KPÖ Wien
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20 Milliarden Euro für Olympische Spiele?

Wien-PolitikVom 7.-9. März findet in Wien eine Volksbefragung statt. Die BürgerInnen können dabei u.a. entscheiden, ob es eine Olympia-Bewerbung Wien´s für das Jahr 2028 geben soll. Die Medienmaschinerie läuft auf vollen Touren. In den Gratis-Zeitungen „Heute“ und „Österreich“ finden sich ganzseitige Jubel-Inserate, die aus dem Stadtbudget bezahlt werden. Österreich-Herausgeber Wolfgang Fellner erklärt fast täglich, warum Olympia in Wien eine feine Sache wäre.

KPÖ-Landessprecher Didi Zach: "Michael Häupl will offenbar als jener Bürgermeister in die Geschichtsbücher eingehen, der eine Olympiade nach Wien brachte. Die Wiener Grünen assistieren artig. Die Argumente, die von den BefürworterInnen für eine Bewerbung ins Treffen geführt werden, sind altbekannt und substanzlos. Die letzten Olympischen Sommerspiele in London haben satte 14 Milliarden Euro gekostet. Da der Größenwahnsinn keine Grenzen kennt und da bis 2028 noch einige Jahre ins Land ziehen, dürften die Kosten im Fall des Falles wohl eher bei 20 - 30 Milliarden Euro liegen."

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BürgerInnenbefragung als Farce der direkten Demokratie?

Wien-PolitikVom 7.-9. März soll also ein weiteres Mal das Wiener Wahlvolk zu diversen No-Na-Fragen „entscheiden dürfen”. Die Medienmaschinerie läuft bereits, in diversen U-Bahn-Zeitungen gibt es zu den einzelnen Fragen ganzseitige Jubel-Inserate, die nicht unter Parteiwerbung für die Wiener Stadt-SPÖ fallen. Und damit gut ins Stadtbudget als PR-Ausgaben eingerechnet werden können.

Ein Schelm, der Böses dabei denkt, und dies bereits als Vorwahlkampf zur Nationalratswahl im Herbst sieht, mit dementsprechend verschobenen Kosten hin zur Allgemeinheit. Die letzte BürgerInnenbefragung fand ebenso im März statt, und zwar 2010, wo Wiener Gemeinderatswahlen im Oktober stattfanden.

Wie bei der letzten Befragung ist die Nachfrist für BriefwählerInnen wieder mit 14 Tagen angesetzt, womit einer taktischen Stimmabgabe nach dem vorläufigen Endergebnis Tür und Tor geöffnet wird. Da werden dann wohl noch einige Parteifunktionäre ihre nachträgliche Stimme abgeben, um ein missliebiges Endergebnis doch noch ins positive umdrehen zu können.

Hier der gesamte Beitrag von Patrick Kaiser

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Vassilakou´s seltsame Argumente für Olympische Spiele in Wien

Wien-PolitikMaria Vassilakou - einst Nachwuchshoffnung fortschrittlicher Grüner, seit 2010 Vizebürgermeisterin in Wien - verkörpert ad personam den Wandel der Grünen von einer links-liberalen Kraft hin zu einer Partei, wo Spitzenfunktionäre Grundsätze ohne Zögern über Bord werfen, wenn sie dadurch an den Futtertrögen der Macht verbleiben können.

In einem Standard-Interview, welches heute publiziert wurde, rührt Vassilakou einmal mehr die Werbetrommel für olympische Sommerspiele in Wien.

Vassilakou betrachtet die Spiele "als Chance für die Stadt". Wohnanlagen und auch verschiedene Hallen müsste man, so Vassilakou in gekünstelter Naivität, aber "natürlich so bauen, dass sie nachher genützt werden können."

Warum die Milliarden-Beiträge, die in die Hand genommen werden müßten, nicht unmittelbar für die Errichtung von Wohnungen und von Sportinfrastruktur verwendet werden, beantwortet Vassilakou selbst auf Nachfrage nicht.

