
  • Kesilmis süt (Saure Milch): GLB verlangt Rücktritt Gurgisers
  • Österreich ist Europameister bei längster realer Arbeitszeit
  • Kritik an Grünen-Absage an "Hacklerregelung"
  • Den "Post-Gipfel" erklommen...
  • GLB urgiert Lehrlingseinstellungsgesetz und Berufsausbildungsfonds
  • Pensionsfinanzierung zur Förderung des Kapitalmarkts ist pervers

  •  Parteigruppe Redout 
  • Nachtrag: Text des PartnerInnenschaften-Gesetzes nun endlich offiziell verfügbar
  • Erklärung des Bundesausschuss vom 19.11.2009
  • Veranstaltungshinweis: Fachtagung zum Diskriminierungsschutz von TransGenderPersonen
  • Demonstration gegen den ÖVP-Gesetzesentwurf
  • Gleichgeschlechtliche PartnerInnenschaften: Diskriminierungsgesetz soll im Eilverfahren beschlossen werden
  • Deutscher Outdoor-Hersteller droht schwulem Versandhandel
  • queerograd graz 2009
  • Landtags- und Gemeinderatswahlen in Oberösterreich
  • EL-FEM-Konferenz 20.-22. März 09 in Wien/Österreich
  • Österreich: Homophobe Auswürfe von Mölzer und Laun

  •  Neues auf wien.kpoe.at 
    ARTIKEL
    2 neue Artikel in den letzten 1 Tag

    KOMMENTARE letzte 2 Tage
    Keine neuen Kommentare

    LINKS letzte 2 Wochen
    Es gibt keine Links anzuzeigen.


     Ältere Beiträge 
    Saturday 14-Aug
  • Glatte Lüge

  • Friday 13-Aug
  • Helmut Seethaler von Haft bedroht
  • KPÖ fordert Sondersteuer und höhere Wiener Abgaben für Großkonzerne und Superreiche

  • Thursday 12-Aug
  • Wahlkampf-Schlaglichter

  • Wednesday 11-Aug
  • Zwei Mal ist besser als einmal – Einmal ist besser als kein Mal!

  • Tuesday 10-Aug
  • KPÖ fordert klare Worte von Häupl zu Privatstiftungen
  • Von Kapfenberg lernen!

  • Monday 09-Aug
  • Finanzkrise bringt Schuldensprung!
  • Wahl 2010: Sondertermin für Berufstätige

  • Saturday 07-Aug
  • Rechte Recken der zweiten Reihe

  • Friday 06-Aug
  • Wahl 2010: Unterstützen Sie die Kandidatur der KPÖ

  • Thursday 05-Aug
  • Ein Zeichen gegen rechte Hetze und für gleiche Rechte für Alle, die hier leben!
  • Grußbotschaft für den Hiroshima-Tag 2010

  • Tuesday 03-Aug
  • O-Töne von der Pressekonferenz am 2. August

  • Monday 02-Aug
  • Zach (KPÖ): „Nur durch Druck von links wird sich in Wien etwas zum Besseren ändern“

  • Sunday 01-Aug
  • Linkes Wort am Volksstimmefest 2010: "Abgeschoben. Rassismusrepublik Österreich."

  • Friday 30-Jul
  • Wiener Wahlen 2010: Zehn gute Gründe, warum Sie die KPÖ mit Ihrer Unterschrift unterstützten sollten!
  • KPÖ fixierte Gemeinderatsliste für Wiener Wahl
  • GR-Wahl 2010: Das KPÖ-Team an der Spitze

  • Thursday 29-Jul
  • Klassenkampf am Straßenrand

  • Wednesday 28-Jul
  • Hommage zum 10. Todestag von Arthur West

  • Tuesday 27-Jul
  • KPÖ-Wien fordert Nulltarif auf allen öffentlichen Verkehrsmitteln

  • Monday 26-Jul
  • Blauer Robin ziemlich blau

  • Sunday 25-Jul
  • Die großen Probleme des Bank-Chefs Cernko

  • Friday 23-Jul
  • Das kurze Langzeitgedächtnis von SPÖ-Bundesgeschäftsführern
  • Trenkwalder im Aufwind: +35% Mitarbeiter

  • Thursday 22-Jul
  • Rüstung tötet schon in Friedenszeiten

  • Wednesday 21-Jul
  • Die Heuchler von der FPÖ

  • Tuesday 20-Jul
  • Wahl 2010 - Unterstützungserklärungen - Sondertermin für Berufstätige!!!!
  • Armutsbekämpfung á la SPÖ-Wien

  •  RSS Feeds 
    RSS KPÖ Wien
    RSS KPÖ and Friends


      AlVG-Novelle: Drangsalierung von Arbeitslosen wird weiter verschärft

     

    SozialesIm stillen Kämmerchen wurde eine geplante Novelle des AlVG ausgearbeitet und nach äußert kurzer Begutachtungsfrist am 31.10.07 im Nationalrat als Regierungsvorlage beschlossen. Die Situation für Arbeitslose wird weiter verschärft. Am 27. November findet eine Protestaktion gegen diese AlVG-Novelle vor dem Parlament statt.

    In Kraft treten soll die Novelle bereits mit 1.1.08. Die wenigen positiven Änderungen wie Vereinbarkeit von Arbeitslosigkeit und Studium sowie das Einbeziehen von freien DienstnehmerInnen in die Arbeitslosenversicherung werden durch härtere Zumutbarkeitsbestimmungen, Entrechtlichung, Einschränkung des Datenschutzes sowie höheren Zwang zur Flexibilität aufgehoben.


