KPÖ Wien
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Neue Schule – neue Hoffnung?

Brief eines Lehrers an den Kaktus - von Karl Gugler

Alljährlich ab Februar werden die wichtigsten Weichen gestellt – von den Eltern für ihre Kinder, die davon anfänglich gar nichts wissen wollen. Sie ahnen nicht, dass sie für die nationale Wirtschaft der so „wichtige Rohstoff“ sind, mit dem die Wirtschaftstreibenden die internationale Konkurrenz zu gewinnen versuchen (zit. nach Dr. Hannes ANDROSCH).

„Was Hänschen nicht lernt, ...“

Wenn die 4. Klasse Volksschule (VS) dem Ende zugeht, steht die Wahl eines neuen „Bildungsgleises“ an. Dessen Bedeutsamkeit ist den Eltern in unserem Bezirk ganz besonders klar. Sie lassen sich deshalb auch von den Bildungsreformern der Sozialdemokratie nicht so einfach täuschen. Neue Mittelschule (NMS) hin oder her – sie drängen mit Vehemenz an jene Standorte, die auch eine gymnasiale Oberstufe im Hause habe.

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Erfolgreiche Aufbruch Aktionskonferenz in Wien

Knapp 1.000 sich fortschrittlich und links verstehende Menschen waren am 3./4. Juni in Wien zusammen gekommen, um angesichts der nicht erfreulichen Situation über die Schaffung von linkem Widerstand gegen die herrschenden Verhältnisse zu diskutieren.

Es gab viele Infos zum Prozess und warum welche Vorschläge unterbreitet werden. Vereinbart wurde eine Kampagne mit dem Thema "Wir können uns die Reichen nicht mehr leisten" zu starten. Ausgehend von den Themen Wohnen und Verkehr, Arbeit sowie Gesundheit und Soziales soll in der Kampagne dargelegt werden, wer die Profiteure und wer die VerliererInnen in der gegenwärtigen Situation sind und zugleich soll für das Aufstehen gegen die herrschenden Verhältnisse geworben werden. Nun, so der allgemeine Konsens, gelte es ausgehend von Gemeinde und der regionale Ebene Aktivitäten zu entfalten.
Auffallend war die Anwesenheit sehr vieler junger Menschen, auffallend waren die vielen Appelle das Gemeinsame vor das Trennende zu stellen, "denn so wie bisher kann es nicht weitergehen".

dz

Hier der Aufruf mit dem für die Aktionskonferenz geworben wurde - https://aufbruch.or.at/

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KPÖ-Veranstaltung zu "Russland heute" am 6. Juni im 7Stern

VeranstaltungenAlexander Buzgalin gehört seit Jahrzehnten zu den bekanntesten undogmatischen Marxisten in Rußland. Er ist Professor für Politische Ökonomie an der staatlichen Lomonossow Universität in Moskau.

Im März war er einer der Hauptorganisatoren der "Ökonomischen Foren" in St. Petersburg und Moskau. Er engagiert sich im Welt- und Europäischen Sozialforum und ist ein hervorragender Kenner der ökonomischen und politischen Situation seines Landes.

Vor kurzem nahm er in Wroclaw am "Zentral- und Osteuropäischen Sozialforum" teil. Er gehört der linken Gruppierungung "Alternativy" an, die auch die gleichnamige Zeitschrift herausgibt.

In Wien wird er über die aktuelle wirtschaftliche und politische Lage in Russland sprechen.

Montag, 6. Juni, 19.30 Uhr - Cafe 7Stern (Siebensterng. 31)

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Folk-Blues goes Wienerlied - hinterfotzige Texte und Vollgas-Musi von Gitarre, Akkordeon und Fiedel

VeranstaltungenDie ORIGINAL STIEFELBEIN BLUHS BÄND am Samstag, 11.Juni 2016, ab 16:00 beim Kaktusfest

Seit den 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts gibt es die Original Stiefelbein Bluhs-Bänd, beginnend als Akkordeon/Gitarre-Duo, längst hervorragend ergänzt durch Geige und weitere Gitarren.

