Sophie Apfler

Handelskai: Zusammen sind wir stärker!

Pressestelle - Wien

6. April 2026

Schimmel, hohe Mieten und jahrelanges Warten auf Sanierungen – für viele Gemeindebau-Mieter:innen ist das Alltag. Doch einige Bewohner:innen organisieren sich jetzt und setzen sich gemeinsam zur Wehr.

Es sieht so aus, als würde dann, wenn das Geld knapp ist, von der SPÖ-Neos- Stadtregierung gerne bei den Gemeindebau- Mietern gespart. Nach dem Motto: „Die werden sich schon nicht wehren.“ Das ist jetzt anders. Die mutigen Mieterinnen und Mieter vom Handelskai 214 werden selber aktiv und organisieren sich. Das kann viel bewirken: denn gemeinsam ist man viel stärker als alleine. Fest steht: Wir alle haben es verdient, in gesunden Wohnungen zu wohnen. Wir haben es verdient, dass unser Gemeindebau ein guter und schöner Ort ist, an dem man gerne lebt. Und wir haben auch verdient, dass wir dafür nur eine bezahlbare Miete leisten müssen. In den 20er-Jahren zahlte ein Arbeiter im Gemeindebau für die Miete nur knapp 5 Prozent seines Lohns – und heute? Teilweise ist es ein Drittel oder mehr von dem, was man sich mit harter Arbeit verdient.

Hilfe von der KPÖ

Als KPÖ in der Bezirksvertretung Leopoldstadt bleiben wir am Thema dran. Wir fragen nach: Wann wird endlich saniert? Warum erst so spät? Jedes Jahr wirkt sich negativ auf die Gesundheit der Mieter:innen aus. Schon jetzt sind viele von Asthma und Allergien betroffen, einige müssen gar mit Lungenkrebs in schimmligen Wohnungen leben.

Mieter:innen-Selbsthilfe-Zentrum

Abseits der Bezirksvertretung betreibt die KPÖ das Mieter:innen-Selbsthilfe- Zentrum. Hier bekommen Mieter:innen Beratung von Wohnexperten und erfahren, was sie selber tun können. Man muss sich nicht alles gefallen lassen. Das merken jetzt auch die Bewohner:innen am Handelskai und in der Engerthstraße.