KPÖ Wien
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Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert!

Ein Leitmotiv für die FPÖ-Donaustadt?

Jene 92 Jahre alte Donaustädterin, die sich von Martin Graf als ehemaligem Stiftungsvorstand geschädigt fühlt, bekommt nun ihr Vermögen zurück, berichteten das Wirtschaftsblatt und Profil Mitte Juli.

„Doch das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange“, meint ihr Anwalt und stellt in Aussicht, „dass man nun die drei ehemaligen Stiftungsvorstände klagen könnte.“ Gemeint sind neben Graf auch der FPÖ-Gemeinderat Dr. Alfred Wansch sowie der Anwalt Dr. Michael Witt.

Die FPÖ im Bezirk scheint das alles wenig zu kratzen Laut ihrer Website, ist Martin Graf nach wie vor Bezirksparteiobmann der FPÖ- Donaustadt!

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14. Juli: GEDENKVERANSTALTUNG für Oskar GROSSMANN

Antifaschismus „Für Frieden und Freiheit“ kämpften österreichische AntifaschistInnen auch in jenen von der Deutschen Wehrmacht eroberten Ländern, in denen sie zunächst politische Zuflucht vor der Verfolgung im eigenen Land gefunden hatten. Viele schlossen sich im besetzten Frankreich der Résistance an und halfen mit, deutsche und österreichische Wehrmachtssoldaten zum Überlaufen zu bewegen.

Oskar Grossmann war einer von ihnen. Geboren am 6. Februar 1903 im nordböhmischen Teplice (damals Teplitz-Schönau), aufgewachsen in Wien, schloss er sich in den 1920er Jahren dem Kommunistischen Jugendverband Österreichs an und wurde 1930 Redakteur der KPÖ-Parteizeitung „Die Rote Fahne“ sowie Mitglied des Zentralkomitees.

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Zach: Prügel-Orgie der Polizei ist durch nichts zu rechtfertigen

AntifaschismusScharfe Worte kommen heute vom Landessprecher der KPÖ-Wien, Didi Zach, zu den Geschehnissen bei der Antifa-Demo am Samstag nachmittag in Wien.

Zach: "Die Strategie der Eskalation des rechten Burschenschafters Pürstl ist leider zum wiederholten Male aufgegangen. Die Folge: Teils schwer verletzte Menschen, obwohl diese nur die Verfassung gegen rechtsextreme Identitäre verteidigen. Eine schwangere Frau hat sogar ihr Kind verloren. Die KPÖ verurteilt, wie wohl kaum anders zu erwarten ist, die Prügel-Orgie der Polizei gegen friedliche DemonstrantInnen."

"Weder ein paar vermummte Demonstranten noch ein paar angeblich oder real gewaltbereite DemonstrantInnen rechtfertigen solch umfangreiche Gewalt der Polizeikräfte gegen die Masse der friedlichen DemonstrationsteilnehmerInnen" - so Zach weiters.

Zach fordert vom Innenministerium und insbesondere auch der Wiener Stadtregierung ein entschiedenes Vorgehen gegen rechtsextreme Aufmärsche, eine penible Untersuchung der Geschehnisse und den Rücktritt des Wiener Polizeipräsidenten Walter Pürstl.

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KPÖ war am "Fest der Freude"

AntifaschismusMehr als 10.000 Menschen sind gestern zum Heldenplatz gekommen, um am "Fest der Freude", mit welchem die Kapitulation Nazi-Deutschlands und das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa gefeiert wurde, teilzunehmen.

Die KPÖ war vor Ort. Verteilt wurde auch ein Flugblatt, in welchem einerseits gewürdigt wurde, dass "führende VertreterInnen der Zweiten Republik" das Wort ergreifen. Begrüßt wurde, dass die Bedeutung eines entschlossenen und geschlossenen Vorgehens aller DemokratInnen und AntifaschistInnen gegen das Erstarken rechtspopulistischer und rechtsextremistischer Parteien außer Frage steht.

