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Klimaticket: Es braucht einen massiven Ausbau des öffentlichen Verkehrs

Ministerin Gewessler hat bei der Präsentation des Klimatickets, obwohl nach wie vor viele Fragen offen sind, großmundig von einer "Revolution" im Verkehrsbereich gesprochen.

Günstige Tarife bzw. der Nulltarif auf allen öffentlichen Verkehrsmitteln sind zwar sehr wichtig - daher machen wir KommunistInnen uns auch seit vielen Jahren für den Nulltarif stark -, zugleich darf aber nicht vergessen werden, dass schon jetzt in Spitzenzeiten die Züge ziemlich überfüllt sind.

Und vor allem muss darauf hingewiesen werden, dass für viele Menschen - und insbesondere für viele PendlerInnen - keine halbwegs vernünftige Öffi-Verbindung vorhanden ist. Dies muss sich ändern! Es braucht einen massiven Ausbau des öffentlichen Verkehrs, wenn gewollt wird, dass der Individualverkehr zurückgedrängt wird.

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Sie haben Hainburg nicht gebaut – sie werden auch den Tunnel nicht bauen!

Eine Antwort an jene, die sich vor einer Bürger:innenversammlung drücken wollen!

Auf Biegen und Brechen sollen Lobautunnel und „Wohnzimmer-Autobahn“-Hirschstetten durchgesetzt werden – ohne Bürgerbeteiligung. Ein Antrag der Donaustädter Grünen in der Bezirksvertretung, eine Bürger:innenversammlung dazu abzuhalten, wurde von der SPÖ, mit Unterstützung von FPÖ und ÖVP, abgelehnt.

Am 16.08. wurde der Donaustädter Bezirksvorstehung eine überparteiliche Unterschriftenliste, gezeichnet von 12 Berzirksrät:innen der Grünen, Neos, Bierpartei und einer unabhängigen BRin) mit Unterstützung durch Anrainer:innen und mehreren zivilgesellschaftlichen Organisationen, überreicht.

Ein Bericht von Judith Wieser, die an dieser Kundgebung teilgenommen hat.

Um weiter zu lesen, auf das (linke) Kaktusbild klicken!

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1-2-3 Ticket ist Klientelpolitik

1.095€ für das "Klimaticket" statt bisher 1.944€ für die ÖBB Österreichcard und dazu den Stadtverkehr dabei. Wer bisher schon gerne Zug gefahren ist, kann sich damit über 1.000€ im Jahr sparen. Große Veränderungen in der Öffi-Nutzung wird das dagegen nicht bringen.

2020 kam eine Studie des VCÖ zu dem Ergebnis, dass auf allen untersuchten 580 Pendler-Strecken Öffis deutlich günstiger sind als der Pkw. Ersparnisse von mehreren tausend Euro beim Umstieg waren längst die Regel.

Preislich ist das Auto bereits jetzt nicht konkurrenzfähig. Das Problem: Takt, Anbindung und Praktikabilität entsprechen vielerorts nicht den Bedürfnissen an Mobilität.

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Wenn die Grünen von Revolution reden

... dann kann es nur um einen PR-Gag handeln. Dies zeigen auch die heutigen Jubelmeldungen zum "1-2-3-Ticket", welches nun "Klimaticket" heißt.

Klimaschutzministerin Gewessler sprach bei der Präsentation in Linz von einer "Revolution im öffentlichen Verkehr", obwohl selbst die angesichts der Umstände bescheidenen Ziele weit verfehlt wurden.

Keine Rede mehr von einem Jahresticket um 365,- Euro pro Bundesland - in Oberösterreich wird das Ticket für das ganze Bundesland inklusive der Stadtverkehre in Linz, Wels und Steyr 695 Euro kosten.

Unser Kommentar: Wer die Klimakatastrophe nicht nur per PR-Meldungen bekämpfen will, der wird wohl andere Maßnahmen ergreifen müssen. Dass das Engagement mehr als halbherzig ist, zeigt auch ein Blick auf die Zahlen. 2022 wird die Republik gerade mal 150 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt für das Klimaticket bereit stellen - eine mehr als lächerliche Summe.

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Die österreichische Antwort auf den Klimawandel: Wir bauen neue Autobahnen

10 Jahre früher als prognostiziert wird - so der neue Bericht des Weltklimarats (IPCC) - eine zusätzliche Erd-Erwärmung von 1,5 Grad erreicht. Katastrophale Überschwemmungen und Hitzewellen mit unvorstellbaren Waldbränden, wie wir dies zur Zeit ins Südeuropa erleben, sind die Folge.

In Österreich ist die Durchschnittstemperatur seit Beginn der Industrialisierung bereits um etwa zwei Grad angestiegen. Erfolgt keine Trendumkehr so könnte das Temperatur-Plus bis zum Jahr 2100 unglaubliche 5 Grad betragen.

Und was macht die herrschende Politik, inklusive der SPÖ? Neue Schnellstraßen und Autobahnen werden geplant, quer durch das Naturjuwel Lobau soll auch eine Autobahn gebaut werden.

