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17 Prozent sind in Wien arm oder armutsgefährdet

Wiener Wahlen 2010Rund eine Million Menschen leben in Österreich laut "Statistik Austria" unter der Armutsgrenze, die laut EU-SI LC 2008 für einen Einpersonenhaushalt 951 Euro im Jahr 2007 betragen hat. Auf diese erschütternde Zahl hat die Caritas gestern erneut hingewiesen.

Caritasdirektor Landau betonte: "Die Wirtschaftskrise hat arme Menschen am stärksten getroffen. Bei den Budgetverhandlungen der kommenden Monate darf unter keinen Umständen ein Sparpaket auf Kosten der Schwächsten geschnürt werden." Bettina Schörgenhofer ergänzte: Die Menschen kommen "weil sie ihre Mieten oder Energierechnungen nicht mehr begleichen können oder weil der Kühlschrank leer ist."

Die Caritas fordert, Arbeit, von der man leben kann, eine Mindestsicherung, die diesen Namen auch verdient, und einen fairen Zugang zu sozialen Diensten, etwa der Pflege, der Kinderbetreuung, der Gesundheitsversorgung, der Bildung.

KPÖ-Landessprecher Didi Zach: "Die Zahlen dokumentieren den politischen Bankrott der SPÖ, die in Wien seit Jahrzehnten ohne Rücksicht auf Koalitionspartner tun und lassen kann, was ihr beliebt. Während die Armutsgefährdungsquote österreichweit bei 12,4 Prozent liegt, beträgt die Quote in Wien 17 Prozent."

Zu den Bundesländerzahlen der Studie siehe Seite 52 des Berichts der Statistik Austria

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