Zugleich wurde aber festgehalten: "`Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg´ erfordert konsequentes Eintreten für soziale Gerechtigkeit (nicht nur auf Plakaten und während der Zeit von Wahlkämpfen) und Demokratie und die Verwirklichung eines humanistischen Grundprinzips, welches leider auch 2014 in Österreich noch immer nicht Realität ist: Gleiche Rechte für alle Menschen, die in Österreich leben."

Hier das Flugblatt, welches verteilt wurde

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Eine Verkehrsfläche nach Anni Haider benennen!

AntifaschismusAnni Haider, geborene Ladislav (1902-1990)

Die KPÖ Donaustadt schlägt die Benennung einer Verkehrsfläche im Bezirk nach der Februarkämpferin und Antifaschistin Anni Haider vor.

Anni Haider verteidigte im Februar 34 mit dem Gewehr in der Hand den Goethehof in Kaisermühlen. Es war ein verzweifelter Kampf um die Rettung der Demokratie, der mit der Errichtung des faschistischen Ständestaates endete. Ab 1938 war sie am Aufbau illegaler KP-Widerstandsgruppen gegen die Nationalsozialisten beteiligt.

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Die TRANSDANUBISCHE GEDENKPLATTFORM 12.MÄRZ 1938 veranstaltet eine Lesung mit Peter Weinberger

In Erinnerung an die Machtübernahme der Nationalsozialisten in Österreich am 12. März 1938 veranstaltet die Gedenk-Plattform Transdanubien eine Lesung von Peter Weinberger aus seinem Buch "Wohlgeordnete Einsamkeit"

Peter Weinberger beschreibt aufgrund seiner eigenen Erinnerung das Leben in Transdanubien nach 1945, das zwar von den Nazis befreit, deshalb aber noch lange nicht frei von Nazis war. Im jüngst aufgefundenen Briefverkehr seiner Eltern mit Verwandten liest er über Vieles, was seine Eltern von ihm fernhalten wollten: Die er¬mordeten Angehörigen, die schmerzliche Trennung von den überlebenden Verwandten, die weit verstreut in fernen Ländern lebten, und die Frechheit vieler Nazis, die für ihre Verbrechen nicht zur Verantwortung gezogen wurden, waren Dinge, mit denen ihn seine Eltern möglichst wenig belasten wollten.

Mittwoch, 12.März 1938, Beginn 18:30
Strandgasthaus Birner, An der Oberen Alten Donau 47, 1210 Wien

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Ja, ich bin der Sohn eines „Staats-Verbrechers

Wenn mich heute wer fragt, woher nimmst du dir das Recht, anlässlich des 12. Februar 1934 auf die Strasse zu gehen, Du hast doch diese Zeit nicht erlebt, was willst du dann dazu reden?

Denen will ich sagen, wer wenn nicht meinesgleichen, hätte denn dann das Recht dazu? Denn: Ja, es war mein Vater, der in Gösting bei Graz mit seinen Genossen / Kameraden im Schutzbund den vorhandenen Anweisungen folgte und die alle dabei jämmerlich verraten wurden.

Rede von Raoul Narodoslavsky bei der Februar-Gedenk-Kundgebung am 14. Februar 2014 in Wien-Brigittenau.

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Die Lehren aus 1934

Antifaschismus Wenn wir von den Lehren aus 1934 sprechen wollen, müssen wir uns auch darüber im klaren sein, dass der nach wie vor bestehende und sich derzeit verschärfende Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit den historischen Rahmen auch der gegenwärtigen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen bildet. Und wir dürfen uns auch keine Illusionen darüber machen, wie die herrschende Klasse ihren historisch unvermeidlichen Niedergang aufzuhalten versuchen wird. Rede von Josef Iraschko, Bezirksrat der KPÖ-Leopoldstadt, bei der antifaschistischen Gedenk-Kundgebung beim Goethehof am 15.2.2014.

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"Der Faschismus in Österreich war auch eine Folge des ständigen Zurückweichens der Arbeiterbewegung"

so Martina Höllisch in Ihrer Rede bei der Gedenk-Kundgebung der KPÖ-Wien am 15.2.2014 im Goethehof. Nachfolgend dokumentieren wir die gesamte Rede von Genossin Höllisch.

