KPÖ Wien
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Das Kaktusfest - A supa Festl!

„A supa Festl – Viele nette Leute waren wieder hier“ so lautet das erste Resümee des Bezirkssprechers der KPÖ-Donaustadt Bernhard Gaishofer zu unserem Kaktusfest in der Vorwoche und wir pflichten ihm bei. Es war das bereits achte Kaktusfest, welches seit dem Jahr 2007 jährlich im Hinterhof des Hauses Wurmbrandgasse 17 in Stadlau stattfindet, und sich von Jahr zu Jahr steigender Bekanntheit und Beliebtheit erfreut. Die sprichwörtlich ausgezeichnete Feststimmung, das auch in diesem Jahr ausgezeichnete Festprogramm, gut gezapftes tschechisches Fassbier und andere gut gekühlte Getränke und Speisen und lockten auch heuer wieder viele neue FestbesucherInnen aus dem Bezirk aber auch von anderswo an.

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Stadtstraße – Warum wird nicht deren Verträglichkeit für die Anwohner geprüft?

BezirkspolitikZu einer weiteren Planungsausstellung über die umstrittene autobahnähnliche „Stadtstraße Aspern“ ladet die „MA 28 – Straßenverwaltung und Straßenbau“ am kommenden Dienstag, 17.Juni von 18 bis 21 Uhr in das VHS-Veranstaltungszentrum, Schrödingerplatz 1, 1220 Wien ein.

„Kommt und macht von eurem BürgerInnenrecht Gebrauch und eurem Ärger Luft. Unser Herr Bezirksvorsteher ist nämlich der Meinung, dass wir ohnehin nur eine Minderheit sind. Und das obwohl er sich persönlich von der Masse bei unserer letzten Demo (Kaktusbericht vom 18.Mai 2014) überzeugt hat. ...Also, hingehen und eure Meinung deponieren.“ Dazu ruft die überparteiliche Bürgerinitiative Hirschstetten- retten auf.

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Etablierte Bezirkspolitik und ihre Angst vor engagierten BürgerInnen

BezirkspolitikLetzten Mittwochnachmittag fand im Festsaal des Hauses der Begegnung am Schrödingerplatz wieder eine öffentliche Sitzung der Donaustädter Bezirksvertretung statt.

Erneut stand eine umstrittene Flächenneuwidmung im Lobauvorland auf der Tagesordnung unseres Bezirksparlaments. Diesmal der Planentwurf 8086, welcher die künftige Bebauung für das Gebiet zwischen Saltenstraße, Flugfeldtraße, Lannestraße und Dumreicherstraße neu regeln soll.

Im April des Jahres hat sich dazu bereits eine BürgerInneninitiative ( siehe LeserInnenbrief an den Kaktus) gebildet. Benachbart an ein Landschaftsschutzgebiet und den Nationalpark Donau-Auen, eingebettet in ein fast schon ländliches Siedlungsgebiet, sei ein Wohnungsneubau in einer Dimensionierung von 450 neuen Wohnungen und mehr als 1000 neuen BewohnerInnen vollkommen überzogen. Das Vorhaben lasse eine gravierende Zunahme des Autoverkehrs, eine Verschlechterung der Kinderbetreuungssituation und Abwertung des Ortsbildes befürchten.

Viele der betroffenen AnrainerInnen aus dem Umfeld der Initiative haben sich an diesem Mittwochnachmittag auf den Weg in die Bezirksvertretungssitzung gemacht. Sie wollten selbst zuhören, wie die etablierte Politik im Bezirk mit ihren zahlreichen auch schriftlich eingebrachten Einwänden umgeht und sie wurden dabei wie folgt empfangen:

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Wir demonstrieren bei jedem Wind und Wetter, weil uns unser Lebensraum wichtig ist!

BezirkspolitikLetzten Samstag gab es in der Donaustadt eine weitere eindrucksvolle Demonstration

Das traditionelle Dorffest in Aspern am letzten Samstag wurde wegen des schlechten Wetters abgesagt. Die zum selben Termin angesetzte Demonstration „Für mehr Lebensraum statt Transitalbtraum“ allerdings nicht.

