Tabea Freiler über die großen Verlierer:innen von zwei Jahren Pandemie

Kinder und Jugendliche sind die großen Verlierer:innen von zwei Jahren Pandemie. 82% aller jungen Menschen finden einer Umfrage zufolge, dass an ihre Bedürfnisse zu wenig gedacht wird. Der große Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit, die hohe Gefährdung durch psychische Krankheiten sowie der wieder steigende Einfluss von sozialer Herkunft auf den Schulerfolg sind nur einige wenige der großen Probleme, bei denen die Regierungsparteien während der Pandemie versagen.

67.000 Kinder und Jugendliche bekamen heuer in Wien private Nachhilfe – viele Familien können sich das aber nicht leisten. Auch im sozialdemokratischen Wien spaltet uns ein kaputtes Schulsystem in arm und reich.Als junge Menschen stehen wir in Wien vor zahlreichen Herausforderungen und können wenig mitgestalten. Viele sehen keine Möglichkeit, selbst etwas dagegen zu unternehmen. Versucht es doch mal jemand, holt sich die SPÖ die Hilfe der Polizei, um den Protest niederzureißen. Das sorgt dafür, dass viele viele unserer Generation von der Politik nichts mehr erwarten.

Nach Jahrzehnten des neoliberalen Umbaus unserer Gesellschaft ist Eigenverantwortung und Selbstverwirklichung wichtiger denn je und vor allem: wichtiger als Solidarität. Umfragen zeigen, dass Politik der bedeutungsloseste Lebensbereich für Jugendliche ist. Sogar Religion ist für sie wichtiger.

Das ändern wir. Junge Linke Wien sind der Ort für junge Wiener:innen, sich einzubringen und ihr Leben selbst zu gestalten. Wie wir das ganz konkret machen, entscheiden wir diesen Samstag bei unserem 5. Landeskongress.

Du willst aktiv werden? Hier findest du weitere Infos – https://www.jungelinke.at/mitmachen/

Du willst uns mit einer Spende unterstützen? Spende mit dem Kennwort „Wien“ an AT23 2011 1839 1705 20001. Vielen Dank!

Tabea Freiler, designierte Landessprecherin Junge Linke Wien