Wir sind heute hier um uns an die Ereignisse des Februar 1934 zu erinnern. Der Goethehof in Kaisermühlen, das damals noch zur Leopoldstadt gehörte, zählte in diesen Tagen zu den Brennpunkten des Geschehens. Die Donaustadt feiert heuer ihr 60 jähriges Bestehen, dabei sollten wir auch seine Vorgeschichte nicht ausklammern und die Ereignisse des Jahres 1934 in unsere Geschichtsbetrachtung mit einbeziehen. Die Vertreter der Regierungsparteien sprechen immer wieder von „geteilter Schuld“, einer Auffassung die wir nicht teilen.

Der Aufstand der Arbeiterinnen und Arbeiter des Jahrs 1934 war ein Aufstand für die Rettung der Demokratie!

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Die Februarkämpfe im Goethehof

Georg und Valentin Strecha waren in diesen Tagen dabei.

Der Aufstand am 12. Februar 1934 gegen das austrofaschistische Regime wurde von den Heimwehrverbänden und dem Militär brutal mit größter Brutalität niedergeschlagen. Die Geschehnisse stellen eine entscheidende politische Zäsur auf dem Weg zum März 1938 dar. ArbeiterInnenwohnhäuser wurden kaltblütig beschossen. Auch der Goethehof in Kaisermühlen, ein Gemeindebau, der wie der Karl Marx-Hof, in der Zeit des Roten Wien erbaut, war ein Brennpunkt des Kampfgeschehens dieser Tagen.

Valentin Strecha und sein älterer Bruder Georg Strecha gehörten zu den Verteidigern des Goethe-Hofes. Während Georg später von den Nazis verhaftet und hingerichtet wurde, überlebte Valentin und war auch nach Kriegsende weiter für die KPÖ-Donaustadt aktiv. Anfang der 70er Jahre war er KPÖ-Bezirksrat in unserem Bezirk. In seinem im Globusverlag 1988 erschienen autobiografischen Buch „Widerstand für Österreich“ beschreibt Valentin Strecha die Geschehnisse von damals im Goethehof.

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KPÖ-Kundgebung und Saal-Veranstaltung im Gedenken an den Februar 1934

Am 12. Februar 1934 hat ein kleiner Teil der ArbeiterInnenklasse und des Republikanischen Schutzbundes gegen den Willen der sozialdemokratischen Parteiführung, den Kampf gegen das austrofaschistische Regime aufgenommen. Dieser Kampf ist der KPÖ auch heute noch Verpflichtung, aktiv zu sein und aktiv zu bleiben.

Die KPÖ war – wie bekannt – schon im Mai 1933 vom Dollfuß-Regime verboten worden. Nichtsdestotrotz hat die KPÖ mit allen Möglichkeiten und Kräften im Februar 34 interveniert. Eine Folge: die Mitgliederzahl ist innerhalb kurzer Zeit von 4.000 auf rund 16.000 angestiegen - was unserer Partei auch ermöglichte, eine führende Rolle im Widerstand gegen den Austro- und später gegen den NS-Faschismus einzunehmen.

Wenn die KPÖ des Jahrestages der Februarkämpfe gedenkt, so verbinden wir dieses Gedenken mit dem Anspruch, auch in der Gegenwart gegen alle autoritären Tendenzen wie z.B. Rassismus, Antisemitismus, Islamophobie sowie neofaschistische und rechtsextremistische Gruppen und PolitikerInnen aufzustehen, um zugleich für eine Gesellschaft ohne Ausbeutung, Hunger und Krieg, also eine Gesellschaft jenseits des Kapitalismus, einzutreten.

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Nochmals zu den Protesten gegen den WKR-Ball

Franz Witzmann, der als Maler und Journalist arbeitet, war letzten Freitag in Wien, um sich persönlich vor Ort einen Eindruck über die Geschehnisse im Zusammenhang mit den Demonstrationen gegen den WKR-Ball zu machen.