„Wir wollen unser Engagement zur Verteidigung unserer Lebensqualität nicht von Wind und Wetter abhängig machen“, meinten mehrere hundert DemonstrationsteilnehmerInnen und waren dem Aufruf der gegen die durch Hirschstetten geplanten autobahnählichen Stadtstraße aktiven überparteilichen Inititive „Hirschstetten-retten“, dem neu entstandenen BürgerInnen Netzwerk Wien-NÖ/Nordost und andere Bürgerininneninitiativen im Bezirk an diesem Samstagnachmittag gefolgt.

Unter den DemonstrantInnen mit dabei war auch der Donaustädter KPÖ-Bezirkssprecher Bernhard Gaishofer, begleitet von mehreren MitstreiterInnen aus dem Kaktusteam.

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„Vielen Dank Frau Vizebürgermeisterin, vielen Dank Herr Bürgermeister!"

BezirkspolitikHIRSCHSTETTEN-RETTEN würdigt, dass die Stadtregierung den Autoverkehr halbieren will.

„Bis 2030 sollen in Wien nur halb so viele Autos fahren wie heute, so die Stadtregierung. Das Ziel ist Teil der „Smart City“-Strategie, die Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) und Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne) vorstellten.“ >/i> berichtete der ORF-Wien online.

HIRSCHSTETTEN-RETTEN freut sich und nimmt diese Meldung aus dem Wiener Rathaus zum Anlass, Bürgermeister und die Vizebürgermeisterin als GastrednerInnen zur Demo am kommenden Samstag in die Donaustadt einzuladen.

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Es ist Zeit wieder massiven Nachdruck zu zeigen!

BezirkspolitikBitte vormerken: Demo- Lebensraum gegen Transitalbtraum, Samstag, 17.Mai 2014

Der Widerstand gegen die „Stadtstraße“ und ihre „hochrangigen Zubringer“ S1 Spange Seestadt, S1 Lobauautobahn und S8 Marchfeldschnellstraße wächst kontinuierlich. „Unsere 1. Demo im September des Vorjahres brachte 500 besorgte Bürgerinnen und Bürger unseres Lebensraums mit ihren Kindern auf die Quaden- und die Hirschstettnerstraße. Mittlerweile ist die Unzufriedenheit mit der Mobilitätspolitik unserer PolitikerInnen weiter gewachsen, “ meint die überparteiliche Initiative HIRSCHSTETTEN-RETTEN

Treffpunkte:
Startpunkt 1: 16:00, Blumengärten Hirschstetten
Startpunkt 2:16:00, Biberhaufenweg/Wulzendorfstraße
Abschlusskundgebung 17:15, U2- Aspernstraße

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Am linken Auge blind?

BezirkspolitikEin Bericht der Donaustädter Bezirkszeitung (DBZ) über die Hopfhausdemo und was dabei alles verschwiegen wird.

Am 8.April gab es eine Demonstration im Bezirk für den Erhalt des Hopf-Hauses in der Donaufelderstraße, ein einmaliges Jugendstilgebäude und akut vom Abriss bedroht. Obwohl der Kampf bereits aussichtslos scheint, waren mehr als 100 Menschen zu dieser von Eva Fischer organisierten überparteilichen Protestkundgebung gekommen.

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Bezirksjubiläum: Von „Stadlau“ zur „Donaustadt“.

BezirkspolitikEinige (fast) vergessene kommunistische Beiträge.

Vor 60 Jahren entstand unser Bezirk. Mit Zustimmung der Besatzungsmächte wurde aus den bisherigen Ortsteilen und Dörfern die „Donaustadt“ und damit der flächenmäßig größte Bezirk Wiens. Dies soll Anlass sein, auf einige Beiträge von KommunistInnen für die Bevölkerung hin zu weisen.

Dazu zählt die Durchsetzung des sogenannten „Baurechts“. So konnten die „schwarz“ gebauten Siedlungen am Stadtrand, in der Lobau und am Biberhaufen, legalisiert werden. Eine wichtige Persönlichkeit damals war der KPÖ-Gemeinderat Josef Hausner. Er konnte einiges für die Bevölkerung erreichen und war über die Parteigrenzen hinaus bekannt und geschätzt.

