Warum erst jetzt, Herr Bürgermeister?

Pressestelle - Wien

13. November 2023

Kommendes Jahr finden EU- und Nationalratswahlen statt, 2025 die nächsten Gemeinderatswahlen in Wien – dies, so darf vermutet werden, veranlasst nun auch die SPÖ-Wien, gegen die permanenten Mieterhöhungen im eigenen Wirkungsbereich aktiv zu werden. Für 2 Jahre wird die Gemeinde – so verkündete es Bürgermeister Ludwig – auf eine Erhöhung der Mieten im Gemeindebau verzichten.

Wir freuen uns, dann seit mehr als 2 Jahren haben wir genau dies gefordert. “Besser spät als nie”, soauch Landessprecher Zach in einer ersten Reaktion.

Zugleich halten wir einmal mehr fest, dass eine Rundum-Überarbeitung des Mietrechts dringend notwendig ist. Und wir erinnern daran, dass die Kopplung der Mieten an die Inflation (Valorisierung) im Jahr 1994 von einer SPÖ/ÖVP-Bundesregierung beschlossen wurde und wir Kommunisten und Kommunistinnen schon damals vehement gegen solch einen Unsinn aufgetreten sind, da es dadurch in regelmäßigen Abständen automatisch zu Mieterhöhungen kommt und eine Teuerungs-Spirale in Gang gesetzt wird.

Leistbares Wohnen ist für fast alle Menschen in Österreich von enormer Bedeutung – deshalb werden wir weiter in ganz Österreich für einen Mietenstopp für alle Mietverträge bis 2029 und die Einführung von flächendeckenden Mietpreisobergrenzen aktiv sein. Wohnen darf nicht arm machen!!!

Warum erst jetzt, Herr Bürgermeister? | KPÖ Wien