„Antifaschismus darf keine leere Phrase sein” – KPÖ zum Tag der Befreiung

Pressestelle - Wien

7. Mai 2026

Memoli: „Wir können stolz auf die Geschichte der KPÖ im Austrofaschismus und im Nationalsozialismus zurückblicken. Heute kämpfen wir dafür, dass ‘Nie wieder Faschismus’ mehr ist als eine Worthülse.”

Am Tag der Befreiung weist die KPÖ Wien auf ihre Parteigeschichte hin. „Tausende Kommunist:innen wurden im Kampf für ein freies Österreich ermordet. An sie müssen wir uns erinnern, wenn wir über die Gründung der Zweiten Republik reden”, erklärt Mario Memoli, KPÖ Wien-Landessprecher.  „Im Vergleich zu den etablierten Parteien ist Antifaschismus tief in der Geschichte und der täglichen Praxis unserer Partei verankert. Antifaschismus heißt für uns auch, für Arbeits- und Lebensbedingungen zu kämpfen, die verhindern, dass Menschen für faschistische Ideologien empfänglich werden.”

Die KPÖ Wien wird am Samstag um 9:45 am Schwarzenbergplatz einen Kranz für die im Kampf gegen den Nationalsozialismus gefallenen alliierten Soldaten niederlegen. „Wir gedenken aller alliierten Soldat:innen, die für die Befreiung Österreichs ihr Leben verloren haben. Dass wir gerade das Denkmal für die Sowjetsoldat:innen als Ort unserer Kranzniederlegung gewählt haben, ist aber kein Zufall. Es darf nicht vergessen werden, dass sowjetische Soldat:innen den größten Beitrag zur Zerschlagung des Faschismus geleistet haben”, erklärt Memoli. Am Sonntag wird die KPÖ Wien mit anderen KPÖ-Landesorganisationen bei der Befreiungsfeier im ehemaligen KZ Mauthausen vertreten sein, um den Opfern der Shoah sowie aller Opfer der NS-Vernichtungspolitik zu gedenken.

Rückfragehinweis:

Johannes Lutz
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