Hauptsache, so offenbar die Meinung von Vassilakou, Wien steht "für mehrere Wochen im Zentrum der weltweiten Aufmerksamkeit". Und zudem - so die Profi-Politikern, die angeblich grüne Ideen vertritt - könnte das Mega-Spektakel sogar ökologische Maßstäbe setzen.

Solch hanebüchener Blödsinn verwundert aber nicht, wo Vassilakou doch behauptet, dass die Bilanz der olympischen Spiele 2004 in Athen eine positive wäre. "Die Spiele haben Athen viel gebracht - Fußgängerzone, Verlinkung antiker Stätten, Sanierung vieler historischer Gebäude. Auf vielen öffentlichen Plätzen in Athen herrschte früher Autochaos, durch Olympia ist die Lebensqualität gestiegen, es wurde begrünt."

Und wer von solch tollen Argumenten noch nicht überzeugt ist, der/die - so Vassilakou - müsse erkennen, dass ohne Olympia "die Metro (in Athen) wahrscheinlich immer noch in Konstruktion (wäre)". Wobei: eine U-Bahn haben wir in Wien doch schon, Frau Vizebürgermeisterin!

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SPÖ-Landessekretär will erneut Märchengeschichten als Wahrheit verkaufen

Wien-PolitikDer Wiener SPÖ-Landesparteisekretär, LAbg. Christian Deutsch, versuchte gestern neuerlich so zu tun, als sei die Wiener SPÖ - so wie plakatiert - jene Partei, die gegen Spekulation und für öffentliches Eigentum eintritt.

Deutsch behauptet u.a.: "Kommunales Eigentum ist in Wien im Eigentum der Stadt. So auch im Falle von Cross Boder Leasing - die Eigentumsrechte waren zivilrechtlich und wirtschaftlich immer vollständig bei der Stadt bzw. bei den Wiener Linien."

Und weiters erklärte der SPÖ-Pressedienst: "Darüber hinaus hätten diese Verträge einen Ertrag in Höhe von über 100 Millionen Euro erbracht", wovon die Wienerinnen und Wiener profitierten.

KPÖ-Landessprecher Zach: "Deutsch, Häupl & Co verstecken sich hinter juristischen Spitzfindigkeiten. Bei CBL-Geschäften kommt es - wie Deutsch auf Wikipedia nachlesen kann - zur Fiktion zweier steuerlicher Eigentümer ein und desselben Objektes. Aber in Wirklichkeit waren und sind die noch laufenden CBL-Geschäfte höchst riskante Deals, welche nie und nimmer getätigt werden hätten dürfen."

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Häupl wirbt für Olympia - die unglaublichen Kosten sind ihm egal

Wien-PolitikWiens Bürgermeister Michael Häupl erläuterte heute im Wiener Rathaus warum er für eine Bewerbung Wiens für die olympischen Sommerspiele 2028 eintritt.

Inhaltlich war vom Bürgermeister jedoch nichts neues zu vernehmen. Häupl behauptete nur einmal mehr, dass sich das Sport-Großereignis positiv auf Wien und ganz Österreich auswirken würde und es zudem eine Motivation für junge Leute wäre, "sich vermehrt dem Sport zu verschreiben."

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien, verweist auch die unglaublichen Kosten, welche eine Austragung von Olympischen Spielen nach sich ziehen würde. "Bekannt ist, dass die Kosten für Olympia in London rund 14 Milliarden Euro betragen haben. Da der Größenwahnsinn keine Grenzen kennt und da bis 2028 noch einige Jahre ins Land ziehen, dürften die Kosten einer Olympiade in Wien im Fall des Falles wohl eher bei 20 - 30 Milliarden Euro liegen", so Zach.

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SPÖ-Landessekretär Deutsch betätigt sich als Witz-Erzähler

Wien-PolitikDer Landesparteisekretär der Wiener SPÖ, LAbg. Christian Deutsch, attackierte gestern - zu Recht - einmal mehr blödsinnigen Aussagen der FPÖ.

