KPÖ Wien
Webseite der KPÖ Wien

Druckfähige Version anzeigen

KPÖ Leopoldstadt: Antrag für eine Bürgerversammlung zu Postschließungen

Der unterzeichnete Bezirksrat Josef Iraschko stellt zur Sitzung der Bezirksvertretung Leopoldstadt am Dienstag, den 27. September 2011 folgenden Antrag:

Die Bezirksvertretung Leopoldstadt möge beschließen, dass zum Thema der geplanten bzw. bekanntgewordenen Schließungen von Postämtern im Bezirk Leopoldstadt (Krummbaumgasse 2-4, Wehlistraße 309, Engerthstraße 191) eine bezirksweite BürgerInnenversammlung im Sinne des §104c der Wiener Stadtverfassung noch im Jahr 2011 abgehalten werden soll.

Die KPÖ-Leopoldstadt beantragt weiters, dass neben der gemäß Absatz 4 des §104c der WSTv vorgesehenen Leitung durch den Bezirksvorsteher Oder einem von ihm beauftragten Mitglied der Bezirksvertretung sämtliche in der Bezirksvertretung vertretenen Parteien einen kompetenten Sprecher für das Podium entsenden, sowie ein verantwortlicher Vertreter der Post AG geeignete Informationen und Auskünfte geben soll.

(mehr)

Druckfähige Version anzeigen

KPÖ Leopoldstadt: Resolutionsantrag gegen Postämterschließungen

Der unterzeichnete Bezirksrat Josef Iraschko stellte zur Sitzung der Bezirksvertretung Leopoldstadt am Dienstag, den 27. September 2011 folgenden Resolutionsantrag:

Die Bezirksvertretung Leopoldstadt spricht sich gegen die Schließung von Postämtern im Bezirk Leopoldstadt aus. Die Bezirksvertretung Leopoldstadt appelliert an die Verantwortlichen der Österreichischen Post AG ihre diesbezüglichen Pläne zu überdenken und entsprechend den Wünschen der Bevölkerung keine Schließung von Postämtern vorzunehmen.

Begründung:
Postämter sind für einen großen Teil der Bevölkerung noch immer ein wichtiger Bestandteil der Kommunikation, vor allem bei den älteren Teilen der Bevölkerung, die keinen Zugang zu den modernen Kommunikationsmitttel haben. Besonders deutlich wird dies beispielsweise am Postamt Engerthstraße 191, das besonders stark frequentiert wird und schon jetzt nicht mehr in der Lage ist, die Wartezeiten für die Bevölkerung auf ein erträgliches Maß einzudämmen. Im Vorfeld der geplanten Schließung wird unerträglicher Druck auf das derzeit noch bestehende Postpersonal durch die Postverantwortlichen ausgeübt und die Arbeitsbelastung enorm gesteigert. Von den Verantwortlichen wird ganz gezielt Mobbing unter der verunsicherten Belegschaft betrieben. Das Ziel dabei ist, das bestehende qualifizierte Personal zu demotivieren, zu erpressen und nach Möglichkeit zu sogenannten "freiwilligen Kündigungen" zu veranlassen.

Mit der Schließung der Postämter geht aber nicht nur wichtige öffentliche Infrastruktur verloren sondern werden auch weitere Schritte gesetzt ehemals öffentliches Eigentum zum Spielball von Spekulationen auf den Finanzmärkten werden zu lassen.

"Postpartner" sind kein Ersatz für Postämter mit geschultem Personal. Die Bevölkerung hat ein Recht, dass mit ihrer Post und mit ihrem Geld vertrauens- und verantwortungsvoll umgegangen wird. Das können kurzfristig eingeschulte "NebenpostlerInnen" nicht leisten. Abgesehen davon besteht auch die Gefahr, dass mit wachsender Belastung und sicherlich auch über die Frage der Bezahlung diese "Postpartner" das Handtuch werfen und damit die Bevölkerung überhaupt ohne Postdienste dasteht. Eine aktuelle Studie der AK Tirol weist bereits zahlreiche Verletzungen der Privatsphäre, Verschlechterung der Dienstleistungen und kurzfristige Schließungen solcher "Postpartner-Shops" nach.

Josef Iraschko, KPÖ-Leopoldstadt, 27.9.2011

Druckfähige Version anzeigen

KPÖ Leopoldstadt: Resolutionsantrag gegen Gebührenerhöhungen

Der unterzeichnete Bezirksrat Josef Iraschko stellte zur Sitzung der Bezirksvertretung Leopoldstadt am Dienstag, den 27. September 2011 folgenden Resolutionsantrag:

Die Bezirksvertretung Leopoldstadt spricht sich gegen die angekündigten Gebührenerhöhungen zum 1.1.2012 aus und fordert deren Zurücknahme. Ebenso spricht sich die BV-Leopoldstadt dafür aus, dass das "Gebühren-Valorisierungsgesetz" ersatzlos abgeschafft wird.

