KPÖ Wien
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Walk of Shame - Kein Salon dem Rechtsextremismus

30. Dezember 2014 - Heute stand das Bündnis "Jetzt Zeichen setzen" im Rahmen ihres Walk of Shame am Wiener Heldenplatz vor der Hofburg, in der in einem Monat der FPÖ "Akademikerball" der schlagenden Burschenschaften stattfinden soll. Das Bündnis fordert ein Ende der Schande, denn repräsentative Räume der Republik, sollen nicht länger als Ort der Vernetzung für die rechtsextreme Szene in Europa dienen.

Mit im Bündnis, auch Dora Schimanko, Überlebende des NS- Regimes, die darauf aufmerksam macht, dass im Gedenkjahr 2015, 70 Jahre nach der Befreiung Europas, die Republik noch immer schulterzuckend dabei zusieht, wie Rechtsextreme die Hofburg nutzen und sich derartige demokratiefeindliche Ideologien dort breit machen."

Das Bündnis "Jetzt Zeichen setzen" reklamiert bereits jetzt den Heldenplatz am 30. Jänner 2015 für eine starke friedliche Kundgebung. Es wäre ein verheerendes Zeichen, wenn antifaschistische Kundgebungen erneut auf dem Heldenplatz untersagt werden würden, während man den Rechtsextremen die Hofburg überlässt. "Die repräsentativen Räume der Republik dürfen nicht als Salon der Rechten missbraucht werden", so das Bündnis abschließend.

Zur Website von Jetzt Zeichen setzen

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Zach: Die Hetze der FPÖ wird immer unerträglicher

Antifaschismus"Unter dem Vorwand angeblich gegen islamistische Radikalisierung und Dschihadisten vorgehen zu wollen, nimmt die tagtägliche Hetze der FPÖ immer unerträglichere Ausmaße an", so Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien, zu den heutigen Ergüssen des Wiener FPÖ-Klubobmanns Johann Gudenus.

Zur FPÖ-Forderung, ein Verteil-Verbot des Koran in Wien umzusetzen, sagt Zach: "Welche Ideen haben Strache, Gudenus & Spießgesellen als nächstes - Entzug des Wahlrechts für Mitglieder der muslimischen Religionsgemeinschaft(en)? Wann folgt dann der Entzug des Wahlrechts für bekennende Mitglieder der römisch-katholischen und der evangelischen Glaubensgemeinschaft. Und wäre im Kampf gegen religiös motivierten Extremismus gemäß der FPÖ-Logik nicht auch die Entfernung aller Mitglieder aller Religionsgemeinschaften aus Behörden, Journalismus und Politik auf die Tagesordnung zu setzen?"

Zach: "Wir KommunistInnen sind ja großteils AtheistInnen. Zugleich stehen wir aber natürlich auf dem Standpunkt, dass es jedem und jeder selbst überlassen ist, sich zu einer Religion zu bekennen oder aber sich als Atheist zu betrachten."

Was die Hetze der FPÖ gegen Muslime betrifft, so stelle sich die Frage, so Zach, "ob es nicht an der Zeit ist, dass die Staatsanwaltschaft eine Untersuchung einleitet". Es kann doch nicht sein, so Zach, "dass jene, die auf dem Boden des Rechtsstaats z.B. die freie Religionsausübung verteidigen von braunen Spitzenpolitikern als Beschützer zukünftiger Dschihadisten diffamiert werden."

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Deserteursdenkmal am Ballhausplatz eröffnet

In Anwesenheit von Bundespräsident Fischer, Kanzleramtsminister Ostermayer, Bürgermeister Häupl und weiterer Prominenz wurde heute mittag das Deserteursdenkmal am Ballhausplatz in Wien feierlich eröffnet. Mit dem Denkmal wird jener 30.000 Menschen gedacht, die vom NS-Regime als Deserteure und Wehrkraftzersetzer verurteilt wurden.

Möglich wurde die heutige Eröffnung des Mahnmals u.a. durch den unermüdlichen Einsatz von Richard Wadani, der 1944 beim seinem zweiten Versuch erfolgreich aus der Wehrmacht desertieren konnte, und der Aktivitäten des Personenkomitees 'Gerechtigkeit für die Opfer der NS-Militärjustiz'.