Eines seiner Anliegen war die Stadlauer Unterführung. Bevor diese gebaut wurde, mussten die Menschen, die aus Stadlau in Richtung Stadt oder umgekehrt unterwegs waren, ewige Zeit vor geschlossenen Bahnschranken warten.

Apropos „Bahn“! Die Idee zur Schaffung einer Schnellbahn, die auch unserem Bezirk nützen könnte, kam ursprünglich von den KP-Gemeinderäten. Von der SP-Mehrheitsfraktion zunächst kategorisch abgelehnt, griff diese Jahre später den Plan auf, um das Projekt zu verwirklichen und als ihren Erfolg zu feiern.

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Das Hopf–Haus muss erhalten bleiben!

BezirkspolitikKein Aprilscherz!Das Hopf–Haus, welches 1905 errichtet wurde zählt zu einem der schönsten Jugendstilbauten in Donaustadt und war bis vor kurzer Zeit auch ein beliebter kulinarischer Treffpunkt. Seit einigen Wochen ist nun klar, dass der private Eigentümer des Hauses dieses architektonische Schmuckstuck abreißen will. Stattdessen soll ein „profitablerer“ Neubau mit moderner Fassade errichtet werden. Aufgrund der Tatsache, dass das Haus angeblich nicht die Kriterien erfüllt um als denkmalgeschützt klassifiziert zu werden ist dies rechtlich möglich.

Zahlreiche Menschen reagierten empört und auf Initiative der Donaustädterin Eva Fischer wurde am Samstag, dem 5. April eine überparteiliche Demonstration gegen den Abriss des Hopf–Hauses organisiert.

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Der Frühling kommt, auch der Kaktus blüht!

BezirkspolitikDie nächste Kaktus verließ letzte Woche die Druckerei

Rechtzeitig zum offiziellen Frühlingsbeginn verlässt die aktuelle Kaktus-Zeitungsausgabe gerade die Druckerei und ist somit auf dem Wege zu seinen LeserInnen und Lesern. (Wetter-) Kapriolen sind in Zeiten des Klimawandels nicht ausgeschlossen, was nicht für den Kaktus gilt, der unmißverständlich an seiner kritischen Berichterstattung zur etabliierten Politik festhält.

Alle GratisabonnentInnen erhalten ihren Kaktus in den nächsten Tagen gratis per Post. Darüber hinaus wird die beliebte Zeitung aus dem politischen Umfeld der KPÖ-Donaustadt von KaktusaktivistInnen in ausgesuchten Teilen des Bezirkes von Tür zu Tür ausgetragen. Auch bei bevorstehenden Wahlaktionen in der Donaustadt von Europa anders, einer gemeinsamen Wahlallianz von KPÖ-Piratenpartei-Wandel und Unorganisierten wird die Zeitung für uns eine wichtige Begleiterin sein.

Wer die Zeitung verlässlich und regelmäßig bekommen will, sollte Kaktus-GratisabonnentIn werden und seine Postanschrift per e-mail, donaustaedter@kpoe.at oder kaktusfreundInnen@gmx.at oder telefonisch oder per SMS 0676-69 69 001 mitteilen.

8 Seiten Kaktus, die es in sich haben!

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Ver(schlimm)bessert ?

BezirkspolitikEin Kaktusbericht von K.F. Hajek

Der 5.10.2013 war ein bedeutender Tag für die Donaustadt. Wurden doch die Linien 25 und 26 in neuer Streckenführung gleich 2 zusammen mit der U2-Verlängerung bis zur Seestadt Aspern eröffnet.

Bürgermeister und die Vizebürgermeisterinnen nahmen ihr Bad in der Menge und es wurde viel von Fortschritt und Förderung des öffentlichen Personen-Nahverkehrs (öPNV) und damit Verminderung des motorisierten Individualverkehrs (MIV) gesprochen.

Doch wie sieht die Förderungsleistung des öffentlichen Verkehrs abseits der Prestigelinien 25 und 26 aus?