Begründung:
Mit 1.1.2012 soll der Preis für Wasser in Wien um sagenhafte 33 Prozent ansteigen. Zudem werden die Parkscheine um 8 Prozent, die Kanal- und Müllgebühr um rund 6 Prozent und die Kosten für das Abschleppen eines PKWs um 26 Prozent erhöht.

(mehr)

Druckfähige Version anzeigen

KPÖ Leopoldstadt: Anfrage an die Bezirksvertretung zur Energieversorgung

Der unterzeichnete Bezirksrat Josef Iraschko stellte zur Sitzung der Bezirksvertretung Leopoldstadt am Dienstag, den 27. September 2011 folgende Anfrage:

Der nächste Winter kommt bestimmt und mit ihm für immer mehr Menschen auch in der Leopoldstadt die Frage nach ausreichender Energiesicherung. Kürzlich sind auch die Preiserhöhungen von Wien-Energie ab Oktober 1012 bekannt geworden, die - zusätzlich zur allgemeinen Tarifentwicklung bei der öffentlichen Versorgung ab 1. Jänner 2012 - einen weiteren Armutsschub im Bezirk bringen werden. Auf Grund der zu erwartenden negativen Entwicklung stellt der Unterzeichnete folgende Anfragen andie Bezirksvorstehung:

1. Ist Ihnen bekannt, wie vielen Haushalten in der Leopoldstadt in den Monaten Oktober 2010 bis April 2011 auf Grund von Zahlungsschwierigkeiten die Energiezufuhr (Strom, Gas, Fernwärme) gesperrt wurde?
2. Was unternimmt der Bezirk in seinem Gebiet um zu verhindern, dass Menschen in der kalten Jahreszeit ohne ausreichende Energieversorgung leben müssen?
3. Wann war das Thema einer Energiesicherung für alle im Bezirk lebenden Mensche jemals Thema in der Sozialkommission?

Begründung:
Energieversorgungsunternehmen schütten jährlich gigantische Gewinne aus. Es ist daher von Interesse für den sozialen Zusammenhalt im Bezirk, dass die Fragen nach einer ausreichenden Energiegrund-sicherung für alle im Bezirk lebenden Menschen thematisiert wird, zumal die Gemeinde Wien über die Wien Holding AG 100%iger Aktionär bei Wien Energie ist.

Josef Iraschko, KPÖ-Leopoldstadt, 27.9.2011

P.S. Die Anfrage wird von der Bezirksvorstehung schriftlich beantwortet. Eine Debatte zu Anfragen in der Sitzung der Bezirksvertretung war nicht vorgesehen.

Druckfähige Version anzeigen

„Glückspiel“ kein Thema für die Donaustädter Bezirksvertretungssitzung?

Bezirkspolitik Bericht über die Donaustädter Bezirksvertretungssitzung am 14.09.2011

Eine Bezirksvertretungssitzung ohne besondere Höhepunkte – so kann man den Verlauf der jüngsten Sitzung unseres Donaustädter Bezirksparlaments zusammenfassen.

Seitens des Vorsitzenden des Bezirksfinanzausschusses wurde ein Entwurf für den Bezirksvoranschlag 2012 den Mitgliedern der Bezirksvertretung vorgelegt, dessen Beschlussfassung in der nächsten Sitzung im November vorgesehen ist.

Die Grünen brachten eine Resolution zum Thema „Glückspiel“ ein. Wieder einmal wurde vom Vorsitz führenden stellvertretenden Bezirksvorsteher Josef Taucher eine Diskussion über ein im Bezirk aktuelles Thema, wie der mit Recht schon mehrmals kritisierte „Wildwuchs von Spiellokalen in der Donaustadt“ belegt, verwehrt. Die Bezirksvertretung sei dafür nicht zuständig, beschied er. Der Resolutionsantrag wurde unter Berufung auf den § 104 der Stadtverfassung für „unzulässig“ erklärt.

Um weiter zu lesen, auf das (linke) Kaktusbild klicken!

Druckfähige Version anzeigen

Petition: Das Postamt in der Engerthstraße muss bleiben!

Nach der Vernichtung von Infrastruktur am Land strebt die Post nun in Wien eine komplette Umstrukturierung an. Auch in der Leopoldstadt ist offensichtlich: Was - sogar von Bezirksvorsteher Kubik - freudig als "Erweiterung des Angebots" getarnt wird, stellt eine Privatisierung und Einschränkung der öffentlichen Dienstleistung dar. Postämter werden mit BAWAG-Filialen zusammengelegt, ohne Berücksichtigung einer flächendeckenden Versorgung. Wo es - wie in der Umgebung der Engerthstrasse 191 - keine BAWAG gibt, soll die Post durch einen fragwürdigen privaten Post-Partner ersetzt werden.

