KPÖ Wien
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GLB und KPÖ trauern um Heinz Granzer

Die KPÖ-Wien Heinz Granzer, geb. 1941, war seit Anfang der 70er Jahre Mitglied der KPÖ und Aktivist der Wiener Linken. 1976 z.B. war er bei der Besetzung der Arena aktiv und in den 80er Jahren bei der Besetzung des ehemaligen TGM, welches heute als Werkstätten und Kulturzentrum (WuK) in ganz Wien bekannt ist. Dem Wuk blieb Heinz auch bis zu seinem Tod eng verbunden.

1975 wurde Heinz Granzer Mitarbeiter im Gewerkschaftlichen Linksblock. Er betreute als Sekretär für die Chemiebranche die Betriebsräte des GLB, kümmerte sich um Betriebszeitungen und schrieb unzählige Artikel für die linke Gewerkschaftspresse, aber auch für die Volkstimme.

Dabei zeichneten sich seine Beiträge durch große Sachkompetenz aus. Zugleich konnte er schwierige wirtschaftliche Zusammenhänge einfach und verständlich darlegen.

Wir werden unseren Kollegen und Genossen Granzer in Erinnerung behalten.

Bundesleitung des GLB, Stadtleitung der KPÖ-Wien

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Linker Schwung zur rechten Zeit!

Die KPÖ-WienBezirkskonferenz der KPÖ-Donaustadt mit Neuwahl ihres Bezirkssprechers und offener Dialog mit Martin Ehrenhauser zur kommenden Europaparlamentswahl.

Ihre eigene Arbeit im Bezirk, Neuwahlen des Bezirkssprechers und ihres Bezirksausschusses sowie die bevorstehenden Europaparlamentswahlen stehen für die Donaustädter KPÖ-Mitglieder im Mittelpunkt ihrer Bezirkskonferenz am Samstag, 15.März, Beginn 15:00, welche diesmal im „Werkl im Goethehof“ in Kaisermühlen stattfinden wird.

Alle Mitglieder der KPÖ-Donaustadt sind bei dieser Konferenz Antrags-, stimm- und wahlberechtigt. Gäste sind zum Mitreden herzlich eingeladen. Speziell im zweiten Teil der Konferenz (ab 17:00) sind die Türen für KaktuslfreundInnen und andere Interessierte, die nicht KPÖ-Mitglieder sind und/oder auch aus anderen Bezirken Wiens kommen, insbesondere auch MitstreiterInnen der Bündnisparteien, der beim Gründungskonvent am 1.März von „Europa anders- Wahlallianz der KPÖ-Piratenpartei-Wandel und Unabhängigen“ konstituierten Wahlallianz, weit geöffnet. Martin Ehrenhauser parteiunabhängiger Spitzenkandidat von „Europa anders“ hat sein Kommen zugesagt.

Ort: Werkl im Goethehof, 1220 Wien, Schüttaustraße 1-39 (Gassenlokal)

Um weiter zu lesen, auf das (linke) kaktusbild klicken!

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Robert Tyra ist verstorben

Die KPÖ-Wien-Brigittenau nahm am 11. Februar an der Verabschiedung von Genossen Robert TYRA (geb 6.12.1919, verstorben am 20.1.2014) teil.

Robert TYRA trat der KPÖ/KJV im Juli 1934 bei und blieb bis zu seinem Ableben ihr Mitglied, also beinahe 80 Jahre.

Er war Mitglied jener Gruppe Brigittenauer Widerständigen rund um die hingerichteten Gem HODAC, SCHOPF, BALDRMANN und den Überlebenden wie Ella KAMPL, die in den Gestapo-Berichten als "tschechische Sektion der KPÖ" geführt wurde.