Der Rundumschlag von Deutsch endete aber mit der Feststellung: "Nur die Wiener SPÖ stellt sicher, dass die Lebensqualität der Wienerinnen und Wiener weder verspekuliert, noch veräußert wird!"

Dazu sagt Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Zwar war gestern Faschingsdienstag, doch trotzdem kann und will ich Deutsch diesen schlechten Witz nicht durchgehen lassen."

Zach bittet Deutsch (oder andere SPÖ-Funktionäre, die Mumm haben) um Aufklärung bzgl. folgender Tatbestände.

  • Was ist mit den 300 Millionen Euro Buchverlusten, die die SPÖ zu Lasten der SteuerzahlerInnen über die Spekulation mit Krediten in Franken verursacht hat?
  • Was ist mit dem AVZ-Desaster, wo von Häupl & Co angeblich mehr als 1 Milliarde Euro verzockt wurden?
  • Erklären Sie uns, Herr Deutsch, doch nochmals die Sinnhaftigkeit der Cross-Border-Leasing Geschäfte und warum diese nicht als Spekulation zu bezeichnen sind.
  • Und wenn wir schon dabei sind. Erklären Sie uns doch noch einmal, was es mit den dubiosen Vorgängen rund um den Verkauf von WIPARK-Garagen auf sich hat.

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    Franken Kredite - Buchverluste - SPÖ-Behauptungen

    Wien-PolitikVermögen und Schulden werden auch in Wien nicht transparent ausgewiesen, so die Kritik der Rathaus-Opposition seit langer Zeit. Die SPÖ widerspricht.

    Ähnlich verhält es sich auch bei der Frage des Finanzmanagements insgesamt. Laut Finanzstadträtin Brauner ist in Wien natürlich alles in bester Ordnung.

    Tatsache ist aber, dass - so auch diverse Zeitungsberichte - mit Stand Oktober 2012 38 Prozent (=1,65 Milliarden Euro) der von Wien aufgenommen Darlehen in Schweizer Franken laufen.

    Das Problem beschreibt das Magazin Format wie folgt: "Da der Euro zum Franken in den vergangenen Jahren stark an Wert verlor, gibt es auch in Wien Verluste. Allerdings müssen Gemeinden Wertberichtigungen in ihrer Rechnungslegung nicht berücksichtigen. Wäre die Gemeinde Wien eine Firma, müsste sie 300 Millionen Euro abschreiben."

    Die SPÖ kontert allen Vorwürfen trotzdem damit, dass es sich ja nur um Buchverluste handle. "Die Verluste werden jetzt nicht realisiert", sagt z.B. auch Finanzstadträtin Brauner. Wobei: Wenn die Zinsen in Franken zu zahlen sind, so sind die Zahlungen schon jetzt teurer.

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    Grüne Lügengeschichten

    Wien-PolitikDie Wiener Grünen würden nach dem Wahltag das umsetzen, "was sie vorher angekündigt" haben - so Klubobmann David Ellensohn vor ein paar Tagen in Replik auf Aussagen von ÖVP-Klubobmann Juraczka.

    Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien, kann sich angesichts solcher Behauptungen, die ohne jede Grundlage sind, nur wundern. Zach: "Ellensohn will vergessen machen, dass das grüne Wahlversprechen `1-10-100´ gelautet hat - womit gemeint war, dass ein Einzelfahrschein einen Euro, eine Monatskarte 10,- Euro und eine Jahreskarte 100,- Euro kosten solle. Von all dem ist jedoch weit und breit keine Spur wie jede und jeder sehen kann."

    Zach erinnert zudem daran, dass der Notariatsakt, in welchem ein demokratisches Wahlrecht von den Grünen garantiert wurde, in der politischen Versenkung verschwunden ist und die grünen Spitzenfunktionäre zudem in einer Reihe von wichtigen Fragen umgefallen sind.

