
von Bernhard Gaishofer - Jugendsprecher der KPÖ-Donaustadt - in der Kaktusserie "Unser wild umstrittenes 'K' aus heutiger Sicht"Nicht nur hier in Österreich, sondern auch in Europa und auf der ganzen Welt hat die KPÖ Kontakte zu anderen linken und kommunistischen Parteien. Wie sich die Zusammenarbeit mit ausländischen Organisationen in den letzten Jahren verändert hat und wie die Positionen der KPÖ zu und innerhalb der Europäischen Union ist, möchte ich in dem folgenden Artikel behandeln.
Durch die Neutralität Österreichs bedingt, waren auch die Kontakte der KPÖ zu anderen linken Parteien in Ost und West ausgesprochen reichhaltig...
Im "Norden" tat sich sich herzlich wenig. Den Vogel schoß -wie so oft- der ÖGB- ab. Seine "Solidarität" bestand in einer mickrigen Kundgebung am Stephansplatz und Postkarten nach Griechenland! In der ÖGB-Zeitung "Solidarität" war zu lesen, warum die GriechenInnen zu unterstützen sind." Wenn sie kein Geld mehr haben, um Produkte aus Europa- auch aus Österreich!- zu kaufen, dann sind auch wir voll betroffen!". Werte KollegInnen aus der ÖGB-Zentrale mit Verlaub: tiefer gehts nimmer!
Zach: "Obama ist kein Linker und gar manche Wahlversprechen von 2008 werden wohl nie umgesetzt werden - selbst bei anderen Mehrheitsverhältnissen im Abgeordnetenhaus. Doch zugleich steht Obama auch persönlich für eine Politik, die sich vom Rassismus und dem Zurück in die Vergangenheit der Republikaner und der Tea-Party Bewegung klar und deutlich abgrenzt. Insofern hätte auch ich für Obama votiert."
In der Broschüre heißt es u.a.: "Niemand kann sich an eine Zeit erinnern, und es gab wohl auch keine seit dem Bürgerkrieg, in der unser Land so polarisiert war wie jetzt. Jeden Tag werden wir in den Medien, im Internet und im Wahlkampf von zwei völlig unterschiedlichen Ansichten über die Regierung, die Wirtschaft und die Art der anzustrebenden Gesellschaft überflutet. Überall wird darüber debattiert.
Diese Broschüre will vom Standpunkt der arbeitenden Menschen aus vier grundlegende Fragen beantworten: Wie konnte der riesige Reichtum unseres Landes in den Händen einer kleiner Gruppe von Milliardären enden? Was hat die Wirtschaftskrise von 2008 verursacht? Warum ist der Rechtsextremismus zu so einer Bedrohung für unsere Gesellschaft geworden? Warum entscheidet die Wahl 2012 über die Zukunft unseres Landes?"
Mehr dazu auf der Website von kommunisten.de
Nach über fünf Wochen Streik sah sich die Konzernleitung gezwungen, endlich in eine substanzielle Erhöhung der Löhne um 11 – 22 Prozent einzuwilligen, um den Konflikt beizulegen, der am 16. August in ein blutiges Massaker der Polizei an 34 Streikenden ausgeartet war. Die Lohnerhöhung tritt ab dem 1. Oktober in Kraft. Die Entlohnung der „Rock drillers“ („Felsenbohrer“), also der Bergleute, die unter Tage das Gestein brechen, wird um 22 Prozent auf 11 000 Rand (ca. 1000 €) angehoben. Das liegt zwar unter der Forderung von 12 500 Rand, die zu Beginn von den Streikenden erhoben worden war, ist aber gegenüber den bisherigen Löhnen ein enormer Fortschritt.
Die übrigen Grubenarbeiter bekommen 15 Prozent mehr, die restlichen Beschäftigten je nach Art der Arbeit 11 – 12 Prozent.