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95 Jahre KPÖ: Es war eine schöne, tolle, eine berührende Geburtagsfeier

Dichtes Gedränge herrschte gestern bei der 95 Jahre KPÖ-Geburtstagsfeier in der Gußhausstraße, denn weit mehr als 100 Genossen und Genossinnen jeden Alters waren gekommen, um gemeinsam 95 Jahre KPÖ zu feiern.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch zwei Lieder von Reinhart Sellner. Anschließend ergriff Genossin Irma Schwager, Widerstandskämpferin in der Résistance und seit 2011 Ehrenvorsitzende der KPÖ, das Wort. Genossin Schwager verwies - in eindringlichen und berührenden Worten, so wie wir es von ihr kennen - auf die Verdienste der KPÖ im Kampf gegen die NS-Barbarei und darauf, dass 2.000 Kommunisten und Kommunistinnen diesen Kampf mit ihrem Leben bezahlten.

Anschließend begrüßte KPÖ-Bundessprecher Mirko Messner alle Anwesenden. Die jüngeren Generationen der KPÖ wollen aus den Siegen und den Niederlagen, aus den Hoffnungen und Enttäuschungen der älteren Generationen lernen; wer den antifaschistischen Widerstand mitgetragen hat, wer den Kalten Krieg überstanden und aus dem Zusammenbruch des Realsozialismus gelernt hat, sich nach wie vor unverdrossen für soziale und demokratische Rechte engagiert, mitdenkt und mitstreitet, verdient den Respekt und die Dankbarkeit der gesamten KPÖ - so Messner.

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Erfolgreiche Kleidertausch-Party im 7Stern

Die Kleidertauschparty von VERUMTEILT (powered by KPÖ) am 4.11. war wieder ein voller Erfolg. Viel Kleidung, Klatsch und Tratsch wurden ausgetauscht.

Weitere Veranstaltungen sind in Vorbereitung.

Wer auf die Email-Liste (für aktuelle Termine) kommen oder aktiv werden möchte in der Genossinnenschaft "Verumteilt", schickt einfach eine Mail auf verumteilt@gmail.com

VERUMTEILT
die genossinnenschaft für austausch und umverteilung

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KPÖ trauert um Poldi Pohl

Die KPÖ-WienSoeben erreichte uns die traurige Nachricht, dass Leopoldine Pohl verstorben ist.

Poldi Pohl war über viele Jahre als Bürosekretärin - zuerst in der Kommunalabteilung des Zentralkomitees, ab Anfang der 90er Jahre im Büro von Walter Baier, der ab 1991 Bundesekretär, von 1994 bis 2006 die Funktion des Parteivorsitzenden ausübte - beruflich tätig. Als Walter Baier als Herausgeber auch die redaktionelle Leitung der Volksstimme übernahm, wurde sie neben ihrer Sekretariatsarbeit für den Parteivorsitzenden auch Redaktionssekretärin der Volksstimme.

Neben ihrer beruflichen Arbeit für die Partei war sie in ihrer Freizeit auch ehrenamtlich in Wien Donaustadt aktiv. Dort war sie viele Jahre Mitglied der Bezirksleitung, kandidierte bei verschiedenen Wahlen für die KPÖ und nahm am Leben der Bezirksgruppe, solange es ihre Gesundheit zuließ, regen Anteil.
Viele Jahre hat sie für den Bundesvorstand auch die Dialogtreffen mit den "Fokulare", eines Dialogs zwischen ChristInnen und KommunistInnen, organisiert.

Die Verabschiedung von Genossin Pohl findet am Montag, 5.August um 14 Uhr am Friedhof Hirschstetten, 1220 Wien, Quadenstraße 11, statt.

KPÖ-Donaustadt
KPÖ-Wien
Bundesvorstand der KPÖ

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Wohnen darf keine Ware sein!

