KPÖ Wien
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Erfolgreicher Aktionstag der KPÖ-Wien

Die KPÖ-WienÖffentliche Verkehrsmittel zum Nulltarif und ein bedingungsloses Grundeinkommen sind in einem der reichsten Länder der Erde allemal finanzierbar, wenn politisch gewollt - so die Botschaft der KPÖ-Wien beim gestern durchgeführten Aktionstag an verschiedenen Wiener U-Bahn-Knotenpunkten.

Im Flyer, der verteilt wurde, wird auch darauf hingewiesen, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen die "wirkliche Gegenposition zur Politik von Sozialabbau, Privatisierung und dem Dogma der Selbstregulierung durch den Markt" ist.

Beworben wird im Flyer auch die europäische BürgerInnen-Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Sollte die Initiative es schaffen in mindestens 7 EU-Staaten insgesamt 1 Million Unterschriften zu sammeln, so muss sich die EU-Kommission mit dem Thema beschäftigen.

KPÖ-Landessprecher Didi Zach resümierte den Aktionstag, bei welchem rund 5.000 Flyer verteilt wurden, mit den Worten: "Es war ein gelungener Aktionstag. Und es freut mich insbesondere, dass der Termin für die nächste Verteilaktion, die am 27. Juni stattfinden wird, schon fixiert ist."

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Zach: Wir werden auch im Wahlkampf kluge konkrete Forderungen mit der Grundsatzkritik am kapitalistischen System verbinden

Heftige Kritik an Halbwahrheiten der SPÖ-Granden, untermauert mit Zahlen, und am europaweiten Versuch eines Teils der Eliten, die letzten Reste der Sozialsysteme zu zerschlagen, gab es vom Landessprecher der KPÖ-Wien, Didi Zach, auf der alternativen 1. Mai Demonstration in Wien.

Die KPÖ, so Zach, "werde auch im Wahlkampf kluge konkrete Forderungen mit der Grundsatzkritik am System verbinden. Und wem daran gelegen ist, dass auch in Österreich nicht nur Mandate innerhalb der politischen Landschaft hin und her wandern, sondern dass die politische Landschaft selbst sich verändert, der/die wird KPÖ wählen, denn er/sie wird keine bundesweite Alternative zur KPÖ finden."

Die KPÖ, so Zach den KPÖ-Bundessprecher Mirko Messner zitierend, der aus Krankheitsgründen verhindert war, werde sich "für einige jener Arbeitsplätze im Parlament, die mit 29. September ausgeschrieben sind, bewerben. Das wird zwar, wenn wir Erfolg dabei haben, die Arbeitslosigkeit (in Österreich) nicht (bedeutend) senken, aber (zumindest) diese Arbeitsplätze könnten dadurch mit Sinn erfüllt werden.“ Und unabhängig vom konkreten Wahlresultat werden die KommunistInnen und Kommunisten natürlich "weiter aktiv bleiben, denn Mandate sind für uns nur Mittel zum Zweck und kein Selbstzweck", so Zach.

Weitere RednerInnen vor dem Parlament waren Ulli Weish und Edith Ertl-Hofinger für die Plattform "20.000 Frauen".

Weish und Ertl-Hofinger betonten, dass es darum geht den 1. Mai zur Plattform für sozialpolitische Anliegen von Frauen zu machen. Es geht - so ihre zentrale Aussage - "um Arbeit, Anerkennung und Verteilungsgerechtigkeit im Spannungsfeld von Geld – Zeit und Macht. Es geht um Selbstbestimmung und die eigenständige Existenzsicherung von Frauen - damit ein gutes Leben für alle Realität werden kann."

Jenni Zach, die für KSV-Lili sprach, welcher bei den ÖH-Wahlen knappe 6 Prozent an der Uni-Wien zu verteidigen hat, betonte in ihrer Rede die Bedeutung der Solidarität.