Ein Kommentar von Carlos Troger, entnommen dem Sonderteil der letzten Ausgabe von "Cuba Si"
Eine Gruppe von bisher unidentifizierten Schlägern stürmte am 10. Juli das Hauptquartier des Gewerkschaftsverbandes in Bagdad und attackierte und bedrohte dort anwesende Gewerkschaftsaktivisten und Führungskräfte der GFIW körperlich. Sie zerschlugen die Türen der Büros dreier Einzelgewerkschaften: Bauarbeiter, Mechaniker und Drucker. Sie beschlagnahmten Akten und privates Eigentum und zwangen die Gewerkschaftsmitarbeiter unter einer Flut von physischen Bedrohungen und Misshandlungen zum Verlassen des Gebäudes.
Vor der Bekanntgabe waren gepanzerte Militärfahrzeuge vor der Wahlkommission und verschiedenen Regierungsgebäuden aufgefahren, um Proteste gegen dieses Ergebnis im Keim zu ersticken. Bereits Ende letzter Woche hatte es in Kairo Anzeichen gegeben, dass sich die Generäle und die Islamisten auf einen Kompromiss über eine Teilung der Macht einigen könnten. Beide Seiten bestätigten gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass es in den Tagen nach der Stichwahl vertrauliche Treffen zwischen ihnen gegeben hat.
In Österreich ist die Zahl der Millionäre leicht auf 88.300 gestiegen. In den Top-Drei-Ländern USA, Japan und Deutschland leben insgesamt 53,3 Prozent aller Reichen. Nordamerika, so der Bericht, bleibt mit 11,4 Billionen US-Dollar die Region mit dem größten HNWI-Vermögen.
Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien und Mitglied des Bundesvorstands der KPÖ: "In Österreich besitzt 1 Prozent der Bevölkerung ein Drittel des gesamten Vermögens. Zugleich zahlen die Superreichen kaum Steuern. Was es braucht und was auch machbar wäre ist ein Steuersystem, welches von Oben nach Unten umverteilt und Löhne, die ein Leben in Würde ermöglichen."
Der brasilianische Kongress hat vor kurzem ein Gesetz verabschiedet, das
Großgrundbesitzern erlaubt, riesige Teile des
Amazonas-Regenwaldes abzuholzen. Es wird befürchtet, dass ein Gebiet von der Größe Frankreichs
und Großbritanniens nun akut bedroht ist. All dies würde nicht nur in Brasilien enorme Auswirkungen haben - es würde auch ein Präzedensfall für andere Länder geschaffen.
Der Amazonas ist unerlässlich für das Leben auf der Erde - 20 Prozent unseres Sauerstoffs stammt von diesem gewaltigen Regenwald und er spielt eine wichtige Rolle gegen den weltweiten Klimawandel. Im vergangenen Jahrzehnt hat Brasilien Abholzung weitreichend reduziert und zwischen 2004 und 2011 einen Rückgang des Kahlschlags von 78% erreicht. All dies ist nun gefährdet, obwohl 79 Prozent der BrasilianerInnen gegen das neue Gesetz sind.
Es braucht nun auch internationalen Druck, damit Präsidentin Dilma Rousseff ihr Recht wahrnimmt, den Irrsinn mittels eines Vetos zu verhindern.
Unterzeichnen Sie die Petition von AVAAZ und erzählen Sie Freunden und Bekannten davon
Weitere Informationen:
AAA -- drei Buchstaben, die wie das Lachen der Hyäne klingen, weil Kreditgeber Profite einfahren, während die Rechte der Bevölkerungen mit der aktiven Komplizenschaft der europäischen Staatschefs, der Europäischen Kommission, des Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Zentralbank geopfert werden.
Ja. Unsere Versammlung ist der Beginn eines Aufstandes.
Wir sind der Schrei des Volkes der Arbeiterinnen und Arbeiter, die prekarisiert, verachtet, gedemütigt, aufgegeben sind. Wir sind die rote Fahne und das Rote der Fahne. Wir sind die offene Hand, die gereicht wird für die Solidarität und die die Kraft und Energie weitergibt, wenn sie sich zur Faust ballt.
Lasst die rote Farbe Mode werden. Nehmt die Plätze und die Straßen der Republik in Besitz, so gut ihr könnt, in jeder Stadt in jedem Dorf Frankreichs.
Also sprach Jean Luc Melenchon, Kandidat der Linksfront am 18. März zu 120.000 begeisterten Zuhörern auf dem Platz der Bastille.Genossinnen und Genossen, Freundinnen und Freunde, werte VertreterInnen des Personenkomitees: Realistisch, wie ihr seid, werdet ihr fragen: “Schön und gut, aber was hat das mit uns zu tun?” Ich bin der Meinung: Sehr wenig und sehr viel zugleich.