Die Kommunistische Partei Österreichs haucht dem Slogan “Sichtbar Werden” neues Leben ein. Deshalb erlebte Wien am Donnerstag, dem 27.6.2013 (neben dem Jahrestag der “Siebenschläfer”) ein denkwürdiges Ereignis: Eine weitere stadtweite Flyer-Verteilaktion der KPÖ. An vielen belebten Plätzen der Stadt wurden zum wiederholten Male ehrenamtlich Flugzettel mit aktuellen gesellschaftspolitischen Positionen der Partei verteilt. Ziel war es nicht nur “Papier unters Volk” zu bringen, sondern auch auf der Strasse zu zeigen, dass die Bewegung lebt und wie viel wir zu sagen haben.

Das Thema der diesmaligen Aktion: “Wohnen darf keine Ware sein!” trifft den Nerv der Zeit. Immer mehr WienerInnen können sich das Menschenrecht Wohnraum nur schwer oder gar nicht leisten. Die KPÖ kritisiert nicht nur explodierende Mieten in Gemeinde- und Genossenschaftsbauten, sowie die Minderzahl an neu gebauten geförderten Wohnungen. Auch private Vermieter verdienen sich dumm und dämlich, hier sind die Mieten in den letzten zehn Jahren um das Doppelte der Inflationsrate gestiegen. Auch werden Kautionen als Faustpfand verlangt, um eine Vermietung überhaupt erst einmal möglich zu machen und dann oft aus fadenscheinigen Gründen zurückbehalten. Befristete Mietverhältnisse verteuern den Wohnraum bei jeder Neuvermietung um zweistellige Prozentzahlen. Zuschläge sind nicht gesetzlich geregelt, und können nach gutdünken (so kann ein Zuschlag für gute infrastrukturelle Lage rechtens einfach einen Zuschlag für Verkehrslärm vor der Haustür bedeuten) uneinklagbar verrechnet werden.

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Alles Gute liebes „Werkl“!

Die KPÖ-WienEin Kaktus-Bericht von Bernhard Gaishofer

Vor einem Jahr zog die KPÖ Leopoldstadt und das Mieterselbsthilfezentrum der KPÖ-Wien (MSZ) in das kleine, aber feine Lokal im Goethehof. Bald darauf gründete sich das „Werkl im Goethehof - selbstverwaltete kulturelle Freiräume “, welches schon im Laufe des letzten Jahres bewiesen hat, wie wunderbar selbstgestaltetes Kulturleben abseits von Kommerz und Mainstream sein kann.

Nun feierte es sein einjähriges Bestehen und natürlich waren auch einige AktivistInnen der KPÖ- Donaustadt und Ihres Kaktusteams live dabei!

Um mehr zu lsesen, auf das (linke) Kaktusbild klicken!

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Erfolgreicher Aktionstag der KPÖ-Wien

Die KPÖ-WienÖffentliche Verkehrsmittel zum Nulltarif und ein bedingungsloses Grundeinkommen sind in einem der reichsten Länder der Erde allemal finanzierbar, wenn politisch gewollt - so die Botschaft der KPÖ-Wien beim gestern durchgeführten Aktionstag an verschiedenen Wiener U-Bahn-Knotenpunkten.

Im Flyer, der verteilt wurde, wird auch darauf hingewiesen, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen die "wirkliche Gegenposition zur Politik von Sozialabbau, Privatisierung und dem Dogma der Selbstregulierung durch den Markt" ist.

Beworben wird im Flyer auch die europäische BürgerInnen-Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Sollte die Initiative es schaffen in mindestens 7 EU-Staaten insgesamt 1 Million Unterschriften zu sammeln, so muss sich die EU-Kommission mit dem Thema beschäftigen.

KPÖ-Landessprecher Didi Zach resümierte den Aktionstag, bei welchem rund 5.000 Flyer verteilt wurden, mit den Worten: "Es war ein gelungener Aktionstag. Und es freut mich insbesondere, dass der Termin für die nächste Verteilaktion, die am 27. Juni stattfinden wird, schon fixiert ist."

