KPÖ Wien
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Nachlese zum Antifaschistischen Gedenken am Zentralfriedhof

Die KPÖ-Wien Wie jedes Jahr gedachten der Wiener KZ-Verband und die KPÖ-Wien beim Denkmal der SpanienkämpferInnen, am Republikdenkmal und bei der Gruppe 40 am 1. November am Zentralfriedhof der KämpferInnen gegen den Faschismus und der Opfer des Hitlerregimes.

Nach einer Ansprache des stellvertretenden Bundesobmanns des KZ-Verbandes Friedl Garscha legten VertreterInnen der KPÖ auch Kränze nieder.

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24. Landeskonferenz der KPÖ-Wien auf Februar 2015 vorverlegt

Die KPÖ-WienDie 24. Landeskonferenz der KPÖ-Wien wird auf den 7. oder 14. Februar 2015 (je nachdem zu welchem Termin besser geeignete Räumlichkeiten zu organisieren sind) vorverlegt.

Im Zentrum der Landeskonferenz stehen die Vorbereitungen für die Gemeinde-
und Bezirksratswahlen 2015 in Wien.

Weiters am Programm stehen der Rechenschaftsbericht für die abgelaufene Periode, die Neuwahl der Wiener Stadtleitung und der Landeskontrolle sowie die Debatte und Beschlußfassung verschiedener Anträge und Resolutionen.

Der Beschluss der Stadtleitung war einstimmig.

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Protestmarsch gegen das Terror-Regime der IS

Für Sonntag, 10.8.2014, hatte die Union Orientalischer Christen zum Protestmarsch gegen die Verfolgung der Christinnen und Christen im Irak und anderen von der IS ("Islamischer Staat", früher ISIS) kontrollierten Gebieten aufgerufen.

Dem Protestmarsch hatten sich unter anderem auch die Islamische Alevitische Glaubensgemeinschaft (ALEVI) oder die türkische Kulturgemeinschaft angeschlossen. Auch kurdische Organisationen wie z.B. die Feykom waren präsent.
An der Kundgebung beteiligte sich auch die KPÖ-Wien. Der Protest gegen die IS, die ein "Kaliaft" errichten will, in welchem keine anderen Religionen, Weltanschauungen oder auch nur abweichende Strömungen des sunnitischen Islam geduldet werden, vereinte Menschen unterschiedlicher Konfessionen und politischer Einstellungen.
Die KPÖ hatte bereits im Vorfeld verstärkte Unterstützung insbesondere der kurdischen Kräfte im Kampf gegen die IS gefordert.

Weiterlesen auf kpoe.at:
http://www.kpoe.at/home/anzeige/datum...tands.html

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18. Juli: Rotes Wohnzimmer am Mexikoplatz

KPÖ2&PolDi sowie der GLB laden am Freitag, den 18. Juli, herzlichst zu einem weiteren "Roten Wohnzimmer” am Mexikoplatz!

Unser Motto: "Wir teilen, was wir haben - für eine solidarische Gesellschaft!" Essen, Trinken, Musik und Unterhaltung.

In einer Stadt, in der nur Leistung, Herkunft und Profit zählt, wollen wir wieder ein Zeichen setzen: Da machen wir nicht mit!

Wir feiern ein weiteres Mal gemeinsam am wunderschönen Platz vor der Mexikokirche einfach ein Fest. Jede/r ist herzlichst eingeladen mit uns zu feiern! Macht mit und seid dabei! Wir essen, trinken und plaudern, haben einfach eine schöne Zeit. Was mitgebracht wird, wird verzehrt und getrunken.

KPÖ2&PolDi und der GLB freuen sich auf Euch alle! Für eine solidarische Gesellschaft!

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Kurt Castka (1928 -2014)

Die KPÖ-WienDer bekannteste Sportjournalist und Sportfunktionär der KPÖ ist tot. Er starb am 28. Juni im 87. Lebensjahr in Wien.

Über 3 Jahrzehnte, von 1961 bis 1991, gehörte Kurt Castka der Redaktion der Volkstimme an, deren Sportteil er seit 1970 leitete. Seit 1963 organisierte er das internationale Sportfest am Volksstimmefest, das zu den Höhepunkten nicht nur des österreichischen sondern auch des internationalen Sportgeschehens zählte. Insbesondere die Box-, Judo- und Schachturniere hatten höchstes Niveau, da sich zahlreiche Weltmeister und Olympiasieger vor allem aus den damaligen osteuropäischen sozialistischen Ländern und später auch Kuba daran beteiligten, zu denen Castka beste Kontakte pflegte.

