Rekord-Inflation belastet vor allem Haushalte mit niedrigem Einkommen

Von Monat zu Monat erreicht die Inflation neue Redkordwerte. Die Nationalbank rechnet für das Gesamtjahr 2022 mit einem durchschnittlichen Anstieg der Preise von 5,6 Prozent – ein Wert der zumeist deutlich über den bisher ausgehandelten Lohnabschlüssen liegt.

Insbesondere die Energiepreise explodieren zur Zeit. Mittlerweile steigen aber auch die Preise für Obst, Milch, Käse und Eier sowie Gemüse deutlich, auch Fleisch und Kaffee sind bereits deutlich teurer geworden. Und mit 1. April wurden auch die Mieten (sowohl die Richtwert-Mieten wie auch die Kategorie-Mieten) deutlich erhöht.

Susanne Empacher, KPÖ-Bezirksrätin auf der Landstraße: „Die Inflation belastet, wie seit langem bekannt ist, insbesondere Haushalte mit niedrigem Einkommen – Working Poor, ArbeitnehmerInnen in atypischen Arbeitsverhältnissen, die Mehrzahl der Pensionisten und Pensionistinnen sind besonders betroffen. Deshalb ist ein rasches und konsquentes politisches Gegensteuern dringend notwendig.“


Die KPÖ fordert u.a. Lohnerhöhungen über der Inflationsrate inklusive Abgeltung des Produktivitätsgewinnes, einen gesetzlichen Preisstopp für Gas, Strom, Fernwärme und Grundnahrungsmittel und die Einführung von Preiskontrollen, die Rücknahme der Mietpreis-Erhöhungen und – angesichts der besonderen Situation – einen weiteren Teuerungsausgleich für alle Menschen mit einem Netto-Einkommen von weniger als 3.000 Euro im Monat.