KPÖ Wien
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Scheiben des Donaustädter SJ Lokals eingeschlagen!

AntifaschismusVor kurzem wurde ein Pickerl der Identitären mit dem Aufdruck „Islamisierung? - Mit uns nicht!“ auf die Auslage des Donaustädter Lokals der Sozialistischen Jugend geklebt. Drei Tage darauf wurden die Fenster des Lokals eingeschlagen...

Zufall oder nicht, in letzter Zeit gibt es in Wien immer öfter Aktionen der sogenannten „Identitäten Bewegung“. Bei dieser Organisation handelt es sich um eine Jugendgruppierung im Umfeld der „Neuen Rechten“, welche vor allem das Konzept des „Ethnopluralismus“ vertritt. Dies bedeutet, dass sie nicht (offensichtlich) die Ethnie, sondern die „Kultur“ eines Menschen als Ausgrenzungsmerkmal nennen. Dass dies natürlich nichts daran ändert, dass sie somit eine chauvinistische und intolerante Weltanschauung haben, ist wohl überflüssig zu erwähnen.

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Gedenken und Mahnen - Erinnerungspolitik und Gedächtnislandschaften in Wien

AntifaschismusRede von Claudia Kuretsidis-Haider anlässlich der Gedenktafelenthüllung am ehemaligen Wehrmachtsuntersuchungs­ge­fäng­nis Hardtmuthgasse

In der Kulturwissenschaft versteht man unter dem Begriff Erinnerungskultur die Be­schäf­ti­gung mit Denkmälern und anderen Erinnerungszeichen. Auf die NS-Zeit bezogen hat sich die Er­kenntnis durchgesetzt, dass die Art der Auseinandersetzung mit bestimmten Aspekten der na­tionalsozialistischen Herrschaft, wie z. B. der Holocaust, als ein Gradmesser für die zi­vi­li­sa­torische, psycho-soziale und demokratiepolitische Verfasstheit der Gesellschaft zu sehen ist. Das heißt, Erinnerungszeichen können als Kristallisationspunkte der politischen Kultur ei­nes Landes gewertet werden.

An der Entwicklungsgeschichte der Denkmallandschaften nach 1945 zeigt sich – wie Heidemarie Uhl feststellte – das Ergebnis der widersprüchlichen offiziellen Geschichtspolitik in der 2. Republik.

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Sevim Dagdelen fordert klare Worte der deutschen Bundesregierung zur Verherrlichung des Nazismus in der Ukraine

Antifaschismus"Das ukrainische Parlament beschließt ein Gesetz, das Nazi-Kollaborateure verherrlicht. 70 Jahre nach der Niederschlagung des Nazismus sollen ukrainische Veteranen der SS-Division 'Galizien' und Mitglieder der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) und der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) offiziell zu Unabhängigkeitskämpfern erklärt werden. Das ist ein geschichtspolitischer Tabubruch", erklärt Sevim Dagdelen, Sprecherin für Internationale Beziehungen der Linksfraktion im Bundestag, zum gestrigen Beschluss des ukrainischen Parlaments.

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Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen

AntifaschismusEin Kaktusbericht über die Gedenkwanderung zum 70. Jahrestag der Befreiung Transdanubiens vom Nationalsozialismus

Für den 12. April lud die überparteiliche Gedenkplattform Transdanubien zur Gedenkwanderung durch den 21. Und 22. Wiener Gemeindebezirk. Dazu versammelten sich rund 60 Personen um 8:30 Uhr bei der U1 Station Alte Donau.

Die erste Station der Wanderung war der Gedenkstein für die Opfer der NS Militärjustiz im Donaupark welcher im Jahre 1984 enthüllt wurde. Hier befand sich ein Militärschießplatz. In den Jahren zwischen 1938 bis 1945 wurden hier auch Hinrichtungen durchgeführt.

Weitere Stationen an diesem Sonntag vormittag waren die Hopfengasse in Floridsdorf, die Pragerstraße, wo heute der Verein Wiener Jugendzentren untergebracht ist und zum Abschluss eine Gedenktafel beim Floridsdorfer Bezirksmusseum.

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Bernhard Gaishofer: "Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!"