Wadani verwies in seiner Rede darauf, dass es mehr als 60 Jahre dauerte, bis die Deserteure von der Republik rehabilitiert wurden und viele Deserteure diese späte Anerkennung nicht mehr selbst erleben konnten. Sinngemäß führte Wadani aus, dass noch wesentlich mehr Menschen aus der Wehrmacht desertieren hätten sollen, da die Wehrmacht alles andere als "Verteidigerin der Heimat", wie heute noch auf Kriegerdenkmälern in ganz Österreich behauptet wird, gewesen ist.

KPÖ-Mitglieder und auch der Landessprecher der Wiener KPÖ, Didi Zach, waren bei der Veranstaltung vor Ort.

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ERÖFFNUNG DES "DESERTEURS"DENKMALS FÜR DIE VERFOLGTEN DER NAZI-MILITÄRJUSTIZ

AntifaschismusDie nationalsozialistische Militärjustiz verhängte während des Zweiten Weltkrieges mehr als 30.000 Todesurteile, wovon die meisten gegen Deserteure und sogenannte „Wehrkraftzersetzer“ ergingen. 2009 rehabilitierte der Nationalrat die Opfer der Verfolgung durch die Wehrmachtsgerichte und 2010 beschloss die Stadt Wien die Errichtung eines Denkmals für die Verfolgten der NS-Militärjustiz.

Die Skulptur Olaf Nicolais erweist denjenigen Respekt, die eine eigene Entscheidung treffen, sich der Fremdbestimmung widersetzen und sich durch ihr eigenständiges Handeln gegen das geltende System stellen.

Denkmal für die Verfolgten der NS-Militärjustiz
Zeit: 24. Oktober, 11 Uhr
Ort: Ballhausplatz, 1010 Wien

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Aktionstag gegen Rassismus und Ausgrenzung

Antifaschismus Der nunmehr 5. Aktionstag gegen Rassismus steht unter dem Motto: "Wir lassen uns nicht spalten - Gemeinsam gegen Rassismus und Ausgrenzung!".

Gerade in Krisenzeiten wie diesen hört man immer mehr Hetze gegen Minderheiten und sog. MigrantInnen.

Um davon abzulenken, dass die Reichen gewinnen und immer reicher werden, während die Armen verlieren und der Mittelstand ums Überleben kämpft, werden Minderheiten als angebliche Verursacher von ökonomischen Problemen denunziert.

Rassismus und Ausgrenzung sichert die Herrschaft der Mächtigen und verhindert die Mobilisierung der Menschen gegen Ausbeutung durch die Profiteure.

Dagegen wollen wir einstehen und gemeinsam immer wieder "Rassismusfreie ZoneN" schaffen, im Kleinen wie im Großen.

Seid dabei und feiert mit uns!

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Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert!

Ein Leitmotiv für die FPÖ-Donaustadt?

Jene 92 Jahre alte Donaustädterin, die sich von Martin Graf als ehemaligem Stiftungsvorstand geschädigt fühlt, bekommt nun ihr Vermögen zurück, berichteten das Wirtschaftsblatt und Profil Mitte Juli.

„Doch das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange“, meint ihr Anwalt und stellt in Aussicht, „dass man nun die drei ehemaligen Stiftungsvorstände klagen könnte.“ Gemeint sind neben Graf auch der FPÖ-Gemeinderat Dr. Alfred Wansch sowie der Anwalt Dr. Michael Witt.

Die FPÖ im Bezirk scheint das alles wenig zu kratzen Laut ihrer Website, ist Martin Graf nach wie vor Bezirksparteiobmann der FPÖ- Donaustadt!

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14. Juli: GEDENKVERANSTALTUNG für Oskar GROSSMANN

Antifaschismus „Für Frieden und Freiheit“ kämpften österreichische AntifaschistInnen auch in jenen von der Deutschen Wehrmacht eroberten Ländern, in denen sie zunächst politische Zuflucht vor der Verfolgung im eigenen Land gefunden hatten. Viele schlossen sich im besetzten Frankreich der Résistance an und halfen mit, deutsche und österreichische Wehrmachtssoldaten zum Überlaufen zu bewegen.

Oskar Grossmann war einer von ihnen. Geboren am 6. Februar 1903 im nordböhmischen Teplice (damals Teplitz-Schönau), aufgewachsen in Wien, schloss er sich in den 1920er Jahren dem Kommunistischen Jugendverband Österreichs an und wurde 1930 Redakteur der KPÖ-Parteizeitung „Die Rote Fahne“ sowie Mitglied des Zentralkomitees.

