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Auch AKH-Topmanager zahlt nur 96,- Euro pro Monat für 30m2 Luxuswohnung

Wien-PolitikSiegfried Gierlinger ist seit Juni 2013 Technischer Direktor des AKH. Der Topmanager verfügt wahrscheinlich über ein Jahresgehalt von rund 200.000 Euro. Trotzdem wohnt Gierlinger - so wie lange Zeit auch KAV-Direktor Janßen - recht günstig. Und zwar logiert er um 96 Euro pro Monat (inkl. Strom, Gas, Möbel etc.) in einer geförderten Garçonnière im "Schwesternturm" in Ottakring - im letzten Stock natürlich.

AKH-Chef Wetzlinger bzw. eine Sprecherin von Wetzlinger erklärt, die Vergabe sei korrekt und entsprechend den Richtlinien des KAV abgelaufen. Und: Gierlinger habe auch nicht vor eine marktkonforme Miete nachzuzahlen – denn die Wohnung sei Teil seiner Gehaltsverhandlung gewesen.

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KAV-Direktor zahlte nur 370 Euro für Sozialwohnung

Wien-PolitikScharfe Kritik gibt es heute von der Rathaus-Opposition angesichts der jüngsten Informationen bzgl. einer Sozialwohung für KAV-Direktor Janßen, der monatlich rund 24.000 Euro brutto verdient - ÖVP-Chef Juraczka meint "Janßen ist nun endgültig rücktrittsreif".

Zusätzliche Brisanz erhält die Geschichte, da das Büro von Sozialstadträtin Wehsely unlängst noch erklärte, Janßen hätte 1.054 Euro gezahlt. Doch das war - wie sich nun herausstellt - "nur die halbe Wahrheit. Ursprünglich hatte Janßen im Schnitt nur 370 Euro monatlich gezahlt". Erst durch eine Nachzahlung wurde die schiefe Optik korrigiert.

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Kürzlich wurde auch publik, dass die Vorstandsbezüge bei der gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaft Sozialbau, die sich im Eigentum der Wiener SPÖ befindet, entgegen gesetzlicher Vorgaben deutlich überschritten wurden. Und nun der Fall Janßen. Es wird Zeit, dass im rosaroten Wien Transparenz einkehrt und das Netzwerk der Freunderlwirtschaft entsorgt wird."

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Kriminalität in Wien: FPÖ-Panikmache trotz gegenteiliger Fakten

Wien-PolitikDie Kriminalität in der Stadt habe in den vergangenen Jahren stark zugenommen - so gestern die FPÖ. Daher, so Strache und Gudenus, benötige Wien eine Sicherheitswacht, ein eigenes Sicherheitsressort sowie eine Sicherheitsdoktrin.

Die etwa 1.000 Mann starke Sicherheitswacht - "ausgestattet mit gleicher Uniform, Schlagstock und Pfefferspray" - könnte, so Strache, z.B. bei Sperrstundenüberschreitungen, Lärmbelästigung oder entlaufenen Tieren zum Einsatz kommen.

Rudi Schicker, Klubchef der SPÖ-Wien, lehnt die von der FPÖ "gebetsmühlenartig geforderte Einführung einer Stadtwache" ab. Schicker forderte den Bund auf, "die versprochenen 1000 PolizistInnen den WienerInnen endlich zur Verfügung zu stellen".

Zudem ist es nicht möglich, "dass Gemeinden im Wirkungsbereich einer Bundespolizeidirektion Wachkörper mit Pfefferspray oder Schlagstöcken bewaffnen. Die von Strache gerühmte Linzer Stadtwache hat meines Wissens weder Pfefferspray, noch Schlagstock. Eine Stadtwache darf also nur das, was jede Bürgerin, jeder Bürger auch darf: Die Polizei rufen", stellt Rudi Schicker in Richtung FPÖ klar.

Übrigens: Ebenfalls gestern veröffentlichte die Landeskriminalpolizeidirektion Wien die neuesten Zahlen zum Thema Kriminalität in Wien. Kernaussage: "Die Gesamtanzahl der angezeigten Delikte ist von 212.566 im Jahr 2013 auf 202.426 im Jahr 2014 zurückgegangen. Dies entspricht einem Rückgang von rund 10.000 Anzeigen (-4,7%)."

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Wird nun auch das Donaufeld verbaut?