Antifaschismus Nachfolgend das schriftliche Manuskript der Rede von Bernhard Gaishofer anlässlich der heutigen KPÖ-Gedenkkundgebung in Erinnerung an die Befreiung Wiens durch die Rote Armee.


Liebe Genossinnen und Genossen, verehrte Anwesende,

heute vor 70 Jahren wurde Wien von der der Roten Armee befreit. Wir haben uns hier versammelt um uns dieses Ereignisses zu erinnern und den Opfern des Nationalsozialismus und den Widerstandskämpfern und Kämpferinnen gegen den Faschismus zu gedenken.

Lasst mich zunächst ein paar Worte über die Tage der Befreiung Wiens verlieren: Nachdem es der Sowjetunion und den Alliierten schon seit der Schlacht von Stalingrad, 1943, gelungen war die Wehrmacht immer weiter zurück zu drängen, gelang es der 3. ukrainische Front der Roten Armee unter Marschall Tolbuchin Ende März 1945 den sogenannten „Südwall“ zu durchbrechen und österreichisches Gebiet zu betreten. Der Plan war die Stadt von drei Seiten aus einzunehmen.

Es gab Versuche von höheren Militärs, rund um Major Carl Szokoll, mit der Roten Armee Kontakt aufzunehmen um eine möglichst friedliche und unblutige Übergabe der Stadt zu gewährleisten. Diese Pläne wurden jedoch Verraten und einige der Beteiligten zur Abschreckung öffentlich am Floridsdorfer Spitz hingerichtet. Auch ist zu erwähnen, dass zu diesem Zeitpunkt in Wien bereits das Kriegsrecht galt, was dazu führte, dass es noch in Wien zu zahlreichen Massakern und der (teilweise nur geplanten) Zerstörung von Infrastruktur kam. Insgesamt ist zu erwähnen, dass die „Verteidigung“ Wiens schon von vornherein ein sinnloses Unterfangen war. Zahlreiche Wehrmachtssoldaten tauschten ihre Waffen gegen Zivilkleidung und tauchten unter. Kinder, Jugendliche und Alte wurden im Zuge des „Volkssturms“ zum Kämpfen gezwungen.

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Was Antifaschismus im Jahr 2015 leisten muss

Am Donnerstag, 26. März 2015, fand - organisiert von der KPÖ-Favoriten - eine kleine Gedenk-Kundgebung bei der Gedenktafel für Ernst Kirchweger, dem ersten Todesopfer neonazistischer Gewalt in der Zweiten Republik, in der Sonnwendgasse 24 statt.

Michael Graber informierte einleitend grob über die Geschehnisse im März 1965. Genosse Kurt Kann, der 1965 studierte und der die damaligen Ereignisse aus nächster Nähe verfolgte, berichtete dann von den antifaschistischen Aktivitäten dieser Jahre, vom Ablauf der Demonstration, bei welcher Ernst Kirchweger vom Neonazi Gunther Kümel getötet wurde, und über die juristischen und politischen Folgen.

Abschließend beschäftigte sich der Landessprecher der KPÖ-Wien, Didi Zach, mit der Frage "was Antifaschismus im Jahr 2015" leisten muss. Antifaschismus im Jahr 2015 müsse, so Zach, den Kampf gegen soziale Ausgrenzung und Diskriminierung mit dem Kampf gegen Rassismus verknüpfen und zugleich demokratische Grundprinzipien verteidigen.

Die Rede von Didi Zach auf YouTube

Zum Thema siehe auch Ernst Kirchweger – erstes Opfer rechtsextremer Gewalt in der Zweiten Republik

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Nicht verantwortlich?

Ein Kaktus-Kommentar von Georg Högelsberger, Junge Linke (JULI)

Am 30. Jänner war auch heuer wieder die alljährliche Nacht der Schande in der Wiener Hofburg. Gemeint ist der Wiener Akademikerball, diese prunkvolle und öffentliche Zurschaustellung rechtsradikalen Gedankenguts sowie der Menschen aus Österreich und ganz Europa, die sich ganz offensichtlich immer noch nicht dafür schämen, an jenem festzuhalten. Da hilft auch keine Augenauswischerei unter dem Decknamen der „Tradition“ – dass dieser Ball eine rechtsradikale Veranstaltung ist, bestreitet kein Mensch, der mit einem gesunden Menschenverstand gesegnet ist.