    Zumutbarkeit
    * Die wöchentliche Mindestarbeitszeit, die Arbeitssuchende dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen müssen, wird – bei sonstigen Verlust des Anspruches auf Arbeitslosengeld – von 16 auf 20 Stunden hinaufgesetzt.
    * Als zumutbare Wegzeit sollen nun bei Vollbeschäftigung „jedenfalls zwei Stunden“ gelten.
    * Ein Arbeitsverhältnis im Rahmen eines Sozialökonomischen Betriebes (SÖB) oder eines Gemeinnützigen Beschäftigungsprojektes (GBP) soll als Beschäftigungsverhältnis gelten – zumutbar ist hier auch ein befristeter Transitarbeitsplatz.
    * In Zukunft sollen ArbeitnehmerInnen auch gesperrt werden können, wenn sie eine von (vom AMS beauftragten) „die Arbeitsvermittlung im Einlang mit den Vorschriften der §§ 2 bis 7 des Arbeitsmarktförderungsgesetzes (AMFG), BGBl. Nr. 31/1969, durchführenden Dienstleister vermittelte zumutbare Beschäftigung“ nicht annehmen. Damit sollen durch private Personalvermittler direkt angebotene Stellen mit Zwang zumutbar gemacht werden, ohne dass vorher die Zumutbarkeit der Stelle geprüft werden muss.
    * Eine freiwillige oder selbstverschuldete Auflösung des Dienstverhältnisses soll einen Ausschluss des Arbeitslosenbezugs zur Folge haben – auch bei selbständiger Erwerbstätigkeit.
    * Wiedereingliederungsmaßnahmen durch das AMS sollen auch ohne Begründung verordnet werden können - bei Weigerung droht der Verlust des Arbeitslosengeldes.
    * Es ist unklar, ob die Vermittlung als „freieR DienstnehmerIn“ bzw. als neue Selbstständige in Zukunft als zumutbar gelten soll – wie folgende Beschreibung im Vorblatt der Gesetzesvorlage andeutet: Erreicht werden durch die Novelle eine „Erhöhung der Beschäftigungsdynamik und Erleichterung des Wechsels zwischen verschiedenen Erwerbsformen in Verbindung mit einer Optimierung der Allokation des Arbeitskräftepotenzials“. (1)

    Ausdehnung der Datensammlung und -weitergabe
    * Künftig sollen massenhaft Detaildaten über Arbeitsuchende gesammelt werden, unter anderen Daten über das PartnerIneinkommen, den eigenen Gesundheitszustand sowie der Angehörigen, Beschäftigungsverläufe, Umstände der Auflösung von Arbeitsverhältnissen und Zusammenhänge von Streiks sowie „sonstige persönliche Umstände, die die berufliche Verwendung berühren“. (2)
    * Möglich soll auch die Verwendung von AMS-Daten für externe Dienstleister, so sie „der Wahrung eines wichtigen öffentlichen Interesses dienen“. Abgesehen vom unklaren Begriff des „öffentlichen Interesses“ ist bei privaten Trägern keine Nachverfolgung eines eventuellen Missbrauchs möglich. (z.B. durch Amtshaftung beim AMS) (1)

    Trotz mehrmaligen Versprechungen nicht gefallen ist die Anrechnung des PartnerInneneinkommens auf den Bezug der Notstandshilfe.

    Dieser Wurf der Regierung ist aber auch im Zusammenhang mit der Politik im Bereich der Bildung, Asyl- und AusländerInnengesetzgebung, Sicherheit sowie des Deregulierungs- und Privatisierungswahns zu sehen. Diese fortdauernde Zerschlagung des Sozialstaats passiert aber nicht nur auf der Ebene der Nationalstaaten, sondern auch auf EU-Ebene und wird im EU-Reformvertrag durch die Verpflichtung der Mitgliedsstaaten zu einer "offenen Marktwirtschaft mit freiem Wettbewerb" sowie zum Vorrang von Hartwährungs- vor Beschäftigungspolitik festgeschrieben. (3)

    Renate Vodnek

    Die Plattform für kämpferische und demokratische Gewerkschaften hat dazu eine Online-Unterschriftenaktion gestartet. Diese kann unterstützt werden auf http://cms.gewerkschaftsplattform.org/alvg/protest/alvg.php

    Protestaktion
    Nein zur Arbeitslosenversicherungsgesetz-Novelle!
    Dienstag, 27.11.2007
    14.30 Parlament
    Eine Aktion von der Arbeitsloseninitiative AMSand, Initiative für einen kämpferischen und demokratischen ÖGB, ÖH Fakultätsvertretungen LaPhiBi,
    Soziologie, Psychologie, Plattform für kämpferische und demokratische Gewerkschaften, SLP, Werkstatt Frieden & Solidarität

    Anmerkungen:
    (1) Regierungsvorlage des Nationalrats (Beschlussdatum: 31.10.07) /http://www.ris.bka.gv.at/ 11.11.07
    (2) Aussendung der ARGE Daten, 16.11.07
    (3) www.werkstatt.or.at, 17.11.07

             
    Samstag, 24. November 2007 @ 10:47    


     Weiterführende Links 
  • http://cms.gewerkschaft...
  • http://www.ris.bka.gv.at/
  • www.werkstatt.or.at
  • Mehr aus Soziales

  •  Optionen 
  • Druckfähige Version


  • Bookmark and Share