Pizza Comunista

Arbeit und Pension

Unsere Gesellschaft erzeugt immer mehr Reichtum. Dieser Reichtum wird aber zunehmend ungleich verteilt. Eine kleine Schicht wird immer wohlhabender, die große Mehrheit schaut durch die Finger. Sinkende Löhne und steigende Unsicherheit um den Arbeitsplatz führen dazu, dass der Druck auf viele Menschen weiter zunimmt. Gleichzeitig finden immer mehr Menschen keine Erwerbsarbeit.
Wichtige Bereiche unserer Gesellschaft funktionieren zudem vor allem durch unbezahlte Arbeit. Das zeigt, es gibt nicht zu wenig Arbeit! Sie ist nur falsch organisiert und ungerecht verteilt.

Wer in Pension geht, darf dadurch nicht arm werden. Jede siebte Person in Österreich über 65 Jahre ist armutsgefährdet. Altersarmut ist damit eine größer werdende Gefahr für viele Menschen. Diese wirkt sich real aus: ist doch damit das Einkommen geringer als zum Leben benötigt, die Wohnkostenbelastung somit besonders hoch und auch Gesundheitszustand wie auch Lebenserwartung häufig schlechter. Die Höhe der Pensionen zeigen darüber hinaus, wie sich die ungleiche Verteilung von Erwerbsarbeit auswirkt. Frauenpensionen in Österreich sind im Durchschnitt um 41,6% geringer als jene von Männern. In absoluten Zahlen bedeutet dies, dass Frauen pro Monat um € 851 weniger Pension erhalten als Männer.

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