KPÖ kritisiert Teuerung bei Wien Energie-Fernwärme
Pressestelle - Wien
10. Oktober 2025
Pünktlich zur Heizsaison steigen bei der Wien Energie die Preise. Fast eine halbe Million Kundinnen und Kunden darf sich über steigende Fernwärme-Preise ärgern. Verärgert reagiert jedenfalls die KPÖ. „Die Wien Energie steht im Eigentum der Stadt Wien. Die Wien Energie hat letztes Jahr fette Gewinne gemacht. Die Bevölkerung wird mit diesen Preissteigerungen schamlos ausgesackelt”, kritisiert Barbara Urbanic, Landessprecherin der KPÖ in Wien.Der Hintergrund: Die Stadtregierung könnte in die Preispolitik der Wien Energie eingreifen. Dass dies nicht geschehe, sei politisches Versagen. Dabei schießt sich die KPÖ besonders auf die Rolle der SPÖ ein: „Das doppelte Spiel der SPÖ ist wirklich absurd. Sich als Gegner der Teuerung inszenieren, aber selber die Preisspirale anheizen. Das geht sich nicht aus”, so Urbanic.Laut dem Geschäftsbericht 2024 hatte die Wien Energie letztes Jahr satte 256 Millionen Euro Gewinn. Das zeige laut KPÖ das Potential, eine völlig andere Energiepolitik im Sinne der sozialen Daseinsvorsorge zu diskutieren. Konkret fordert die KPÖ Wien eine Energiegrundsicherung. Jedem Haushalt wird ein Grundbedarf an Strom & Gas bzw. Fernwärme kostenlos zur Verfügung gestellt. Das würde insbesondere Menschen mit geringem Einkommen enorm entlasten. Erst bei hohem Verbrauch würden die Preise dann deutlich ansteigen. So würden die Energiekosten sozial gestaffelt.