Gleichzeitig mit der Fahrtroutenänderung der Linie 26 wurde die (chronisch überlastete) Buslinie 23A eingestellt und durch die neue Buslinie 22A ersetzt. So jedenfalls meinten die Wiener Linien.

Was jedoch wurde im Gegensatz zu früher wirklich verbessert?

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Linker Schwung zur rechten Zeit!

BezirkspolitikDie KPÖ-Donaustadt hat einen neuen Bezirkssprecher!

Auf ihrer Bezirkskonferenz letzten Samstag wurde Bernhard Gaishofer, in geheimer Wahl, einstimmig zu ihrem neuen Bezirkssprecher gewählt.

„Dass bei den letzten Wahlen mehr als 25% der Donaustädter WählerInnen FPÖ wählten ist besorgniserregend und auch ein Ausdruck dafür, dass es in unserem Bezirksparlament derzeit keine linke Opposition gibt“ meinte Bernhard Gaishofer, den viele KaktusleserInnen durch die bisher von ihm betreute Artikelserie: „Unser wild umstrittenes ‚K‘ aus heutiger Sicht“ kennen, in seinem Einleitungsreferat. Die KPÖ mache nicht nur Politik für, sondern vor allem mit den Menschen.

Zu Umwelt- und Verkehrsthemen im Bezirk, die umstrittene Lobauautobahn, die mitten durch Hirschstetten geplante Stadtstraße und Mängel im Öffi-Netz, verhalte sich die Bezirksvertretung intransparent. Jüngste aktuelle Überschreitungen der Feinstaubmesswerte in Stadlau sollten ein Anlass dafür sein, die bisherige Verkehrspolitik grundlegend zu überdenken.

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Der Fasching ist vorbei!

Bezirkspolitik„Hohe Zufriedenheit mit den Öffis“ ortet Norbert Scheed

Mit der Verlängerung der U2 und der neuen Straßenbahnlinie 26 wurde auch das Busnetz in der Donaustadt umgestaltet.

„…Kapazitäten (die) mit der Nachfrage nicht zusammen (passen)… z.B: schlechtere Frequenzen, Fahrzeitverlängerungen durch neue Busführungen“, räumte auch Bezirksvorsteher Norbert Scheeed (SPÖ)in einigen Bereichen im Oktober des Vorjahres ein.

Jedes Problem werde er überprüfen, und „dort wo es sinnvoll, notwendig und wirtschaftlich vertretbar ist, mit den Wiener Linien über Möglichkeiten entsprechender Nachbesserungen“ reden.

Seither hatten wir aber vom Bezirksvorsteher dazu wenig gehört! - bis zur letzten Donaustädter Bezirksvertretungssitzung, die diesmal auf den „Aschermittwoch“ fiel.

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S 80: Station Lobau erneut von Schließung bedroht

BezirkspolitikFür ÖBB ist Entscheidung trotz laufenden Mediationsverfahren offenbar bereits gefallen. Ein Kaktusbericht von Walther Leeb

Wenngleich von einem Taktfahrplan keine Rede sein kann und der Umstand, daß die Station in jede Richtung bestenfalls zwei Mal pro Stunde eingehalten wird, nicht dafür sprechen, daß die Bewohner im Bereich der Bahnhaltestelle Lobau sonderlich gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden wären, so konnte man sich doch der Hoffnung hingeben, daß man sich bei den ÖBB langsam damit abgefunden hat, daß diese Haltestelle erhalten bleiben müßte.

Dem ist offenbar nicht so. Während zwischen der Bürgerinitiative S 80 Lobau und den Verantwortlichen der Bundesbahnen ein Mediationsverfahren läuft, das über das künftige Schicksal der Station entscheiden soll, scheint die Sache für die ÖBB Infrastruktur AG bereits entschieden; u.zw. zum Nachteil der Fahrgäste. Im „Produktkatalog Netzzugang Stationen 2015“ findet sich die Haltestelle Lobau nicht mehr!

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Öffi-Verkehr in der Donaustadt – Wo bleiben die versprochenen Nachbesserungen?