Wien-PolitikWie bereits in den Printmedien und auch im ORF berichtet, wird geplant, nun auch das Donaufeld zwischen Alter Donau und Kagran massiv zu verbauen.

In Folge dessen hat sich vor einigen Wochen eine überparteiliche Bürgerinitiative formiert, die nun dagegen ankämpft letzte Grünflächen zu verbauen, was die Lebensqualität im Donaufeld massiv beeinträchtigen würde.

Über den unten angeführten Link kann man eine Petition dazu unterschreiben. Dazu sollte sich eigentlich jedEr FloridsdorferIn, DonaustädterIn und eigentlich jedEr WienerIn aufgefordert fühlen. Es geht darum qualitativen Lebensraum nicht weiter zu zerstören.

Karl Inmann (Bezirkssprecher der KPÖ-Floridsdorf

Die Petition gegen die Bebauung des Donaufeldes

Weiterführende Informationen zum Thema

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Frankenkredite: Spekulation und zweifelhafte Behauptungen der SPÖ

Wien-PolitikDurch die Freigabe des Wechselkurses des Schweizer Franken erhöht sich - so wurde letzte Woche bekannt - der Schuldenstand der Stadt Wien zumindest rechnerisch um rund 300 Millionen Euro.

SPÖ-Finanzstadträtin Brauner (SPÖ) versicherte aber, dass Wien die Möglichkeit habe die Franken-Kredite stets zu erneuern und es keine endfälligen Kredite gäbe. Steigen werde allerdings die Zinslast. Insgesamt, so der Konter von Brauner, habe sich Wien bisher rund 700 Mio. Euro an Zinsgewinnen durch die Franken-Geschäfte erspart.

Nun ist zwar richtig, dass Buchwertverluste, so lange sie nicht (durch das Auslaufen der Verträge oder vorzeitigen Aus-/Umstieg) realisiert werden, nur am Papier exisitieren - zugleich sind Buchwertverluste aber schon wesentlich mehr als nur bedeutungslose Zahlen am Papier. Um ein blödes Beispiel zu nennen - wer z.B. seine Lotto-Sechser Quittung verloren hat, der/die kann sich seine Millionen auch nur erträumen. Zudem ist angesichts der ökonomischen Entwicklungen nicht davon auszugehen, dass sich in den kommenden Jahren der Franken billiger wird - die Buchverluste werden also eher weiter ansteigen als zurück gehen. Eigentlich sollte es zudem eine Selbstverständlichkeit sein, dass Finanzstadträtin Brauner - zur Untermauerung ihrer optimistischen Annahmen - Höhe und Laufzeiten der exisitierenden Franken-Kredite offenlegt.

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Derf’s ein bisserl weniger gerechtes Wahlrecht sein?

Ein Kaktuskommentar von Johann Höllisch an alle etablierten Rathausparteien und als Diskussionsbeitrag speziell auch an unsere „grünen Freundinnen und Freunde“ gerichtet!

Vor etwas mehr als einer Woche hat die grüne Vizebürgermeisterin zur aktuellen Wahlrechtsreform einen „Kompromissvorschlag der Grünen“ präsentiert.

Am 4. Mai 2010 haben die damaligen Wiener Oppositionsparteien (dazu zählten vor den Wahlen auch die Grünen) eine notariell beglaubigte Erklärung für eine Reform der Wiener Gemeindewahlordnung abgegeben. Beim Regierungsübereinkommen 2010 zwischen SPÖ und Grünen wurde ein „modernes Verhältniswahlrecht“ versprochen. Anfangs schien es noch einen Konsens darüber zu geben, dass es für eine Partei nicht mehr wie im Jahr 2001 möglich sein sollte, mit weniger als 47% der Stimmen 52% der Mandate zu erhalten.

Wegen der vom Verfassungsgerichtshof gerügten Mängel bei der seit der letzten Wahl eingeführten Briefwahl ist zumindest in diesem Punkt eine Reform des Wahlrechts noch vor den Wahlen zwingend erforderlich. dass dabei auch die oben beschriebenen Verzerrungen im Wiener Wahlrecht beseitigen werden, davon scheint die „blassrot/grüne“ Rathauskoalition mehr denn je entfernt. Es handelt sich um einen demokratiepolitischen Kniefall der Grünen – dessen „Tatzeitpunkt“ allerdings nicht erst jetzt – sondern bereits wesentlich früher festgestellt werden muss. Statt ihrem neuerlichen Kniefall auch nur irgendwie entgegenzukommen, hatte die Rathaus-SPÖ mit der Einberufung des Koalitionsausschusses reagiert. Erneut wurde über die rotgrünen verhandlungen zu diesem Thema "Stillschweigen" verhängt. Esrt im Jänner wohllen sie ihre Vorschläge zur Wahlrechtswreform öffentlich präsentieren.

