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Literaturnobelpreisträger und Kommunist Jose Saramago verstorben

Kultur und Bücher Das Werk des 1998 mit dem Nobelpreis ausgezeichneten portugiesischen Schriftstellers José Saramago ist literarisch unumstritten. Am 18. Juni ist er nach langer Krankheit im 87. Lebensjahr auf Lanzarote gestorben.

Saramago wurde 1922 in Azinhaga, einem kleinen portugiesischen Dorf, als Kind einer Landarbeiterfamilie geboren. Da ihm der Besuch einer höheren Schule aus finanziellen Gründen verwehrt bliebt, eignete er sich nach einer Mechanikerausbildung als Autodidakt umfangreiches Wissen an. Er arbeitete zunächst als Angestellter der Sozialwohlfahrt, später in Verlagen und als Übersetzer und Literaturkritiker. Seinen ersten Gedichtband „Os Poemas Possíveis“ veröffentlichte er 1966. Lyrik, Romane, Essays und Dramen erschienen regelmäßig in weiterer Folge.

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Mechthild Podzeit-Lütjen: Fittiche für Tirza

Mit sensiblen Texten nähert sich die Schriftstellerin Mechthild Podzeit-Lütjen den figurativen Bildern des österreichischen Malers Leander Kaisers und verleiht ihnen dadurch Worte. Worte, die der Burgschauspieler Martin Schwab auf diesem Tonträger in ausdrucksvoller Weise zu Gehör bringt.
Diese Hörbuch-CD beinhaltet ein ausführliches Booklet mit Texten der Autorin Mechthild Podzeit-Lütjen sowie die dazugehörenden Abbildungen der Werke Leander Kaisers.

Mechthild Podzeit-Lütjen: Fittiche für Tirza
AstorMedia / 55:02 Minuten

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Der Rebell, der zum Klassiker wurde

Kultur und BücherKlaus-Detlef Müllers Brecht-Arbeitsbuch erscheint in einer Neuauflage

Totgesagte leben bekanntlich länger. In diesem Falle avancierte der von vielen allzu gern und schon allzu oft zu Grabe Getragene zu einem der bedeutendsten Autoren der deutschsprachigen Literatur: Neben Goethe und Schiller, neben den Romantikern, neben Fontane und Thomas Mann ist es eben Bertolt Brecht, der im Deutschunterricht der Oberstufe traktiert wird, der die germanistischen Vorlesungsverzeichnisse bestimmt, der jedes gut sortierte Bücherregal schmückt.

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Rettet die Aale! - zu Kurt Palms Satire "Bad F u c k i n g"

Kultur und Bücher „Bad F u c k i n g“ ist ein ruinierter, langweiliger Ort in der oberösterreichischen Provinz, durch einen Bergsturz abgeschnitten von der Außenwelt – eine Sackgasse in jeder Hinsicht. Zumindest in Kurt Palms gleichnamiger Brachialsatire, die vorgibt, ein Krimi zu sein und im März erschienen ist. CHRISTOPH KEPPLINGER hat das Buch in einer einzigen Lesenacht verschlungen und gibt einen Einblick in dieses zeitgenössische Krähwinkel.

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Bloomsday 2010 in Wien - 1. Amtlicher Feiertag der Augartenstadt

Kultur und BücherDer "erste österreichische Bloom’s Day" ist laut Rolf Schwendters Standardwerk "Subkulturelles Wien" im Jahr 1966 gefeiert worden. Die Organisatoren waren, neben dem Buchautor, der vielen als Initiator des Wiener Lesetheaters bekannt ist: Marc Adrian (avantgardistischer Künstler und Filmemacher, starb im Februar 2008); Joe Berger (Dichter, Schauspieler, Aktionist, Anarchist, starb 1991); Gunter Rupp (Künstler, Philosoph und Gründer des Lokals Santo Spirito in der Kumpfgasse).

Die Wiener Avantgarde holte damit eine Tradition nach Österreich, die in anderen Großstädten schon tiefer verwurzelt war: alljährlich am 16. Juni den Bloom’s Day zu feiern - und damit dem vielleicht genialsten Prosaisten aller Zeitgen zu huldigen: James Joyce, dessen "Ulysses"-Romanheld Leopold Bloom am 16. Juni 1904 durch Dublin odyssiert. Der Aktionsradius Wien, der den Bloomsday nun zum vierten Mal feiert, ehrt an diesem Tag nicht nur den irischen Dichter, sondern alle zum Spiel mit der Sprache Fähigen, denn neben der Liebe und dem Traum sind nur das Spiel und die Kunst Terrains der Hoffnung in Zeiten des Versagens der herkömmlichen Politik.

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Rolf Hosfeld: Die Geister, die er rief. Eine neue Karl-Marx-Biografie.