BezirkspolitikJohann Höllisch (KPÖ) erinnert Norbert Scheed an sein Versprechen aus dem Vorjahr

Knapp nach den letzten Nationalratswahlen Anfang Oktober des Vorjahres wurde die Verlängerung der U2-Strecke bis in die Seestadt und die neue Straßenbahnlinie 26 in Betrieb genommen.

„...Einhergehend wurde gleichzeitig das Busnetz in unserem Bezirk in einigen Punkten verschlechtert..." Und zwar für jene, „die aus dem Nordosten und Osten des Bezirkes beruflich täglich über die Donau müssen" eine „deutlich kürzere, staufreie Wegzeit“, aber auch „in einigen Bereichen … Kapazitäten (die) mit der Nachfrage nicht zusammen (passen)… z.B: schlechtere Frequenzen, Fahrzeitverlängerungen durch neue Busführungen“, räumte im Oktober des Vorjahres auch Bezirksvorsteher Norbert Scheeed (SPÖ) via facebook ein.

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Rede von Josef Iraschko zum Budget 2014 der Leopoldstadt

BezirkspolitikDie von mir vorbereitete Rede gegen dieses Bezirksbudget wurde vom Vorsitz der Bezirksvertretung wegen angeblicher Themenverfehlung abgeblockt. Ich habe daher das Rednerpult unter Protest verlassen. Hier die Aufzeichnung der Rede:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich werde diesem Voranschlag nicht zustimmen und möchte das wie folgt begründen:

Ganz allgemein werden Budgets oft als „die in Zahlen gegossene Politik“ bezeichnet. Dies deshalb, weil darin konzentriert zum Ausdruck kommt, welche gesellschaftlichen, wirtschaftlichen.kulturellen, ökologischen und sozialen Bereiche der jeweiligen Regierung wichtig sind. Das heißt aber auch, dass die Frage, wofür die Haushaltsgelder des Staates oder auch der Gemeinden ausgegeben werden, großen Einfluss darauf, wie und vor allem wohin sich eine Gesellschaft entwickelt. Damit wird aber die Budgetpolitik zu einer zentralen Frage der Demokratie, des Sozialen und der Ökologie.

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Danube Flats - lt. MA21 "nicht umsetzungsfähig"

BezirkspolitikEine Presseaussendung der Initiative Kaisermühlen vom 16.1.2014 Wie in einem Kaktusgastbeitrag der überparteilichen Initiative im Herbst des Vorjahres zuletzt berichtet, ist das an Stelle des erst knapp mehr als erst 13 Jahre alten multifunktionellen Gebäudes an der Reichsbrücke (ehem. Cineplexx) geplante neue Hochhaus „Danube Flats“ (ca 150m hoch) mit drei weiteren Gebäuden für ca. 500 Eigentums- bzw. Vorsorgewohnungen im Luxussegment, in der Öffentlichkeit auf massive Kritik gestoßen.

Wie nunmehr von der Gemeinde Wien, MA 21 schriftlich der Initiative Kaisermühlen mitgeteilt wurde, „ist das bis dato beworbene und vorgelegte Gesamtkonzept des Bauvorhabens ‚Danube Flats‘ nicht umsetzungsfähig. Demzufolge besteht keine Absicht eine diesbezügliche Änderung des derzeit gültigen Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes vorzuschlagen.“

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Ein nächster Schritt in Richtung Zukunft für die Donaustadt…

Bezirkspolitik„Hirschstetten-retten“ ruft auch zur Unterstützung ihrer Petition an das Österreichische Parlament auf.

Nachdem ihre an den Wiener Gemeinderat gerichtete Petition, gegen die mitten durch Wohn- und Erholungsgebiet geplante autobahnähnliche Atadtstraße, die von an die 4500 Wienerinnen und Wienern unterzeichnet wurde, ohne Anhörung von der MA 26 einfach auf „beendet“ gesetzt wurde, hat die überparteiliche Initiative „Hirschstetten-retten“, wie auch schon im Zuge der Freischaltung des letzten Kaktus-Gastbeitrages von Margarete Lazar auf unserer Kaktuswebsite berichtet, am 10.Dezember auch eine Nationalratspetition eingereicht,

Der NR-Petition kann ebenso, wie der Petition an den Gemeinderat zuvor, via Internet elektronisch zugestimmt werden.

