KPÖ Wien
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Die „Volksstimme“ ist wieder da

Mit neuem Untertitel und Dank an Jura Soyfer. „Zwischenrufe links“ hießen seine Gedichte, die er an 1931 in der „Arbeiterzeitung“ publizierte. Der heimische Germanist Wendelin Schmidt-Dengler nannte sie „polemische Texte gegen das Bestehende, gegen das Regime, (...) und eine andere Stimme im Chor der damaligen deutschsprachigen Literatur in Österreich.“

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Jackson-Tribute Konzert: SPÖ zieht Notbremse

Kultur und BücherErfreut zeigt sich KPÖ-Landessprecher Didi Zach über die heutigen Aussagen von Finanzstadträtin Brauner bezüglich des Michael-Jackson-Tribute Konzerts in Wien. "Der Druck der Öffentlichkeit und die Ablehnung der 600.000 Euro Subvention durch alle Oppositionsparteien im Rathaus hat in diesem Fall rechtzeitig etwas bewirkt", so Zach.

"Wenn Brauner die ursprünglichen Pläne aber verteidigt und von `Werbeleistung´ und Chancen für den Tourismus spricht, so zeigt sich, dass sich am grundlegenden Verständnis der SPÖ nix geändert hat. Nur die Ergebnisse der wirtschaftlichen und politischen Kosten-Nutzen-Rechnung stellen sich für Brauner und die SPÖ nun anders also noch vor wenigen Tagen dar. Wir KommunistInnen meinen hingegen, dass private Großevents prinzipiell keine öffentlichen Förderungen erhalten sollen. Angesichts der Wirtschaftskrise und der sozialen Verwerfungen in Wien kann das Geld der SteuerzahlerInnen nämlich wesentlich sinnvoller eingesetzt werden", so Zach.

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Linkes Wort. Ein Bericht von Eva Jancak

Eva Jancak, eine langjährige Autorin des Linken Worts, hat auf ihrem Literaturblog „Literaturgefluester“ einen Bericht über die diesjährige Lesung am Volksstimmefest veröffentlicht.

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600.000 Euro von der Stadt Wien für Jackson-Tribute Konzert

Kultur und Bücher600.000 Euro wird die Stadt Wien für das Michael-Jackson-Tribute-Konzert aufbringen. Warum dies notwendig ist - Stehplätze kosten bis zu 200 Euro, für einen Sitzplatz muss man zwischen 278 und 518 Euro bezahlen, die TV-Rechte wird Veranstalter Kindel auch nicht verschenken - erklärt die spendable Finanzstadträtin nicht. Der Verweis auf den "Werbewert" für Wien und den Wiener Tourismus hat zu genügen.

Verglichen mit den 1,9 Millionen Euro, welche die Stadt Wien allein 2008 in das Donauinselfest pumpte, handelt es sich zwar ja wirklich fast um Peanuts, doch erkennbar ist, dass Wien auch im Bereich der internationalen Medien-Eventpolitik - entgegen aller andersartigen Beteuerungen - die erste Geige spielen will und dabei auch vor Prostitution nicht zurück geschreckt wird.

Die ideellen und materiellen Gewinner stehen damit jedenfalls schon fest. Veranstalter Kindel & Friends sowie 4 und 5-Sterne-Hotels, Spitzengastronomiebetriebe und Juweliergeschäfte werden à la longue von zusätzlichen TouristInnen profitieren. Auf der Strecke bleiben die kleinen Tschocherln, die Nahversorger, die Geschäfte in den Außenbezirken, die alternativen Kunst- und Kulturprojekte und überhaupt fast alle Steuerzahler, die mit Verweisen auf den "nicht mit Gold aufzuwiegenden Werbewert" der Aktion eingelullt und mundtot gemacht werden sollen.

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Das kurze Jahrhundert. Kommunismus in Österreich

Presseinformation des Steinbauer-Verlags:

Der Ökonom und Soziologe Walter Baier hat 12 Jahre als Vorsitzender der Kommunistischen Partei Österreichs die Geschicke dieser Partei mitbestimmt. Beeinflusst durch Kindheits- und Jugenderfahrungen in einem Wiener kommunistisch-jüdischen Milieu macht er sich auf, über die Geschichte der KPÖ zu schreiben. Wer nun aber glaubt, dass daraus ein Loblied oder eine Kampfschrift entstanden ist, hat weit gefehlt. Baier wählt keinen sentimentalen, sondern einen kritischen Ansatz, mit dem er auf das knappe Jahrhundert kommunistischer Bewegung zurückblickt.

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Lexikon der Sabotage

Es gibt unerlaubte Handlungen im (Berufs-)Leben, von denen durchaus geredet wird - aber nur hinter vorgehaltener Hand. Was im privaten Jargon gerne als Notwehr oder Heldentat umschrieben wird, ist juristisch gesehen nichts anderes als Betriebskriminalität.

Aus der Sicht der Akteure stellen sich diese Sachverhalte meist entspannter und oft auch amüsant dar. Die Rede ist vom notwendigen Aufbessern des Gehalts in prekären Arbeitsverhältnissen, von der sozialen Rebellion, aber auch vom kindischen Unfug, cleveren Austricksen, kreativen Schabernack.