Über die undemokratische 5%-Sperrklausel, wichtigste Ursache, die einem neuen Wahlrecht , in dem jede WählerInnenstimme gleiches Gewicht bekommt, entgegen steht, war weder bei Koalitionsverhandlungen zwischen SPÖ und Grünen noch von den anderen Rathaus und Parlamentsparteien bisher Kritik zu hören.

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Wien braucht mehr Demokratie!

Wien-PolitikEin Kaktus-Gastbeitrag von Heinz Berger

Am 4. Mai 2010 haben die damaligen Wiener Oppositionsparteien eine notariell beglaubigte Erklärung für eine Reform der Wiener Gemeindewahlordnung abgegeben. Beim Regierungsübereinkommen 2010 zwischen SPÖ und Grünen wurde ein „modernes Verhältniswahlrecht“ versprochen. Anfangs schien es noch einen Konsens darüber zu geben, dass es für eine Partei nicht mehr wie im Jahr 2001 möglich sein sollte, mit weniger als 47% der Stimmen 52% der Mandate zu erhalten. Seit die Wiener Regierungskoalition nicht mehr so reibungslos funktioniert, träumt die SPÖ wieder von den alleinigen Entscheidungen mit einer absoluten Mehrheit. Da sie aber laut allen seriösen Umfragen weiter davon entfernt ist denn je, verwundert es wenig, dass jetzt auch wieder die Stimmen „für ein mehrheitsförderndes Wahlrecht“ (Rudi Schicker) laut werden.

Was ist nur aus der großen alten SozialDEMOKRATIE geworden? – Da ihr das Volk nicht mehr genug Stimmen schenkt, will sie sich jetzt die Mehrheit ganz ungeniert per Gesetz verordnen.

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Muss/soll Wien wie ein Unternehmen geführt werden?

Wien-PolitikIm Rahmen der Budgetdebatte meinte der Wiener ÖVP-Obmann Manfred Juraczka kürzlich, Wien müsse so "effizient geführt werden, wie ein Unternehmen."

Der Gedanke von Juraczka - Gemeinden, Bundesländer und Staaten - haben wie ein Privat-Haushalt oder ein Unternehmen zu "funktionieren", findet sich immer wieder in Statements von ÖVP-Politikern - daher ein paar Anmerkungen.

Wir meinen, dass es nicht möglich bzw. nicht klug ist, eine Stadt/einen Staat wie ein Unternehmen zu führen. Schließlich steht bei einem Unternehmen, allen Beteuerungen von selbsternannten Märchenerzählern zum Trotz, ja der Profit im Vordergrund.

Zweitens: Von einer Gemeinde, einer Stadt oder einem Staat zu fordern "nie und nimmer Schulden zu machen", weil auch die sorgsame und gewissenhafte niederösterreichische oder steirische (Groß)familie und erfolgreiche Unternehmer einzig und allein mit dem Geld auskommen müssen, welches sie zur Verfügung haben, ist reichlich absurd.

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Exzellente Kritik mit großem Schönheitsfehler

Wien-PolitikSeit Wochen und Monaten jammern sozialdemokratische Spitzenfunktionäre und insbesondere VertreterInnen der SPÖ-Wien über die EU-Vorgaben aus Brüssel, welche die Investitionstätigkeit von Gemeinden und Ländern einschränken bzw. verunmöglichen, da ausgeglichene Budgets laut manchen Ökonomen und Politikern angeblich ja das Wichtigste sind.

Die SPÖ-Gemeinderätin Tanja Wehsely erklärte z.B. in der gestrigen Budgetdebatte vollkommen richtig: "Wir haben gemerkt, dass es kein Zusammenkommen zwischen fortschrittlicher Investitionspolitik, wie sie das rot-grüne Wien betreibt, und dem Kaputtsparen konservativer, rückschrittlicher Parteien gibt."