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Zach: Wir werden auch im Wahlkampf kluge konkrete Forderungen mit der Grundsatzkritik am kapitalistischen System verbinden

Heftige Kritik an Halbwahrheiten der SPÖ-Granden, untermauert mit Zahlen, und am europaweiten Versuch eines Teils der Eliten, die letzten Reste der Sozialsysteme zu zerschlagen, gab es vom Landessprecher der KPÖ-Wien, Didi Zach, auf der alternativen 1. Mai Demonstration in Wien.

Die KPÖ, so Zach, "werde auch im Wahlkampf kluge konkrete Forderungen mit der Grundsatzkritik am System verbinden. Und wem daran gelegen ist, dass auch in Österreich nicht nur Mandate innerhalb der politischen Landschaft hin und her wandern, sondern dass die politische Landschaft selbst sich verändert, der/die wird KPÖ wählen, denn er/sie wird keine bundesweite Alternative zur KPÖ finden."

Die KPÖ, so Zach den KPÖ-Bundessprecher Mirko Messner zitierend, der aus Krankheitsgründen verhindert war, werde sich "für einige jener Arbeitsplätze im Parlament, die mit 29. September ausgeschrieben sind, bewerben. Das wird zwar, wenn wir Erfolg dabei haben, die Arbeitslosigkeit (in Österreich) nicht (bedeutend) senken, aber (zumindest) diese Arbeitsplätze könnten dadurch mit Sinn erfüllt werden.“ Und unabhängig vom konkreten Wahlresultat werden die KommunistInnen und Kommunisten natürlich "weiter aktiv bleiben, denn Mandate sind für uns nur Mittel zum Zweck und kein Selbstzweck", so Zach.

Weitere RednerInnen vor dem Parlament waren Ulli Weish und Edith Ertl-Hofinger für die Plattform "20.000 Frauen".

Weish und Ertl-Hofinger betonten, dass es darum geht den 1. Mai zur Plattform für sozialpolitische Anliegen von Frauen zu machen. Es geht - so ihre zentrale Aussage - "um Arbeit, Anerkennung und Verteilungsgerechtigkeit im Spannungsfeld von Geld – Zeit und Macht. Es geht um Selbstbestimmung und die eigenständige Existenzsicherung von Frauen - damit ein gutes Leben für alle Realität werden kann."

Jenni Zach, die für KSV-Lili sprach, welcher bei den ÖH-Wahlen knappe 6 Prozent an der Uni-Wien zu verteidigen hat, betonte in ihrer Rede die Bedeutung der Solidarität.

Jenni Zach: "Es gilt also, Solidarität einzufordern, Solidarität zu leben und praktisch werden zu lassen. Dabei sollten wir aber nicht vergessen, dass wir eine andere Gesellschaft anstreben. Nämlich eine, in der Solidarität nicht das `ganz andere´ ist, sondern das ganz normale. Also eine Gesellschaft in der gilt: Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen!"

Auch Jenni Zach betonte, dass es gilt, sich der autoritären Krisenlösung und der Intensivierung der Ausbeutung entgegen zu stellen, insbesondere in einer Zeit, "in der es die Produktivkräfte möglich machen würden, kapitalistische Lohnarbeit insgesamt in Frage zu stellen."

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Nieder mit Prekarisierung, Lohnarbeit und Patriarchat! Für den Kommunismus!

1. Mai Rede von Jenni Zach, Listenerste von KSV-Lili an der Uni-Wien

Liebe Genossinnen und Freundinnen!

Wir sind heute hier, am Kampf- und Feiertag der Arbeiter*innen, um für die Solidarität einzutreten.

Doch was bedeutet das heute, Solidarität? 

In den Zeiten der Krise, zunehmender Prekarisierung und autoritärer Krisenlösung, gilt es gegenseitig aufeinander zu achten und Initiativen von unten aufzubauen. Solidarität heißt nicht, wie die "Caritas" zu agieren oder Almosen zu verteilen.