Jetzt Petition unterzeichnen!

Mit meiner Unterschrift bin ich:
- Gegen die Schließung des Postamtes 1024 in der Engerthstrasse 191 sowie den Ersatz durch einen fragwürdigen privaten "Post-Partner".
- Für die Erweiterung dieses Standortes, um Wartezeiten zu verringern und das Personal zu entlasten.
- Für die Rückführung der Post in öffentliche Hand. Zum Wohle der Bevölkerung und der dort Beschäftigten. Postdienste dürfen - wie auch alle anderen kommunalen Dienste - nicht der Gewinnmaximierung für Aktionäre dienen.

Unterschriftenliste DOWNLOADEN, unterschreiben und einsenden:
http://poldi.leopoldstadt.net/p/IMG/pdf/Unterschriftenliste_Post_Engerthstrasse-2.pdf

An
Poldi & KPÖ Leopoldstadt
z.H. Bezirksrat Josef Iraschko
Nestroyplatz 1/20a
1020 Wien

(mehr)

Druckfähige Version anzeigen

Ein neuer Donaustädter Markt und rassistische Hetze vertragen sich nicht!

BezirkspolitikMeint die KPÖ, freut sich aber über einen einstimmigen Bezirks-Beschluss für einen neuen Donaustädter Markt.

Erst vor kurzem wurde in der Donaustädter Bezirksvertretung einstimmig ein von der FPÖ gestellter Antrag beschlossen, der für die Donaustadt ein Marktgebiet „in der Größenordnung des Karmeliter Marktes im 2.Bezirk“ fordert. Im Unterschied zu immer wiederkehrenden ausländerfeindlichen, menschenverachtenden und von Sozialneid geprägten FPÖ-Anträgen und Auftritten, die sich oft auch auf weitverbreitete Vorurteile in der Bevölkerung stützen, und bei den anderen Fraktionen auf berechtigte Ablehnung stoßen, hat dieser Antrag ein Anliegen aufgegriffen, dessen Grundidee sich mit einem Vorschlag der KPÖ-Donaustadt deckt, die in ihrem zurückliegenden Wahlkampf für die Donaustädter Bezirksvertretung „die Errichtung zumindest eines Wochenmarktes“ gefordert hat.

Während sich die Bezirksblauen bei uns in der Donaustadt für einen Markt stark machen, tut die FPÖ Wien „drüber der Donau“ mit ihrer Kampagne „gegen zu viele von Ausländer betriebene Marktstände“ alles, um in Wien derzeit bestehenden Märkte in den Ruin zu treiben.

Um weiter zu lesen, auf das (linke) Kaktusbild klicken!

Druckfähige Version anzeigen

SPÖ-dominierte Marktverwaltung unterstützt FPÖ-Rassismus

BezirkspolitikBegonnen hat alles mit einer Einladung der Freiheitlichen an alle BezirksbewohnerInnen.

Nun wissen wir natürlich, wer da warum mit Freibier auf dem Markt steht. Die Bezirks FP ist nicht etwa am Erhalt oder dem Ausbau der Nahversorgung interessiert, sondern führt mit dem Slogan "Österreicher zuerst" einen Kampf gegen MarktstandlerInnen nichtösterreichischer Herkunft.

Aus dem parteiübergreifenden Projekt "Rassismusfreie ZoneN" wurde die Idee entwickelt, der Hetze gegen die Marktstandler unsere Solidarität entgegenzusetzen. Und daher wurde ein Flugblatt verfasst und dazu aufgerufen, sich am 1. Juli zu einer kleinen Gegenveranstaltung mit fröhlichem Miteinander statt Gegeneinander einzufinden.

Wie es sich gehört, erfolgte auch umgehend eine Anmeldung der Veranstaltung bei der Wiener Polizei.

Soweit so gut! Unsere Anmelderin Amanda bemühte sich am Markt um einen Stand, bei dem sich die AktivistInnen versammeln können. Diese Suche gestaltete sich jedoch schwieriger als gedacht.

Im Zuge dieser Marktspaziergänge sprach Amanda am 24.6. im Grätzelzentrum mit Corona Davit-Gsteu von der AGORA und ein paar Tage später traf sie am 28.6. zufällig den Marktreferenten, Herrn Resch, mit dem sie kurz über den geplanten Ablauf sprach und ihm auch das von uns geplante Flugblatt übergab.

Mehr dazu auf auf der Poldi-Website

Druckfähige Version anzeigen

Es wechseln die Zeiten.

Im November eröffnet SOCIUS ein SOZIALES ZENTRUM in der Ullreichgasse!