Kurt Castka betrachtete den Sport in seinen gesellschaftlichen Zusammenhängen: als Mittel der Völkerverständigung, der Erhaltung des Friedens, aber auch der Entwicklung sozialer und humanistischer Werte über die Fairness im sportlichen Wettkampf. Die Kommerzialisierung des Sports lehnte er stets ab.

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Wir verabschieden uns von Fritz Propst

Die KPÖ-Wien Fritz Propst, Mitglied der KPÖ seit 1933, ist am 25. April in Wien verstorben. Propst, der schon von den Austrofaschisten mehrmals inhaftiert wurde, war einer der letzten lebenden Österreicher, die in der britischen Armee gegen die Nazi-Barbarei und für ein freies, unabhängiges und demokratisches Österreich kämpften.

Die KPÖ und mit ihr viele AntifaschistInnen trauern um einen unermüdlichen Kämpfer für eine demokratischere, sozialere, solidarische, sozialistische Gesellschaft.

Die Verabschiedung von Genossen Propst findet am Freitag, 16. Mai, 15 Uhr, in der Feuerhalle Simmering statt.

Ein ausführlicher Nachruf findet sich auf kpoe.at

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"Es muss anders werden, damit es gut wird"

Ganz im Zeichen der Causa Hypo und der bevorstehenden EU-Wahl stand die sehr gut besuchte Alternative 1. Mai Kundgebung in Wien.

Waltraud Fritz-Klackl, Vertreterin der KPÖ bei der Europäischen Linkspartei und Kandidatin von EUROPA ANDERS, betonte bei der Abschlusskundgebung vor dem Parlament die Bedeutung des 1. Mai als internationaler Kampftag der Arbeitenden und prekären Lebenden.

Fritz-Klackl kritisierte die Politik der Troika und deren katastrophalen Auswirkungen, die insbesondere in Griechenland, dem Versuchslabor des Wahnsinns neoliberaler Politik, zu sehen sind.

Die Hypo-Rettung bezeichnete Fritz-Klackl als "Raubzug der Regierenden" - daher sei es, so wie von Martin Ehrenhauser vorgemacht, notwendig "aufzustehen, um sich für ein Europa der Menschen" stark zu machen.

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Aufruf zur 1. Mai Demonstration 2014 in Wien

Massenarbeitslosigkeit und Massenarmut sind zurückgekehrt nach Europa. Auch in Österreich sind hunderttausende ohne Erwerbsarbeit, rund 1, 5 Millionen Menschen leben in Österreich mittlerweile an oder unter der Armutsgrenze. Arbeitslose werden schikaniert, mehr als 100.000 Menschen wurde 2013 das Arbeitslosengeld gesperrt, schwer kranken Menschen wird der Invaliditätsstatus verweigert. Zugleich sponsert die Regierung die Gläubiger der Hypo mit Milliarden-Beträgen und die FPÖ behauptet einmal mehr Ideen für die Problemlösung zu haben, obwohl das Hypo-Debakel seinen Ausgangspunkt u.a. bei den mafiösen Netzwerken rund um Jörg Haider hat.

Wir sagen: Es ist genug für alle da! Wir stellen folgende Forderungen auf:

  • Lohnerhöhungen über der Inflationsrate unter Berücksichtigung des Produktivitätszuwachses statt Arbeitszeitverlängerung bei gleichzeitiger Lohnkürzung.
  • Für eine radikale Arbeitszeitverkürzung und einen Mindestlohn von 10.- Euro pro Stunde - Erhöhung und jährliche Valorisierung (also Anpassung) der Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung sowie der Notstands- und Sozialhilfe.
  • Verteidigung und Ausbau kommunalen und staatlichen Eigentums statt weiterer Privatisierungen.

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    Aktuelles von der KPÖ-Floridsdorf

    Die KPÖ-WienBei dem gestrigen Bezirkstreffen der KPÖ Floridsdorf in der Galvanigasse wurde Karl Inmann einstimmig zum neuen Bezirkssprecher gewählt.

    Ziel der KPÖ Floridsdorf in den kommenden Wochen ist es bei den anstehenden EU-Wahlen unserem Wahlbündnis Europa Anders, bestehend aus KPÖ, Piraten, Der Wandel und Unabhängigen, so weit wie möglich zur Seite zu stehen und zu versuchen, auch in Floridsdorf die WählerInnen zu ermutigen Europa Anders zu wählen.