Solidarität bedeutet auch nicht Verlust und Verzicht, und ebenso wenig Paternalismus oder normierendes Verhalten Anderen gegenüber. Es bedeutet primär, sich für andere Menschen einzusetzen, auch wenn es einem persönlich keinerlei Vorteile bringen sollte. Wir müssen Emanzipation und fortschrittliche Initiativen unter den herrschenden Verhältnissen immer und überall fördern und pflegen. Unterdrückungsmechanismen wie Rassismus, Sexismus, Homophobie und den Verwertungszwang über alle gesellschaftlichen Bereiche, gilt es aktiv zu bekämpfen. Hier geht es auch darum, der Gesellschaft auf den Grund zu gehen und diese Unterdrückungsverhältnisse von der Wurzel her, also radikal in Frage zu stellen.

Rosa Luxemburg sagte angesichts der Repression gegen die Arbeiter_innenbewegung: "So ist das Leben und so muss man es nehmen, tapfer, unverzagt und lächelnd - trotz alledem."

Denn nur so kann auch heutzutage Gesellschaftsveränderung vorangetrieben werden: Selbstbestimmt, emanzipiert und mit mehr Spaß als ernster Miene.

Ein solches Verständnis von Solidarität widerspricht jedoch dem Mainstream, in dem ein kapitalistischer Konsens herrscht. Dem sind wir alle in einer gewissen Art und Weise unterworfen.

Es gilt also, Solidarität einzufordern und praktisch werden zu lassen. Dabei sollten wir aber nicht vergessen, dass wir eine andere Gesellschaft anstreben. Nämlich eine, in der Solidarität nicht das "ganz andere" ist, sondern das ganz normale. Also eine Gesellschaft in der gilt: Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen!"

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AVISO: KPÖ-Bundessprecher Messner spricht bei der alternativen 1. Mai Demonstration in Wien

Die KPÖ-WienMirko Messner, Bundessprecher der KPÖ, wird einer der Redner bei der alternativen 1. Mai Demonstration in Wien sein.

Messner wird über die aktuelle Situation in Österreich und Europa und über linke Alternativen zur Demontage des Sozialstaats sprechen.

Weitere RednerInnen vor dem Parlament sind Ulli Weish und Edith Ertl-Hofinger für die Plattform "20.000 Frauen" sowie Jennifer Zach und Klemens Herzog, die angesichts der bevorstehenden ÖH-Wahlen über die triste Situation der österreichischen Studierenden sprechen werden.

Die Demonstration führt von der Albertina über den Ring zum Parlament - Beginn der Abschlußkundgebung beim Parlament voraussichtlich gegen 11.20 Uhr.

Rückfragen an Zach: zach@kpoe.at oder 0676 6969002

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„Sichelschmiede“ und „Werkl“

Ein gemeinsamer politischer und kultureller Neustart im Goethehof in Kaisermühlen.

Im Vorjahr zogen die KPÖ-Leopoldstadt und das Mieterselbsthilfezentrum der KPÖ-Wien (MSZ), in das Gassenlokal in der Schüttaustraße ein. In Zusammenarbeit mit der KPÖ-Donaustadt werden die Räume als Veranstaltungs-, Beratungs- und Kulturzentrum genutzt.

Über die kostenlose Mietrechtsberatung des MSZ haben wir in unserer letzten Kaktusausgabe berichtet. Telefonische Beratung und Terminvereinbarungen sind jeden Mittwoch von 10 bis 13:00 unter der Tel.-Nummer (01) 480 88 33 möglich.

Um mehr darüber zu erfahren, was sonst noch in der „Sichelschmiede“ und im „Werkl“ los ist, haben wir das Gespräch vor Ort gesucht.

Um weiter zu lesen, auf das (linke) Kaktusbild klicken!

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Herta Grossmann ist verstorben

Die KPÖ-WienUnsere Genossin Herta Grossmann, geb. 1924, ist dieser Tage in Wien verstorben.