Wie der Kaktus bereits berichtete (Kaktusberichte vom 10.Mai und 26.Mai 2011), plant der überparteiliche Verein SOCIUS ein soziales Zentrum in der Donaustadt und präsentierte Ende Mai sein Konzept dafür öffentlich.

Renate Mocza war für das Kaktusteam bei dieser Projektpräsentation am Südwindfest im Alten AKH dabei. (im Foto, links, im Gespräch mit AktivistInnen von Socius) Ihre dort vor Ort erhaltenen Infos über das Projekt decken sich mit vielen, der an uns herangetragenen Vorschläge, von Menschen aus unserem Bezirk, die entweder selbst zu den von Armut Betroffenen zählen, oder aus dem Kreis all jener, die die KPÖ-Donaustadt in Ihrem Eintreten für einen Sozialmarkt in unserem Bezirk, im Zuge ihres zurückliegenden Bezirkswahlkampfes mit ihrer Unterschrift und/oder auch mit ihrer WählerInnenstimme für die Bezirksvertretungswahl unterstützt haben.

Hier Renates Bericht!

Um weiter zu lesen, auf das (linke) Kaktusbild klicken!

Druckfähige Version anzeigen

BesucherInnen unerwünscht?

BezirkspolitikEin Bericht über die letzte Donaustädter Bezirksvertretungssitzung

Aus welchen Gründen auch immer, bereits das zweite Mal hintereinander wurde die Sitzung der Donaustädter Bezirksvertretung in die AHS am Contiweg verlegt. Die dort engen Platzverhältnisse, stießen insbesondere diesmal an ihre Grenzen. Nicht nur das an diesem Tage besonders schwüle Wetter sondern auch eine diesmal überraschend große Zahl an BesucherInnen hatten sich, obwohl die erneute Sitzungsverlegung auch den Mandataren erst sehr kurzfristig bekannt gemacht wurde, eingefunden. Sie fanden im Vergleich zum Festsaal des Hauses der Begegnung am Schrödingerplatz. (wo die Sitzungen unseres Bezirksparlaments sonst üblicherweise stattfinden) nur wenige (zu wenige) BesucherInnenplätze vor.

Um weiter zu lesen, auf das (linke) Kaktusbild klicken!

Druckfähige Version anzeigen

Erfreuliche Abfuhr für FPÖ-Mobbing gegen von Armut betroffene Menschen!

BezirkspolitikKPÖ: Statt die Armen, die Armut bekämpfen!

In einem bei der jüngsten Donaustädter Bezirksvertretungssitzung eingebrachten Resolutionsantrag spricht sich die FPÖ-Donaustadt für eine „breite Informationskampagne für die Wiener Haushalte, bei denen vor Bettelei gewarnt wird“ aus. Die Bezirksräte aller anderen Fraktionen erteilten ihr allerdings eine Abfuhr.

Dieselbe Partei, die vor den Wahlen nicht „müde wurde“ der etablierten Politik Korruption, soziale Kälte, Ignoranz und Arroganz vorzuwerfen, ruft nun zur Hetzjagd gegen die Armen auf. Dabei bedient sie sich in der Bevölkerung weitverbreiteter Vorurteile gegenüber Menschen, die von Armut betroffen sind.

Um mehr zu lesen, auf das (linke) Kaktusbild klicken!

Druckfähige Version anzeigen

Atomkraft abschaffen! Eine andere Welt ist möglich!

Die KPÖ Leopoldstadt und PolDi laden in der Reihe "Roter Montag" zur Diskussion: "Atomkraft abschaffen! Eine andere Welt ist möglich!"

Montag, 20. Juni 2011, 19 Uhr
Café Sperlhof, Große Sperlgasse 41, 1020 Wien (U2 Taborstraße)

Wir meinen: Atomkraft ist unsolidarisch, fortschrittsfeindlich und gefährlich. Reicht es, einfach dagegen zu sein? Sollten wir nicht Alternativen anbieten? Wie kann ein Ausstieg aus der Atomenergie sozial verträglich verwirklicht werden? Eine Bestandsaufnahme, sowie der Versuch, Antworten auf "brennende" Fragen zu finden.

ReferentInnen:
Roland Egger (www.atomstopp.at)
Melina Klaus (Bundessprecherin der KPÖ, www.energiegrundsicherung.at)
Josef Iraschko (Bezirksrat der KPÖ Leopoldstadt)

Künstlerisches Programm:
Kurt Winterstein (Musik)
Bibi M. Haag (Fotografien)
Eugen Bartmer (Texte)
Büchertisch

Druckfähige Version anzeigen

„Nach der Wahl ist vor der Wahl“ – Gilt aber nicht für die Wiener FPÖ!