    Mittelfristig sieht die KPÖ Floridsdorf jedoch die kommende Wiener Wahl 2015 als die große Herausforderung an. In diesem Zusammenhang soll schon sehr bald mit der dazu notwendigen Arbeit begonnen werden.

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    GLB und KPÖ trauern um Heinz Granzer

    Die KPÖ-Wien Heinz Granzer, geb. 1941, war seit Anfang der 70er Jahre Mitglied der KPÖ und Aktivist der Wiener Linken. 1976 z.B. war er bei der Besetzung der Arena aktiv und in den 80er Jahren bei der Besetzung des ehemaligen TGM, welches heute als Werkstätten und Kulturzentrum (WuK) in ganz Wien bekannt ist. Dem Wuk blieb Heinz auch bis zu seinem Tod eng verbunden.

    1975 wurde Heinz Granzer Mitarbeiter im Gewerkschaftlichen Linksblock. Er betreute als Sekretär für die Chemiebranche die Betriebsräte des GLB, kümmerte sich um Betriebszeitungen und schrieb unzählige Artikel für die linke Gewerkschaftspresse, aber auch für die Volkstimme.

    Dabei zeichneten sich seine Beiträge durch große Sachkompetenz aus. Zugleich konnte er schwierige wirtschaftliche Zusammenhänge einfach und verständlich darlegen.

    Wir werden unseren Kollegen und Genossen Granzer in Erinnerung behalten.

    Bundesleitung des GLB, Stadtleitung der KPÖ-Wien

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    Linker Schwung zur rechten Zeit!

    Die KPÖ-WienBezirkskonferenz der KPÖ-Donaustadt mit Neuwahl ihres Bezirkssprechers und offener Dialog mit Martin Ehrenhauser zur kommenden Europaparlamentswahl.

    Ihre eigene Arbeit im Bezirk, Neuwahlen des Bezirkssprechers und ihres Bezirksausschusses sowie die bevorstehenden Europaparlamentswahlen stehen für die Donaustädter KPÖ-Mitglieder im Mittelpunkt ihrer Bezirkskonferenz am Samstag, 15.März, Beginn 15:00, welche diesmal im „Werkl im Goethehof“ in Kaisermühlen stattfinden wird.

    Alle Mitglieder der KPÖ-Donaustadt sind bei dieser Konferenz Antrags-, stimm- und wahlberechtigt. Gäste sind zum Mitreden herzlich eingeladen. Speziell im zweiten Teil der Konferenz (ab 17:00) sind die Türen für KaktuslfreundInnen und andere Interessierte, die nicht KPÖ-Mitglieder sind und/oder auch aus anderen Bezirken Wiens kommen, insbesondere auch MitstreiterInnen der Bündnisparteien, der beim Gründungskonvent am 1.März von „Europa anders- Wahlallianz der KPÖ-Piratenpartei-Wandel und Unabhängigen“ konstituierten Wahlallianz, weit geöffnet. Martin Ehrenhauser parteiunabhängiger Spitzenkandidat von „Europa anders“ hat sein Kommen zugesagt.

    Ort: Werkl im Goethehof, 1220 Wien, Schüttaustraße 1-39 (Gassenlokal)

    Um weiter zu lesen, auf das (linke) kaktusbild klicken!

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    Robert Tyra ist verstorben

    Die KPÖ-Wien-Brigittenau nahm am 11. Februar an der Verabschiedung von Genossen Robert TYRA (geb 6.12.1919, verstorben am 20.1.2014) teil.

    Robert TYRA trat der KPÖ/KJV im Juli 1934 bei und blieb bis zu seinem Ableben ihr Mitglied, also beinahe 80 Jahre.

    Er war Mitglied jener Gruppe Brigittenauer Widerständigen rund um die hingerichteten Gem HODAC, SCHOPF, BALDRMANN und den Überlebenden wie Ella KAMPL, die in den Gestapo-Berichten als "tschechische Sektion der KPÖ" geführt wurde.

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    95 Jahre KPÖ: Es war eine schöne, tolle, eine berührende Geburtagsfeier

    Dichtes Gedränge herrschte gestern bei der 95 Jahre KPÖ-Geburtstagsfeier in der Gußhausstraße, denn weit mehr als 100 Genossen und Genossinnen jeden Alters waren gekommen, um gemeinsam 95 Jahre KPÖ zu feiern.