Kultur und Bücher (Rezension von Daniel Krause, www.literaturkritik.de): Es heißt, Karl Marx’ systematisches, wiewohl Fragment gebliebenes Hauptwerk, „Das Kapital“, sei jüngst in deutschen Buchhandlungen nicht mehr greifbar, weil vergriffen, gewesen: In Zeiten der globalen „Finanzkrise“ wenden sich viele Zeitgenossen Rat suchend dem „großen Alten“ (Rolf Hosfeld) zu, um – beispielsweise – den dunkel geahnten, begrifflich umso schwerer zu fassenden Gegensatz von Kapital und Arbeit, allgemeiner gesprochen: die immanenten Ungerechtigkeiten der kapitalistischen Wirtschaftsordnung durchschauen zu können.

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stephan eibel erzberg: für die ewigkeit

31.mai 2010

Jedenfalls
brennt das öl
im vogelhals

auch wale und delfine
retten keine vitamine
sie krepieren ohne zu kapieren

den aktienkurs von bp
sieht bei kuchen und kaffee
der manager – uje
das tut weh

Stephan Eibel Erzberg, geb. 1953 in Eisenerz, Bürokaufmann, Studium. Seit 1979 »freier« Schriftsteller. Schreibt Theaterstücke, Lyrik, Romane.

Linkes Wort: http://www.linkes-wort.at/erzberg.html
Ö1 zu Eibel Erzbergs "Protokollen des Alltags": http://oe1.orf.at/artikel/213865
Rezension zu "Sofort verhaften!" in der Wiener Zeitung, 15.5.2010: http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3950&Alias=wzo&cob=493380

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Entmythologisierung der Finanzwelt: Ramón Reicherts "Das Wissen der Börse"

Kultur und Bücher Die Finanzkrise im Herbst 2008 hat die Welt erschüttert. Doch die Innenseite der Börse bleibt weiterhin unbekannt. Nur wenige haben Zugang zu Finanzkommunikation und Finanzmarktwissen. Der Einzug elektronischer Handels- und Informationssysteme hat zu einer massiven Beschleunigung der Transaktionen geführt und zugleich die Hegemonie der institutionellen Investoren, der Banken und der Börsen, aufgelöst. Diese Dynamik verschärft die Fragilität des Finanzmarktwissens, das nicht zuletzt um mathematische Optimierungsprobleme kreist. Die statistischen Berechnungen zur Bewertung und Absicherung von Finanzpositionen erlauben keine Repräsentation mehr als stabiles, visualisierbares Wissen, dem die Kontrolle über die inhärenten Risiken zugetraut werden kann. Die gigantischen Datenmengen der Finanzprodukte, Derivate und Transaktionen sind somit stets bedroht: in ihrer Lesbarkeit.

Ramón Reichert, Gastprofessor für Film- und Medienwissenschaft am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien, eröffnet mit seiner Analyse der (Un-)Lesbarkeiten im Feld der Börse neue Perspektiven auf die mediale und kulturelle Dimension der Finanzmärkte und ihrer Krise.

Ramón Reichert: Das Wissen der Börse. Medien und Praktiken des Finanzmarktes, 2009, 242 S., kart., zahlr. z.T. farb. Abb., 22,80 € ISBN 978-3-8376-1140-3 (Reihe X-Texte)

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Keine Kleopatra. Ein neuer Sammelband beschäftigt sich mit Gisela Elsners heterodoxem Kommunismus

Kultur und Bücher (Rezension von Magnus Klaue, www.literaturkritik.de): Nachdem sie lange Zeit als typisch „feministische“ Autorin der 1970er-Jahre rubriziert und so gut wie nicht mehr gelesen worden war, hat Gisela Elsner seit Oskar Roehlers Film „Die Unberührbare“, der als biografisch verbindliche Auskunft über ihr Leben wahrgenommen wurde, eine erstaunliche Renaissance erfahren. Inzwischen sind ihre großen Romane und ihre Nachlasswerke im Berliner Verbrecher Verlag erschienen, und der Konkret Verlag legt mit dem von Christine Künzel herausgegebenen Band „Die letzte Kommunistin“ nun eine Sammlung kritischer Essays vor, die sich mit dem politischen Gehalt von Elsners Werk jenseits feministischer Positionen beschäftigen – während ausgerechnet der Text Elfriede Jelineks Elsner als einziger an den feministischen Kontext rückzubinden versucht.

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Starke Ideologiekritik. Kay Sokolowsky zeichnet nach, wer wie am „Feindbild Moslem“ pinselt

Kultur und Bücher (Rezension von Markus Joch, www.literaturkritik.de): „Die Gefährlichkeit und die Macht des Antiislamismus besteht genau darin, dass seine Anhänger nicht nur lügen und halluzinieren. Es gibt Zwangsehen, Frauenverachtung, Schwulenhaß, ‚Ehrenmorde‘, es sind unter den Muslimen Verfassungsfeinde, Konspirateure, Antidemokraten und schrecklich viele Antisemiten. Die Lügen und Halluzinationen, die aus der berechtigten Furcht vor den Islamisten eine Ideologie machen, setzen ein, wenn ,die’ Muslime pauschal diffamiert werden.“

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„Lobau und Mehr“ – eine weitere gelungene Kunstausstellung in Stadlau - und mehr!