Herta Grossmann trat bereits während der Illegalität der Partei in den 30iger Jahren in die KPÖ ein. Als rassisch Verfolgte des Naziregimes musste Sie nach England emigrieren, von wo aus Sie 1945 wieder nach Wien zurück kehrte.

Sie war verheiratet mit Herbert Grossmann, der langjähriger Bezirksrat der KPÖ in der Brigittenau war. Herta selbst war über Jahrzehnte unermüdliche Aktivistin der Partei. Zugleich war Sie bis zu ihrer Pensionierung im Globus-Verlag in der Druckereileitung tätig.

Die Einheit der KPÖ war Ihr immer ein wichtiges Anliegen, da Sie der Meinung war, dass "ohne Einheit der Krieg gegen den Faschismus nicht zu gewinnen gewesen wäre".

Unser Mitgefühl gilt ihrem Sohn und seiner Familie

KPÖ-Brigittenau, KPÖ-Wien

Die Verabschiedung ist am 23. April, Feuerhalle Simmering, um 9.30 Uhr, statt.

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Demonstration zum 12. Februar 34: Rede von Raoul Narodoslavsky

Am Freitag, 15. Februar, trafen sich AntifaschistInnen am Maria-Restituta-Platz beim Handelskai, um mittels einer Demonstration der KämpferInnen des Februar 34 zu gedenken.

Namens der KPÖ Brigittenau begrüße Raoul Narodoslavsky die TeilnehmerInnen. Nachfolgend seine Rede zum Auftakt der Demonstration.

Namens der KPÖ Brigittenau begrüße ich Euch Alle zu unserem gemeinsamen Gedenkmarsch des Februarkampfes von 1934.

Als am 15. Februar 1934 die Zentren des Aufstandes in Wien, Graz, Linz, Bruck/Mur, Steyr, dem Kohlenrevier im Hausruck und wo auch immer gebrochen und zusammengeschossen waren durch ein Berufsheer, Polizei und Gendarmerie, da war es nicht der von heutigen Medien als „ Tragödie“ beschriebene Bruderkrieg wie im Hause Habsburg vormals.

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Alex Parschalk ist tot

Die linke Wiener Jugend-Szene der 80er und der frühen 90er Jahre war ohne ihn nicht denkbar. KJÖ und KPÖ waren seine Heimat. Das KuKu war lange Zeit sein Wohnzimmer und später dann sein Arbeitsplatz. Und auch im berühmten Cafe Dogma im Alsergrund zeigte Alex, dass `Wirt-sein und Politik-machen´ gut zusammen passen.

Er tanzte auf vielen Kirtagen. Er redete gern, viel und laut. Er war anti-autoritär. Und manchmal sah er die Welt auch durch die dogmatische Brille. Er konnte solch einen Widerspruch (so schien es) problemlos bewältigen. Er sah die Organisierung in einer Partei als Notwendigkeit und zugleich scheute er sich nicht, Konsequenzen zu ziehen und aus der KPÖ auszutreten, wenn er es für notwendig erachtete. Solidarisch verbunden in Freundschaft blieb er jenen, die wie er für eine bessere Welt kämpfen, jedoch trotzdem.

Die linke Einheit war ihm wichtig. Politische Prinzipien waren ihm wichtig. Doch das wichtigste war ihm, tätig zu werden und aktiv zu sein.

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Robert Bondy ist gestorben

Am 29. Jänner verstarb unser Genosse Robert Bondy in einem Krankenhaus in Wien im 98. Lebensjahr.

Robert Bondy überlebte Krieg und Faschismus in der Emigration in England, wo er am Aufbau von Young Austria mitwirkte. Er meldete sich wie hunderte andere österreichische Jugendliche in die britische Armee, um am Kampf gegen das faschistische Regime teilzunehmen.