    Zum Thema siehe auch Rot/Grüne Versprechungen und die Realität

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    Volksbefragungen als Ablenkungsmanöver?

    Wien-Politik

    Volksbefragungen stehen zur Zeit bei SPÖ und ÖVP hoch im Kurs. Während bei der Volksbefragung zum Bundesheer das befragte Volk nur zwischen Regen und Traufe wählen konnte (denn die eigentliche Option, nämlich die Abschaffung des ohnehin überflüssigen Bundesheeres wurde ja unter den Teppich gekehrt), werden wir jetzt in Wien u.a. zu einer Sache befragt, bei der sich wohl 90 Prozent der WienerInnen einig sind.

    Seit dem Jahre 2001 ist jedenfalls der Versuch einer Privatisierung der Wiener Wasserversorgungsanlagen und der Veräußerung von Quellschutzgebieten nur noch mit einer Zweidrittel-Mehrheit im Rathaus möglich - worauf sich alle Gemeinderatsparteien nach einer SPÖ-Initiative verständigten. Gerade die sozialdemokratische Partei will jetzt die Wienerinnen und Wiener trotzdem befragen, ob sie denn nun auch wirklich eine öffentliche Wasserversorgung wollen!

    Kritische Geister könnten bei solchen Befragungen (welche, im Gegensatz zu Volksabstimmungen, ja sowieso nicht bindend für die Regierungsparteien sind) doch glatt auf die Idee kommen, dass unsere Volksvertreter (!) von brisanten Themen wie z.B. 130.000 Mindestsicherungs-BezieherInnen in Wien ablenken wollen.

    Michael Heindl

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    Wie die Wiener SPÖ die BürgerInnen schröpft

    Wien-PolitikIm Vorjahr - so ein Bericht in der Wochenendausgabe der Tageszeitung "Der Standard" - sind die Wasserpreise in Österreich um 8,5 Prozent gestiegen. In Wien wurde der Wasserpreis 2011 hingegen um 33 Prozent erhöht - die blass-rote/zart-grüne Begründung lautete, dass Investitionen in die Infrastruktur nötig wären, was KritikerInnen schon damals bezweifelten.

    Wie der Standard berichtet, zeigt ein Blick in den Rechnungsabschluss der Bundeshauptstadt, dass Wien gute Geschäfte mit der Versorgung macht. Bereits vor der Gebührenerhöhung realisierte Wien einen Überschuss von 58 Millionen Euro. 2012 wurde ein Überschuss von 85 Millionen eingefahren.

    Im Büro von Finanzstadträtin Renate Brauner wird neuerlich betont, dass man mit den Überschüssen Rücklagen für Investitionen bilde. Der Standard-Bericht hält dazu fest: "Die Instandhaltung der Trinkwasseranlagen sowie Investitionen sind freilich in den Ausgaben von 146 Millionen Euro bereits enthalten. Auch der Rechnungshof hat festgestellt, dass Wien die Überschüsse `im allgemeinen Haushalt vereinnahmt´, und Schulden für Investitionen aufnehmen müsse. Darauf angesprochen heißt es aus dem Finanzreferat, dass zwei Gutachten die korrekte Vorgangsweise der Stadt untermauerten."

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    KPÖ fordert Koplenig Platz

    Wien-PolitikEin schon 25 Jahre alter Beschluss des Bezirksparlaments der Brigittenau, eine Verkehrsfläche nach Johann Koplenig zu benennen wurde noch immer nicht umgesetzt.

    Raoul Narodoslavsky und Friedl Garscha von der KPÖ-Brigittenau fordern nun die Umbenennung des Höchstädtplatz in Koplenig Platz, da der langjährige KPÖ-Vorsitzende maßgeblich an der Wiedererrichtung der Zweiten Republik beteiligt war.