Großen Andrang gab es bereits bei der Vernissage der heurigen Frühjahrsausstellung von „Kunst in der Wurmbrandgasse". Bilder über die Lobau von Inge Matysek werden diesmal gezeigt.

„Liebe Inge! Wir freuen uns darüber, mit dieser Ausstellung, neben Deiner engagierten ehrenamtlichen Tätigkeit als Obfrau unseres überparteilichen Kunst-Vereins, diesmal in so eindrucksvoller Weise die Seite Deines malerischen und zeichnerischen Schaffens kennenzulernen,“ stellte Johann Höllisch, Mitinitiator von " Kunst in der Wurmbrandgasse" , in seiner Begrüßungsansprache auf der Vernissage fest.

Die Ausstellung ist auch über das Pfingstwochenende, am Samstag, 22.05., Sonntag, 23.05., Montag, 24.05 und Dienstag, 25.05 jeweils von von 15 bis 19 Uhr, geöffnet. An diesen Tagen ladet Inge Matysek zu einem „Open House“ bei Kaffee oder Tee in die Wurmbrandgasse.

Auch am Samstag, 29.Mai von 16 bis 20 Uhr, während des Kaktusfestes, ist die Ausstellung geöffnet. Weitere Besichtigungstermine (bis 30.05.2010) können mit Inge Matysek auch persönlich vereinbart werden (Handy 0650/2044087)

Ort der Ausstellung: 1220 Wien (Stadlau), Wurmbrandgasse 17 (Erdgeschoss) Ändern

Um weiter zu lesen, auf das (linke) Kaktusbild klicken!

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Erste Werkschau für Susi Weigel

Die Vorarlbergerin Susi Weigel hat weltbekannte Kinderbücher wie "Das kleine Ich bin ich", "Lollo", "Die Omama im Apfelbaum" und "Die Geggis" illustriert - und blieb trotzdem weitgehend unbekannt. Das Frauenmuseum Hittisau widmet der Trickfilmzeichnerin, Grafikerin und Illustratorin nun unter dem Titel "Ich bin Ich. Susi Weigel" erstmals eine Ausstellung in Österreich.

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ETHNOCINECA 2010 - Ethnographic and Documentary Filmfest Vienna 18.-21. Mai 2010

Kultur und BücherAus über 130 internationalen Einsendungen haben die diesjährigen Kuratorinnen Mag.ª Julia Binter (Autorin "We Shoot the World - Österreichischer Dokumentarfilm und die Globalisierung") und Mag.ª Martha Cecilia Dietrich (MASN- Austria) ein äußerst vielfältiges und interessantes Programm zusammengestellt, welches an vier Tagen im KosmosTheater und im Café 7*Stern bei freiem Eintritt vorgeführt wird. Die 28 ausgewählten Filme unterscheiden sich sowohl stilistisch als auch thematisch. Sie gewähren verschiedenste Blickwinkel auf Themen wie zum Beispiel Glaube, Migration, Diaspora und Krieg.

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Ein Theater zur Krise: „Herr mit Sonnenbrille“ am Wiener Schauspielhaus

Kultur und BücherDie Wirtschaftskrise macht auch vor dem Theater nicht halt. Zuviel dramatisches Potenzial birgt der ökonomische Niedergang, als dass er nicht hinreichend Stoff für die Bühne böte. Das neueste Stück der jungen Autorin Gerhild Steinbuch, „Herr mit Sonnenbrille“, das vergangenen Samstag in der Regie von Robert Borgmann im Wiener Schauspielhaus Premiere feierte, ist ein solches Wirtschaftsstück.

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Das Gespenst der Armut

Lutz Holzinger und Hansjörg Schlechter nähern sich dem Thema Armut in ihrem neuen Buch "Das Gespenst der Armut" auf unorthodoxe Weise. Sie haben sich auf die Suche nach dem Bild der Armut gemacht, um zu zeigen, was Armut heute ist und um sinnlich klarzumachen, was sie bedeutet.

In dem Buch wird der Finger in eine gesellschaftliche Wunde unserer Zeit gelegt. Es dokumentiert die Erfahrungen in einem beeindruckenden Bericht, der die Situation ungeschönt darstellt. Es zeigt den zähen Kampf der Institutionen und die schwierigen Mechanismen von Arbeitslosenversicherung und Sozialhilfe. Und es versucht, diesem Gespenst der Armut mit einer Analyse den Schleier zu entreißen.

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