Warum verzichtet die SPÖ-Wien nicht auf die Miet-Erhöhung im Gemeindebau?

Als widerlich bezeichnet Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien, das Agieren der SPÖ. Was ist der Grund der Empörung?

Die SPÖ fordert – was löblich ist – seit vielen Wochen Maßnahmen der Regierung gegen die Teuerung beim Tanken, Heizen und Wohnen. Vor ein paar Tagen forderte Jörg Leichtfried, Vizeklubobmann der SPÖ-Parlamentsfraktion, von der Regierung auch einmal mehr, die Erhöhung der Richtwertmieten per 1. April auszusetzen.

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: „Kollegen Leichtfried und anderen SPÖ-Funktionären ist sehr wohl bekannt, dass die Gemeinde Wien mittels einfachem Gemeinderatsbeschluss auf die Erhöhung der Richtwertmieten in fast 220.000 Gemeindbau-Wohnungen verzichten kann. Doch statt Taten im eigenen Wirkungsbereich zu setzen, jammern Leichtfried, Rendi-Wagner und die Wiener SPÖ lieber über die Untätigkeit der türkis-grünen Regierung. Es ist einfach nur widerlich und das konkrete Beispiel zeigt sich einmal mehr, wie notwendig eine konsequent linke Opposition in Wien und ganz Österreich ist.“