    Hier der gesamte Bericht der Bezirkszeitung

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    Direkte Demokratie a la SPÖ

    Wien-PolitikIn der gestrigen Landtagssitzung beschlossen SPÖ und Grüne eine Änderung der Wiener Stadtverfassung, mit der der Zeitraum, in dem Volksbefragungen vor beziehungsweise nach Volksabstimmungen und Volksbegehren abgehalten werden können, verkürzt wird.

    SPÖ-Klubchef Schicker: "Ja, die anstehende Wiener Volksbefragung (im März) ist natürlich ein Grund für diese Änderung. Aber dahinter steckt auch unsere tiefe Überzeugung, dass wir für die Wienerinnen und Wiener direkte Demokratie erleichtern wollen. Die bislang in der Stadtverfassung verankerte Regelung, wonach eine Frist von zwei Monaten eingehalten werden muss, ist nicht mehr zeitgemäß und wird daher auf ein Monat reduziert."

    KPÖ-Landessprecher Didi Zach: "Die Forderung von rund 150.000 Wienerinnen und Wienern, eine Volksbefragung über die Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung in Wien durchzuführen, wurde von SPÖ und Grünen ignoriert, weil die Stadtverfassung angeblich nicht erlaubt, über Gebühren abzustimmen. Wie wir gestern gesehen haben, kann aber auch eine Stadtverfassung verändert werden, sofern der politische Wille dafür vorhanden ist. Ob der SPÖ-Führung ein mehr an direkter Demokratie ein Anliegen ist, darf trotzdem und gerade deshalb noch immer bezweifelt werden. Denn was möglich und zeitgemäß ist, bestimmen Häupl & Co nach wie vor allein - wobei seit rund 2 Jahren auch grüne DemokratInnen gern hilfsbereit assistieren."

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    Etwas mehr Ehrlichkeit bitte!

    Wien-PolitikBei der Wiener Volksbefragung, die wahrscheinlich im März stattfindet, dürfen die BürgerInnen u.a. kundtun, ob Sie für oder gegen die Privatisierung von Wasser, Kanal, Müllabfuhr, Energie, Spitäler, Gemeindewohnbauten und öffentliche Verkehrsmittel sind.

    Tatsache ist jedoch, dass noch vor wenigen Jahren die blassrote Stadtregierung still und heimlich wichtige Teile öffentlicher Infrastruktur (z.B. das U-Bahn und Straßenbahnnetz sowie die Kanalisation im 21. und 22. Wiener Gemeindebezirk) über dubiose Cross-Border-Leasing Geschäfte an US-Unternehmen verscherbelt hat.

    KPÖ-Landessprecher Didi Zach: "Es ist erfreulich wenn Bürgermeister Häupl und seine Freunde nunmehr der Ansicht sind, dass wichtige Dienstleistungen in öffentlicher Hand bleiben sollen. Es würde die Glaubwürdigkeit von Häupl & Co aber wesentlich erhöhen, wenn es etwas Selbstkritik bzgl. vergangener Entscheidungen geben würde."

    Und zu fragen ist auch, so Zach, warum die Wiener Stadtwerke in eine AG umgewandelt wurden und warum Wiener Wohnen, die Wiener Krankenanstalten oder der Fonds soziales Wien ausgegliedert wurden, womit diese Unternehmungen der direkten Kontrolle durch den demokratisch gewählten Gemeinderat entzogen wurden.

    Hintergrundinfos zum Thema Cross-Border-Leasing im Beitrag Cross Border Leasing: „Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul“? oder: „Geschäft mit dem Scheingeschäft“?

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    Vassilakou freut sich auf Olympische Spiele in Wien

    Wien-PolitikMehr als 2 Wochen herrschte Funkstille zur Frage, wie sich die Wiener Grünen zum Thema Olympia-Bewerbung positionieren. Am 28. Dezember sprach Vizebürgermeisterin Vassilakou im "Wien-Heute-ORF-Interview" jedoch Klartext.

