KPÖ Wien
Webseite der KPÖ Wien
Artikel an einen Freund schicken Druckfähige Version anzeigen

Erneut Rekordarbeitslosigkeit in Wien

Wiener Wahlen 2015Mehr als 150.000 Menschen waren im Februar in Wien ohne Erwerbsarbeit - so die Zahlen, die die menschlichen Schicksale nicht thematisieren.

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien und Aktivist von Wien anders: "Es zeigt sich: Eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich ist notwendig. Die Stadt Wien, bei welcher fast 80.000 Menschen in unterschiedlichen Bereichen beschäftigt (u.a. im Gesundheits- und im Schulbereich - siehe Seite 20) sind, könnte hier mit gutem Beispiel vorangehen."

Zur Bekämpfung der Armut, so Zach, soll Wien zudem endlich seine gesetzlichen Möglichkeiten nutzen: "Die 14xige Auszahlung der bedarfsorientierten Mindestsicherung ist, sofern es den politischen Willen dazu gibt, ohne Gesetzesänderung sofort möglich. Und ebenso ist es möglich, mehr als lächerliche 827,- Euro pro Monat auszuzahlen."

(mehr)

Artikel an einen Freund schicken Druckfähige Version anzeigen

Nicht verantwortlich?

Ein Kaktus-Kommentar von Georg Högelsberger, Junge Linke (JULI)

Am 30. Jänner war auch heuer wieder die alljährliche Nacht der Schande in der Wiener Hofburg. Gemeint ist der Wiener Akademikerball, diese prunkvolle und öffentliche Zurschaustellung rechtsradikalen Gedankenguts sowie der Menschen aus Österreich und ganz Europa, die sich ganz offensichtlich immer noch nicht dafür schämen, an jenem festzuhalten. Da hilft auch keine Augenauswischerei unter dem Decknamen der „Tradition“ – dass dieser Ball eine rechtsradikale Veranstaltung ist, bestreitet kein Mensch, der mit einem gesunden Menschenverstand gesegnet ist.

Für eine kleine, aber bemerkenswerte Aufregung hat sein steirischer Ableger, der Grazer Akademikerball, gesorgt. Genauer gesagt die Brauerei „Murauer“, nachdem bekannt wurde, dass diese den Ball sponsert.

Um weiter zu lesen, auf das (linke) Kaktusbild klicken!

Artikel an einen Freund schicken Druckfähige Version anzeigen

SPÖ-Wien: 1 Schritt vor, ein 3/4 Schritt zurück

Wiener Wahlen 2015Nach genauer Betrachtung der gestern verkündeten Ideen der Wiener SPÖ für die kommenden Jahre muss festgehalten werden, so der Landessprecher der KPÖ-Wien, Didi Zach, dass "die Richtung zwar stimmt, aber es sich offenbar vor allem um Wahlzuckerl der SPÖ handelt."

Die Errichtung von 2.000 Gemeindewohnungen in 5 Jahren wird angesichts des Wachstums der Stadt keine spürbare Verbesserung am Wohnungsmarkt bringen, so auch KPÖ-Bezirksrat Josef Iraschko. Gefragt werden muss zugleich, so Iraschko, warum "verschiedene Sofortmaßnahmen, die Wiener Wohnen treffen kann, nicht durchgeführt werden".

Bzgl. der SPÖ-Ankündigung, die "Gebührenvalorisierung für die Jahre 2015 und 2016 auszusetzen", sagt Zach. "Es scheint fast, dass Häupl und Vassilakou die Gebühren in den letzten Jahren deshalb so kräftig erhöht haben, damit Sie nun eine 2jährige Nicht-Erhöhung mit großem Tamtam verkünden können."