Kollegin Wehsely vergisst jedoch zu erwähnen, dass Faymann und Friends im EU-Rat dem verschärften Spar-Diktat von Merkel und Co zugestimmt haben, dass SozialdemokratInnen weder im EU-Parlament noch in der EU-Kommission sich gegen den neoliberalen Blödsinn noch strikterer Budgetvorgaben gewehrt haben, und dass die SPÖ selbst, in trauter Eintracht mit der ÖVP, auf nationaler Ebene die Schuldenbremse eingeführt und durchgesetzt hat.

Übrigens: auch die Maastricht-Kriterien (u.a. darf der staatliche Schuldenstand nicht mehr als 60 % des Bruttoinlandsprodukts betragen, das jährliche Haushaltsdefizit darf nicht höher als 3 % des Bruttoinlandsprodukts sein), denen die SozialdemokratInnen in den 90er Jahren zugestimmt haben, entbehren jeder ökonomischen Logik. Kein seriöser Wirtschaftswissenschaftler kann begründen, warum z.b. die "Maastricht-Verschuldungsgrenze" bei 60 Prozent des BIP und nicht bei 73,5 oder bei 58,9 Prozent liegt.

Zum Thema siehe auch

  • Schuldenbremse, SPÖ-Geschwätz und die Realität
  • Erneuter SPÖ-Umfaller

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    Wien - Budgetdebatte: Das Gejammere der Rathaus-Opposition über zu hohe Schulden

    Heute begann im Rathaus die Diskussion über das Wiener Budget 2015. Die Rathaus-Opposition aus ÖVP und FPÖ nutzte die Gelegenheit, um einmal mehr über zu hohe Schulden zu jammern, zugleich jedoch Gebührensenkungen und großzügige Investitionen einzufordern.

    Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Auch wir üben Kritik an den Gebührenerhöhungen, auch wir fordern mehr Engagement in der Schaffung von Arbeitsplätzen und eine sinnvolle Investitionspolitik. Die Quadratur des Kreises - Schuldenabbau, Gebührensenkungen und höhere Investitionen, wie von der Rathaus-Opposition gefordert - kann aber auch der Stadtregierung nicht gelingen, was auch Juraczka und Strache leicht erkennen können sollten."

    Zach weiters: "Es ist richtig, dass der Wiener Schuldenstand in den letzten Jahren beträchtlich angestiegen ist. Zugleich ist aber festzuhalten, dass Wien im Bundesländervergleich relativ gut dasteht. Die Pro-Kopf-Verschuldung im ÖVP-geführten Niederösterreich war 2011 fast doppelt so hoch wie in Wien (Seite 6)."

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    Brot & Spiele

    Wien-Politiksei das Motto der regierenden Wiener Stadtregierung, so der heutige Vorwurf der FPÖ im Rahmen einer Pressekonferenz.

    Ganz anders würde es die FPÖ machen, so deren Finanzsprecher DDr. Eduard Schock. Die Freiheitlichen unter einem Bürgermeister HC Strache würden die "Miss- und Freunderlwirtschaft" beenden und dafür sorgen, dass die Kaufkraft der Bürger wieder ansteigt.

    Strache, Gudenus und Schock dürfen gerne auf die Vergesslichkeit der Menschen hoffen, aber nicht nur Optimisten gehen davon aus, dass die Wähler und Wählerinnen in ganz Österreich sich noch gut an die "Miss- und Freunderlwirtschaft" der FPÖ unter Haider in Kärnten erinnern können. Und Tatsache ist: Das Hypo Alpe-Adria Desaster, welches der Republik, also uns SteuerzahlerInnen, bis zu 18 Milliarden Euro – das heißt, 2.140 Euro pro Person – kosten wird, hat die Glaubwürdigkeit von Versprechungen der rechts-rechten FPÖ-Recken ein für allemal klar unter Beweis gestellt.

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    FPÖ, ÖVP und NEOS beklagen hohe Verschuldung

    Vor zwei Tagen präsentierte SPÖ-Finanzstadträtin und Vizebürgermeisterin Renate Brauner den Wiener Budgetvoranschlag für 2015, der mit keinen wirklichen Überraschungen aufwartet. Es folgte das gemeinsame Wehklagen von FPÖ, ÖVP und NEOS über die hohe Verschuldung, die mit Ende des Jahres 2014 bei 4,88 Mrd. Euro liegen wird.

    Beate Meinl-Reisinger, Landessprecherin von NEOS Wien, nutzte die Gelegenheit, um kundzutun, dass die NEOs "ein Ende der Schuldenpolitik in Wien" fordern. Eine Aufweichung des Stabilitätspakts betrachtet Meinl-Reisinger als "gefährliche Drohung", denn die "Steuerbelastung in Österreich ist auf unerträglichem Rekordniveau."