Jenni Zach: "Es gilt also, Solidarität einzufordern, Solidarität zu leben und praktisch werden zu lassen. Dabei sollten wir aber nicht vergessen, dass wir eine andere Gesellschaft anstreben. Nämlich eine, in der Solidarität nicht das `ganz andere´ ist, sondern das ganz normale. Also eine Gesellschaft in der gilt: Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen!"

Auch Jenni Zach betonte, dass es gilt, sich der autoritären Krisenlösung und der Intensivierung der Ausbeutung entgegen zu stellen, insbesondere in einer Zeit, "in der es die Produktivkräfte möglich machen würden, kapitalistische Lohnarbeit insgesamt in Frage zu stellen."

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Nieder mit Prekarisierung, Lohnarbeit und Patriarchat! Für den Kommunismus!

1. Mai Rede von Jenni Zach, Listenerste von KSV-Lili an der Uni-Wien

Liebe Genossinnen und Freundinnen!

Wir sind heute hier, am Kampf- und Feiertag der Arbeiter*innen, um für die Solidarität einzutreten.

Doch was bedeutet das heute, Solidarität? 

In den Zeiten der Krise, zunehmender Prekarisierung und autoritärer Krisenlösung, gilt es gegenseitig aufeinander zu achten und Initiativen von unten aufzubauen. Solidarität heißt nicht, wie die "Caritas" zu agieren oder Almosen zu verteilen.

Solidarität bedeutet auch nicht Verlust und Verzicht, und ebenso wenig Paternalismus oder normierendes Verhalten Anderen gegenüber. Es bedeutet primär, sich für andere Menschen einzusetzen, auch wenn es einem persönlich keinerlei Vorteile bringen sollte. Wir müssen Emanzipation und fortschrittliche Initiativen unter den herrschenden Verhältnissen immer und überall fördern und pflegen. Unterdrückungsmechanismen wie Rassismus, Sexismus, Homophobie und den Verwertungszwang über alle gesellschaftlichen Bereiche, gilt es aktiv zu bekämpfen. Hier geht es auch darum, der Gesellschaft auf den Grund zu gehen und diese Unterdrückungsverhältnisse von der Wurzel her, also radikal in Frage zu stellen.

Rosa Luxemburg sagte angesichts der Repression gegen die Arbeiter_innenbewegung: "So ist das Leben und so muss man es nehmen, tapfer, unverzagt und lächelnd - trotz alledem."

Denn nur so kann auch heutzutage Gesellschaftsveränderung vorangetrieben werden: Selbstbestimmt, emanzipiert und mit mehr Spaß als ernster Miene.

Ein solches Verständnis von Solidarität widerspricht jedoch dem Mainstream, in dem ein kapitalistischer Konsens herrscht. Dem sind wir alle in einer gewissen Art und Weise unterworfen.

Es gilt also, Solidarität einzufordern und praktisch werden zu lassen. Dabei sollten wir aber nicht vergessen, dass wir eine andere Gesellschaft anstreben. Nämlich eine, in der Solidarität nicht das "ganz andere" ist, sondern das ganz normale. Also eine Gesellschaft in der gilt: Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen!"

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AVISO: KPÖ-Bundessprecher Messner spricht bei der alternativen 1. Mai Demonstration in Wien

Die KPÖ-WienMirko Messner, Bundessprecher der KPÖ, wird einer der Redner bei der alternativen 1. Mai Demonstration in Wien sein.

Messner wird über die aktuelle Situation in Österreich und Europa und über linke Alternativen zur Demontage des Sozialstaats sprechen.

Weitere RednerInnen vor dem Parlament sind Ulli Weish und Edith Ertl-Hofinger für die Plattform "20.000 Frauen" sowie Jennifer Zach und Klemens Herzog, die angesichts der bevorstehenden ÖH-Wahlen über die triste Situation der österreichischen Studierenden sprechen werden.