Das Lexikon der Sabotage gibt einen spannenden und soziologisch interessanten Einblick in die psycho-soziale Befindlichkeit von ArbeitnehmerInnen und freien Mitarbeitern.

Bernhard Halmer und Peter A. Krobath: Lexikon der Sabotage. Betrug, Verweigerung, Racheakte und Schabernack am Arbeitsplatz
Sonderzahl
ISBN 978-3-85449-295-5
192 Seiten

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Eugenie Kain: Schneckenkönig. Erzählungen

Ein Mann bleibt zurück, seine Frau geht auf Forschungsreise. Eine Frau verfolgt den Vogelflug. Ein in sich gekehrter Junge legt seiner Großmutter ein Schneckenhaus ins Grab. Eine Frau möchte doch einfach nur ein Kabel umtauschen! Die Geschichte eines Kirschbaums wird zur Geschichte eines Lebens. Ein Paar, ein romantisches Essen zu zweit: entzweit. Menschen werfen Fragen auf, scheitern am Nächsten und hüten ihre verborgensten Geheimnisse. Mystische Tiere philosophieren über das Leben, Musen streiten darüber, wie eine Geschichte erzählt werden kann.

Eugenie Kain verleiht nicht den Lauten eine Stimme, sondern den Leisen. Denen, die an den Rand gedrängt oder in sich gefangen sind, denen niemand zuhört. Doch wir hören sie durch die Autorin und werden wundersam berührt.

Eugenie Kain: Schneckenkönig. Erzählungen
Otto Müller Verlag
ISBN 978-3-7013-1158-3
136 Seiten

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Zwei neue Bücher von Eva Jancak

Eva Jancak: Das Haus

Otto Lambauer schrieb über "Das Haus": "Vier Frauengenerationen stehen im Mittelpunkt der Erzählung (...). Anhand der Lebensgeschichten von Klara Gerstinger, deren Tochter Johanna, deren Enkelin Sarah und der Urenkelin Naomi zeichnet Eva Jancak trotz der Kompaktheit der Erzählung einen breiten Bogen über 100 Jahre österreichische Geschichte, vor allem auch über 100 Jahre österreichische Frauengeschichte.
Den Rahmen der Erzählung bildet ein groß angelegter Rückblick der Protagonistinnen am Vorabend von Klaras 100. Geburtstag, der mit der 100 Jahr Feier des Otto Wagner Spitals zusammenfällt, an das Klara, Johanna und Sarah als Psychiaterinnen schicksalhaft gebunden sind. Und so gibt der Erzählung auch einen Überblick über 100 Jahre Psychiatriegeschichte."

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Hilde Schmölzer: Frauenliebe. Berühmte weibliche Liebespaare

Frauen haben einander zu allen Zeiten geliebt. Doch wurde Frauenliebe je nach Epoche unterschiedlich bewertet. Während sie im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit mit dem Tod bestraft werden konnte, waren Frauenfreundschaften in der Romantik nicht nur toleriert, sondern gesellschaftlich teilweise gut angesehen. Gegen Ende des 19. und im 20. Jahrhundert hingegen setzte sich unter dem Einfluss der Psychiatrie, die Theorie von einer ererbten Abnormalität durch, die jetzt zwar weniger strafwürdig schien, dafür aber geächtet war.
Hilde Schmölzers Doppelbiographien erzählen über Glück und Unglück, Liebe, Begehren und Streit, ein gemeinsames Leben und die jeweiligen historischen Zusammenhänge.
Doppelbiographien von Bettine Brentano & Karoline von Günderrode, George Sand & Marie Dorval, Charlotte Bronte & Ellen Nussey, Auguste Fickert & Ida Baumann, Virginia Woolf & Vita Sackville-West, Gertrude Stein & Alice B. Toklas, Anna Freud & Dorothy Burlingham.

Hilde Schmölzer: Frauenliebe. Berühmte weibliche Liebespaare der Geschichte
Promedia
ISBN 978-3-85371-295-5
236 Seiten

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Linkes Wort am Volksstimmefest 2009

Das "Linke Wort" ist eine AutorInnenlesung, die seit 1975 jährlich im Rahmen des Volksstimmefests, dem traditionellen Presse- und Volksfest der KPÖ, stattfindet. An beiden Festtagen werden Prosatexte und Lyrik vorgetragen. Die teilnehmenden SchriftstellerInnen lesen ohne Honorar. Ihre Beiträge - zumeist unpublizierte Texte - sind somit immer auch ein Ausdruck von Solidarität mit dem Volksstimmefest, das weit über die KPÖ hinaus für die österreichische Linke von zentraler Bedeutung ist.

Inhaltlich ist die beim Linken Wort präsentierte Gegenwartsliteratur vorrangig - aber nicht ausnahmslos - auf Themen der Arbeitswelt und auf Alltagserfahrungen im Sinne eines kritischen Realismus ausgerichtet.