    Eröffnet wurde die Veranstaltung durch zwei Lieder von Reinhart Sellner. Anschließend ergriff Genossin Irma Schwager, Widerstandskämpferin in der Résistance und seit 2011 Ehrenvorsitzende der KPÖ, das Wort. Genossin Schwager verwies - in eindringlichen und berührenden Worten, so wie wir es von ihr kennen - auf die Verdienste der KPÖ im Kampf gegen die NS-Barbarei und darauf, dass 2.000 Kommunisten und Kommunistinnen diesen Kampf mit ihrem Leben bezahlten.

    Anschließend begrüßte KPÖ-Bundessprecher Mirko Messner alle Anwesenden. Die jüngeren Generationen der KPÖ wollen aus den Siegen und den Niederlagen, aus den Hoffnungen und Enttäuschungen der älteren Generationen lernen; wer den antifaschistischen Widerstand mitgetragen hat, wer den Kalten Krieg überstanden und aus dem Zusammenbruch des Realsozialismus gelernt hat, sich nach wie vor unverdrossen für soziale und demokratische Rechte engagiert, mitdenkt und mitstreitet, verdient den Respekt und die Dankbarkeit der gesamten KPÖ - so Messner.

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    Erfolgreiche Kleidertausch-Party im 7Stern

    Die Kleidertauschparty von VERUMTEILT (powered by KPÖ) am 4.11. war wieder ein voller Erfolg. Viel Kleidung, Klatsch und Tratsch wurden ausgetauscht.

    Weitere Veranstaltungen sind in Vorbereitung.

    Wer auf die Email-Liste (für aktuelle Termine) kommen oder aktiv werden möchte in der Genossinnenschaft "Verumteilt", schickt einfach eine Mail auf verumteilt@gmail.com

    VERUMTEILT
    die genossinnenschaft für austausch und umverteilung

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    KPÖ trauert um Poldi Pohl

    Die KPÖ-WienSoeben erreichte uns die traurige Nachricht, dass Leopoldine Pohl verstorben ist.

    Poldi Pohl war über viele Jahre als Bürosekretärin - zuerst in der Kommunalabteilung des Zentralkomitees, ab Anfang der 90er Jahre im Büro von Walter Baier, der ab 1991 Bundesekretär, von 1994 bis 2006 die Funktion des Parteivorsitzenden ausübte - beruflich tätig. Als Walter Baier als Herausgeber auch die redaktionelle Leitung der Volksstimme übernahm, wurde sie neben ihrer Sekretariatsarbeit für den Parteivorsitzenden auch Redaktionssekretärin der Volksstimme.

    Neben ihrer beruflichen Arbeit für die Partei war sie in ihrer Freizeit auch ehrenamtlich in Wien Donaustadt aktiv. Dort war sie viele Jahre Mitglied der Bezirksleitung, kandidierte bei verschiedenen Wahlen für die KPÖ und nahm am Leben der Bezirksgruppe, solange es ihre Gesundheit zuließ, regen Anteil.
    Viele Jahre hat sie für den Bundesvorstand auch die Dialogtreffen mit den "Fokulare", eines Dialogs zwischen ChristInnen und KommunistInnen, organisiert.

    Die Verabschiedung von Genossin Pohl findet am Montag, 5.August um 14 Uhr am Friedhof Hirschstetten, 1220 Wien, Quadenstraße 11, statt.

    KPÖ-Donaustadt
    KPÖ-Wien
    Bundesvorstand der KPÖ

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    Wohnen darf keine Ware sein!

    Die Kommunistische Partei Österreichs haucht dem Slogan “Sichtbar Werden” neues Leben ein. Deshalb erlebte Wien am Donnerstag, dem 27.6.2013 (neben dem Jahrestag der “Siebenschläfer”) ein denkwürdiges Ereignis: Eine weitere stadtweite Flyer-Verteilaktion der KPÖ. An vielen belebten Plätzen der Stadt wurden zum wiederholten Male ehrenamtlich Flugzettel mit aktuellen gesellschaftspolitischen Positionen der Partei verteilt. Ziel war es nicht nur “Papier unters Volk” zu bringen, sondern auch auf der Strasse zu zeigen, dass die Bewegung lebt und wie viel wir zu sagen haben.