BezirkspolitikDas Glückspiel – "Der Schutz unserer Jugend sollte oberstes Gebot sein!" Mit diesem Spruch warb die FPÖ jüngst um WählerInnen in der Donaustadt

Mit ihrem altbekannten Mix aus Fremdenfeindlichkeit, Menschenverachtung, Deutschtümelei, Sozialneid und sozialer Demagogie ist die Strache-FPÖ, wie das Wahlergebnis der letzten Wien-Wahlen belegt, in der Donaustadt nicht ohne Erfolg geblieben. Kritischen Beobachtern bleibt dabei in Erinnerung, wie auch die Donaustädter Bezirksblauen nicht müde wurden, sich (vor den Wahlen) als „soziale Heimatpartei“ zu gebärden und von der Bundesregierung und dem Wiener Rathaus ungelöste Probleme zu „ihrem“ Thema machten.

Dazu zählte auch das Thema „Glückspiel" im Bezirk

„Der „Spielhöllenwildwuchs“ am Stadlauer Genochplatz im Speziellen“ , sowie ein weiterer „Wildwuchs von Spiellokalen in der Donaustadt“ waren für die Donaustädter FPÖ im November 2009 Anlass, um in der Bezirksvertretung von den politischen Verantwortlichen in der Stadt und im Bezirk damals „konsequente Maßnahmen gegen die Ausweitung des Glückspiels“ einzufordern.

Um mehr zu lesen, auf das (linke) Kaktusbild klicken!

Druckfähige Version anzeigen

Wir teilen, was wir haben!

BezirkspolitikSolidarität ist für uns selbstverständlich. Und sie beginnt im Bezirk. Beim "Roten Wohnzimmer" der KPÖ Leopoldstadt bauen wir einen Nachmittag lang ein kleines Beispiel unserer Vorstellung von einer solidarischen Gesellschaft in den öffentlichen Raum.

In einer Stadt, in der ein Drittel aller Lebensmittel weggeworfen werden, weil man sie nicht mehr gewinnbringend verkaufen kann. Wir teilen Musik, Information, Essen und Getränke. Was wir haben, soll allen gehören.

In unserer Gesellschaft wäre genug für alle da. Beginnen wir damit, diese Tatsache aufzuzeigen. Wir laden nun schon zum zweiten Mal ein, mit uns zu Feiern und ins Gespräch zu kommen. Lernen wir uns kennen. Bauen wir Vorurteile ab. Eine andere Welt ist möglich! Die Arbeit daran beginnt in unserer direkten Nachbarschaft. Nehmt ruhig Eure Freunde, Nachbarn und Kinder mit!

ROTES WOHNZIMMER
10. Juni 2011 ab 16 Uhr, Mexikoplatz, 1020 Wien
Musik, Information und Unterhaltung. Wir teilen, was wir haben! Auf Euer Kommen freuen sich: KPÖ & PolDi Leopoldstadt sowie Bezirksrat Josef Iraschko.

Druckfähige Version anzeigen

Der Kaktus - Gratis, aber nicht umsonst!

BezirkspolitikDie nächste Kaktus-Printausgabe ist auf dem Weg zu ihren LeserInnnen!

Wer in der Donaustadt wohnt und noch nicht zu den regelmäßigen LeserInnen zählt, kann sein Kaktus - Gratisabo (Der Kaktus erscheint viermal jährlich) ordern!

(E-Mail: donaustaedter@kpoe.at oder per SMS oder telefonisch 0676/69-69-001, Bitte nicht vergessen, Ihre/Deine aktuelle Postanschrift bekannt zu geben!)

Eine Vorsprache im Büro von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou, der Umgang der Donaustädter Bezirksvertretung mit dem Thema BürgerInnennähe und das bevorstehende Kaktusfest am 21.Mai 2011 in Wien Stadlau sind Schwerpunkte der aktuellen Kaktus - Printausgabe.

Um mehr zu lesen, auf das (linke) Kaktusbild klicken!

Druckfähige Version anzeigen

Für den Ausstieg aus der Atomenergie in Europa

In der Sitzung der Bezirksvertretung Leopoldstadt vom 29. März 2011 wurde von allen Fraktionen, also auch der KPÖ-Leopoldstadt, folgender Resolutionsantrag eingebracht: "Die Bezirksvertretung spricht sich für die schrittweise Abschaltung aller Atomkraftwerke in Europa aus." Der Antrag wurde letztlich mit den Stimmen aller Parteien beschlossen.

Josef Iraschko, KPÖ-Bezirksrat, nahm zu diesem Resolutionsantrag ausführlich Stellung, ohne mit Kritik hinter dem Berg zu halten.

Rede KPÖ-Bezirksrat Josef Iraschko:

"Zunächst möchte ich dem Kollegen Adi Hasch (Grüne) für den Hinweis danken, dass auch die KPÖ in der Vergangenheit eine inkonsequente und falsche Linie zur Frage der Atomnutzung gehabt hat: in den sozialistischen Ländern das gute Atom und in den kapitalistischen Ländern das schlechte. Aus heutiger Sicht kann man nur sagen, dass das eine zumindest sehr vereinfachte Darstellung bedeutete.