Der interessante Bericht von Witzmann schildert im 3. Teil zudem seine Wahrnehmung vom Agieren von Genossen Lackner, der sich erfolgreich um Deeskaltion bei einer "Einkesselung durch Polizeieinheiten" bemühte.

Hier der gesamte (3-teilige) Bericht im Original

Zum Thema siehe auch Antifaschismus soll und muss vor allem auch Hintergründe aufzeigen

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Notstandsgesetze im Auftrag der Extremen Rechten

Die Kriminalisierung von antifaschistischen Protesten gegen den Ball der Rechtsextremisten in der Hofburg hat eine neue Stufe erreicht. Gestern wurde bekannt gegeben, dass für weite Teile der Bundeshauptstadt die Bürgerrechte eingeschränkt werden.

Es geht hier nicht nur um ein Vermummungsverbot, welches sowieso im Versammlungsgesetz steht, sondern es wurde eine Verordnung erlassen, die mitten im Winter bereits das Mitführen eines Schals bei winterlicher Kälte unter Strafandrohung stellt: Im Stadtgebiet dürfen sich laut Paragraph 1 von Freitag 15 Uhr bis Samstag 3 Uhr Früh in den Bezirken Innere Stadt, Leopoldstadt, Landstraße, Wieden, Margareten, Mariahilf, Neubau, Josefstadt und Alsergrund keine Personen an öffentlichen Orten aufhalten, die erstens ihre Gesichtszüge durch Kleidung oder andere Gegenstände verhüllen oder verbergen, um ihre Wiedererkennung zu verhindern. Oder sie zweitens Gegenstände mit sich führen, "die ihrem Wesen nach dazu bestimmt sind, die Feststellung der Identität zu verhindern".

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KPÖ verurteilt Untersagung der Kundgebung am Heldenplatz

AntifaschismusDie weiträumigen Platzsperren im 1. Bezirk und die gleichzeitige Untersagung der Kundgebung am Heldenplatz sind ein Affront gegen die demokratischen und antifaschistischen Kräfte im Land. Die Wiener Polizei agiert wie eine Vorfeldorganisation der deutschnationalen Burschenschafter und setzt nach deren Wünschen die demokratischen Grundrechte der Bevölkerung ausser Kraft. Das Verbot einer friedlichen Standkundgebung, auf der Holocaust-Überlebende sprechen sollten, zeugt von den mittlerweile erschreckenden Ausmaßen, die der Rechtsruck innerhalb der Führung der Exekutive mittlerweile angenommen hat.

Diese Eskalationsstrategie erinnert frappant an die Proteste vor 3 und vor 4 Jahren, als am Tag des WKR Balls alle Demonstrationen untersagt wurden und die BürgerInnen wie Hasen durch die Stadt gejagt und gekesselt wurden.

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Antifaschistische Kundgebung: Niemals vergessen!

AntifaschismusDas antifaschistische Personenkomitee Grete Jost lädt

in Erinnerung an die kommunistische Widerstandskämpferin Grete Jost (1916-1943) und im Gedenken an die Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfer gegen Faschismus, Holocaust, Zwangsarbeit und Krieg.

zur antifaschistischen Kundgebung "Widerstand und Verfolgung - Soziale und politische Ausgrenzung. Solidarität-eine Herausforderung".

Die Kundgebung findet am Samstag, 18. Jänner 2014 um 14.00 Uhr statt.

Ort: Gedenktafel für Grete Jost, 3., Baumgasse 39 (Rabenhof), U3-Kardinal-Nagl-Platz

Ansprachen:

  • Philipp Tzaferis, Sozialistische Jugend Wien
  • Thomas Weiss, Romano Centro
  • Susanne Empacher, Bezirksrätin KPÖ

    Musikalische Begleitung: Ernst Toman

    im Anschluss: Diskussion mit Ferdinand Koller, Romano Centro (Verein für Roma) über das Thema "Antiziganismus,Rassismus,Vorurteile"

    Lesung von Gabriela Schmoll

    Die Diskussion findet im Saal der SPÖ-Landstraße, Landstraßer Hauptstraße 96 statt.

    Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht.

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