Übrigens: Im Zeitraum von 1990 bis 2018 haben sich die Treibhausgasemissionen in Österreich kaum verändert, während andere Länder den Ausstoß reduzieren konnten. Strafzahlungen in der Höhe mehrerer Milliarden Euro drohen. Im Verkehrssektor ist seit 1990 sogar eine Zunahme der Treibhausgase um rund 74,4 Prozent zu verzeichnen.

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Verhindern die Grünen nun die Lobau-Autobahn?

Gestern wurde ein internationaler Bericht zum Thema Klimawandel veröffentlicht, der die Alarmglocken schrillen lassen muss. Lukas Hammer, Klimaschutzsprecher der Grünen, fand dann auch deutliche Worte: "Alle Entscheidungsträger*innen weltweit haben die historische Verantwortung, jetzt an mutigen und umfassenden Maßnahmen zum Schutz unseres Klimas mitzuwirken. ALLES ANDERE IST EIN VERBRECHEN AN ZUKÜNFTIGEN GENERATIONEN." (Hervorhebung durch uns)

Hammer fordert ergo konsequente Maßnahmen, "dabei darf es keine Denkverbote geben. Lassen wir altes Denken hinter uns, richten wir den Blick in die Zukunft und lösen uns von steinzeitlicher Politik der fossilen Vergangenheit."

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“Lobau-Tunnel noch lange nicht gestoppt”

Fridays For Future ruft “jetzt erst recht” zur Großdemo gegen Lobau-Autobahn auf!

Laut Medienberichten habe die Klimaministerin die fossilen Großprojekte rund um den Lobau-Tunnel “gestoppt”, allerdings handelt es sich lediglich um eine Evaluierung, hält Jutta Matysek von der BI "Lobau retten - Natur statt Beton" zu heute Nachmittag erschienenen Presseberichten (Presse, Kurier, ORF online) fest.

Fridays For Future erneuert ihren Demoaufruf, "jetzt erst recht den Protest zu erhöhen...,da der politische Widerstand der Klimaschutz-Bremser noch nicht überwunden ist"

Um weiter zu lesen, hier klicken!

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Global 2000 zerpflückt die Abfall-Wirtschafts-Gesetz(AWG)-Novelle von Ministerin Gewessler

In Kurzfassung: Die Ziele sind viel zu wenig ambitioniert, um den Einwegmüll zu reduzieren und das Recycling auszubauen! 👎

Österreich 🇦🇹 liegt beim Plastikmüll-Aufkommen pro Kopf über dem EU-Durchschnitt – und trotzdem ist im Gesetzesentwurf keine Einweg-Pfand-Regelung enthalten! ⁉️

Die Ziele bzgl. Mehrweg-Quote sind ungenügend.

--> https://www.facebook.com/global2000/p...911573832/

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Lobau-Autobahn: Ein paar Anmerkungen zur Grünen Neu-Positionierung

„Die Stadt Wien und SPÖ-Neos putzen sich bei den Genehmigungen für die Lobauautobahn gerne ab und betonen, dass sie mit dem Asfinagprojekt S1-Lobauautobahn rechtlich nichts zu tun haben. Dass das nicht stimmt, war immer schon klar, wird aber jetzt offensichtlich“, stellen die Grünen Mobilitätssprecher*innen Heidi Sequenz und Kilian Stark (heute) klar. Ein durchaus lobenswertes Statement.

Menschen, deren Gedächtnis noch halbwegs funktioniert, haben aber sehr wohl auch noch in Erinnerung, dass die Wiener Grünen auf Stadtebene über 1 Jahrzehnt die "Zubetonier-Autobahn-Pläne" der SPÖ mitgetragen haben bzw. ihre Kritik und ihre Möglichkeiten, dieses Projekt frühzeitig zu verhindern, am Koalitionsaltar geopfert haben.

2015, bei der Neuauflage der blass-rot/zart-grünen Koalition auf Stadtebene, versuchte sich Vizebürgermeisterin Vassilakou mit einem Trick aus der Verantwortung zu stehlen. „Der Lobautunnel ist de facto abgesagt“ erklärte Vassilakou sogar vollmundig.*

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Klimawandel kostet Milliarden

Kein gutes Zeugnis stellt der Rechnungshof den österreichischen Klimaschutzmaßnahmen aus. Österreich ist eines von sechs EU-Ländern, deren Treibhausgasemissionen zwischen 1990 und 2017 gestiegen sind. Nach derzeitigem Stand sind die EU-Klimaziele für 2030 nicht erreichbar, wodurch hohe Kompensationszahlungen drohen würden. Konkret ist mit Kompensationszahlungen von bis zu 9,2 Mrd. € zu rechnen.

Darüber werden die wetter- und klimabedingten Kosten der Klimaerwärmung bei durchschnittlich einer Milliarde Euro pro Jahr liegen. Bis Mitte des Jahrhunderts könnten die gesellschaftlichen Schäden mit 4,2 Mrd. € bis 5,2 Mrd. € pro Jahr zu beziffern sein. Bei einer stärkeren Temperatursteigerung könnte sich dieser Betrag auf 8,8 Mrd. Euro pro Jahr erhöhen.

--> https://www.ots.at/presseaussendung/O...massnahmen

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Wien Wahl 2020

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