    Nun ist zwar richtig, dass der Schuldenstand in Wien innerhalb von wenigen Jahren sehr stark angewachsen ist. Zugleich ist jedoch festzuhalten, dass Wien im Bundesländervergleich relativ gut dasteht. Die Pro-Kopf-Verschuldung im ÖVP-geführten Niederösterreich war 2011 fast doppelt so hoch wie in Wien (Seite 6). Und bezogen auf das BRP hatte Wien sogar den zweitbesten Wert aller Bundesländer (Seite 8).

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    Mehr als 130.000 Menschen sind in Wien ohne Erwerbsarbeit

    "Die Zahl der beim AMS Wien als arbeitslos vorgemerkten Personen ist im Oktober 2014 im Jahresvergleich um 15,2 Prozent auf 102.901 gestiegen", so heute das AMS-Wien. Zusätzlich, so wird kundgetan, befinden sich in Wien 31.687 Menschen in Schulungen.

    In der Warenproduktion, so weiters, ist die Arbeitslosigkeit um 8,7 Prozent gestiegen, in Hotellerie und Gastronomie um 12,4 Prozent, im Einzelhandel um 14,7 Prozent und im Bau um 16,8 Prozent. Erfreulich wäre aber, so das AMS, dass im Vormonat um 9,4 Prozent mehr offene Stellen gemeldet wurden als im Oktober 2013.

    Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Die Zahlen zeigen wie notwendig öffentliche Beschäftigungsinitiativen, insbesondere im Bereich der Kinderbetreuung, der Bildung, erneuerbarer Energie, des sozialen Wohnbaus und der Pflege sind. Zugleich müßte den politisch Verantwortlichen und dem ÖGB jedoch bald mal klar werden, dass Vollbeschäftigung wie wir sie kannten, basierend auf einer Wachstumsideologie, die sich nur an begrenzt aussagekräftigen volkswirtschaftlichen Indikatoren orientierte und die unsere natürlichen Lebensgrundlagen untergräbt und vernichtet, mittelfristig weder erreichbar noch erstrebenswert ist."

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    „Wien braucht mehr Demokratie!

    Heinz Berger: „Offenbar braucht der Wiener Landtag Druck aus der Bevölkerung“

    „Ab sofort kann die Petition, ‚Wien braucht mehr Demokratie!‘ auf der Petitionsplattform der Stadt Wien unterzeichnet werden,“ teilte der Sprecher der Verkehrsinitiative Donaufeld und Koordinator der bezirksübergreifenden Plattform Bürgerprotest letzte Woche in einer Aussendung mit.

    „Seit Jahren wird jetzt schon über eine Wahlrechtsreform diskutiert, bisher leider ergebnislos. Offenbar braucht der Wiener Landtag auch Druck aus der Bevölkerung, um endlich die Reform abzuschließen. Darüber hinaus gibt es aber noch weitere Demokratiedefizite in der Wiener Verfassung, die abgebaut werden sollen.“ Darüber sind sich vielen BürgerInnenaktivistInnen mit Heinz Berger einig.

    Der Kaktus hat Heinz Berger, den auch viele in BürgerInneninitiativen aus der Donaustadt aktive Menschen kennen, dazu eingeladen, die Petition in einem Gastbeitrag der nächsten Kaktusprintausgabe, welche Anfang November erscheint, vorzustellen.

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    Stoppt die Zerstörung!

    Wien-PolitikHunderte Menschen folgten dem Aufruf der Initiative Kulturerbe Wien

    Es ist in allen Teilen Wien dasselbe: Wertvolles Kulturgut wird zerstört oder verunstaltet, damit Bau-träger und ihre Aktionäre schöne Profite erzielen können. Und die rot-grüne Stadtregierung fördert das auch noch.

    Historische Bauten und Ensembles verschwinden – wie z. B. das Hopf-Haus in der Donaufelder Straße -, Kulturlandschaften wie Weingärten oder Teile des Augartens werden verbaut, Heurigendörfer verschandelt, ganze Straßenzüge durch häßliche Dachausbauten verunstaltet, auf den Steinhofgründen Wohnbauten, an der Alten Donau unförmige Häuser errichtet und das Stadtbild vielerorts ge- und zerstört.

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