    Das Thema der diesmaligen Aktion: “Wohnen darf keine Ware sein!” trifft den Nerv der Zeit. Immer mehr WienerInnen können sich das Menschenrecht Wohnraum nur schwer oder gar nicht leisten. Die KPÖ kritisiert nicht nur explodierende Mieten in Gemeinde- und Genossenschaftsbauten, sowie die Minderzahl an neu gebauten geförderten Wohnungen. Auch private Vermieter verdienen sich dumm und dämlich, hier sind die Mieten in den letzten zehn Jahren um das Doppelte der Inflationsrate gestiegen. Auch werden Kautionen als Faustpfand verlangt, um eine Vermietung überhaupt erst einmal möglich zu machen und dann oft aus fadenscheinigen Gründen zurückbehalten. Befristete Mietverhältnisse verteuern den Wohnraum bei jeder Neuvermietung um zweistellige Prozentzahlen. Zuschläge sind nicht gesetzlich geregelt, und können nach gutdünken (so kann ein Zuschlag für gute infrastrukturelle Lage rechtens einfach einen Zuschlag für Verkehrslärm vor der Haustür bedeuten) uneinklagbar verrechnet werden.

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    Alles Gute liebes „Werkl“!

    Die KPÖ-WienEin Kaktus-Bericht von Bernhard Gaishofer

    Vor einem Jahr zog die KPÖ Leopoldstadt und das Mieterselbsthilfezentrum der KPÖ-Wien (MSZ) in das kleine, aber feine Lokal im Goethehof. Bald darauf gründete sich das „Werkl im Goethehof - selbstverwaltete kulturelle Freiräume “, welches schon im Laufe des letzten Jahres bewiesen hat, wie wunderbar selbstgestaltetes Kulturleben abseits von Kommerz und Mainstream sein kann.

    Nun feierte es sein einjähriges Bestehen und natürlich waren auch einige AktivistInnen der KPÖ- Donaustadt und Ihres Kaktusteams live dabei!

    Um mehr zu lsesen, auf das (linke) Kaktusbild klicken!

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    Erfolgreicher Aktionstag der KPÖ-Wien

    Die KPÖ-WienÖffentliche Verkehrsmittel zum Nulltarif und ein bedingungsloses Grundeinkommen sind in einem der reichsten Länder der Erde allemal finanzierbar, wenn politisch gewollt - so die Botschaft der KPÖ-Wien beim gestern durchgeführten Aktionstag an verschiedenen Wiener U-Bahn-Knotenpunkten.

    Im Flyer, der verteilt wurde, wird auch darauf hingewiesen, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen die "wirkliche Gegenposition zur Politik von Sozialabbau, Privatisierung und dem Dogma der Selbstregulierung durch den Markt" ist.

    Beworben wird im Flyer auch die europäische BürgerInnen-Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Sollte die Initiative es schaffen in mindestens 7 EU-Staaten insgesamt 1 Million Unterschriften zu sammeln, so muss sich die EU-Kommission mit dem Thema beschäftigen.

    KPÖ-Landessprecher Didi Zach resümierte den Aktionstag, bei welchem rund 5.000 Flyer verteilt wurden, mit den Worten: "Es war ein gelungener Aktionstag. Und es freut mich insbesondere, dass der Termin für die nächste Verteilaktion, die am 27. Juni stattfinden wird, schon fixiert ist."

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    Zach: Wir werden auch im Wahlkampf kluge konkrete Forderungen mit der Grundsatzkritik am kapitalistischen System verbinden

    Heftige Kritik an Halbwahrheiten der SPÖ-Granden, untermauert mit Zahlen, und am europaweiten Versuch eines Teils der Eliten, die letzten Reste der Sozialsysteme zu zerschlagen, gab es vom Landessprecher der KPÖ-Wien, Didi Zach, auf der alternativen 1. Mai Demonstration in Wien.

    Die KPÖ, so Zach, "werde auch im Wahlkampf kluge konkrete Forderungen mit der Grundsatzkritik am System verbinden. Und wem daran gelegen ist, dass auch in Österreich nicht nur Mandate innerhalb der politischen Landschaft hin und her wandern, sondern dass die politische Landschaft selbst sich verändert, der/die wird KPÖ wählen, denn er/sie wird keine bundesweite Alternative zur KPÖ finden."