Für eine kleine, aber bemerkenswerte Aufregung hat sein steirischer Ableger, der Grazer Akademikerball, gesorgt. Genauer gesagt die Brauerei „Murauer“, nachdem bekannt wurde, dass diese den Ball sponsert.

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Akademikerball: Medien-Hysterie und der Ruf nach dem Bundesheer

AntifaschismusJosef Iraschko, Mietrechtsexperte der KPÖ-Wien und Bezirksrat der KPÖ in der Leopoldstadt, war aufgefordert worden, bei der Blockade auf der Freyung eine kurze Rede zu halten. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen war dies nicht möglich – wir dokumentieren hier die vorbereitete Rede.


"Kolleginen und Kollegen, erlaubt mir mir einige Worte zum Anlass der heutigen Demonstrationen zu sagen:

§ 3 a. des Verbotgesetz wegen Wiederbetätigung sagt folgendes:
Einer gerichtlich strafbaren Handlung macht sich schuldig und wird mit Freiheitsstrafe von zehn bis zu zwanzig Jahren, bei besonderer Gefährlichkeit des Täters oder der Betätigung auch mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft:


2. wer eine Verbindung gründet, deren Zweck es ist, durch Betätigung ihrer Mitglieder im nationalsozialistischen Sinn die Selbständigkeit und Unabhängigkeit der Republik Österreich zu untergraben oder die öffentliche Ruhe und den Wiederaufbau Österreichs zu stören, oder wer sich in einer Verbindung dieser Art führend betätigt;

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KPÖ unterstützt Kundgebungen von "Jetzt Zeichen setzen" am 27. und 30. Jänner

AntifaschismusAm 27. Jänner 2015 jährt sich zum 70. Mal die Befreiung des nationalsozialistischen Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau. Die KPÖ unterstützt die Gedenkveranstaltung am Heldenplatz und ruft auf, an dieser friedlichen Demonstration des Gedenkens teilzunehmen. Sehr erfreut ist Landessprecher Didi Zach über die Tatsache, dass die KPÖ-Ehrenvorsitzende Irma Schwager, die aktiven Widerstand gegen die NS-Barberei leistete, eine der RednerInnen am Heldenplatz sein wird.

Bezüglich der Kundgebungen gegen den Akademikerball am 30. Jänner stellt Zach fest: "Dass sich die Créme de la Créme der heimischen und der europäischen rechtsextremen Szene noch immer in der Hofburg versammeln darf, ist traurig und ein Armutszeichen für die Bundes- und der Landesregierung."

Zur Aussage von FPÖ-Obmann Strache, der kürzlich SA mit Stiefeltruppen der Sozialistischen Antifa übersetzte, sagt Zach: "Wer die paramilitärische Kampforganisation der NSDAP, die brutalen Terror gegen Juden und Jüdinnen und den politischen Gegner ausübte, mit antifaschistischem Protest gleichsetzt, stellt sich klar und deutlich außerhalb des Grundkonsens der Republik."

Die KPÖ ruft alle AntifaschistInnen und DemokratInnen auf, sich dem antifaschistischen Protest auch am 30. Jänner anzuschließen.

Zum Thema siehe auch Die Helden von Auschwitz

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Pegida - Rechtsextremisten, die Kreide fressen

AntifaschismusSie sehen sich als „das Volk“ . Meinen das christliche Abendland zu repräsentieren und fordern Traditionen und Werte. Gerne reden sie davon weder links noch rechts zu sein und sie behaupten, nur die Bürger_innen zu vertreten.

Pegida ist in Österreich angekommen. Für den 2. Februar meldet Pegida Österreich eine Demonstration in Wien an. Anmelder ist eine „unbescholtene“ Person, die aber genau zeigt wer hinter dieser Gruppierung steht. Wie man den Medien entnehmen kann ist der Anmelder kein Unbekannter. Der Anmelder (namentlich bekannt) hat beste Kontakte zur rechtsextremen Hooliganszene und sympathisiert mit der Gruppierung „Ultra Sur Wien“ – einen Ableger des rechtsextremen spanischen Ultra Sur Madrid.

