„Öffentlicher Raum muss den Wiener:innen gehören” - KPÖ für freien Durchgang durch Öffi-Stationen

Pressestelle - Wien

23. April 2026



„Statt das Öffi-Fahren unleistbar zu machen und mit ‘blauen Zonen’ auf Durchgangsverbote hinzuweisen, muss sich die Stadtverwaltung für einen kostenlosen öffentlichen Verkehr und ein Wien für die Wiener:innen einsetzen”, betont Mario Memoli, KPÖ Wien-Landessprecher.


„Blaue Zonen”, die auf Durchgangsverbote durch Öffi-Stationen hinweisen sollen, werden ausgeweitet. Die KPÖ sieht das als falschen Ansatz: „Das Problem liegt darin, dass es den Wiener:innen nicht gestattet ist, kostenfrei durch die Stadt zu marschieren. Öffentlicher Raum muss uns allen gehören”, so Memoli.


„Bürgermeister Ludwig ist mit dem Versprechen in den Wahlkampf 2025 gegangen, die Öffi-Preise nicht zu erhöhen. Wenige Wochen später hat sich dieses Versprechen als Wahl-Gag entpuppt”, stellt Memoli fest. In Bezug auf die im Dezember beschlossenen Einsparungen bei den „Öffis“ und vielen weiteren Bereichen erklärt Memoli: „Die Stadtregierung geht mit dem roten Stift über alles, was Wien zu einer sozialen und lebenswerten Stadt macht.”


„Als KPÖ stehen wir für einen kostenlosen öffentlichen Verkehr und eine Stadt, die kostenlose öffentliche Räume bietet”, so Memoli. Das sei sowohl sozial- als auch umweltpolitisch notwendig. „Ein solidarisches und leistbares Wien kann es mit dieser Kürzungskoalition nicht geben.”