Zach rechnet vor: die Wassergebühr ist seit 2010 um 38 Prozent gestiegen, die Kanal- und die Müllabfuhrgebühren um 10 Prozent. Die Parkgebühren wurden um 66 Prozent erhöht, die Hundesteuer um 65 Prozent. Fernwärme wurde seit 2010 um insgesamt 15 Prozent teurer, Tagestickets in den Wiener Bädern wurde um rund 11 Prozent teurer, Strom und Gas wurden ebenfalls empfindlich teurer - der Gaspreis (genauer der Gasnettopreis) wurde mit dummen Ausreden allein im Jahr 2011 um 28,7 Prozent erhöht. Die unabhängige Behörde E-Control kritisierte erst vor wenigen Wochen wieder die hohen Gaspreise von Wien-Energie - rund 250 Euro könne sich ein durchschnittlicher Wiener Haushalt laut E-Control beim einem Anbieter-Wechsel ersparen.

Zach abschließend: "Interessant ist auch, dass Häupl & Co kein Wort zu den Ungeheuerlichkeiten bei der Stadt Wien verlieren, wo sofort Nägel mit Köpfen gemacht werden könnten. Tatsache ist z.B., dass gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit auch im Bereich der Stadt Wien keine Realität ist. Und Tatsache ist, dass über eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich im Bereich der Stadt Wien nicht nachgedacht wird."

Artikel an einen Freund schicken Druckfähige Version anzeigen

Zach zur SPÖ-Klubklausur: Eine Vielzahl von KPÖ-Forderungen wird nun umgesetzt

Wiener Wahlen 2015Ein Feuerwerk an sozialpolitisch positiven Ideen zündete die Wiener SPÖ bei der heutigen Klubklausur in Rust. Bürgermeister Häupl kündigte in seiner Rede an, "die Gebührenvalorisierung für die Jahre 2015 und 2016 auszusetzen". Bei Wasser, Kanal, Müllabfuhr, Parkgebühren und -pickerl wird es somit keine Erhöhung der Tarife geben. Zweites Highlight: Häupl verkündete, dass die Stadt wieder selbst "Gemeindewohnungen bauen" wird.

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Ich freue mich, dass die SPÖ Vorschläge, die wir seit Jahren unterbreiten, nun - da Wahlen vor der Tür stehen und die Umfragewerte für die SPÖ nicht erfreulich sind - umsetzen will."

Zach weiters: "2004 wurde der Bau von Gemeindewohnungen durch die SPÖ eingestellt. Es freut mich, dass die SPÖ nun ihre Meinung ändert, so wie dies vor der letzten Wahl bezüglich des Gratis-Kindergartens geschehen ist. Zugleich muss ich jedoch bezweifeln, dass es mit 2.000 zusätzlichen Gemeindewohnungen in 5 Jahren, die angestrebt werden, getan sein wird."

Zach abschließend: Offenbar braucht es alle 2 Jahre Wahlen damit in Wien sozialpolitisch etwas weitergeht. Damit den SPÖ-Strategen auch in Zukunft die Ideen nicht ausgehen, hier sogleich ein paar weitere Vorschläge der KPÖ.

  • Nulltarif auf allen Öffis und Einführung einer Energiegrundsicherung
  • Erhöhung und 14xige Auszahlung der bedarfsorientierten Mindestsicherung
  • gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit für alle fast 70.000 bei der Gemeinde beschäftigten Menschen
  • Einführung eines bezahlten Papa-Monats für alle Beschäftigten bei der Stadt Wien
  • Einhaltung der Gesetze bei Neuvermietung von Gemeindewohnungen und Verzicht auf das "Körberlgeld"
  • Abschaffung der Nächtigungsgebühr für obdachlose Menschen

    Nachtrag: Hier das aktuelle Statement von Wien anders zum Thema.

  • Artikel an einen Freund schicken Druckfähige Version anzeigen

    Wie die SPÖ leistbares Wohnen ermöglicht

    Wohnen in WienLeistbarer Wohnraum ist eines der wichtigsten Ziele der Wiener Stadtregierung, erklären SPÖ-Spitzenfunktionäre fast tagtäglich.