Die Demonstration führt von der Albertina über den Ring zum Parlament - Beginn der Abschlußkundgebung beim Parlament voraussichtlich gegen 11.20 Uhr.

Rückfragen an Zach: zach@kpoe.at oder 0676 6969002

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„Sichelschmiede“ und „Werkl“

Ein gemeinsamer politischer und kultureller Neustart im Goethehof in Kaisermühlen.

Im Vorjahr zogen die KPÖ-Leopoldstadt und das Mieterselbsthilfezentrum der KPÖ-Wien (MSZ), in das Gassenlokal in der Schüttaustraße ein. In Zusammenarbeit mit der KPÖ-Donaustadt werden die Räume als Veranstaltungs-, Beratungs- und Kulturzentrum genutzt.

Über die kostenlose Mietrechtsberatung des MSZ haben wir in unserer letzten Kaktusausgabe berichtet. Telefonische Beratung und Terminvereinbarungen sind jeden Mittwoch von 10 bis 13:00 unter der Tel.-Nummer (01) 480 88 33 möglich.

Um mehr darüber zu erfahren, was sonst noch in der „Sichelschmiede“ und im „Werkl“ los ist, haben wir das Gespräch vor Ort gesucht.

Um weiter zu lesen, auf das (linke) Kaktusbild klicken!

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Herta Grossmann ist verstorben

Die KPÖ-WienUnsere Genossin Herta Grossmann, geb. 1924, ist dieser Tage in Wien verstorben.

Herta Grossmann trat bereits während der Illegalität der Partei in den 30iger Jahren in die KPÖ ein. Als rassisch Verfolgte des Naziregimes musste Sie nach England emigrieren, von wo aus Sie 1945 wieder nach Wien zurück kehrte.

Sie war verheiratet mit Herbert Grossmann, der langjähriger Bezirksrat der KPÖ in der Brigittenau war. Herta selbst war über Jahrzehnte unermüdliche Aktivistin der Partei. Zugleich war Sie bis zu ihrer Pensionierung im Globus-Verlag in der Druckereileitung tätig.

Die Einheit der KPÖ war Ihr immer ein wichtiges Anliegen, da Sie der Meinung war, dass "ohne Einheit der Krieg gegen den Faschismus nicht zu gewinnen gewesen wäre".

Unser Mitgefühl gilt ihrem Sohn und seiner Familie

KPÖ-Brigittenau, KPÖ-Wien

Die Verabschiedung ist am 23. April, Feuerhalle Simmering, um 9.30 Uhr, statt.

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Demonstration zum 12. Februar 34: Rede von Raoul Narodoslavsky

Am Freitag, 15. Februar, trafen sich AntifaschistInnen am Maria-Restituta-Platz beim Handelskai, um mittels einer Demonstration der KämpferInnen des Februar 34 zu gedenken.

Namens der KPÖ Brigittenau begrüße Raoul Narodoslavsky die TeilnehmerInnen. Nachfolgend seine Rede zum Auftakt der Demonstration.

Namens der KPÖ Brigittenau begrüße ich Euch Alle zu unserem gemeinsamen Gedenkmarsch des Februarkampfes von 1934.

Als am 15. Februar 1934 die Zentren des Aufstandes in Wien, Graz, Linz, Bruck/Mur, Steyr, dem Kohlenrevier im Hausruck und wo auch immer gebrochen und zusammengeschossen waren durch ein Berufsheer, Polizei und Gendarmerie, da war es nicht der von heutigen Medien als „ Tragödie“ beschriebene Bruderkrieg wie im Hause Habsburg vormals.

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Alex Parschalk ist tot

Die linke Wiener Jugend-Szene der 80er und der frühen 90er Jahre war ohne ihn nicht denkbar. KJÖ und KPÖ waren seine Heimat. Das KuKu war lange Zeit sein Wohnzimmer und später dann sein Arbeitsplatz. Und auch im berühmten Cafe Dogma im Alsergrund zeigte Alex, dass `Wirt-sein und Politik-machen´ gut zusammen passen.

