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KPÖ fordert Realisierung des Schnellbahn-Rings um Wien

Vor einigen Tagen wurden in der Stadtentwicklungskommission der Stadt Wien die Schwerpunkte des Fachkonzepts Mobilität Wien ("miteinander mobil") behandelt und angenommen.

Doch selbst aus den Detail-Unterlagen, die der Öffentlichkeit vorliegen, ist jenseits von Schlagwörtern wenig konkretes ersichtlich. Nebulos ist z.B. von einem "Ausbau der S45 entlang der Donau" die Rede.

KPÖ-Landessprecher Didi Zach: "Die jetzt geplante Verlängerung der S45 entlang der Donau wurde vor Ewigkeiten vereinbart. Bereits seit 2007 sollte die Strecke in Betrieb sein, doch passiert ist leider nichts. Ich hoffe, dass es sich nicht wieder nur um Ankündigungen handelt."

Sehr verwundert ist Zach zudem darüber, dass "im Maßnahmenbericht keine Rede von der Realisierung des Schnellbahn-Rings um Wien ist." Dabei würde die S45 vom Handelskai entweder über Praterkai zum neuen Hauptbahnhof oder über Kaiserebersdorf-Oberlaa-Meidling nach Hütteldorf verlängert.

Zach: "Will die Stadtregierung tatsächlich eine deutliche Reduzierung des motorisierten Personen-Indiviudalverkehrs erreichen, so wird an Maßnahmen wie dem Schnellbahn-Ring um Wien kein Weg vorbeiführen - da bin ich ganz einer Meinung mit vielen ExpertInnen."

  • Weiterführende Infos zum Thema S-Bahn-Ausbau in Wien

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    Stadtregierung verteuert Park+Ride Tarife um 15 Prozent

    Umwelt & VerkehrAls verkehrspolitischen Unsinn der Extraklasse bezeichnet der Landessprecher der KPÖ-Wien, Didi Zach, die neuerliche Erhöhung der Tarife für Park+Ride in Wien.

    Zach: "Wer, was ja SPÖ und Grüne in Sonntagsreden beteuern, den motorisierten Individualverkehr von der Stadt fernhalten will, der darf die Tarife für Park+Ride Anlagen nicht noch teurer machen. Sinnvoll und notwendig wäre das Gegenteil: Es braucht die kostenlose Nutzung der Park+Ride Anlagen an bzw. vor der Stadtgrenze für alle, die über eine Wochen-, Monats- oder Jahreskarte der Wiener Linien verfügen."

    Zach verweist zudem darauf, dass in deutschen Großstädten wie Berlin, Hamburg und Köln P+R kostenlos ist.

    Zum Thema siehe auch KPÖ fordert attraktivere Park+ Ride Angebote

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    Öffis werden mit 1. Juli erneut teurer

    Umwelt & VerkehrAm 1. Juli ist es soweit. Ein Einzelfahrschein der Wiener Linien wird dann 2,20 Euro (statt bisher 2,10) kosten, die Wochenkarte wird auf 16,20 Euro, die Monatskarte auf 48,20 Euro verteuert.

    Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Bis zum Juli 2002 kostete ein Einzelfahrschein 1,20 Euro, nun wird dieser also 2,20 kosten. Damit wurde der Einzelfahrschein in 12 Jahren um sagenhafte 83 Prozent verteuert. Dies ist weder mit der Inflationsrate noch mit Kostensteigerungen der Wiener Linien begründbar."

    Dass die Jahreskarte der Wiener Linien nicht teurer wird, ist für Zach "kein Grund zur Freude". Zach erinnert zudem daran, dass die Grünen mit der Formel "1-10-100" in den letzten Gemeinderatswahlkampf gezogen sind - womit gemeint war 1,- Euro für eine Tageskarte, 10,- Euro für eine Monatskarte und 100,- Euro für eine Jahreskarte der Wiener Linien.

    Zach: "Statt sich für die Umsetzung des Nulltarifs auf allen Öffis einzusetzen - was sowohl vom sozialen wie auch vom verkehrs- und umweltpolitischen Standpunkt die einzig vernünftige Lösung wäre - stimmten die grünen Funktionäre einmal mehr für weitere Preiserhöhungen bei den Öffis - da erübrigt sich jeder weitere Kommentar."

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    Danke Michael, danke Renate, danke Maria

    Umwelt & Verkehr2,20 Euro (statt bisher 2,10 Euro) wird ab 1. Juli ein Einzelfahrschein der Wiener Linien kosten. Die Wochenkarte wird auf 16,20 Euro erhöht, die Monatskarte von 47 auf 48,20 Euro.

    Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: Erst im Juli 2013 wurden zahlreiche Öffi-Tickets in Wien um fünf bis zehn Prozent erhöht. Nun schlagen Häupl, Brauner und Vassilakou also ein weiteres Mal zu, um bei den BürgerInnen abzukassieren."

    Zach: "Bis zum Juli 2002 kostete ein Einzelfahrschein noch 1,20 Euro, nun wird dieser also 2,20 kosten. Damit wurde der Einzelfahrschein in 12 Jahren um sagenhafte 83 Prozent verteuert. Dies ist weder mit der Inflationsrate noch mit Kostensteigerungen der Wiener Linien begründbar."

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    Autoverkehr in Wien nimmt zu

    Jahr für Jahr veröffentlicht das Rathaus eine Studie zum Thema Modal Split - also darüber, wie viel Wege die Wiener und Wienerinnen mit welchen Verkehrsmitteln zurücklegen.

    Der Bericht für 2013, der noch nicht offiziell veröffentlicht ist, ist für die Wiener Grünen nicht erfreulich. Der Bericht zeigt nämlich, dass der Autoverkehr in Wien im letzten Jahr zugenommen hat, während die Nutzung der Öffis leicht zurück gegangen ist. Der Fahrradanteil ist minimal gestiegen - und zwar auf 6,4 Prozent.

    Das von den Grünen 2010 deklarierte Ziel, bis 2015 den Radfahranteil auf zehn Prozent zu erhöhen, wird so wohl nicht erreicht werden, obwohl Millionen-Beträge in die "Mobilitätsagentur" mit Fahrrad- und Fußgängerbeauftragten fließen.

    Den grünen Verkehrssprecher Rüdiger Maresch bekümmern die Zahlen jedoch nicht. Maresch verweist auf eine Umfrage der VAV-Versicherung unter 1000 Österreichern. Laut dieser Studie - so Maresch - sind "36 Prozent der Wiener Autofahrer häufiger mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs" als noch vor 3 Jahren. Na dann.

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    Grüne Realitätsverweigerung

    "Die Parkraumbewirtschaftung wirkt", betonte der Verkehrssprecher der Grünen Wien, Rüdiger Maresch heute.

    Blöd nur, dass die Zahlen eine andere Sprache sprechen. Das Ziel der Erweiterung der Parkraumbewirtschaft - PendlerInnen zum Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel zu bewegen - wird bis dato nämlich deutlich verfehlt.

    Laut offiziellen Zahlen kommen aktuell nämlich nur 109 KFZ weniger aus dem Süden und Westen nach Wien als vor Beginn der Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung.

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    Rot-grüner Erfolg? Öffi-Nutzung ist rückläufig

    Umwelt & Verkehr"Bei den Fahrgastzahlen der Wiener Linien für das Jahr 2013 gibt es eine Überraschung: Erstmals seit zehn Jahren gibt es keinen Zuwachs bei den Öffi-Benutzern, sondern einen leichten Rückgang", so heute u.a. ORF-Online.

    Konkret ist die Zahl der Fahrgäste im Vorjahr von mehr als 906 Millionen auf 900 Millionen zurückgegangen. Von 2011 auf 2012 gab es noch einen Zuwachs um 31 Millionen. Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer sieht die Ursachen u.a. im Schaltjahr 2012 und dem schlechten Wetter in den Wintermonaten 2013. Rückgänge gab es auf den U-Bahn-Linien, Bus und Bim verzeichneten Zuwächse.

    Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Die Ausführungen von Herrn Steinbauer überzeugen mich angesichts der Fahrgast-Zuwachszahlen in den Jahren davor absolut nicht. Es ist zwar erfreulich, dass die Zahl der verkauften Jahreskarten weiter ansteigt und inzwischen knapp an der Marke von 600.000 liegt. Aber Tatsache ist zugleich, dass andere Ticketpreise 2013 erneut erhöht wurden, womit punktgenau all jene getroffen wurden, die sich aus Kostengründen eine Jahreskarte gar nicht leisten können oder leisten wollen, weil z.B. zwischen Arbeitsplatz und Wohnung nur eine geringe Distanz zu überwinden ist."

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    Wiener Linien missbrauchen soziale Notwendigkeiten als Pressegag

    Mit dem Jahreswechsel gibt es bei den Wr. Linien eine Neuerung in Sachen Barrierefreiheit. Behinderte Menschen dürfen ab sofort eine Begleitperson im gesamten Netz der Wiener Linien und des Verkehrsverbunds Ost-Region (VOR) gratis mitnehmen.

    Klingt sinnvoll und notwendig - Was nicht dazu gesagt wird ist, dass diese Regelung davor auch schon bestand und nichts neues ist. Diese Regelung gilt, sofern es im Behindertenpass einen Eintrag über die Notwendigkeit einer Begleitperson gibt.