    Ein aktueller Rechnungshofbericht, der die Tätigkeit der "gemeinnützigen Siedlungs- und Bauaktiengesellschaft Gesiba", die sich zu 99,97 Prozent im Eigentum der Stadt Wien befindet, überprüfte, kommt zu für die SPÖ-Granden unerfreulichen Ergebnissen.

    Kritisiert wird vom Rechnungshof, dass die Gesiba wirtschaftliche Überschüsse auf Kosten der Mieter erwirtschaftet.

    (mehr)

    Artikel an einen Freund schicken Druckfähige Version anzeigen

    Vassilakou & Co auf Stimmenfang

    Wiener Wahlen 2015Der Wahlkampf ist längst eröffnet. Kein Wunder, dass die Wiener Grünen also mal wieder versuchen sich mit dem Thema Wohnen zu profilieren. Konkret fordern die Grünen billige Startwohnungen für Menschen unter 35 Jahre sowie leistbares Wohnen für jungen Familien.

    Zusätzlich, so Vassilakou, sollen 1000 neue Gemeindewohnungen pro Jahr neu errichtet werden, denn (dies haben nun endlich auch die Grünen wahrgenommen) "seit 2004 wurden keine Gemeindewohnungen mehr errichtet. Und das, obwohl die Menschen sie dringend brauchen würden". Die Grünen meinen auch, dass damit die Kosten um rund "ein Drittel" reduziert werden könnten, denn die "oft gelobten Public-Private-Partnership Modelle sind letztlich teurer, als wenn Wien selbst errichten würde." Ebenfalls einmal mehr gefordert wird eine "grundlegende Reform des Mietrechts".

    Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Alle Ideen finden meine Unterstützung. Aber ich erlaube mir zu fragen, warum die Neu-Errichtung von Gemeindewohnungen nicht schon im letzten Koalitionsvertrag zu finden war. Und ich erlaube mir zu fragen, warum die Grünen jetzt 4 1/2 Jahre in jenen Bereichen keinen Finger gerührt hat, in denen die Stadtregierung unmittelbar für billigeres Wohnen tätig werden hätte können."

    Zach konkretisiert: "Warum - so frage ich Kollegin Vassilakou, Kollegen Chorherr und andere grüne Entscheidungsträger - wurden und werden bei Neuvermietungen von Gemeindewohnungen - rund 10.000 pro Jahr - die Richtwertmieten (was vom Gesetz her keine Notwendigkeit ist) zur Anwendung gebracht? Warum darf Wiener Wohnen gesetzeswidrig agieren, indem im Gemeindebau keine Abschläge verrechnet werden? Und warum wurde die Indexanpassung 2014, die zu neuerlichen Mieterhöhungen führte, nicht verschoben bzw. ausgesetzt?"

    Zum Thema siehe auch Herr Bürgermeister, warum klagen Sie uns nicht?

    Artikel an einen Freund schicken Druckfähige Version anzeigen

    Sie wissen nicht, was Rassismus ist?

    AntirassismusDann lesen Sie einfach - wir wollen die Zeilen absichtlich unkommentiert lassen - nachfolgende Aussendung, welche von der FPÖ vor wenigen Tagen veröffentlicht wurde.

    Bedenken Sie, was da gesagt und was "nicht gesagt wird", bedenken Sie was "angedeutet" wird. Und fragen Sie sich einfach nur, ob da zwischen Asyl, Zuwanderung und Einbürgerung unterschieden wird und fragen Sie sich, ob da nicht "ein Dschihadisten-Generalverdacht" gegen ausnahmslos alle Muslime nahe gelegt wird? Falls Sie letzteres mit "Ja" beantworten, dann haben Sie für sich auch beantwortet was Rassismus ist.