Er tanzte auf vielen Kirtagen. Er redete gern, viel und laut. Er war anti-autoritär. Und manchmal sah er die Welt auch durch die dogmatische Brille. Er konnte solch einen Widerspruch (so schien es) problemlos bewältigen. Er sah die Organisierung in einer Partei als Notwendigkeit und zugleich scheute er sich nicht, Konsequenzen zu ziehen und aus der KPÖ auszutreten, wenn er es für notwendig erachtete. Solidarisch verbunden in Freundschaft blieb er jenen, die wie er für eine bessere Welt kämpfen, jedoch trotzdem.

Die linke Einheit war ihm wichtig. Politische Prinzipien waren ihm wichtig. Doch das wichtigste war ihm, tätig zu werden und aktiv zu sein.

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Robert Bondy ist gestorben

Am 29. Jänner verstarb unser Genosse Robert Bondy in einem Krankenhaus in Wien im 98. Lebensjahr.

Robert Bondy überlebte Krieg und Faschismus in der Emigration in England, wo er am Aufbau von Young Austria mitwirkte. Er meldete sich wie hunderte andere österreichische Jugendliche in die britische Armee, um am Kampf gegen das faschistische Regime teilzunehmen.

Als Mitglied der KPÖ stellte er sich nach der Befreiung als Wirtschaftsfunktionär der KPÖ zur Verfügung und übernahm wichtige Aufgaben im Wirtschaftapparat der KPÖ. Als die deutsche Regierung 1992 auf das Vermögen der KPÖ zugriff, war Robert Bondy einer der wichtigsten Zeugen zur Verteidigung der Eigentumsrechte der KPÖ und nahm trotz seines hohen Alters tagelange Verhandlungen und Befragungen durch die deutschen Behörden in Kauf.

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Bundesheer abschaffen - ersatzlos und sofort

Die KPÖ-WienAm Freitag dem 11. Jänner führte die KPÖ-Wien einmal mehr einen wienweiten Aktionstag durch, bei welchem an verschiedenen U-Bahn-Knotenpunkten Folder der KPÖ verteilt wurden. Diesmal ging es um die bevorstehende Volksbefragung zum Bundesheer.

Besonders aktiv waren einmal mehr die AktivistInnen in der Leopoldstadt. KPÖ-Bezirksrat Josef Iraschko: "Trotz der Kälte - und daraus resultierendem wenigem Geschehen - konnten wir schon am Vormittag am Praterstern in 1 1/2 Stunden rund 500 Infofolder verteilen. Bei der U-Bahn-Station `Messe Prater´, wo ein reges Getümmel aufgrund der gerade stattfindenden `Auto- und Urlaubsmesse´ herrschte, konnten in wesentlich kürzer Zeit auch hunderte Flyer verteilt werden."

Interessant war, so Iraschko, dass insbesondere junge Leute großes Interesse an der kompletten Abschaffung des Bundesheers bekundeten.

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Friedl Krenn ist gestorben

Die KPÖ-WienFriedl Krenn wurde 1923 als Friederike Steiner in Wien-Floridsdorf geboren. Schon früh schließt sie sich dem antifaschistischem Widerstand an.

Die Widerstandsgruppe, in welcher sie tätig war, versorgte Häftlinge heimlich mit Essen und Informationen über den Kriegsverlauf, die sie durch das heimliche Abhören ausländischer Radiomeldungen erlangte. In einigen Fällen konnte sie die Zwangsarbeiter auch vor bevorstehenden Bombenangriffen warnen. Kurz vor Kriegsende wurden Angehörige der Gruppe denunziert, Friedl Steiner konnte sich aber der Verhaftung entziehen.

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"Die Presse" berichtet über die KPÖ-Wien

Die KPÖ-WienDie letzten Wiener Kommunisten

so der Titel eines Berichts der Tageszeitung "Die Presse" von MARTIN STUHLPFARRER welchen wir nachfolgend wiedergeben.