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Zach: Prügel-Orgie der Polizei ist durch nichts zu rechtfertigen

AntifaschismusScharfe Worte kommen heute vom Landessprecher der KPÖ-Wien, Didi Zach, zu den Geschehnissen bei der Antifa-Demo am Samstag nachmittag in Wien.

Zach: "Die Strategie der Eskalation des rechten Burschenschafters Pürstl ist leider zum wiederholten Male aufgegangen. Die Folge: Teils schwer verletzte Menschen, obwohl diese nur die Verfassung gegen rechtsextreme Identitäre verteidigen. Eine schwangere Frau hat sogar ihr Kind verloren. Die KPÖ verurteilt, wie wohl kaum anders zu erwarten ist, die Prügel-Orgie der Polizei gegen friedliche DemonstrantInnen."

"Weder ein paar vermummte Demonstranten noch ein paar angeblich oder real gewaltbereite DemonstrantInnen rechtfertigen solch umfangreiche Gewalt der Polizeikräfte gegen die Masse der friedlichen DemonstrationsteilnehmerInnen" - so Zach weiters.

Zach fordert vom Innenministerium und insbesondere auch der Wiener Stadtregierung ein entschiedenes Vorgehen gegen rechtsextreme Aufmärsche, eine penible Untersuchung der Geschehnisse und den Rücktritt des Wiener Polizeipräsidenten Walter Pürstl.

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KPÖ war am "Fest der Freude"

AntifaschismusMehr als 10.000 Menschen sind gestern zum Heldenplatz gekommen, um am "Fest der Freude", mit welchem die Kapitulation Nazi-Deutschlands und das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa gefeiert wurde, teilzunehmen.

Die KPÖ war vor Ort. Verteilt wurde auch ein Flugblatt, in welchem einerseits gewürdigt wurde, dass "führende VertreterInnen der Zweiten Republik" das Wort ergreifen. Begrüßt wurde, dass die Bedeutung eines entschlossenen und geschlossenen Vorgehens aller DemokratInnen und AntifaschistInnen gegen das Erstarken rechtspopulistischer und rechtsextremistischer Parteien außer Frage steht.

Zugleich wurde aber festgehalten: "`Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg´ erfordert konsequentes Eintreten für soziale Gerechtigkeit (nicht nur auf Plakaten und während der Zeit von Wahlkämpfen) und Demokratie und die Verwirklichung eines humanistischen Grundprinzips, welches leider auch 2014 in Österreich noch immer nicht Realität ist: Gleiche Rechte für alle Menschen, die in Österreich leben."

Hier das Flugblatt, welches verteilt wurde

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Eine Verkehrsfläche nach Anni Haider benennen!

AntifaschismusAnni Haider, geborene Ladislav (1902-1990)

Die KPÖ Donaustadt schlägt die Benennung einer Verkehrsfläche im Bezirk nach der Februarkämpferin und Antifaschistin Anni Haider vor.

Anni Haider verteidigte im Februar 34 mit dem Gewehr in der Hand den Goethehof in Kaisermühlen. Es war ein verzweifelter Kampf um die Rettung der Demokratie, der mit der Errichtung des faschistischen Ständestaates endete. Ab 1938 war sie am Aufbau illegaler KP-Widerstandsgruppen gegen die Nationalsozialisten beteiligt.

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Die TRANSDANUBISCHE GEDENKPLATTFORM 12.MÄRZ 1938 veranstaltet eine Lesung mit Peter Weinberger

In Erinnerung an die Machtübernahme der Nationalsozialisten in Österreich am 12. März 1938 veranstaltet die Gedenk-Plattform Transdanubien eine Lesung von Peter Weinberger aus seinem Buch "Wohlgeordnete Einsamkeit"

Peter Weinberger beschreibt aufgrund seiner eigenen Erinnerung das Leben in Transdanubien nach 1945, das zwar von den Nazis befreit, deshalb aber noch lange nicht frei von Nazis war. Im jüngst aufgefundenen Briefverkehr seiner Eltern mit Verwandten liest er über Vieles, was seine Eltern von ihm fernhalten wollten: Die er¬mordeten Angehörigen, die schmerzliche Trennung von den überlebenden Verwandten, die weit verstreut in fernen Ländern lebten, und die Frechheit vieler Nazis, die für ihre Verbrechen nicht zur Verantwortung gezogen wurden, waren Dinge, mit denen ihn seine Eltern möglichst wenig belasten wollten.