Diese brüderliche Eintracht sieht man auch auf der Facebookseite der Wiener Gruppierung. Der Kurier berichtet darüber „Auf der Facebook-Site von "Ultras Sur Wien" widmet man Österreichs bekanntestem Neonazi Gottfried Küssel und dem spanischen Mörder eines Antifaschisten (der in den Kreisen wie eine Kultfigur verehrt wird) ein Musikvideo einer Rechts-Rock-Band. "Ultras Sur Wien" kam auch norwegischen Ermittlern unter, als sie die Neonazi-Kontakte des Massenmörders Anders Breivik aufarbeiteten.“

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Wird heuer am Heldenplatz wieder Widerstand sichtbar sein dürfen?

AntifaschismusÜberlebenden des Holocausts und WiderstandskämpferInnen gegen das Naziregime wird in diesen Tagen viel zu wenig Gehör geschenkt. Die Gratis- und fast Gratis-Medien überbieten sich gegenseitig mit Ankündigungen möglicherweise stattfindender Ausschreitungen. Hier geht die wirklich wichtige Stimme oft im Geschrei unter: Die Stimme jener, die wissen, wovon sie sprechen.

Nachdem im Vorjahr der Initiative "Jetzt ein Zeichen setzen", der auch die KPÖ angehört, jegliche Standkundgebung am Heldenplatz verboten wurde, scheint sich für heuer eine Normalisierung abzuzeichnen. Obwohl nicht letztgültig polizeilich erlaubt, ist die angemeldete friedliche Veranstaltung inklusive Konzert zumindest bisher noch nicht polizeilich verboten.

Wir KommunistInnen hoffen, dass das auch so bleibt. Denn wir wollen mit all jenen friedlich am Heldenplatz zusammenkommen, denen der Respekt vor der antifaschistischen Grundsteinlegung unserer 2. Republik wichtiger ist, als jenen in Couleur und Frack, die in den Räumen der Hofburg auf ein Reich anstoßen, welches dank der Befreiung durch die Allierten-Armeen zum Glück keine Tausend dauerte. Dass auch die 12 Jahre 12 Jahre zu viel waren, versteht sich von selbst. Die Opfer mahnen uns, nie wieder den geistigen Wiedergängern Raum zu gewähren, um ihre abstrusen Ideen zu festigen. So lasst uns am HeldInnenplatz zusammenkommen, um ihnen entgegenzutreten.

Didi Zach (Landessprecher der KPÖ-Wien)

Infos auf der Website von "Jetzt Zeichen setzen" zum 30. Jänner sowie zur Gedenk-Veranstaltung am 27. Jänner

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Antifaschistisches Gedenken - Kundgebung beim Rabenhof

AntifaschismusIn Erinnerung an die kommunistische Widerstandskämpferin Grete Jost (1916 - 1943), im Gedenken an die Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfer gegen Faschismus, Holocaust, Zwangsarbeit und Krieg.

Die Kundgebung unter dem Motto "antifaschistischer Widerstand gestern und heute" findet am Samstag, 24. Jänner 2015 um 14 Uhr statt.

Ort: Gedenktafel für Grete Jost, 3., Baumgasse 39 (Rabenhof), U3- Kardinal-Nagl-Platz

Ansprachen:

  • Philipp Tzaferis, Sozialistische Jugend Wien
  • Susanne Empacher, Bezirksrätin KPÖ

    musikalische Begleitung: Ernst Toman

    im Anschluss, ca. 15 Uhr: Gespräch der Generationen im Saal der SPÖ Landstraße, Landstraßer Hauptstraße 96 mit:

  • Edith Seeböck (soz. Freiheitskämpferin) angefragt
  • Dagmar Schindler (KPÖ)
  • Philipp Tzaferis (SJ Wien)

    Gabriela Schmoll, Lesung; Chris Peterka, Arbeiter- und Widerstandslieder

    … wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht.

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    KPÖ-Verteilaktion gegen RassistInnen-Ball in der Hofburg

    Die OGR (Offensive gegen Rechts), an der sich auch die KPÖ aktiv beteiligt, hatte für heute zu einem Aktionstag aufgerufen, bei welchem über den RassistInnen-Ball, welcher heuer am 30. Jänner in der Hofburg stattfindet, informiert wurde.