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Bahnhof Breitenlee: Lärm- und Staubbelastungen ohne Ende

BezirkspolitikÖBB verweigert Einsicht in Betriebsbewilligung!

„Wenn Container abgeladen werden, wird das Grätzel zur Lärmhölle“ , meint ein betroffener Anrainer, dessen Grundstück nur 21 Meter vom Umschlagbahnhof Breitenlee entfernt ist. Die ÖBB beharrt darauf, dass der Bahnhof seit dem Jahr 1916 genehmigt sei, und die STRABAG verwendet, angeblich seit diesem Jahr eingeschränkt, weiterhin die Anlage als Container-Umladeplatz zwischen LKW und Bahn. Und das geschieht dort Tag und Nacht, mit den damit verbundenen Lärmbelastungen. Wie lange eine angebliche Suche nach einer Lösung noch dauern könnte, ist laut STRABAG derzeit nicht abschätzbar.

Auch vom Bezirksvorsteher, der sich voriges Jahr noch mit den Betroffenen solidarisch erklärt hatte, kommt nur die als Hohn empfundene Feststellung, es gäbe „bezüglich der Situation am Umschlagplatz nichts Neues.“ (DZ 42 aus 10/13)

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Ein Kuckucksei als Weihnachtsgeschenk

BezirkspolitikFriedhof Aspern - Die Rathausgrünen ignorieren Bedenken ihrer ParteifreundInnen aus der Donaustadt

Die Weihnachten sind in der Zwischenzeit vorbei. Und viele Wünsche an das Christkind (zumindest soweit sie unseren Bezirk betreffen und nicht in das von etablierten Bezirkspolitikern betriebenes Schönreden passen), wieder einmal unerfüllt geblieben.

Dazu zählt auch das Thema „Friedhof Aspern“ in der Donaustadt. Bereits über den Sommer wurde von der „Wiener Friedhöfe GsmbH“ ein Teil der bisdahin im Gemeindeeigentum befindlichen Friedhoferweiterungsflächen des multikulturellen städtischen Friedhofs in Aspern veräußert. Der Kaktus hat darüber mit einem Gastbeitrages eines in der Sache engagierten Bürgers bereits im Juli, in einer Kaktussonderausgabe am Allerheilgentag und in seiner letzten Kaktusprintausgabe berichtet.

Mit der im Nachvollzug in der Donaustädter Bezirksvertretung und im Wiener Gemeinderat beschlossenen Flächenwidmungsänderung wurde zuletzt der Weg zu der politisch umstrittenen Verbauung eines Teils dieser früheren Friedhofsflächen ein weiteres Stück geebnet. Übrig bleibt nicht nur bei uns mehr als ein übler Beigeschmack.

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Seestadt: U2 ohne Rolltreppen!

BezirkspolitikAufstiegshilfen – wieder einmal vergessen?

Dass die U-Bahn schon jetzt bis zum zukünftigen Riesenprojekt „Seestadt“ fährt, ist ein Fortschritt. Bei bisherigen „Planungen“ hat die Gemeinde oft erst die Bauten ins „Niemandsland“ gestellt, um erst nach und nach für die Anbindung an den öffentlichen Verkehr zu sorgen. Nun fährt zwar die U2, was aber nicht fährt, sind Rolltreppen! Wegen notwendiger „Barrierefreiheit“ hat man nur einen Aufzug installiert.

Auf die Kritik von AnrainerInnen, dass dies zu wenig sei und die Überwindung der 50 Stufen zum Bahnsteig für ältere und gehbehinderte Menschen ein schwieriges bis unmögliches Unterfangen darstellt, kommen von Seiten der Gemeinde fragwürdige Argumente.

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Und täglich grüßt das Murmeltier, nein leider nicht, sondern die "Stadtstraße"!

BezirkspolitikEin Gastbeitrag einer betroffenen Bürgerin in der letzten Kaktusprintausgabe - von Margarete Lazar

Ein ganzes Jahr ist für die BewohnerInnen von Aspern und Hirschstetten vergangen, seit sie von der Frohbotschaft überrascht wurden, dass durch ihren Bezirksteil ein Monsterprojekt von Straße gebaut werden soll.