    In der Praxis ist es aber oft so, dass jene Personen die Menschen, die die Öffis nicht alleine benützen können, begleiten selbst eine Jahreskarte haben. Die als „Neu“ verkaufte Regelung ist daher praxisfremd und sinnlos.

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    Nulltarif für Alle statt grüne Alibi-Aktivitäten

    Vor einigen Tagen konnte die PR-Abteilung der Wiener Grünen wieder einen Propaganda-Coup landen. Österreich titelte "Gratis-Öffis für die neuen Stadtviertel" (siehe Foto), obwohl im Interview mit Maria Vassilakou zu lesen war, dass die Bewohner dieser neuen Stadtviertel, die sich erst in der Planungsphase befinden, einzig und allein für 1 Jahr ein Jahreskarte gratis bekommen.

    Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Leider sind wir die einzige Partei in Wien, die seit Jahren Nulltarif auf allen öffentlichen Verkehrsmitteln fordert". Eine solche Maßnahme wäre, so Zach, "aus verkehrs- und gesundheitspolitischen sowie aus ökologischen und sozialen Gesichtspunkten eine kluge und sinnvolle Maßnahme, die ehestbaldigst realisiert gehört."

    Von KritikerInnen und GegenerInnen dieser Idee, die solch eine Maßnahme als unfinanzierbar bezeichnen, fordert Zach eine Hinwendung zu den Zahlen. Tatsache ist ja, so Zach, "dass schon gegenwärtig laut Jahresbericht der Wiener Linien bei Umsatzerlösen von 441 Millionen Euro (siehe Seite 4) ein Fehlbetrag von 110 Millionen entsteht, der aus Steuermitteln abgedeckt wird."

    Wobei anzumerken ist, dass von den Gesamtinvestitionen (411 Mio. Euro) der Wiener Linien für das Jahr 2010 ein großer Brocken auf den Ausbau von U-Bahn-Strecken (259 Mio. Euro) entfällt (siehe Seite 53), welcher eigentlich nicht unmittelbar in das Jahresbudget eingerechnet werden sollte, da es sich dabei ja um eine Investititon in die Zukunft handelt, welche durch Bund und Stadt finanziert wird. Zudem existieren ja enorme Werte - das Anlagevermögen der Wiener Linien belief sich 2010 auf rund 6,5 Milliarden Euro.

    Weiters, so Zach, müssen KritikerInnen der KPÖ-Forderung auch zur Kenntnis nehmen, dass die Kosten für Erneuerung und Wartung von Fahrschein-Automaten, den Vertrieb von Jahreskarten und die Kosten für Kontrollmaßnahmen wegfallen würden - "wobei all diese Zahlen, soweit mir bekannt, ein gut gehütetes Geheimnis sind, welches auch die Wiener Grünen nicht lüften wollen."

    Zum Thema siehe auch Was gut ist, dass darf auch etwas kosten!

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    Bekommt Wien eine U5?

    Umwelt & VerkehrTouristInnen oder auch innerösterreichische Wien-BesucherInnen fragen sich schon lange, warum es in Wien zwar eine U4 oder eine U6 gibt, wo aber die U5 geblieben ist. Nun, so verkündete gestern SPÖ-Finanzstadträtin Brauner, soll die fehlende U5 aber schon in ein paar Jahren der Vergangenheit angehören.

    Die ÖVP verwies in einer ersten Reaktion darauf, dass die Realisierung einer U5 und damit die Erschließung der Westbezirke schon lange einer Forderung der ÖVP Wien ist. Skeptisch zeigte sich ÖVP-Chef Juraczka bzgl. der geplanten Fertigstellung bis zum Jahr 2020.

    FPÖ-Verkehrssprecher Mahdalik vermutet gar, dass es sich "um eine leeres Wahlkampfversprechen" handelt.

    Der Landessprecher der KPÖ-Wien, Didi Zach, begrüßt die Tatsache, dass ExpertInnen und Politik über die Sinnhaftigkeit einer U5 ernsthaft nachdenken. Zach verweist jedoch darauf, dass die Realisierung des Schnellbahn-Rings um Wien, wie von der KPÖ gefordert, ebenso auf die Tagesordnung gehört.

    Zach abschließend: "Und es braucht Nulltarif auf allen Öffis. Tatsache ist, dass die Einnahmen aus den Fahrkarten nur einen kleinen Teil des jährlichen Gesamtbudgets der Wiener Linien ausmachen. Und von verkehrs- und umweltpolitische Warte aus betrachtet, gibt es keine Alternative zum Nulltarif. Und Mobiltät sollte auch keine Frage des Geldes sein."

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