KPÖ kritisiert mangelhafte Ersatzlösungen für die Sperre der Linie 49
Pressestelle - Wien
29. März 2025
Verärgert zeigen sich aktuell eine Vielzahl von Anrainern und Anrainerinnen entlang der Linie 49, die seit 7. April aufgrund von Gleisbauarbeiten für drei Monate gesperrt ist.
Jonas Kraft, KPÖ-Bezirksratskandidat in Penzing, fragt sich, warum nur eine völlig unzureichende Ersatzlösung mit Bussen angeboten wird. Kraft: “Wer die Leute zum Umstieg auf Öffis bewegen will, der sollte auch im Falle einer notwendigen Sanierung des Schienennetzes sinnvolle Alternativen anbieten – dies ist aktuell entlang der Route des 49ers absolut nicht der Fall. Der 49E fährt einen winzigen Kreis, der nur mit dem 52er verbunden ist. Eine Ausweitung der Route zur U4-Station Unter St. Veit sowie entlang der Strecke des Shuttlebusses zur U3-Station Hütteldorfer Straße wäre sinnvoll und mit keinen zusätzlichen Kosten verbunden.”
Zum Shuttleservice für Personen mit Mobilitätsbehinderungen (siehe Grafik) sagt Kraft: “Auch hier stellt sich die Frage, warum das Shuttleservice nur bis zur Lützowgasse/Hütteldorfer Straße und nicht weiter zum Hanusch-Krankenhaus geführt wird. Gerade für kranke oder gebrechliche Personen, die Termine im Krankenhaus haben, sind die letzten Meter von der jetzigen Haltestelle die Lützowgasse und Ameisbachzeile hinauf ein Hindernis, welches man leicht mit dem Shuttlebus überbrücken könnte.