    HC Strache: Bedenkliches Einbürgerungsplus bei Muslimen

    Utl.: Wien darf Dschihadisten keinen Boden bieten =

    Wien (OTS/fpd) - Die aktuellen Einbürgerungszahlen belegen deutlich, dass Wien ein Dorado für mehrheitlich muslimische Zuwanderer zu sein scheint, kommt doch das Gros aus Bosnien-Herzegowina, der Türkei und der russischen Föderation, wobei man hier annehmen muss, dass die Mehrheit aus der Teilrepublik Tschetschenien stammt, so heute der freiheitliche Bundes- und Wiener Landesparteiobmann NAbg. Heinz-Christian Strache über das Einbürgerungsplus von 8,6 Prozent in der Bundeshauptstadt.

    "Nun sorgen die Multi-Kulti-Befürworter und Realitätsverweigerer von Rot-Grün mit ihrer Politik dafür, dass Wien zur Hochburg der Dschihadisten geworden ist - nicht zuletzt auch aufgrund der laschen Asylpolitik", kritisiert Strache und sagt abschließend: "Die Gefahren der Zuwanderung sowie Einbürgerung von Moslems dürfen nicht weiter unterschätzt werden. Schließlich versteckt sich hier oftmals Extremismus in Form von radikalem Islamismus. Bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen im Elfenbeinturm Rathaus endlich aufwachen und dieser für die Bürger Wiens gefährlichen Entwicklung entgegen wirken. Schlussendlich muss auch unsere christlich-abendländische Kultur gewahrt bleiben!" (Schluss)

    Zum Thema siehe auch Gratisblatt “Heute” erfindet Jihadisten-Story

    Artikel an einen Freund schicken Druckfähige Version anzeigen

    Häupl und Vassilakou verkünden 11. Oktober als Wahltermin

    Wiener Wahlen 2015Nun hat Bürgermeister Häupl also sein Geheimnis gelüftet und den Wahltermin verkündet - erst am 11. Oktober dürfen die Wiener und Wienerinnen zur Wahlurne schreiten, denn die "(Stadt)-Regierung hat bis dato erfolgreich zusammengearbeitet und wird dies bis zum 11. Oktober 2015 weiter tun", so der Bürgermeister und die Vizebürgermeisterin unisono.

    Fast 25 % aller Wiener und Wienerinnen werden am 11. Oktober aber nicht um ihre Meinung befragt - und zwar jene 25 Prozent, die zwar hier leben und arbeiten, aber keine österreichische Staatsbürgerschaft besitzen und damit vom Wahlrecht auf Gemeindeebene ausgeschlossen sind.

    Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Häupl und Vassilakou sind sich einig, dass 8 Monate Wahlkampf genutzt werden sollen, um mittels großzügiger Werbebudgets auf Kosten der SteuerzahlerInnen über die angeblichen Erfolge der Stadtregierung ausgiebig `informieren´ zu können."

    Zudem, so Zach, "sind die SPÖ-Strategen nunmehr offenbar zur Ansicht gelangt, dass das Schreckgespenst Strache einmal mehr bemüht werden soll, um für den 11. Oktober SPÖ-Mitglieder und ehemalige SPÖ-WählerInnen mobilisieren." Umfragen sagen ja beträchtliche Zugewinne der FPÖ bei den Wahlen in Oberösterreich und der Steiermark voraus. Zach dazu: "Diese Rechnung der SPÖ-Strategen wird nicht aufgehen - es gibt kaum noch Menschen, die sich mit solchem Unfug täuschen lassen. Zugleich erkennen immer mehr Menschen, dass es eine wirkliche fortschrittliche Opposition auch im Wiener Rathaus benötigt. Wien anders ist bereit, diese Rolle einzunehmen und auszufüllen."

    Zum Thema siehe auch einen interessanten Kommentar von Stefan Kappacher, in dem dieser die Kapitulation der Wiener Grünen beim Thema Wahlrecht treffend beschreibt.

    Artikel an einen Freund schicken Druckfähige Version anzeigen

    Ehrenhauser: Wien anders ist "eine wählbare Alternative!”