Zum gemeinsamen Resolutionsantrag:

Ich habe diesen gemeinsamen Resolutionsantrag aller Fraktionen mit viel Bauchweh unterstützt, weil ich die politische Stoßrichtung für verfehlt halte: was soll denn der Ausdruck "schrittweise Abschaltung aller Atomkraftwerke" bedeuten? Ein typisches Placebo. Was soll die Stoßrichtung in der Begründung, die auf sogenannte Risiko-Atomkraftwerke abzielt? Diesem Antrag, der letztlich überhaupt keine Konsequenz erfordert, kann jeder/jede zustimmen. Ich befürchte, dass damit eine Wohlverhaltenspolitik zum Ausdruck gebracht wird, die für die Zukunft mehr schaden kann als sie nutzen wird. Auch die Forderung nach einer nicht bindenden europaweiten Abstimmung ist letztlich ein Täuschungsmanöver gegenüber den Menschen, die ehrlich besorgt sind und in der Mehrheit schon immer der Atomtechnologie ablehnend gegenüber standen.

(mehr)

Druckfähige Version anzeigen

KPÖ-Leopoldstadt: PolDi-Zeitung Nr. 7 ist erschienen

Die siebte Ausgabe von "PolDi", der Bezirkszeitung der KPÖ Leopoldstadt, ist am 22. Februar 2011 erschienen und ab sofort erhältlich. In einer Auflage von 15.000 Stück werden Aktivistinnen und Aktivisten von PolDi und der KPÖ Leopoldstadt die Zeitung in den nächsten Tagen an die Haushalte im Bezirk verteilen. Alle InteressentInnen, Mitglieder und Freunde der KPÖ Leopoldstadt erhalten ihr Exemplar wie üblich auf dem Postweg zugeschickt. Zusätzliche Bestellungen bitte an: poldi@leopoldstadt.net

Der 100. Internationale Frauentag ist der Themenschwerpunkt dieser Ausgabe. Darüber hinaus informieren wir über die Neukonstituierung der Leopoldstädter Bezirksvertretung (mit 2,5% der Stimmen ist die KPÖ Leopoldstadt gestärkt vertreten!), über Umtriebe von Rechtsaußen im Bezirk und in Wien, über die Kürzung des Heizkostenzuschusses durch die rot-grüne Stadtregierung sowie über das Konzept einer "Solidarischen Gesellschaft", die auch Thema des 35. Bundesparteitags der KPÖ sein wird.

Alle Beiträge und die Zeitung als PDF-Download gibt es auf der Webseite der KPÖ Leopoldstadt zum Nachlesen: http://poldi.leopoldstadt.net

Druckfähige Version anzeigen

Ein soziales Bündnis für Wien-Margareten

Die Bezirkszeitung vom 16.2.2011 berichtet über das von KPÖ-Bezirksrat Wolf-Goetz Jurjans initiierte soziale Bündnis für Margareten. Dieses will sozial Schwächeren tatkräftige Unterstützung bei der Auseinandersetzung mit Behörden bieten:



Die aktuelle Ausgabe der Bezirkszeitung kann unter dem Link http://archiv.print-gruppe.com/ausgabe.php?id=10348 abgerufen werden!

Druckfähige Version anzeigen

Der Kaktus (Printausgabe I/2011) ist auf dem Weg zu seinen LeserInnen!

BezirkspolitikDer „Kaktus“ begeht heuer bereits seinen 25.Geburtstag!

Allen, denen die Donaustädter Bezirkszeitung „Kaktus“ seit den zurückliegenden Wiener Wahlen bereits abgegangen ist, können wir Entwarnung geben. Der Kaktus wird auch nach den Wahlen weiter viermal im Jahr erscheinen.

Die nächste Printausgabe ist fertig und bereits auf dem Weg zu seinen LeserInnnen.

Den Blick in die Zukunft statt nach hinten richten, hat sich das Kaktus-Redaktionsteam vorgenommen und will seine engagierte und kritische Berichterstattung über unseren Bezirk fortsetzen. KaktusfreundInnen, die uns dabei unterstützen wollen sind bei unseren Kaktus-Stammtischen herzlich willkommen und laden wir zur parteiübergreifenden Zusammenarbeit ein!

Wer mehr lesen will, bitte auf das (linke) Kaktusbild klicken!

Druckfähige Version anzeigen

Rede von Wolf-Goetz Jurjans bei der konstituierenden Sitzung des Bezirksrates

Werte Bezirksvertretung, werter Herr Bezirksvorsteher, werte Anwesende.