Als Mitglied der KPÖ stellte er sich nach der Befreiung als Wirtschaftsfunktionär der KPÖ zur Verfügung und übernahm wichtige Aufgaben im Wirtschaftapparat der KPÖ. Als die deutsche Regierung 1992 auf das Vermögen der KPÖ zugriff, war Robert Bondy einer der wichtigsten Zeugen zur Verteidigung der Eigentumsrechte der KPÖ und nahm trotz seines hohen Alters tagelange Verhandlungen und Befragungen durch die deutschen Behörden in Kauf.

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Bundesheer abschaffen - ersatzlos und sofort

Die KPÖ-WienAm Freitag dem 11. Jänner führte die KPÖ-Wien einmal mehr einen wienweiten Aktionstag durch, bei welchem an verschiedenen U-Bahn-Knotenpunkten Folder der KPÖ verteilt wurden. Diesmal ging es um die bevorstehende Volksbefragung zum Bundesheer.

Besonders aktiv waren einmal mehr die AktivistInnen in der Leopoldstadt. KPÖ-Bezirksrat Josef Iraschko: "Trotz der Kälte - und daraus resultierendem wenigem Geschehen - konnten wir schon am Vormittag am Praterstern in 1 1/2 Stunden rund 500 Infofolder verteilen. Bei der U-Bahn-Station `Messe Prater´, wo ein reges Getümmel aufgrund der gerade stattfindenden `Auto- und Urlaubsmesse´ herrschte, konnten in wesentlich kürzer Zeit auch hunderte Flyer verteilt werden."

Interessant war, so Iraschko, dass insbesondere junge Leute großes Interesse an der kompletten Abschaffung des Bundesheers bekundeten.

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Friedl Krenn ist gestorben

Die KPÖ-WienFriedl Krenn wurde 1923 als Friederike Steiner in Wien-Floridsdorf geboren. Schon früh schließt sie sich dem antifaschistischem Widerstand an.

Die Widerstandsgruppe, in welcher sie tätig war, versorgte Häftlinge heimlich mit Essen und Informationen über den Kriegsverlauf, die sie durch das heimliche Abhören ausländischer Radiomeldungen erlangte. In einigen Fällen konnte sie die Zwangsarbeiter auch vor bevorstehenden Bombenangriffen warnen. Kurz vor Kriegsende wurden Angehörige der Gruppe denunziert, Friedl Steiner konnte sich aber der Verhaftung entziehen.

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"Die Presse" berichtet über die KPÖ-Wien

Die KPÖ-WienDie letzten Wiener Kommunisten

so der Titel eines Berichts der Tageszeitung "Die Presse" von MARTIN STUHLPFARRER welchen wir nachfolgend wiedergeben.

In Graz feiert die KPÖ Erfolge. Im roten Wien verschwand die Partei längst in der Bedeutungslosigkeit. 1,12 Prozent hat die KPÖ bei der Wien-Wahl 2010 erreicht.

Sie ist die coolste Partei. Sie ist durchaus sexy.“ An Selbstvertrauen mangelt es Dietmar Zach, Landessprecher der Wiener KPÖ, nicht. Zumindest nicht nach dem Wahlerfolg der Kommunisten in Graz

Doch Graz ist nicht Wien. 1,12 Prozent hat die KPÖ bei der Wien-Wahl 2010 erreicht, während es in Graz rund 20Prozent waren. Nur drei Bezirksräte stellt die KPÖ – wobei es in Wien rund 1100 Bezirksräte gibt. Interessant: Die KPÖ-„Hochburgen“ sind nicht die klassischen Arbeitergebiete, sondern urbane Innenstadtbezirke: Leopoldstadt, Margareten, Landstraße. Dort ist die KPÖ mit jeweils einem Mandat vertreten. „In Wien gibt es für den Gemeinderat eine Fünf-Prozent-Hürde, in Graz nicht“, so Zach.

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Kontaktadresse: wien@kpoe.at.
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