Gelungene Aktion gegen die Schließung des Postamts in der Engerthstraße 191
Bereits im Vorfeld wurden von der KP Leopoldstadt & PolDi über Tausend Unterschriften gesammelt, die in den nächsten Tagen an den Bezirksvorsteher im Zweiten Wiener Gemeindebezirk, Gerhard Kubik (SPÖ), übergeben werden sollen. Kubik selbst befürwortet die Privatisierung der Post, hat er doch aktiv die Auslagerung und Umwandlung der Post in einen „Postpartner“ befürwortet.
Nachdem auch noch die bereits für 2011 versprochene BürgerInnenversammlung immer weiter aufgeschoben wurde und man befürchten musste, dass die Versammlung womöglich erst nach der Schließung der Post durchgeführt werden würde, entschloss man sich bei KP & PolDi den berechtigten Ärger auf die Straße – direkt vor das Postamt - zu verlegen.
Nach Reden von Bezirksrat Josef Iraschko (Bezirksrat der KPÖ in der Leopoldstadt), Melina Klaus (Bundessprecherin der KPÖ), Robert Hobek (Arbeiterkammerrat und GLB-Betriebsrat bei der Post) und Didi Zach (Landessprecher der KPÖ Wien) zogen die ProstestkundgebungsteilnehmerInnen von der Engerthstraße über die Vorgartenstraße und den Mexikoplatz ihre Schleife zurück zum Postamt und informierten mit weiteren Reden (eine Lautsprecherbox war ständige Begleiterin) auch andere LeopoldstädterInnen über die geplante Postamtschließung.
Außerdem konnte eine erfreuliche Entwicklung verkündet werden: Die versprochene BürgerInnenversammlung findet auf den Druck der Bevölkerung nun fix am 27. Februar 2012 um 19 Uhr im "Haus der Begegnung" am Praterstern statt.
Alle, denen der Erhalt des Postamtes am Herzen liegt sind aufgerufen, dort zahlreich zu erscheinen um gemeinsam weiteren Druck auf die Verantwortlichen auszuüben!



Fast 141.000 UnterstützerInnen fand das Volksbegehren „Stopp dem Postraub“. Damit muss es im Parlament behandelt werden. Das ist ein Erfolg. Dennoch frohlockt das „offizielle Österreich“ über die geringe Beteiligung.
Von 27. Juli bis 3. August 2009 läuft österreichweit der Eintragungszeitraum für das Volksbegehren "Stopp dem Postraub". In diesem Zeitraum haben die Stimmberechtigten Gelegenheit mit ihrer Unterschrift ihre Zustimmung zu diesem Volksbegehren zu erklären.
„Die Postgewerkschaft muss sich ausschließlich an den Interessen ihrer
Mitglieder orientieren“, fordert Robert Hobek, Postsprecher der Fraktion
Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB). Einerseits wurde am 13. Mai in
Wien für faire und damit höhere Löhne demonstriert, Robert Wurm von der
Postgewerkschaft sprach sich dort gegen Lohndumping aus. Andererseits hat
die sozialdemokratisch dominierte Führung der Postgewerkschaft sofort alle
Protestmaßnahmen gegen mögliche Auslagerungen im Zustellbereich abgeblasen,
um einen eigenen – natürlich erheblich schlechteren – Kollektivvertrag für
NeueinsteigerInnen mit dem Unternehmen auszuverhandeln.
Der GLB-Post unterstützt das Volksbegehren „Stopp dem Postraub!“ der FCG mit folgenden Forderungen:
Heute um 14.30 startete eine kleine Protestaktion von GLB (Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB) und KPÖ vor der Postzentrale in der Postgasse. Robert Hobek, Vorsitzender der GLB-Post, wies darauf hin, dass den Versprechungen der Regierungspolitiker kein Glauben geschenkt werden sollte. "Nur energischer Widerstand der Postbediensteten bis hin zum Streik und die Solidarität der Bevölkerung, die wir gewinnen müssen, können die Totalzerschlagung der Post verhindern."
"Das Mass ist voll", so Robert Hobek, Vorsitzender des GLB-Post. Hobek fordert den Rücktritt der unmittelbar involvierten Minister Faymann, Molterer und des gesamten Post- und ÖIAG-Vorstands. Anlass für Hobek´s Empörung ist der heute vorgelegte 
KPÖ Wien