    Maria Vassilakou wünscht sich Olympische Spiele, weil dies eine Chance wäre, Wien mehrere Jahre in den Mittelpunkt der weltweiten Aufmerksamkeit zu rücken und die Bewältigung der gemeinsamen Aufgabe zudem das Zusammenhaltsgefühl der Menschen stärken würde.

    KPÖ-Landessprecher Didi Zach: "Ich frage mich, ob Vassilakou noch mit grünen AktivistInnen und mit Grün-SympathisantInnen spricht. Ihr Wunsch, Wien möge mehrere Jahre im Mittelpunkt der weltweiten Aufmerksamkeit stehen, erinnert mich sehr an die Fieber-Fantasien von Stronach, der die Gründung seiner Partei als Ereignis bezeichnete, welches weltweit Reaktionen und positive Veränderungen hervorrufen werde."

    Zach weiters: "Die Kosten für Olympia in London, die aus öffentlichen Mitteln getätigt wurden, haben sich angeblich auf 14 Milliarden Euro belaufen. Der Gewinn ist jedoch bei einigen wenigen multinationalen Großkonzernen und beim IOC verblieben. Zudem ist ziemlich unbestritten, dass Sport-Großereignisse zu einem massiven Anstieg der Preise führen und enorme Umweltbelastungen die Folge sind. Wenn Vassilakou sich trotzdem Olympische Spiele in Wien wünscht, dann zeigt dies nur einmal mehr, wie prinzipienlos grüne Spitzenfunktionäre mittlerweile agieren."

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    Was bringt Rot-Grün?

    Wien-PolitikAm 18. Oktober stand das Endergebnis der Wiener Gemeinderatswahl fest. Am 22. Oktober kündigte Bürgermeister Häupl an, Koalitionsgespräche mit den Grünen aufnehmen zu wollen. 3 Wochen später, am 12. November, war die Koalition fixiert.

    Das Koalitionsabkommen umfaßt 77 Seiten. Der grüne Klubobmann David Ellensohn sprach bei der Konstituierung des Gemeinderats von einem "Freudentag für die Grünen" und dass dies auch ein guter Tag für die BürgerInnen von Wien sei.

    Welche Vorhaben finden sich im Koalitionspapier? Was kann, was wird sich in Wien ändern? Wird Rot-Grün bedeutende Reformvorhaben auf den Weg bringen oder wird es bei schönen Worten bleiben?

    Die KPÖ wird - wie angekündigt - auch eine rot-grüne Regierung an ihren Taten messen. Da Regierungsprogramme keine Rechenschaftsberichte über bereits geleistete Arbeit sind, muss vorerst aber die Analyse der Ankündigungen und der Versprechungen im Mittelpunkt stehen.

  • Kritisiert Karl Öllinger seine Wiener Parteifreunde?

  • Zahm, zahmer, grün - Standard-Kommentar von Andrea Heigl

  • 13. Dezember: Business as usal

  • Rot-Grün in der Kulturfalle

  • 28. November: Machen die Grünen Wien zur Umweltmusterstadt?

  • Vassilakou bezeichnet Öffnung der Gemeindebauten als Nebenschauplatz

  • 25. November: Grüne stimmen gegen grüne Wahlrechtsreform-Vereinbarung

  • Die Prioritäten für Wien liegen auf der Hand

  • Rot-Grünes Wien: Obdachlose werden weiter zur Kasse gebeten

  • Löblich, aber ...

  • Wahlversprechen, die sich in Luft auflösen

  • 12. November: Zach: Koalition SPÖ/Grüne bringt leider keinen Kurswechsel

  • 22. Oktober: Zach: "Wir werden auch eine rosarot-güne Stadtregierung an ihren Taten messen"

  • 9. Oktober: Zach (KPÖ): Wofür wollen die Grünen eintreten? Was sind eigentlich die Koalitionsbedingungen?

  • 5. Oktober: Offener Brief an Klubobfrau der Wiener Grünen

  • SPÖ-Wahlpropaganda und die Realität

  • 7. September: Vassilakou und die Menschenrechte

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