In Graz feiert die KPÖ Erfolge. Im roten Wien verschwand die Partei längst in der Bedeutungslosigkeit. 1,12 Prozent hat die KPÖ bei der Wien-Wahl 2010 erreicht.

Sie ist die coolste Partei. Sie ist durchaus sexy.“ An Selbstvertrauen mangelt es Dietmar Zach, Landessprecher der Wiener KPÖ, nicht. Zumindest nicht nach dem Wahlerfolg der Kommunisten in Graz

Doch Graz ist nicht Wien. 1,12 Prozent hat die KPÖ bei der Wien-Wahl 2010 erreicht, während es in Graz rund 20Prozent waren. Nur drei Bezirksräte stellt die KPÖ – wobei es in Wien rund 1100 Bezirksräte gibt. Interessant: Die KPÖ-„Hochburgen“ sind nicht die klassischen Arbeitergebiete, sondern urbane Innenstadtbezirke: Leopoldstadt, Margareten, Landstraße. Dort ist die KPÖ mit jeweils einem Mandat vertreten. „In Wien gibt es für den Gemeinderat eine Fünf-Prozent-Hürde, in Graz nicht“, so Zach.

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Beschlossene Anträge der 23. Landeskonferenz

Die KPÖ-Wien

Nachfolgend die Anträge (PDF-Dateien), die auf der 23. Landeskonferenz der KPÖ-Wien (teils einstimmig, teils mit einigen wenigen Gegenstimmen bzw. Enthaltungen) beschlossen wurden.

Hauptantrag: Linke Alternativen für Wien

Ja zu einem bedingungslosen Grundeinkommen

Ja zur Energiegrundsicherung

Frauenrechte sind nicht verhandelbar

Ja zum Nulltarif auf öffentlichen Verkehrsmitteln

Gesundheit, Betreuung und Pflege sind keine Ware

Ja zu Ökologie und Nachhaltigkeit

Für freie und kostenlose Bildung

Die Lehrlingsausbildung neu gestalten

Ja zum umlagefinanzierten Pensionssystem

Gleiche Rechte für alle Menschen

Ja zur Barrierefreiheit auf allen Ebenen

Armut bekämpfen nicht Arme

Demokratie ist mehr - für die aktive Teilhabe

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Intensiv. Konstruktiv. Solidarisch.

Ein Resümee der 23. Landeskonferenz der KPÖ-Wien, welche am 24. November stattgefunden hat, ist nicht wirklich schwierig. Es war eine interessante, intensive, konstruktive und solidarische Zusammenkunft von knapp 100 anwesenden Genossen und Genossinnen.

Der Ausgestaltungsgruppe war es gelungen, eine gemütliche Atmosphäre im Haus der Begegnung Leopoldstadt zu schaffen. Nach einem kleinen Einleitungsfilm zur Eröffnung, den Einleitungsreferaten von Landessprecher Zach, der stellvertretenden Landessprecherin Susanne Empacher und von Melina Klaus zum Thema Grundeinkommen berichtete Wolfgang Mahrer über den erfreulichen Wahlerfolg der KLS in Krems. Eine Solidaritätsadresse an die protestierenden AsylwerberInnen des Lagers in Traiskirchen sowie ein "Soli-Telegramm" der Landeskonferenz an die wahlkämpfenden GenossInnen in Graz wurden danach verabschiedet.

Noch vor der Mittagspause wurde dann in vier Arbeitskreisen, die sich auch mit den Themen der vorgelegten Anträge beschäftigten, unter reger Beteiligung vieler GenossInnen debattiert. Auch andere Möglichkeiten der aktiven Mitgestaltung, wie z.B. die schriftliche Anregungen zum Thema "Die Stadt in der wir leben wollen gemeinsam gestalten", wurden von vielen genutzt - interessante und spannende Ideen kamen zum Vorschein. Der Nachmittag begann mit einer Überraschung. Maren Rahmann präsentierte mehrere Lieder aus ihrem Jura Soyfer Zyklus. Anschließend skizzierte Bundessprecher Mirko Messner die Überlegungen des Bundesvorstands bzgl. der Nationalratswahlen 2013.