    Wiener Wahlen 2015 Martin Ehrenhauser, früherer Spitzenkandidat der Vorgängergruppierung Europa Anders im Europawahlkampf 2014, erklärt: "Es freut mich sehr dass ‚Europa Anders’ in Wien eine Fortsetzung erfährt. Damit gibt es eine wählbare Alternative, die sich glaubhaft gegen den nationalistischen und ökonomischen Irrsinn der Gegenwart einsetzt. Ich wünsche mir, dass es ‚Wien Anders’ gelingt, die gemeinsame Basis weiter nachhaltig zu vergrößern, nicht zuletzt auch im Hinblick auf die kommende Nationalratswahl."

    Darüberhinaus bietet der ehemalige Europaabgeordnete auch aktive Unterstützung im Wahlkampf an. "Wir freuen uns sehr über diese Aussagen - und freuen uns schon darauf, Martin Ehrenhauser im Straßenwahlkampf und bei Veranstaltungen begrüßen zu dürfen", kommentiert Sebastian Reinfeldt von der Wahlallianz "Wien anders",die aus der KPÖ, den Piraten, EchtGrün und aus der Plattform der Unabhängigen besteht.

    Hier das Original-Statement

    Artikel an einen Freund schicken Druckfähige Version anzeigen

    Was ist für das Blutbad am Maidan wirklich verantwortlich?

    EuropaIna Kirsch ist Unternehmensberaterin und SPD-Mitglied. Kirsch war 13 Jahre lang im Europäischen Parlament tätig, bis zum letzten Jahr war Sie Direktorin des European Centre for a Modern Ukraine (ECFMU).

    Kirsch spricht in einem sehr interessanten Interview, welches kürzlich in der Wiener Zeitung veröffentlicht wurde, über die Entwicklungen in der Ukraine in den letzten Jahren und über die tragischen Geschehnisse am Maidan im Februar 2014.

    Kirsch zur Frage wer das Maidan-Blutbad zu verantworten hat: "Es gibt einen Untersuchungsbericht. Der wird aber nicht veröffentlicht, weil darin Unangenehmes über Andrij Parubi, den nationalistischen Kommandanten des Maidan, stehen könnte. Das würde sich auch mit dem decken, was die BBC jetzt veröffentlicht hat: Dass nämlich die Schüsse aus dem Konservatorium und dem Hotel Ukraina gekommen sind. Das Konservatorium aber war unter vollständiger Kontrolle des Maidan. Und im Ukraina, das am 20. Februar zu einem Maidan-Lazarett wurde, nächtigten die westlichen Journalisten. Niemand kam ins Ukraina, ohne dass die Maidan-Leute das bemerkt hätten."

    Auf die Nachfrage "Soll das heißen, dass die Verantwortlichen für das Massaker nicht die Leute von Janukowitsch waren?" antwortet Kirsch: Zumindest nicht am Beginn. In den Medien war nach den Ereignissen von Snipern der Janukowitsch-Regierung die Rede, die von der Nationalbank aus geschossen hätten. Das war auch der Fall, aber erst am Nachmittag. Die Schießereien gingen aber schon am frühen Vormittag los. Die Ukrainer fragen, wenn etwas passiert, immer nach dem möglichen Nutznießer einer Situation. Das war nicht Janukowitsch.

    Hier das gesamte Interview

    Ein weiterer interessanter Artikel zum Thema: Florian Rötzer: Maidan-Gedenkfeier und ein angeblich von Russland geplanter Anschlag

    Artikel an einen Freund schicken Druckfähige Version anzeigen

    Strache outet sich einmal mehr

    Wiener Wahlen 2015Die Mimose HC Strache, die gerne austeilt, vor rassistischen Unterstellungen nicht zurückschreckt, aber mittlerweile vor allem mittels Klagen gegen jede Kritik vorgeht, hat sich gestern einmal mehr als verlässlicher Bodyguard der Superreichen geoutet.

    Einer Kritik an Bürgermeister Häupl, der vor wenigen Tagen als erster öffentlich bekannt gab, dass die SPÖ wieder einmal im Liegen umfallen wird, folgt Straches Bekenntnis, dass die FPÖ - so wie ÖVP, Neos und Stronach - schon immer gegen Erbschafts- und Schenkungssteuern gewesen ist.

