Vizebürgermeisterin Brauner klopft sich mal wieder auf die Schulter
"Das ist das Ergebnis einer konsequent geführten, umsichtigen Frauen- und Gleichstellungspolitik", erklärte die Vizebürgermeisterin, obwohl der Gap auch in Wien fast 22 Prozent beträgt.
KPÖ-Landessprecher Didi Zach: "Ob angesichts der katastrophalen Zahlen und angesichts der Tatsache, dass die SPÖ in Wien seit Generationen schalten und walten kann, wie es ihr beliebt, wirklich von einer umsichtigen Frauen- und Gleichstellungspolitik gesprochen werden kann, bezweifle ich doch sehr."
Zur Brauner Ansage, die Einkommensschere werde in Wien "Schritt für Schritt geschlossen", meint Zach: "Ich gehe davon aus, dass SPÖ-Spitzenfunktionäre und auch Spitzenfunktionärinnen auch im Jahr 2175 gute Ausreden für die Verfehlung der proklamierten Ziele haben werden bzw. sich daran erfreuen werden, dass der Gap nur mehr 18,2 Prozent beträgt."




Rede von Barbara Steiner, die für die KPÖ-Frauen am 19. März auf der Auftaktkundgebung der gemeinsamen Demonstration anlässlich 100 Jahre Internationaler Frauentag sprach
Drei grundlegende Fragen stellen sich Andrea Geier und Ursula Kocher zufolge in Hinblick auf die Misogynität von Aussagen und Redeweisen: „1. Was genau macht eine Aussage zu einer misogynen? 2. Wie ist sie auf einen Sprecher (und/oder AutorIn) zu beziehen? 3. Welche Rolle spielen Kontexte (z. B. Wissensfelder, Gattungs- und Diskurstraditionen?“
Sowohl bei Männern als auch bei
Frauen ist - bezogen auf 1999 - ein Reallohnverlust zu beobachten. Während im
Jahr 2007 Männer real 19.177 Euro im Durchschnitt verdienten, erhielten Frauen im Durchschnitt real nur 14.343 Euro. Damit verdienen Männer immer noch um rund ein Drittel mehr als Frauen.
Vor wenigen Tagen veranstalteten die KPÖ-Frauen eine Aktion am Siebenbrunnenplatz unter dem Motto
Die Rede von den verschiedenen Wellen der Frauenbewegung ist seit geraumer Zeit in aller FeministInnen Munde. Weniger verbreitet dürfte allerdings die Kenntnis des Ursprungs dieser Metapher sein. Die irische Frauenrechtlerin Frances Power Cobbe hat sie geprägt und zwar bereits ganz zu Beginn der Epoche, die heute gemeinhin als Erste Welle der Frauenbewegung verstanden wird. 1884 verglich sie die Emanzipationsbestrebungen ihrer Geschlechtsgenossinnen mit einer „einströmende[n] Flut“, die „in verschiedenen Wellen“ auftritt, von denen jede „dem gleichen Gesetz“ gehorcht und „ihr[en] Teil dazu bei[trägt], die übrigen mitzureißen“.
KPÖ Wien






