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Wiener Charta: Alle wollen dabei sein

Wien-PolitikMit dem Projekt der "Wiener Charta", in welcher die wesentlichen Grundsätze für ein gutes Zusammenleben festgeschrieben werden sollen, wollen SPÖ und Grüne - laut Eigendarstellung - "die Menschen miteinander ins Gespräch bringen". Keine Rede aber von einem Ende der Diskriminierung von Menschen ohne österreichischen Reise-Pass, keine Rede von "gleichen Rechten" für alle Menschen, die in Wien leben.

Das Herzstück des Projektes sind die Charta Gespräche, die überall in Wien stattfinden können. Und da die SPÖ bei solch einer Mega-Inszenierung natürlich nichts dem Zufall überlässt, ist die Liste jener Organisationen und Unternehmen, die bereits stolz ihre aktive Mitarbeit verkündet haben, ein lange: der Verein Wirtschaft für Integration, große Bäckereiunternehmen und viele Organisationen aus dem Jugendbereich - von der katholischen Jungschar bis zu den Kinderfreunden, die mit rund 2.000 KollegInnen und noch einmal so vielen ehrenamtlichen MitarbeiterInnen aktiv zum Gelingen der Charta beitragen wollen - haben ihre Unterstützung für das Projekt bereits bekundet.

Damit nicht genug: die Caritas ist genauso dabei wie die Erzdiozöse Wien oder auch der Wiener Taxifunk. Die Wohnpartner und die Gebietsbetreuungen Stadterneuerung werden ebenso aktiv wie der österreichische Handballmeister (Fivers Margareten) und auch die Sozialpartner haben bereits fix als PartnerInnen der Wiener Charta zugesagt.

"Ein Mensch – eine Stimme" lautete einst eine Forderung im Kampf gegen das Apartheid-Regime in Südafrika - eine Forderung die in Österreich nicht Realität ist. "No Taxation without Representation", also keine Besteuerung ohne politische Vertretungsrechte, war sogar schon im 18. Jahrhundert der Slogan der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung. Ob Häupl und Vassilakou bloss Nachhilfe in Geschichte benötigen oder ob es Häupl & Co bei der geplanten, "europaweit einzigartigen Form der BürgerInnenbeteiligung", die "online und offline" stattfindet, um Pseudo-Partizipation geht, möge der Leser/die Leserin dieser Zeilen selbst entscheiden.

Zum Thema siehe auch Häupl: "Die gemeinsame Sprache ist Deutsch"

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