    KPÖ-Landessprecher Didi Zach: "Wer alle Steuern in einen Topf wirft und wer die Besteuerung von Erbschaften und Schenkungen ablehnt, der kann niemals ein Freund des vielzitierten kleinen Mannes sein."

    Zach weiters: "Die Wahlallianz Wien anders, davon gehe ich aus, wird im kommenden Wiener Wahlkampf aufzeigen, dass die FPÖ die Partei des rabiatesten Teils des Großkapitals ist, welche einzig und allein durch Verleumdung und Hetze glänzt."

    Artikel an einen Freund schicken Druckfähige Version anzeigen

    Bürgerbeteiligung in Wien. Ein persönlicher Erfahrungsbericht.

    BezirkspolitikEin Kaktus-Gastbeitrag von Dr. Martin Metzenbauer, BI Dittelgasse

    In einer lebendigen Metropole wie Wien zu leben, bedeutet auch immer, sich mit Veränderungen auseinander zu setzen. Eine Großstadt ist Dynamik und eine nie enden wollende Baustelle. Damit muss man sich als Bürger einer Kommune arrangieren – und mit den Vor- und Nachteilen leben können.

    Wenn sich in einer Stadt Veränderungen ergeben, von denen Betroffene der Meinung sind, dass sie insgesamt mehr Nach- als Vorteile bringen, so soll es in einer funktionierenden Gemeinschaft auch möglich sein, diese Bedenken zu artikulieren und gehört zu werden. In Wien gibt es dazu seit noch nicht zu langer Zeit das Instrument der Petition – und auch der Wunsch nach Partizipation wird von den Politikern zumindest in den Medien gerne geäußert. An sich vernünftig und logisch, da man durch die Beteiligung der Bürger Probleme besser erkennen und Projekte insgesamt besser gestalten kann.

    Um weiter zu lesen, auf das (linke) Kaktusbild klicken!

    Artikel an einen Freund schicken Druckfähige Version anzeigen

    "Es braucht nicht nur einen, sondern viele Karl-Marx-Höfe des 21. Jahrhunderts"

    Diese Aussage, die ich gestern auf der Pressekonferenz von Wien anders getätigt hab (das Copyright des Spruchs liegt übrigens bei Gerhard Hager von der Piratenpartei), hat der APA-Redakteurin offenbar sehr gefallen. Um Missverständnisse zu vermeiden, jedoch noch ein paar Ergänzungen, die von mir auch alle beim Pressegespräch thematisiert wurden.

    Ich habe festgehalten, dass Wien - meiner Meinung nach - "eine lebens- und liebenswerte Stadt ist, dies jedoch kein Verdienst der Politik der gegenwärtigen Stadtregierung ist", sondern von Entscheidungen und Taten der Vergangenheit gezerrt wird.

    Mit Beispielen aus den Bereichen Verkehr, bedarfsorientierte Mindestsicherung und Wohnen hab ich meine Aussagen untermauert.

    Sinngemäss - ein Audio File ist auf Neuwal nachzuhören - hab ich ausgeführt.

    (mehr)

    Artikel an einen Freund schicken Druckfähige Version anzeigen

    Was kann die BIG was die Stadt Wien nicht kann?

    Wohnen in WienGestern berichteten diverse Medien, dass die BIG (Bundesimmobiliengesellschaft), die dem Wirtschaftsministerium untersteht, in den kommenden Jahren in ganz Österreich rund 10.000 Wohnungen errichten wird.

    Stellt sich die Frage, "was kann die BIG was die Stadt Wien nicht kann?" Denn in Wien ist der Bau von leistbaren Gemeinde-(Sozial)wohnungen bekanntlich seit mehr als einem Jahrzehnt "privatisiert" bzw. an Wohnbauträger "ausgelagert". Die letzte Gemeindebau-Wohnung wurde 2004 fertig gestellt, wie auch der Website von Wiener Wohnen zu entnehmen ist.