    Die KPÖ, so Zach den KPÖ-Bundessprecher Mirko Messner zitierend, der aus Krankheitsgründen verhindert war, werde sich "für einige jener Arbeitsplätze im Parlament, die mit 29. September ausgeschrieben sind, bewerben. Das wird zwar, wenn wir Erfolg dabei haben, die Arbeitslosigkeit (in Österreich) nicht (bedeutend) senken, aber (zumindest) diese Arbeitsplätze könnten dadurch mit Sinn erfüllt werden.“ Und unabhängig vom konkreten Wahlresultat werden die KommunistInnen und Kommunisten natürlich "weiter aktiv bleiben, denn Mandate sind für uns nur Mittel zum Zweck und kein Selbstzweck", so Zach.

    Weitere RednerInnen vor dem Parlament waren Ulli Weish und Edith Ertl-Hofinger für die Plattform "20.000 Frauen".

    Weish und Ertl-Hofinger betonten, dass es darum geht den 1. Mai zur Plattform für sozialpolitische Anliegen von Frauen zu machen. Es geht - so ihre zentrale Aussage - "um Arbeit, Anerkennung und Verteilungsgerechtigkeit im Spannungsfeld von Geld – Zeit und Macht. Es geht um Selbstbestimmung und die eigenständige Existenzsicherung von Frauen - damit ein gutes Leben für alle Realität werden kann."

    Jenni Zach, die für KSV-Lili sprach, welcher bei den ÖH-Wahlen knappe 6 Prozent an der Uni-Wien zu verteidigen hat, betonte in ihrer Rede die Bedeutung der Solidarität.

    Jenni Zach: "Es gilt also, Solidarität einzufordern, Solidarität zu leben und praktisch werden zu lassen. Dabei sollten wir aber nicht vergessen, dass wir eine andere Gesellschaft anstreben. Nämlich eine, in der Solidarität nicht das `ganz andere´ ist, sondern das ganz normale. Also eine Gesellschaft in der gilt: Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen!"

    Auch Jenni Zach betonte, dass es gilt, sich der autoritären Krisenlösung und der Intensivierung der Ausbeutung entgegen zu stellen, insbesondere in einer Zeit, "in der es die Produktivkräfte möglich machen würden, kapitalistische Lohnarbeit insgesamt in Frage zu stellen."

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    Nieder mit Prekarisierung, Lohnarbeit und Patriarchat! Für den Kommunismus!

    1. Mai Rede von Jenni Zach, Listenerste von KSV-Lili an der Uni-Wien

    Liebe Genossinnen und Freundinnen!

    Wir sind heute hier, am Kampf- und Feiertag der Arbeiter*innen, um für die Solidarität einzutreten.

    Doch was bedeutet das heute, Solidarität? 

    In den Zeiten der Krise, zunehmender Prekarisierung und autoritärer Krisenlösung, gilt es gegenseitig aufeinander zu achten und Initiativen von unten aufzubauen. Solidarität heißt nicht, wie die "Caritas" zu agieren oder Almosen zu verteilen.

    Solidarität bedeutet auch nicht Verlust und Verzicht, und ebenso wenig Paternalismus oder normierendes Verhalten Anderen gegenüber. Es bedeutet primär, sich für andere Menschen einzusetzen, auch wenn es einem persönlich keinerlei Vorteile bringen sollte. Wir müssen Emanzipation und fortschrittliche Initiativen unter den herrschenden Verhältnissen immer und überall fördern und pflegen. Unterdrückungsmechanismen wie Rassismus, Sexismus, Homophobie und den Verwertungszwang über alle gesellschaftlichen Bereiche, gilt es aktiv zu bekämpfen. Hier geht es auch darum, der Gesellschaft auf den Grund zu gehen und diese Unterdrückungsverhältnisse von der Wurzel her, also radikal in Frage zu stellen.

    Rosa Luxemburg sagte angesichts der Repression gegen die Arbeiter_innenbewegung: "So ist das Leben und so muss man es nehmen, tapfer, unverzagt und lächelnd - trotz alledem."

    Denn nur so kann auch heutzutage Gesellschaftsveränderung vorangetrieben werden: Selbstbestimmt, emanzipiert und mit mehr Spaß als ernster Miene.

    Ein solches Verständnis von Solidarität widerspricht jedoch dem Mainstream, in dem ein kapitalistischer Konsens herrscht. Dem sind wir alle in einer gewissen Art und Weise unterworfen.

    Es gilt also, Solidarität einzufordern und praktisch werden zu lassen. Dabei sollten wir aber nicht vergessen, dass wir eine andere Gesellschaft anstreben. Nämlich eine, in der Solidarität nicht das "ganz andere" ist, sondern das ganz normale. Also eine Gesellschaft in der gilt: Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen!"

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