Mittwoch, 12.März 1938, Beginn 18:30
Strandgasthaus Birner, An der Oberen Alten Donau 47, 1210 Wien

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Ja, ich bin der Sohn eines „Staats-Verbrechers

Wenn mich heute wer fragt, woher nimmst du dir das Recht, anlässlich des 12. Februar 1934 auf die Strasse zu gehen, Du hast doch diese Zeit nicht erlebt, was willst du dann dazu reden?

Denen will ich sagen, wer wenn nicht meinesgleichen, hätte denn dann das Recht dazu? Denn: Ja, es war mein Vater, der in Gösting bei Graz mit seinen Genossen / Kameraden im Schutzbund den vorhandenen Anweisungen folgte und die alle dabei jämmerlich verraten wurden.

Rede von Raoul Narodoslavsky bei der Februar-Gedenk-Kundgebung am 14. Februar 2014 in Wien-Brigittenau.

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Die Lehren aus 1934

Antifaschismus Wenn wir von den Lehren aus 1934 sprechen wollen, müssen wir uns auch darüber im klaren sein, dass der nach wie vor bestehende und sich derzeit verschärfende Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit den historischen Rahmen auch der gegenwärtigen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen bildet. Und wir dürfen uns auch keine Illusionen darüber machen, wie die herrschende Klasse ihren historisch unvermeidlichen Niedergang aufzuhalten versuchen wird. Rede von Josef Iraschko, Bezirksrat der KPÖ-Leopoldstadt, bei der antifaschistischen Gedenk-Kundgebung beim Goethehof am 15.2.2014.

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"Der Faschismus in Österreich war auch eine Folge des ständigen Zurückweichens der Arbeiterbewegung"

so Martina Höllisch in Ihrer Rede bei der Gedenk-Kundgebung der KPÖ-Wien am 15.2.2014 im Goethehof. Nachfolgend dokumentieren wir die gesamte Rede von Genossin Höllisch.

Wir sind heute hier um uns an die Ereignisse des Februar 1934 zu erinnern. Der Goethehof in Kaisermühlen, das damals noch zur Leopoldstadt gehörte, zählte in diesen Tagen zu den Brennpunkten des Geschehens. Die Donaustadt feiert heuer ihr 60 jähriges Bestehen, dabei sollten wir auch seine Vorgeschichte nicht ausklammern und die Ereignisse des Jahres 1934 in unsere Geschichtsbetrachtung mit einbeziehen. Die Vertreter der Regierungsparteien sprechen immer wieder von „geteilter Schuld“, einer Auffassung die wir nicht teilen.

Der Aufstand der Arbeiterinnen und Arbeiter des Jahrs 1934 war ein Aufstand für die Rettung der Demokratie!

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Die Februarkämpfe im Goethehof

Georg und Valentin Strecha waren in diesen Tagen dabei.

Der Aufstand am 12. Februar 1934 gegen das austrofaschistische Regime wurde von den Heimwehrverbänden und dem Militär brutal mit größter Brutalität niedergeschlagen. Die Geschehnisse stellen eine entscheidende politische Zäsur auf dem Weg zum März 1938 dar. ArbeiterInnenwohnhäuser wurden kaltblütig beschossen. Auch der Goethehof in Kaisermühlen, ein Gemeindebau, der wie der Karl Marx-Hof, in der Zeit des Roten Wien erbaut, war ein Brennpunkt des Kampfgeschehens dieser Tagen.

Valentin Strecha und sein älterer Bruder Georg Strecha gehörten zu den Verteidigern des Goethe-Hofes. Während Georg später von den Nazis verhaftet und hingerichtet wurde, überlebte Valentin und war auch nach Kriegsende weiter für die KPÖ-Donaustadt aktiv. Anfang der 70er Jahre war er KPÖ-Bezirksrat in unserem Bezirk. In seinem im Globusverlag 1988 erschienen autobiografischen Buch „Widerstand für Österreich“ beschreibt Valentin Strecha die Geschehnisse von damals im Goethehof.

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