Antifaschismus bedeutet auch, Unrecht zu bekämpfen

Rund 300 Personen gedachten bei der gestrigen Demonstration in Ottakring der Kämpfer:innen des 12. Februar 1934. Aufgerufen hat ein breites antifaschistisches Bündnis – zentrale Forderung war, der 12. Februar soll ein gesetzlicher Feiertag werden.

Landessprecher Didi Zach führte in einer relativ kurzen Rede aus, dass der Versuch, sich der Etablierung des Austrofaschismus zu widersetzen, von enormer Bedeutung für den antifaschistischen Kampf in ganz Europa war, da sowohl die Kämpfer:innen der Internationalen Brigaden im Spanischen Bürgerkrieg wie auch der Widerstand gegen den NS-Faschismus vom Kampfeswillen der Februarkämpfer:innen inspiriert und motiviert war.

Auch heute ist es wichtig, wachsam zu sein, so Zach, der auf die Causa Tauschitz ebenso verwies wie auf die Notwendigkeit des Auftretens gegen Alltags-Rassismus und gegen rassistische Gesetze. „Gemeinsam müssen wir für gleiche Rechte für alle Menschen, die in Österreich leben und arbeiten, eintreten und gemeinsam müssen wir gegen die menschenverachtende Politik der EU, deren Resultate tagtäglich an den EU-Außengrenzen sichtbar werden, auftreten. Und gemeinsam müssen wir uns für eine große gesellschaftliche Umwälzung engagieren, denn das 1% der österreichischen Bevölkerung über mehr Vermögen verfügt als 90 % der Bevölkerung ist absolut, absolut inakzeptabel“, so Zach.