Zwar steht dies bereits im "Koalitionsabkommen" 2010 zwischen den Sozialdemokraten und den Grünen, aber wohlweislich wurde der Ball ziemlich flach gehalten, denn es war wohl allen Beteiligten klar, dass dieses Monsterprojekt nicht einfach so hingenommen werden würde. Besonders peinlich ist die Angelegenheit für die Grünen, die sonst gebetsmühlenartig für die Eindämmung des ausufernden Verkehrs sind, sich aber hier immer wieder auf dieses Abkommen berufen, als wäre noch nie ein Abkommen geändert oder nicht erfüllt worden.

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„Wunschlos (!?) unglücklich“

Bezirkspolitik Stimmung unter Donaustädter BezirksrätInnen aus dem Bauausschuss

So charakterisierte ein Donaustädter Bezirksrat, die von ihm wahrgenommene parteiübergreifende Stimmung im Donaustädter Bauausschuss nach dessen letzter Sitzung, die sich erneut mit der den Friedhof Aspern betreffenden und im Bezirk sehr umstrittenen Flächenwidmungsänderung befassen musste. Der Kaktus berichtete zuletzt darüber sowohl in einer Sondernummer am Allerheiligentag, als auch in der, soeben erschienen aktuellen Kaktus-Druckausgabe. Das Thema war auch auf der Tagesordnung der letzten Bezirksvertretungssitzung am 4.Dezember.

Die Beschlussfassung des Bezirksbudgetvoranschlages für das Jahr 2014, Berichte aus dem Finanzausschuss, der Bezirksentwicklungskommission, der Bezirksverkehrskommission, der Kommission Soziales-Jugend und Senioren sowie von den Parteifraktionen zur Sitzung eingebrachte Anträge und Resolutionen, waren weitere Punkte in der Sitzung der Bezirksvertretung.

Aber das Positive zuerst: Norbert Scheed erinnerte am Ende seines Berichtes als Bezirksvorsteher an die „Novemberprogrome 1938“ (von den Nazis „Reichskristallnacht“ genannt) und an das unsagbar grauenvolle Leid, das jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern von den nationalsozialistischen Machthabern angetan wurde und lud alle BezirksmandadarInnen und als Zuhörinnen anwesende Gäste zu einer gemeinsamen Gedenkminute ein.

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Fluglärm erhöht Risiko für Herzinfarkt

BezirkspolitikAirport-Chefs und Spitzenpolitik ignorieren gesundheitliche Belastungen!

Ein lautes Umfeld erhöht das Risiko für hohen Blutdruck. Der Einfluss von Fluglärm auf Herzinfarkte und Herz–Kreislauferkrankungen wird jetzt auch durch zwei große Studien belegt. Die britische Untersuchung von 3,6 Millionen Menschen, die im Umfeld des Flughafens Heathrow leben, ergab im Vergleich mit BewohnerInnen von lärmarmen Gegenden ein um 10 bis 20 Prozent höheres Risiko für Herzinfarkte und Herz-Kreislauferkrankungen.

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Hirschstetten lässt nicht locker

BezirkspolitikDarüber berichtet der Kaktus in seiner nächsten Printausgabe

Zu einer Planungssaustellung über die politisch umstrittene „Stadtstraße“ durch Hirschstetten und Aspern ladet die MA 28 am kommenden Dienstag, 26.November 2013 von 18:00 bis 21 Uhr in das VHS Veranstaltungszentrum, Schrödingerplatz 1 ein.

„Zahlreiche BürgerInnen haben an mehrere Beteiligungsabenden ihre Interessen und Vorschläge in die Planung mit eingebracht…“ heißt es in einem in der Vorwoche dazu in vielen Donaustädter Postkästen vorgefundenen Bewerbungsfolder.

Dass die mitten durch Wohn- und Erholungsgebiet geplante autobahnähnliche Stadtstraße in großen Teilen der Bezirksbevölkerung und auch bei vielen Experten auf massive Ablehnung stößt, wird der Öffentlichkeit im Bezirk von den Befürwortern tunlich verschwiegen.

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