Nun wird auch der Gaspreis deutlich erhöht

Ab 1. Februar wird Gas in Wien um rund 10 Prozent teurer. Immer mehr Menschen können sich aber schon jetzt das Heizen nicht mehr leisten. Wir sagen daher „Nein zu den Preiserhöhungen!“, die 300.000 Haushalte unmittelbar betrifft.

Warum? Weil Wien Energie, zu 100% im Eigentum der Gemeinde Wien, Jahr für Jahr Millionengewinne realisiert. 2020 konnte Wien Energie auf einen Jahresgewinn von rund 360 Millionen Euro verweisen. Wir sagen: Die SPÖ, die Stadt Wien muss gegensteuern statt Aktionären das Geld nachzuwerfen.

Mit 1. Jänner wurde der Strompreis um 17,8 Prozent erhöht und auch diverse städtische Gebühren sind beträchtlich gestiegen. Wenn nun auch noch die Gaspreise steigen, werden viele Wienerinnen und Wiener weiter in die Armutsfalle rutschen.

Wien Energie erklärt, dass für einen Wiener Durchschnittshaushalt (8.000 kWh Verbrauch pro Jahr) mit Mehrkosten von rund elf Euro pro Monat gerechnet werden kann. Wir sagen: Diese Mehrbelastung bringt insbesondere Bezieher:innen kleiner und mittlerer Einkommen weiter in Bedrängnis.

Und noch was: Die Ausrede, die Anhebung der Preise sei wegen der Entwicklung an den Gasgroßhandelsmärkten notwendig, übersieht, dass es ja die Aufgabe von Politik ist, dem Wüten der Märkte nicht tatenlos zuzusehen.