    Und warum verzichtet die Stadt auf die Errichtung leistbarer und zeitgemäßer Wohnungen in Eigenregie? "Es hat sich herausgestellt" - so die Behauptung des Mediensprechers von Wohnbaustadtrat Ludwig im Herbst 2007 - "dass die Wohnbauträger günstiger bauen können als die Stadt Wien".

    Artikel an einen Freund schicken Druckfähige Version anzeigen

    Wir wollen Wien verändern - Bericht vom Pressegespräch im Media Quarter

    Gut besucht war das erste Pressegespräch von Wien anders (der Wahlallianz aus KPÖ, Piratenpartei, EchtGrün und Plattform der Unabhängigen) heute vormittag in der Marx Restauration im Media Quarter

    Der ORF-Wien, das ORF-Radio, die APA, Profil und W24 hatten sich eingefunden, um genaueres über die Wahlallianz Wien Anders in Erfahrung zu bringen.

    Gerhard Hager erläuterte das Wahlziel - "wir wollen in den Gemeinderat einziehen, damit sich in Wien etwas ändert".

    Didi Zach legte an den Themen öffentlicher Verkehr, Mindestsicherung und Wohnen die Verfehlungen der blass-roten/zart-grünen Stadtregierung dar. Zach: "Häupl und Vassilakou sollten dort, wo es ihnen problemlos möglich ist, Taten setzen statt uns mit teuren PR-Kampagnen zu beglücken."

    Juliana Okropiridse verwies auf die enormen Demokratiedefizite in Wien und die politische Bedeutung einer Wahlalternative, die den Wunsch der Bevölkerung nach grundlegender Veränderung aufgreift und damit zugleich der rechtspopulistischen Angstmacherei Einhalt gebietet.

    Ulli Fuchs sprach über das prekäre Leben für hunderttausende Menschen in Wien und kritisierte, dass auch im Bereich der Stadt immer mehr Leiharbeitsfirmen zum Einsatz kommen.

    Zur Website von WienAnders

    Die Facebook-Site von WienAnders

    Der Twitteraccount: @WienANDAS

    Bericht auf ORF-Online

    Video-Stream File der gesamten Pressekonferenz (40 Minuten)

    Anfang | zurück | 5 6 7 8 9 10 11 | weiter | Ende

    Wien anders

    Kontakt

    Die KPÖ Wien ist eine Landesorganisation der KPÖ.
    Kontaktadresse: wien@kpoe.at.
    Telefon: +43 1 214 45 50
    Fax: +43 1 214 45 50 9
    Post: 1140 Wien, Drechslerg. 42

    Infos zu Parteigruppen in Wien


    Die KPÖ ist eine gesamtösterreichische, demokratische, feministische, internationalistische, auf freiwilliger Mitgliedschaft beruhende Partei.


    Du willst Mitglied werden? Das freut uns sehr. Kontaktier uns ganz einfach per E-Mail.


    Sie wollen spenden? Auch das freut uns. Unsere Daten: Emfänger: KPÖ-Wien, BAWAG-Konto, BIC: BAWAATWW; IBAN: AT151400003410665297


    E-Mail Newsletter der KPÖ-Wien bestellen

    Mieterselbsthilfe - Eine KPÖ-Initiative

    Wir ziehen Bilanz

    Beratung in Pensionsfragen

    KPÖ-Videos auf YouTube

    Europäische Linkspartei

    Die KPÖ ist Gründungsmitglied der Europäischen Linkspartei (EL), einem Zusammenschluss von 26 linken und kommunistischen Parteien und 7 Beobachterparteien aus 23 europäischen Ländern.

    EL logo

    Treffpunkt 7Stern

    7stern logo Newsletter für 7*Stern Programm subscriben

    Montag von 16 - 2 Uhr

    Di - Sonntag von 10 - 2 Uhr

    Termine im Werkl im Goethehof