Zur Website `Linkes Wort am Volksstimmefest´

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Manfred Chobot (Hg.): Genie & Arschloch.

Berühmte Schriftsteller, Musiker und bildende Künstler glänzen, locken und verführen. Mit so manchen meint man vertraut zu sein, kennt zumindest deren Werke. Sie sind die Sterne auf dem künstlerischen Himmel weniger. Indes verbergen sich oftmals hinter der leuchtenden Fassade menschliche Schwächen. Genie & Wahnsinn oder Genie & Arschloch? Die Grenzen sind fließend. Anhand von Streiflichtern durch die Biografien exemplarischer berühmter Männer und Frauen soll so manches Bild des Genies zurechtgerückt werden. Die in diesem Band Beschriebenen: Gottfried Benn, Richard Billinger, Johannes Brahms, Bert Brecht, Ernest Hemingway,Wassily Kandinsky, Katherine Mansfield, Pablo Picasso, Arthur Rimbaud, Arno Schmidt, Franz Stelzhamer, Karl Valentin und Richard Wagner.

Manfred Chobot (Hg.): Genie & Arschloch. Licht- und Schattenseiten berühmter Persönlichkeiten
Molden-Verlag Wien
ISBN 978-3-85485-234-6
279 Seiten

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Nehmen Sie mich beim Wort

Wie bei M. C. Eschers berühmtem Bild der sich selbst zeichnenden Hand schreibt sich dieser Text wie von selbst, fällt sich aber auch ständig ins Wort und treibt so sein lustvolles Sprachspiel auf die Spitze: Findet seine Fortsetzung in den Unterbrechungen, die Unterbrechungen wiederum gehen bruchlos im Textganzen auf.
"Also das ist schon ironisch, dass X ein Mann und Y eine Frau, wo doch das Y mit dem X erst ein Mann, das reine X aber eine Frau und dreimal das X die Bestimmung derselben." Voller Sprachwitz geleitet Clar uns Leser durch den (Nicht-)Beziehungsdschungel, der ein Sprachdickicht ist. Wenn Sie den Autor beim Wort nehmen, nimmt er Sie an der Hand, führt Sie aufs Glatteis und dreht elegant seine Sprachpirouetten mit Ihnen.

Peter Clar: Nehmen Sie mich beim Wort
Sonderzahl
ISBN 978-3-85449-310-5
128 Seiten

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Neuer Roman von Stefan Schmitzer

Eine junge Frau, die sich von zwei Männern entführen lässt, weil sie drauf steht, dass sich die Jungs um sie prügeln. Ein Wettbüro, in dem um Wohnungseigentum und Selbstanzeige wegen Suchtmittelbesitz gewettet wird. Ein Lehrer, der einem Schüler nachstellt.
Schmitzer führt die LeserInnen an neuralgische Stellen unserer Städte, unseres sozialen Lebens: Härte, Gewalt, Perspektivenlosigkeit. In einem direkt zupackenden Tonfall erzählt Schmitzer diese Ballade um eine junge Mutter, die ihr Kind weggibt. Aber "um sie geht es ohnehin nicht": der dominante Handlungsstrang ist die Begegnung ihres halbwüchsigen Sohns mit seinen möglichen Vätern, um eine Gruppe von Menschen also mit unterschiedlich schlechten Aussichten, aber mit viel Power.

Stefan Schmitzer: wohin die verschwunden ist, um die es ohnehin nicht geht
Literaturverlag Droschl
ISBN 978-3-85420-754-2
148 Seiten

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Drift: Der neue Roman von Judith Gruber-Rizy

Wie in einem Mosaik wird im Roman „Drift“ das Leben der Protagonistin Rosa auf verschiedenen Erzählebenen dargestellt. Obwohl Rosa in einem von Frauen geprägten Haushalt aufwächst, unterwirft sie sich früh der von Realismus geprägten Welt des Vaters und damit der Männer und findet erst spät im Erwachsenenalter zu einer selbständigen und selbstbewussten Haltung.

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„Kunst in der Wurmbrandgasse“ eröffnete Ausstellung von Mischa Skorecz

So wie im vergangenen Jahr macht die KPÖ-Donaustadt auch heuer wieder für knappe zwei Wochen in ihrem Bezirkslokal für eine Kunstausstellung der parteiübergreifenden Initiative „Kunst in der Wurmbrandgasse“ Platz.

Diesmal zeigt die in Essling wohnende Künstlerin Mischa Skorecz. unter dem Titel „Schritte zur Abstraktion“ eine Auswahl ihrer mit unterschiedlichen Techniken hergestellten Bilder. Dazu zählen abstrakte Bilder in Öl und Akryl, abstrakte Skizzen, ebenso wie mit Kohle gezeichnete Akte und Körperstudien.

Die vorgestern stattgefundene Vernissage nutzen zahlreiche KunstfreundInnen zur Besichtigung der Ausstellung und Gespräche mit der Künstlerin, die von Dr.Walther Leeb, namens der Initiative „Kunst in der Wurmbrandgasse“ begrüßt wurden.

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