Opernball in Zeiten von Abstrichen bei der Masse – eine Anmaßung

Pressestelle - Wien

12. Februar 2026

„Der Opernball steht für eine Gesellschaft, in der Millionen Menschen täglich hart arbeiten, während sich einige Wenige an ihrer Arbeit bereichern.“

Der Opernball ist trotz seiner immensen Preise ein gewinnbringendes Geschäft für seine Besucher:innen, behauptet die KPÖ. „Bis zu 26.000 € kostet eine Loge am Opernball. Da ist es klar, dass die Vertreter:innen aus Wirtschaft und Politik nicht aus Jux und Tollerei hingehen. Der Opernball ist keine kulturelle Veranstaltung, sondern ein Vernetzungstreffen der Mächtigen in unserer Gesellschaft“, erklärt Mario Memoli, KPÖ Wien-Landessprecher.

„Was ein prominenter Opernball-Besucher an einem Ballabend ausgibt, verdienen andere im Monat. Da kann es gar nicht um Kultur gehen, Kultur lebt ja davon, dass alle partizipieren können“, so Memoli. Es sei eine Anmaßung, dass Politiker:innen und Superreiche am Opernball ihren Reichtum zur Schau stellen, während bei den Kollektivvertragsverhandlungen verlangt wird, die Beschäftigten müssten Abstriche machen.

„Die Vertreter:innen der Wirtschaftsbosse verkaufen den Beschäftigten in der Sozialwirtschaft einen de facto Lohnverlust als alternativlos, die Wiener Stadtregierung geht mit dem roten Stift über alles, was Wien zu einer sozialen und lebenswerten Stadt macht, und die Bundesregierung verkauft uns eine lächerliche Steuersenkung um ein paar Euro im Monat als großen Coup gegen die Inflation“, ärgert sich Mario Memoli. Am Opernball würden sie dann alle gemeinsam ihre Dekadenz und Abgehobenheit zur Schau stellen.

Die durch die Opernballticket-Verkäufe eingenommenen Spenden ändern für die KPÖ nichts. Es sei ein Armutszeugnis für die Politik, dass Spendensammlungen wie „Österreich hilft Österreich“ überhaupt notwendig seien. Die KPÖ fordert die Bundes- und Stadtregierung auf, endlich für höhere Löhne und niedrige Lebenserhaltungskosten einzutreten, anstatt die Umverteilung von unten nach oben weiter tatkräftig zu unterstützen.

Memoli: „Das Problem ist nicht der Opernball, sondern das System, das er symbolisiert: Millionen Menschen arbeiten täglich hart, während sich einige Wenige an ihrer Arbeit bereichern und sich gerade deshalb den Opernball leisten können.“ Die Kommunistische Jugend Österreichs, Jugendorganisation der KPÖ, organisiert am 12.2. eine Demo gegen den Opernball. Startpunkt ist um 18:30 am Keplerplatz.

Rückfragehinweis:

Johannes Lutz

[email protected]

+43 670 55 14 700

Der Opernball ist trotz seiner immensen Preise ein gewinnbringendes Geschäft für seine Besucher:innen, behauptet die KPÖ. „Bis zu 26.000 € kostet eine Loge am Opernball. Da ist es klar, dass die Vertreter:innen aus Wirtschaft und Politik nicht aus Jux und Tollerei hingehen. Der Opernball ist keine kulturelle Veranstaltung, sondern ein Vernetzungstreffen der Mächtigen in unserer Gesellschaft“, erklärt Mario Memoli, KPÖ Wien-Landessprecher.

„Was ein prominenter Opernball-Besucher an einem Ballabend ausgibt, verdienen andere im Monat. Da kann es gar nicht um Kultur gehen, Kultur lebt ja davon, dass alle partizipieren können“, so Memoli. Es sei eine Anmaßung, dass Politiker:innen und Superreiche am Opernball ihren Reichtum zur Schau stellen, während bei den Kollektivvertragsverhandlungen verlangt wird, die Beschäftigten müssten Abstriche machen.

„Die Vertreter:innen der Wirtschaftsbosse verkaufen den Beschäftigten in der Sozialwirtschaft einen de facto Lohnverlust als alternativlos, die Wiener Stadtregierung geht mit dem roten Stift über alles, was Wien zu einer sozialen und lebenswerten Stadt macht, und die Bundesregierung verkauft uns eine lächerliche Steuersenkung um ein paar Euro im Monat als großen Coup gegen die Inflation“, ärgert sich Mario Memoli. Am Opernball würden sie dann alle gemeinsam ihre Dekadenz und Abgehobenheit zur Schau stellen.

Die durch die Opernballticket-Verkäufe eingenommenen Spenden ändern für die KPÖ nichts. Es sei ein Armutszeugnis für die Politik, dass Spendensammlungen wie „Österreich hilft Österreich“ überhaupt notwendig seien. Die KPÖ fordert die Bundes- und Stadtregierung auf, endlich für höhere Löhne und niedrige Lebenserhaltungskosten einzutreten, anstatt die Umverteilung von unten nach oben weiter tatkräftig zu unterstützen.

Memoli: „Das Problem ist nicht der Opernball, sondern das System, das er symbolisiert: Millionen Menschen arbeiten täglich hart, während sich einige Wenige an ihrer Arbeit bereichern und sich gerade deshalb den Opernball leisten können.“ Die Kommunistische Jugend Österreichs, Jugendorganisation der KPÖ, organisiert am 12.2. eine Demo gegen den Opernball. Startpunkt ist um 18:30 am Keplerplatz.

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Johannes Lutz

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