Ich möchte mich denjenigen vorstellen, die mich noch nicht kennen. Ich bin Wolf-Goetz Jurjans, Sprecher der KPÖ Margareten, Mitglied des KPÖ-Bundesvorstandes, Mitglied der Europäischen Linkspartei, zur Zeit Exil Margaretner.

Ich möchte weiters versuchen, in wenigen Minuten das zu tun, wozu Karl Marx Jahrzehnte gebraucht und was er im “Kommunistische Manifest“ zusammengefasst hat, nämlich: Einsicht geben in die Weltanschauung, die Wege und die Ziele der KommunistInnen in 1050 Wien.

Das Manifest und Margareten als Verwaltungseinheit entstanden etwa zur selben Zeit.

Der Bezirk als Ergebnis der Märzrevolution von 1848, zuerst als Teil eines großen Bezirks vom Gürtel bis zur Innenstadt, im zweiten Anlauf 1861, nachdem sich im Wiedner Teil der Reichtum und im Margaretner Teil das Reichtum schaffende, aber bettelarme, zugewanderte Proletariat gesammelt hatte und sich das Eine durch das Andere bedroht sah.

Die Möglichkeit, heute als BezirksrätInnen angelobt zu werden, hat also seinen Ursprung in einem Aufstand, der das eigentliche Ziel, die Überwindung des Absolutismus, verfehlte, aber die Herrschaft zu ersten demokratischen Zugeständnissen zwang.

Das Manifest entstand mit dem Ziel, die enträtselten Grundmechanismen des kapitalistischen Produktionsprozesses, der unermesslichen Reichtum einerseits und bittere Armut andererseits hervorbrachte, verständlich zu machen, die Voraussetzungen zur Überwindung dieses Widerspruches zu beschreiben und die ArbeiterInnen als SchöpferInnen einer alternativen Welt zu ermutigen.

Die ganze Rede auf der Website der KPÖ-Margareten

Druckfähige Version anzeigen

Aufruf zum Trauermarsch

AUFRUF ZUR TEILNAHME AM TRAUERMARSCH ANLÄSSLICH DER SCHLIEßUNG
DER POLYCOLLEGE-BUCHHANDLUNG IN DER REINPRECHTSDORFERSTRAßE

Treffpunkt: Mo, 13.12., 18 Uhr Siebenbrunnenplatz
Schlusspunkt (ca. 19 Uhr); bitte Fackeln oder Kerzen mitbringen
Kranzniederlegung und Klagemöglichkeit

+++++++++++++++++++

Der Tod einer Buchhandlung
Oder warum die Schließung der Buchhandlung „polycollege“ keine Lappalie ist...

...aus bildungspolitischer Sicht
Ausgespart aus der allgemeinen Bildungsdiskussion wird weitgehend die Volks,- und Erwachsenenbildung, die gerade am Standort Margareten (seit ca. 100 Jahren) bestens verankert ist. Das Dilemma ist allerdings, dass der Bezirk Margareten zwar über eine "Bildungsmeile" verfügt, jedoch bald ohne ernstzunehmende Buchhandlung auskommen muss. Dies ist absurd, wenn man/frau bedenkt, dass die Buchhandlung die einzige der Wiener Volkshochschulen ist. Zudem steht die Schließung der Buchhandlung im engen Zusammenhang mit einer zunehmenden Ökonomisierung von Bildung.

(mehr)

Druckfähige Version anzeigen

Iraschko: Die Leopoldstadt möge ein Ort des Widerstands gegen die neoliberale Barbarei werden

Bei der Konsitutierung der neuen Bezirksvertretung in der Leopoldstadt ergriff natürlich auch KPÖ-Bezirksrat Josef Iraschko das Wort.

Iraschko spannte einen breiten Bogen vom Wahlerfolg der KPÖ in der Leopoldstadt und der Analyse des Wiener Gemeinderats-Wahlergebnisses zum Rassismus der FPÖ, zum Belastungspaket der Regierung hin zu "den schönen Worten" in der Koalitionsvereinbarung von Häupl und Vassilakou.

Zur Heuchelei der FPÖ zitierte Iraschko aus einem Rundschreiben des der FPÖ nahestenden "Rings Österreichischer Markler", in dem dieser seine Mitglieder - entgegen der Gesetzeslage - dazu auffordert, weiterhin 3 Monatsmieten an Provision zu verlangen. Allfällige Klagen von Mietern solle man beruhigt entgegen sehen, da die Rechtsschutzversicherung des "Rings Österreichischer Makler" ermögliche, juristische Verfahren auf europäischer Ebene durchzuführen.

Video der gesamten Rede

Druckfähige Version anzeigen

Donaucity: Mini-Windschutz mit Mini-Wirkung

BezirkspolitikAktuelle Umfrage bestätigt Alibi-Aktion der WED

Der Unfall einer Frau, die von einer Windböe gegen eine Betonwand geschleudert und schwer verletzt wurde, war wohl der Anlass für die WED ihre Haltung in Sachen „Wind in der Donaucity“ abzuändern. Vorher wurde jahrelang die Gefahr die von den unberechenbaren Fallwinden ausgeht von der WED wiederholt geleugnet, kleingeredet und lächerlich gemacht.