    Für KPÖ-Landessprecher Zach, der selbst an der Verteil-Aktion bei der U3-Station Hütteldorferstraße teilnahm, waren die Reaktionen der PassantInnen erfreulich: "Rückmeldungen wie `gut, dass da was getan wird' pder auch 'kann ich mir bitte Material für Freunde mitnehmen' zeigen, dass die ausländerfeindliche und hetzerische Politik der FPÖ in Wien von sehr vielen Menschen abgelehnt wird."

    Dagmar Schindler, Antifa-Sprecherin der KPÖ ergänzt: "Es ist bedauerlich und bedenklich zugleich, dass auch dieses Jahr wiederum ein Treffen der Rechtsextremisten aus ganz Europa in der Hofburg stattfinden kann. Ich erwarte mir aber am 30. Jänner ein deutliches Zeichen der Zivilgesellschaft. Und ich erwarte, dass die Stadtregierung und die Bundesregierung endlich Taten gemäß der Verfassung setzen."

    Weiterführende Infos der Offensive gegen Rechts

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    Walk of Shame - Kein Salon dem Rechtsextremismus

    30. Dezember 2014 - Heute stand das Bündnis "Jetzt Zeichen setzen" im Rahmen ihres Walk of Shame am Wiener Heldenplatz vor der Hofburg, in der in einem Monat der FPÖ "Akademikerball" der schlagenden Burschenschaften stattfinden soll. Das Bündnis fordert ein Ende der Schande, denn repräsentative Räume der Republik, sollen nicht länger als Ort der Vernetzung für die rechtsextreme Szene in Europa dienen.

    Mit im Bündnis, auch Dora Schimanko, Überlebende des NS- Regimes, die darauf aufmerksam macht, dass im Gedenkjahr 2015, 70 Jahre nach der Befreiung Europas, die Republik noch immer schulterzuckend dabei zusieht, wie Rechtsextreme die Hofburg nutzen und sich derartige demokratiefeindliche Ideologien dort breit machen."

    Das Bündnis "Jetzt Zeichen setzen" reklamiert bereits jetzt den Heldenplatz am 30. Jänner 2015 für eine starke friedliche Kundgebung. Es wäre ein verheerendes Zeichen, wenn antifaschistische Kundgebungen erneut auf dem Heldenplatz untersagt werden würden, während man den Rechtsextremen die Hofburg überlässt. "Die repräsentativen Räume der Republik dürfen nicht als Salon der Rechten missbraucht werden", so das Bündnis abschließend.

    Zur Website von Jetzt Zeichen setzen

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    Zach: Die Hetze der FPÖ wird immer unerträglicher

    Antifaschismus"Unter dem Vorwand angeblich gegen islamistische Radikalisierung und Dschihadisten vorgehen zu wollen, nimmt die tagtägliche Hetze der FPÖ immer unerträglichere Ausmaße an", so Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien, zu den heutigen Ergüssen des Wiener FPÖ-Klubobmanns Johann Gudenus.

    Zur FPÖ-Forderung, ein Verteil-Verbot des Koran in Wien umzusetzen, sagt Zach: "Welche Ideen haben Strache, Gudenus & Spießgesellen als nächstes - Entzug des Wahlrechts für Mitglieder der muslimischen Religionsgemeinschaft(en)? Wann folgt dann der Entzug des Wahlrechts für bekennende Mitglieder der römisch-katholischen und der evangelischen Glaubensgemeinschaft. Und wäre im Kampf gegen religiös motivierten Extremismus gemäß der FPÖ-Logik nicht auch die Entfernung aller Mitglieder aller Religionsgemeinschaften aus Behörden, Journalismus und Politik auf die Tagesordnung zu setzen?"

    Zach: "Wir KommunistInnen sind ja großteils AtheistInnen. Zugleich stehen wir aber natürlich auf dem Standpunkt, dass es jedem und jeder selbst überlassen ist, sich zu einer Religion zu bekennen oder aber sich als Atheist zu betrachten."

    Was die Hetze der FPÖ gegen Muslime betrifft, so stelle sich die Frage, so Zach, "ob es nicht an der Zeit ist, dass die Staatsanwaltschaft eine Untersuchung einleitet". Es kann doch nicht sein, so Zach, "dass jene, die auf dem Boden des Rechtsstaats z.B. die freie Religionsausübung verteidigen von braunen Spitzenpolitikern als Beschützer zukünftiger Dschihadisten diffamiert werden."

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