Erwin Siegl - Gitarre, Mandoline, Cajon, Billy Wotawa - Akkordeon, Gesang, Georg Siegl - Gitarren, Gesang, und Andi Fasching - Geige, Gitarre, Gesang bieten „Power-Folk mit feinsinnig-hinterfotzigen Texten im Wiener Dialekt. Ein kraftvoller Crossover zwischen Blues und Wienerlied, mit einigen kräftigen Spritzern Cajun/Zydeco, Country und TexMex“

Weitere Programmpunkte des Kaktusfestes: Das POPULARMUSIK-ENSEMBLE (Eine aus SchülerInnen, AbsolventInnen und Lehrern) neu zusammengesetzte Musikformation aus der AHS Theodor Kramer Straße (ab 19:30) und eine von 16 bis 20 Uhr geöffnete Kunstausstellung des überparteilichen Vereins „Kunst in der Wurmbrandgasse“ mit dem Maler Rolf Dieter Schnabl

Ort: 1220 Wien (Stadlau), Wurmbrandgasse 17 (im Garten)

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Feministische Tischgesellschaft am 4. Juni

FrauenDie diesjährige Feministische Tischgesellschaft der Plattform 20000 Frauen bringt einen Nachmittag lang Feminismus auf die belebteste Straße Wiens.

Samstag, 4. Juni 13-17 Uhr, Mariahilferstraße / Wien, Begegnungszone - Höhe Zieglergasse:

Frieden schaffen ohne Waffen
„Wenn du mehr hast als du brauchst, errichte einen längeren Tisch statt eines höheren Zaunes“

Unter diesem Motto findet am Samstag, 4. Juni 2016 auf der Wiener Mariahilferstraße die 2. Feministische Tischgesellschaft der Plattform 20000 Frauen statt.

Für diesen Tag laden wir Euch alle herzlich ein, gemeinsam mit Flüchtlingsfrauen und ihren Familien eine möglichst lange Tafel auf der Mariahilferstraße zu bilden. Bringt Essen und Getränke mit und lasst uns ein Gastmahl der Freundinnenschaft im öffentlichen Raum feiern!

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Die Smart City und wie sie in der Donaustadt verwirklicht wird

BezirkspolitikTeil II - von Margarete Lazar - Donaustädter ANDAS-Aktivistin

Wie ich in einer der letzten Kaktus-Editionen (Kaktusbericht vom 27.9.2015) angekündigt habe, möchte ich mich heute noch einmal an diesem Thema abarbeiten, denn es zeigt gerade für die Donaustadt auf, wie mit vielem Getöse ein Branding entwickelt und ausgebaut werden kann, sodass es die BürgerInnen dann tatsächlich für das halten, was darauf steht, während in Wahrheit eine riesige Verpackung mit wenig Inhalt dahinter steht.

Unsere Smart City also! Was wird unter diesem Slogan nicht alles aufgelistet. Ein Punkt ist „Intelligenter Umgang mit bestehendem Stadtraum“. Was soll das nun genau heißen und für wen soll das „intelligent“ sein? Für Investoren, die die letzten „Baulücken“ mit „Luxuswohnungen“ zupflastern wollen, so gerade intendiert bei den Danube Flats an der Reichsbrücke, „exklusive Appartements und Penthouse Appartements“ Schnäppchen für gehobene Berufsgruppen?

Oder wäre es vielleicht intelligenter, endlich wieder in den wirklich sozialen Wohnbau zu investieren, der auch für weniger betuchte Leute erschwinglich ist? Intelligent wäre vielleicht auch, einmal den beträchtlichen Leerstand an Wohnungen zu überprüfen und durch entsprechende Abgaben die Besitzer zu animieren, die Wohnungen auf den Markt zu bringen.

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Vier GLB-Mandate in der Caritas Socialis

Wien-PolitikIn der CS Caritas Socialis GmbH im Bereich der Betreuung zu Hause trat nur die Liste von GLB-Betriebsrat Roman Gutsch zur Wahl an. Somit war das erklärte Wahlziel eine weitere Steigerung der Wahlbeteiligung, die im Bereich der mobilen Pflege und Betreuung aufgrund der Nichtanwesenheit des Großteils der KollegInnen an den Bürostandorten meist sehr gering ist.

