„Die Waffen nieder”: KPÖ Wien am Tag der Arbeit mit Maiaufmarsch und Festen

Pressestelle - Wien

29. April 2026

„Wir gehen auf die Straße für ein System abseits von Krieg, wirtschaftlicher Ausbeutung und sozialer Ungleichheit”, betont Mario Memoli, KPÖ Wien-Landessprecher.


„Überall auf der Welt eskalieren Kriege und Konflikte. In Palästina, der Ukraine, im Iran, in Venezuela oder Kuba sehen wir, wie geopolitische Machtinteressen, wirtschaftliche Ausbeutung und imperialistische Politik das Leben von Millionen Menschen zerstören“, stellt Memoli fest. Beim diesjährigen Tag der Arbeit will die KPÖ vor allem auf ihre friedenspolitischen Positionen aufmerksam machen.

„Für uns heißt Frieden aber mehr als für die etablierten Parteien“, erklärt Memoli die Position seiner Partei. „Frieden ist für uns Kommunist:innen mehr als die Abwesenheit von Krieg. Frieden bedeutet auch: Ein Leben ohne Angst vor der nächsten Rechnung, ohne Angst vor der Miete, ohne Angst vor sozialem Abstieg“. Die KPÖ meint, man könne nicht von sozialem Frieden sprechen, wenn Konzerne Rekordgewinne einfahren, während immer mehr Menschen in Österreich nicht wissen, wie sie über die Runden kommen sollen. Echter Frieden sei sozialer Frieden, und dieser sei unvereinbar mit einem System, das auf Konkurrenz, Ausbeutung und Profit basiert.

Unter diesen Vorzeichen begeht die KPÖ Wien den 1. Mai auch 2026 wieder mit ihrem traditionellen Maiaufmarsch und zwei Festen. Die Demonstration der Kommunist:innen trifft sich um 10:30 Uhr bei der Albertina und endet am Parlament. Die Maifeste der KPÖ am Reumannplatz und am Siebensternplatz finden von 13:30 bis 20 Uhr statt.

Auch in Graz, Salzburg, Linz, Innsbruck, St. Pölten, Klagenfurt und Villach lädt die KPÖ zu Demonstrationen und Festen ein. „Die KPÖ ist eine Partei für den Alltag, nicht nur für den Wahltag. Wir wollen die Menschen in Österreich auch abseits von Wahlen von der Notwendigkeit einer anderen, sozialen Politik, die Menschen über Profite stellt, überzeugen”, meint Tobias Schweiger, KPÖ-Bundessprecher.