Einerseits ist Frankreich nicht Österreich, Wien ohnehin anders, wir vielleicht 200 , ich bin nicht Jean Luc Melenchon, sondern Wolf Goetz Jurjans, Margaretner KP-Bezirksrat und auf unserem Maiplakat steht “Wir sind heute alle Griechen” und nicht Franzosen.
Der Generalstreik fand trotz wiederholter Gerichtsanordnungen statt, die die Ausrufung von Bandhs oder Hartals, also Generalstreiks, als unzulässig erklärten, weil sie politische Aktionen sind, die sich nicht nur gegen einzelne Industriebosse richten, sondern gegen die Regierung und deshalb nicht toleriert werden können. In zahlreichen Provinzen gab es scharfe Reaktionen der Regierungen.
Hier der gesamte Beitrag, entnommen der aktuellen SOZ.
Der atomare Super-Gau von Fukushima - so
Eva Glawischnig, Bundessprecherin der Grünen, heute
am Jahrestag der Katastrophe von Fukushima - habe "erneut gezeigt, dass Atomkraftwerke eine unbeherrschbare
Hochrisikotechnologie sind". "Die einzig richtige
Konsequenz kann daher nur der Ausstieg aus der Kernenergie und die
Abschaltung aller Kernkraftwerke sein", so Glawischnig weiters.Kritik übt Glawischnig auch völlig zu Recht an der Ignoranz der österreichischen Regierung.
Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Wenn die Abschaltung aller AKWs die Losung sein muss, so frage ich mich, warum sich die Grünen vor einem Jahr für eine zahnlose europäische Volksabstimmung über die Nutzung der Atomenergie ausgesprochen haben. Wir haben dies damals als Blödsinn kritisiert - u.a. weil damals ein übergroße Mehrheit der Menschen in Europa den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie forderte. Und daher war es auch vollkommener Blödsinn sich für eine rechtlich unverbindliche Volksabstimmung stark zu machen. Ob dies auch die Grünen mittlerweile erkannt haben, bleibt aber auch nach den heutigen Aussagen von Glawischnig unklar."
Es ist nicht hinzunehmen, so Wagner-Hager, "dass im 21. Jahrhundert fast eine Milliarde Menschen Hunger leidet. Wir haben das technische Wissen, um Hungersnöte zu verhindern bzw. nach Katastrophen erfolgreich zu bekämpfen. Schlussendlich sterben die Menschen am fehlenden politischen Willen und an der Gleichgültigkeit der reichen Länder. Es ist eine Schande, dass Österreich als eines der reichsten Länder der Welt gerade einmal 0,32% des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungshilfe aufwendet, während vergleichbare Länder wie Norwegen, Luxemburg und Schweden das auch von Österreich versprochene 0,7 Prozent-Ziel längst erreicht haben."
Einige der größten Gewerkschaften des Landes sind beteiligt. Darunter die Autogewerkschaft, mehrere Transportgewerkschaften und der Dachverband AFL-CIO. Viele DemonstrantInnen sind in Anzug und Krawatte direkt aus dem Büro gekommen. Im Finanzdistrikt skandieren sie: "Kauft Aktien, keine Politiker". Auf Transparenten ist zu lesen: "Besteuert die Reichen". Busfahrer, Lehrer und Krankenschwestern versichern: "Wir haben dieselben Ziele wie die Besetzer".
Der gesamte Bericht von DOROTHEA HAHN, der in der TAZ erschienen ist, findet sich hier.
In New York hat die Polizei mehr als 700 Anti-Wall-Street-Demonstranten festgenommen, die die Brooklyn Bridge blockierten. Die Demonstranten gehören der Protestbewegung "Besetzt die Wall Street" an, die in New York seit zwei Wochen mit Aktionen für Aufsehen sorgt. Thematisiert werden insbesondere die Zwangsversteigerungen von Häusern durch Banken, die hohe Arbeitslosigkeit sowie die Milliarden-Hilfen für Geldhäuser während der Finanzkrise.