Beim ersten Antreten der Liste „Team Gutsch“ 2012 konnte die Wahlbeteiligung um fast 8 Prozent-Punkte auf 49 Prozent gesteigert werden. 2016 endete die Wahl mit einer Rekordwahlbeteiligung von über 56 Prozent. Von den 397 Wahlberechtigten stimmten 218 KollegInnen für die Liste „Team Gutsch“, fünf Stimmen waren ungültig. Das gibt dem „Team Gutsch“ den Rückhalt ihre konsequente Interessensvertretung gestärkt fortzusetzen.

Neben Roman Gutsch, der wieder zum Vorsitzenden gewählt wurde, haben auf der überfraktionellen Liste drei weitere Betriebsrätinnen ihr Mandat für den GLB deklariert: Farahnaz Amirnia, Mari Mikanik und Elwira Schlesinger.

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Türkei: Nach der Aufhebung der Immunität - Bleiben jetzt nur noch die Berge?

International25.05.2015: Am Freitag vergangener Woche (20.05.16) war es soweit, die monatelange Debatte um eine Aufhebung der Immunität von Parlamentsabgeordneten in der Türkei ist zu einem Ende gekommen: Mit 376 Stimmen wurde die Verfassungsänderung zur Immunitätsaufhebung vom türkischen Parlament angenommen (140 Abgeordnete stimmten mit Nein, 15 enthielten sich oder gaben ungültige Stimmen ab).

Nun könnte man argumentieren, dass dies ja alle Parlamentarier betreffen wird und nicht nur die Abgeordneten der linken Demokratischen Partei der Völker (HDP). Das stimmt, aber Deniz Yücel schreibt in Die Welt richtig, dass die meisten Strafverfolgungsanträge gegen die HDPler viel schwerer wiegen, "als die gegen die 88 Abgeordneten aus allen übrigen Fraktionen: Propaganda für eine Terrororganisation, Mitgliedschaft, gar Gründung einer solchen. Insgesamt hatten sich bis zum 24. Dezember vergangenen Jahres aus der laufenden und früheren Legislaturperioden 330 Anträge auf Aufhebung der Immunität angesammelt, darunter 182 gegen Abgeordnete der HDP.“

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INDUSTRIE 4.0 - Eine Diskussion über die nächste industrielle Revolution

So lautete der Titel eines spannenden und gut besuchten Diskussionsabends mit Peter Fleissner (o.Univ.Prof.i.R.Dr.techn.Dipl.Ing) am Mittwoch den 25.05.2016 bei der KPÖ-Donaustadt.

Nicht nur die Industriellenvereinigung, auch der ÖGB-Präsident spricht davon.
„Begonnen hat die Karriere dieses Begriffs 2011 als Name eines neuen Projekts der deutschen Industrie, das die fernöstliche Konkurrenz aus dem Felde schlagen will, obwohl Deutschland als EU-Exportmeister fungiert. Österreichs Industrie hat sich angesichts stagnierender Umsatzzahlen von diesem Mantra anstecken lassen. Es wird eine weitere industrielle Revolution erwartet, diesmal die vierte…“

Auf Wunsch der TeilnehmerInnen und für BesucherInnen unserer Kaktuswebsite, die nicht zu diesem Diskussionsabend kommen konnten veröffentlichen wir die von Peter Fleissner für seinen Vortrag vorbereitete Präsentation.

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Gelungenes Antirassistisches Straßenfest in Margareten

"Margareten für Alle" war das Motto eines antirassistischen Straßenfests am 28. Mai in Margareten.

Mitorganisator und Mitveranstalter waren auch Wien Andas Margareten und WA/KPÖ Bezirksrat Wolf-Goetz Jurjans.

Es gab eine Vielzahl kultureller und politischer Beiträge. Höhepunkt der Veranstaltung war zweifellos die Aufführung von "Die Schutzbefohlenen" von Elfriede Jelinek.

Wien Andas/KPÖ Bezirksrat Jurjans präsentierte das von ihm mitinitiierte Projekt der Republik Reinprechtsdorf, "Pflanzen auf Räder" und nahm zu der Fehlentwicklung im Bezirk Stellung. Er forderte leistbares Wohnen, eine ausreichende Sozial- und medizinische Versorgung für Margareten und eine Abkehr vom rechtsextremen Populismus und den Hetzaufrufen der FPÖ.

Julia Hess von der SJ-Wien, hielt für die Offensive gegen Rechts eine flammende Rede gegen die FPÖ und ihre Identitären Randgruppen.

(h.f.; d.z.)

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