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1. Mai: "Was alle brauchen muss allen gehören – Niemanden zurück lassen"

  • Saturday, 1. May 2021 @ 14:08
Vor dem Parlament fusionierte die traditionelle 1. Mai-Demonstration der KPÖ mit der LINKS-Demonstration. Zudem gab es vor dem Parlament eine Zwischenkundgebung bei der Didi Zach und Susanne Empacher für die KPÖ-Wien sowie Anna Svec und Can Gülcü für LINKS das Wort ergriffen.

Landessprecher Didi Zach verwies in seiner Rede vor dem Parlament auf die großen Probleme mit denen insbesondere alle jene konfrontiert sind, die arbeitslos oder in Kurzarbeit sind.
Zach forderte eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn- und Gehaltsausgleich, eine Erhöhung des Arbeitslosengelds, mehr kommunalen Wohnbau und ein neues Mietrecht, denn „schon vor der Pandemie – also 2019 – waren rund 20 % der in Wien lebenden Menschen armutsgefährdet. Besonders betroffen AlleinerzieherInnen, wobei es sich bei 90 % um Frauen handelt.“

Susanne Empacher, stellvertretende Landessprecherin und Bezirksrätin auf der Landstrasse, betonte die Bedeutung von Solidarität. „Solidarität ist Widerstand! Wir zeigen, dass wir uns nicht spalten lassen in Österreicher*innen und Zugewanderte, in Flüchtlinge, in Erwerbstätige und Erwerbslose und wir lassen uns nicht aufspalten in Jung und alt.“ „Was alle Menschen brauchen, muss allen gehören. Wohnen, Energie, Bildung und Gesundheit darf nicht dem Markt überlassen werden“, so Empacher.

Anna Svec und Can Gülcü verwiesen auf die vielen spannenden und auch kräfteraubenden Aktivitäten seit der LINKS-Gründung 2020 und die schönen Erlebnisse, aber auch auf die bevorstehenden Aufgaben, die weiteres Engagement verlangen, denn die Herrschenden wollen „die Lasten der Krise auf uns abladen – dagegen müssen wir uns zur Wehr setzen“. „Miteinander und füreinander kämpfen“, so Svec und Gülcü muss die Devise sein.

Die Demo ist noch im Gange - am Platz zwischen den Museen wird die Abschluss-Kundgebung der heurigen 1. Mai Demonstration stattfinden.