Bei einer Bürgerversammlung war man gezwungen, nach den Aussagen einer Expertenuntersuchung, endlich Windschutzeinrichtungen zu versprechen und anschließend mit großer Verspätung umzusetzen. Diese bestanden vor allem aus Betonwannen Bambussträuchern und Plexiglaswänden beim Ares-Tower.

Um weiter zu lesen, auf das (linke) Kaktusblid klicken!

Druckfähige Version anzeigen

CCS: Keine CO2-Lager in Sicht!

BezirkspolitikVorläufige Entwarnung für Hirschstetten.

Zur Erinnerung: CCS (=CO2 Capture and Storage) ist eine Methode, um Industrieabgase von Kohlenstoff zu reinigen und diesen über Pipelines zu unterirdischen Lagerstätten zu leiten. Unter anderem sollen ehemalige Erdöl- und Erdgasbohrlöcher dafür geeignet sein. Auf diese Weise soll das „Abfallprodukt“, so die Entwickler, wieder der Natur zu geführt werden. Die Umsetzung dieser Methode wurde und wird schon längere Zeit getestet und in der EU wurden dazugehörige Richtlinien geschaffen.

Wie könnte das Österreich betreffen?

Die erwähnte EU-Verordnung könnte bereits 2011 umgesetzt werden und für mögliche Lagerstätten gibt es eine Liste von 100 (!) Orten in ganz Österreich. Eine dieser möglichen Stellen könnte sich auch in Hirschstetten befinden!

Druckfähige Version anzeigen

Wer ma’ schauen!

BezirkspolitikNahversorgung statt ShoppingwahnNahversorgung Kagraner Platz – Thema bei der nächsten Bezirksvertretungssitzung?

Der neuerliche Aufschub der Bauarbeiten des Ecke Kagraner Platz/Wagramerstraße geplanten Einkaufszentrums (K1) scheint dem in der Zwischenzeit aus dem Urlaub zurückgekehrten Herrn Bezirksvorsteher die Rede verschlagen zu haben. Bereits am 19.August hat sich der Donaustädter Bezirkssprecher der KPÖ, Johann Höllisch in einem Brief an die Bezirksvorstehung gewandt. Seine darin zur Diskussion gestellten neuen Vorschläge blieben bisher, wie auch frühere unbeantwortet.

„Aber vielleicht sind wir einfach etwas zu ungeduldig“, meint Johann Höllisch, der eine Kopie des Briefes nun auch den Klubobleuten aller im der Donaustädter Bezirksrat vertretenen Parteien übermittelt. Am 16.September findet die vor den Wahlen voraussichtlich letzte Donaustädter Bezirksvertretungssitzung statt.

„Wer ma’ schauen ob die erneut prolongierte Nahversorgungskrise am Kagraner Platz dort ein Thema sein wird.“

Um weiter zu lesen, auf das (linke) Kaktusbild klicken!

Wien anders

Kontakt

Die KPÖ Wien ist eine Landesorganisation der KPÖ.
Kontaktadresse: wien@kpoe.at.
Telefon: +43 1 214 45 50
Fax: +43 1 214 45 50 9
Post: 1140 Wien, Drechslerg. 42

Infos zu Parteigruppen in Wien


Die KPÖ ist eine gesamtösterreichische, demokratische, feministische, internationalistische, auf freiwilliger Mitgliedschaft beruhende Partei.


Du willst Mitglied werden? Das freut uns sehr. Kontaktier uns ganz einfach per E-Mail.


Sie wollen spenden? Auch das freut uns. Unsere Daten: Emfänger: KPÖ-Wien, BAWAG-Konto, BIC: BAWAATWW; IBAN: AT151400003410665297


E-Mail Newsletter der KPÖ-Wien bestellen


Impressum

Mieterselbsthilfe - Eine KPÖ-Initiative

Termine

Monday 26-Sep
Wednesday 28-Sep
Thursday 29-Sep
Friday 07-Oct -
Sunday 09-Oct
Saturday 15-Oct

KPÖ-Videos auf YouTube

Europäische Linkspartei

Die KPÖ ist Gründungsmitglied der Europäischen Linkspartei (EL), einem Zusammenschluss von 26 linken und kommunistischen Parteien und 7 Beobachterparteien aus 23 europäischen Ländern.

EL logo

Treffpunkt 7Stern

7stern logo Newsletter für 7*Stern Programm subscriben

Montag von 16 - 2 Uhr

Di - Sonntag von 10 - 2 Uhr

Termine im Werkl im Goethehof