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Historischer Beschluss: KPÖ-Wien sagt einstimmig Ja zu einem bedingungslosen Grundeinkommen

Die KPÖ-WienNach jahrelanger Debatte fasste die KPÖ-Wien auf ihrer gestrigen Landeskonferenz einen historischen Beschluss. Konkret wurde - ohne Gegenstimme - beschlossen: "Die KPÖ Wien fordert ein bedingungsloses Grundeinkommen, personenbezogen in existenzsichernder Höhe für alle, die hier leben."

KPÖ-Landessprecher Didi Zach: "In Zeiten in denen Prekarität immer mehr zum Normalzustand wird, ist solch ein Beschluss, in welchem ein bedingungsloses Grundeinkommen gefordert und dies zugleich mit einem gesetzlichen Mindestlohn von 10 Euro die Stunde und einer radikalen Arbeitszeitverkürzung verknüpft wird, eine richtungs- und zukunftsweisende Antwort. Die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen ist die Gegenposition zur Politik des Sozialabbau, der Privatisierungen und zum Dogma der Selbstregulierung der Märkte. Das bedingungslose Grundeinkommen würde das Menschenrecht auf Existenzsicherung von einer leeren Phrase zur gelebten Realität werden lassen."

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Zach mit 92 Prozent als Chef der KPÖ-Wien wiedergewählt

Mit etwas über 90 Prozent aller gültigen Stimmen wurde Didi Zach, der seit 2006 Landessprecher der KPÖ-Wien ist, gestern vom Landesparteitag wiedergewählt.

Zach: "Faymann erreichte kürzlich 83 Prozent. Insofern bin ich mit meinen 91 Prozent sehr zufrieden. Im Gegensatz zur SPÖ, die sich gern als Monolith präsentiert, haben wir ja im Zuge der umfassenden Erneuerung der KPÖ, die seit Anfang der 1990er Jahre im Gang ist, nicht mehr das Anliegen, Differenzen zu ignorieren und klein zu reden. Und auch ich persönlich habe nicht den falschen Ehrgeiz, 100 Prozent Zustimmung zu erhalten."

Als stellvertretende Landessprecherin wurde Susanne Empacher, die KPÖ-Bezirksrätin auf der Landstrasse ist, mit rund 95 Prozent erneut gewählt.

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Solidaritätserklärung der Wiener Landeskonferenz der KPÖ mit den protestierenden Flüchtlingen

Die KPÖ-WienSeit heute früh sind hunderte Flüchtlinge aus dem Aufnahmelager Traiskirchen, gemeinsam mit antirassistischen AktivistInnen, in Richtung Wien zum Asylgerichtshof unterwegs. Anschließend soll ein Zeltlager – ein Protestcamp – vor der Votivkirche errichtet werden.

Die Asyl-Suchenden protestieren gegen die unhaltbaren Zustände im Lager Traiskirchen, fehlende Rechtsberatung, lange Asylverfahren und für eine politische Stimme.

Obwohl für AsylwerberInnen die politische Artikulation schwierig und gefährlich – eventuell mit Repressionen bedroht – ist, sind die Lage in Traiskirchen, die Rahmenbedingungen des Innenministeriums und die herrschenden Asylgesetze offenbar so unerträglich, dass Flüchtlinge nun offen politisch demonstrieren.

Die Wiener Landeskonferenz der KPÖ ist solidarisch mit den Protestierenden und all ihren Forderungen! Offene Grenzen für Menschen statt freier Fluss fürs Kapital! Flucht ist kein Verbrechen - Bleiberecht überall!

Die TeilnehmerInnen der Landeskonferenz der KPÖ Wien

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Zach (KPÖ-Wien): Rot-Grüne Regierungsbilanz ist mehr als enttäuschend

Die KPÖ-WienScharfe Kritik an Häupl, Vassilakou und der gesamten Wiener Stadtregierung übte der Wiener KPÖ-Chef Didi Zach heute bei der Landeskonferenz der KPÖ-Wien.

Zach: „Die Grünen haben 2010 erklärt, Sie stünden für eine Jahreskarte um 100,- Euro. Rausgekommen ist eine Jahreskarte um 365,- Euro, die nun sogar als Erfolg bejubelt wird. Frechheit siegt, ist offenbar das neue Motto der grünen Spitzenfunktionäre.“

Rot-Grün habe zudem – so ein weiterer Vorwurf des Wiener KPÖ-Chefs, der sich der Wiederwahl stellt - „kräftig an den Gebührenschraube gedreht. Die Kanal- und Müllgebühr wurde um 6 Prozent erhöht, die Wassergebühr um 33 Prozent, die Kurzparkgebühren um satte 65 Prozent und die Hundesteuer sogar um 66 Prozent. Und auch der Gaspreis wurde,obwohl Wien Energie jährlich satte Gewinne schreibt, 2011 um sagenhafte 28,7 Prozent erhöht.“

SPÖ-Klubchef Schicker bezichtigte Zach in diesem Zusammenhang der vorsätzlichen und infamen Lüge. Zach wörtlich: "Wenn Schicker behauptet, die Gaspreisbildung liege nicht in der Wiener Landeskompetenz, so ist dies eine vorsätzliche und infame Lüge. Denn Faktum ist, dass sich Wien Energie, die die Letzt-Verbraucherpreise festsetzt, zu 100 % im Eigentum der Stadtwerke befindet, welche sich wiederum zu 100 % im Eigentum der Gemeinde Wien befindet."

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Ilse M. Aschner ist 94 jährig verstorben

Die KPÖ-Wien1939 mußte Aschner (geb. Römer) vor den Nazis nach England flüchten, wo Sie in Young Austria aktiv wurde. Noch in England wird Sie Mitglied in der KPÖ.

Nach ihrer Rückkehr ist Aschner zuerst in der FÖJ (Freie Österreichische Jugend) und dann im BDFÖ (Bund Demokratischer Frauen Österreichs) aktiv.

Auch nach ihrem Austritt aus der KPÖ im Jahr 1969 blieb Aschner in lose organisierten linken Gruppen politisch aktiv. Von
1978 bis 1988 war Sie Generalsekretärin der Grazer Autorinnen Autorenversammlung (GAV), ab 1992 war Aschner im Ersten Wiener Lesetheater und zweiten Stegreiftheater engagiert.
Seit den 80er Jahren ging Sie zudem als Zeitzeugin in Schulen. Während der Waldheim-Affäre wurde Sie Aktivistin des Republikanischen Clubs.

Das Begräbnis findet am Mittwoch, 28. November, 14 Uhr auf dem Friedhof Südwest, Halle 2 (1120 Wien, Eingang Wundtgasse 1a) statt.
Eine Gedenklesung/ein Erinnerungsabend für Ilse M. Aschner findet am 6. Dezember 2012 um 19 Uhr im Republikanischen Club “Neues Österreich", Rockhgasse 1, 1010 Wien statt.

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Albert Vallasik ist tot

Die KPÖ-Wien Am 11. Oktober ist Albert Vallasik im 72. Lebensjahr überraschend verstorben. Vallasik war seit 1977 Mitglied der KPÖ.

Mit Genossen Vallasik verlieren die KPÖ, die Bezirksorganisation Floridsdorf und CDR Antonio Maceo einen wertvollen und bis zu seinem Tode aktiven Mitstreiter.

Die Verabschiedung fand schon Ende Oktober im engsten Familienkreis statt.

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