KPÖ Wien
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Bereiten die Grünen die nächste WählerInnen-Täuschung vor?

Umwelt & VerkehrDer Verkehrssprecher der Grünen Wien, Rüdiger Maresch, bezeichnete eine Ausweitung der Kernzone der Wiener Öffi-Jahreskarte in das Wiener Umland kürzlich als eine "verkehrspolitisch und umweltpolitisch äußerst sinnvolle Maßnahme für die kommenden Jahre". Mit der Erweiterung würde sich für eine große Anzahl von PendlerInnen aufgrund der sinkenden Kosten der Anreiz auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen erhöhen - weniger Stau, weniger Luftverschmutzung, weniger Lärm und mehr Platz wären weitere Folgen.

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Der Idee kann ich voll und ganz zustimmen. Doch zur Umsetzung dieser Idee benötigen die Wiener Grünen nicht nur in Wien einen Koalitionspartner, der gewillt ist, da mitzuziehen, sondern in diesem Fall sogar die Beteiligung der niederösterreichischen Landesregierung, die von der ÖVP gestellt wird. Ob Pröll an solch einem verkehrspolitischen Kurswechsel interessiert ist, darf und muss aber stark bezweifelt werden."

Zach abschließend: "Ich fordere die Wiener Grünen auf, diese nicht unwesentliche Information bei der Bewerbung ihrer neuen Idee auch mitzuliefern. Andernfalls ist zu vermuten, dass es den Grünen - so wie seinerzeit bei der 1/10/100 Idee, die nach der Wahl schnell umweltfreundlich entsorgt wurde - primär um WählerInnen-Täuschung geht."

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Weihnachten: Das Fest der Freude?

"35 Einkaufsstraßen und Grätzl erstrahlen in festlichem Glanz", verkündete das Büro von Vizebürgermeisterin Brauner schon am 27. November.

Und da das Weihnachts-Feeling, welches zum Shoppen anregen soll, ja gar so toll ist und da die "Umweg-Rentabilität" angeblich oder real ja gar so groß ist, lässt sich auch die Stadt Wien nicht lumpen. 500.000 Euro pro Jahr steuert die Stadt gerne bei.

2013, so ist der Aussendung weiters zu entnehmen, wurde ein Stromverbrauch von "nur" 72.104 kWh verzeichnet. Bedenkend, dass ein 2 Personen Haushalt während eines ganzen Jahres einen Stromverbrauch von 2200 - 2500 kWh hat, stellt sich für manch einEn wohl die Frage, ob diese "Festbeleuchtung" wirklich notwendig und sinnvoll ist.

Und es stellt sich die Frage, wie viele Atomkraftwerke quer durch ganz Europa abgeschaltet werden könnten, wenn Wien, Graz, Baden, Zwettl, Sinabelkirchen und all die anderen Metropolen auf den Standort-Wettbewerb ("wer hat die schönere, größere, fettere Weihnachtsbeleuchtung?) mit Prag, Berlin, Paris und London verzichten würden.

Ps.: Heuer nützen viele Einkaufsstraßen die seit letztem Jahr erlaubte Hängezeit von zehn Wochen. Somit werden viele Einkaufsstraßen vom ersten Einkaufssamstag bis zum Dreikönigsfest beleuchtet sein.

PPs.: Von den Wiener Grünen, die sich sonst immer um Umweltschutz und Energie-Effizienz sorgen, ist bis dato keine kritische Wortmeldung bekannt. Vielleicht liegt es ja daran, dass eh schon "75 Prozent der Wiener Weihnachtsbeleuchtungen auf umweltschonende und energiesparende LED-Lampen und Energiesparlampen umgerüstet" wurden.

Übrigens: warum sowohl in der Stadt wie auch am Land die gesamte "Straßenbeleuchtung" jahrein jahraus von Sonnenuntergang bis zum Sonnenaufgang eingeschaltet sein muss, kann wahrscheinlich von 99 % der verantwortlichen Politiker nicht plausibel argumentiert werden. Vermutungen, dass es sich dabei um versteckte Subventionen für die EVN und die anderen lokalen Energieversorger handelt, werden daher wohl noch länger kursieren.

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KPÖ fordert Realisierung des Schnellbahn-Rings um Wien

Vor einigen Tagen wurden in der Stadtentwicklungskommission der Stadt Wien die Schwerpunkte des Fachkonzepts Mobilität Wien ("miteinander mobil") behandelt und angenommen.

Doch selbst aus den Detail-Unterlagen, die der Öffentlichkeit vorliegen, ist jenseits von Schlagwörtern wenig konkretes ersichtlich. Nebulos ist z.B. von einem "Ausbau der S45 entlang der Donau" die Rede.

KPÖ-Landessprecher Didi Zach: "Die jetzt geplante Verlängerung der S45 entlang der Donau wurde vor Ewigkeiten vereinbart. Bereits seit 2007 sollte die Strecke in Betrieb sein, doch passiert ist leider nichts. Ich hoffe, dass es sich nicht wieder nur um Ankündigungen handelt."

Sehr verwundert ist Zach zudem darüber, dass "im Maßnahmenbericht keine Rede von der Realisierung des Schnellbahn-Rings um Wien ist." Dabei würde die S45 vom Handelskai entweder über Praterkai zum neuen Hauptbahnhof oder über Kaiserebersdorf-Oberlaa-Meidling nach Hütteldorf verlängert.

Zach: "Will die Stadtregierung tatsächlich eine deutliche Reduzierung des motorisierten Personen-Indiviudalverkehrs erreichen, so wird an Maßnahmen wie dem Schnellbahn-Ring um Wien kein Weg vorbeiführen - da bin ich ganz einer Meinung mit vielen ExpertInnen."

  • Weiterführende Infos zum Thema S-Bahn-Ausbau in Wien

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    Stadtregierung verteuert Park+Ride Tarife um 15 Prozent

    Umwelt & VerkehrAls verkehrspolitischen Unsinn der Extraklasse bezeichnet der Landessprecher der KPÖ-Wien, Didi Zach, die neuerliche Erhöhung der Tarife für Park+Ride in Wien.

    Zach: "Wer, was ja SPÖ und Grüne in Sonntagsreden beteuern, den motorisierten Individualverkehr von der Stadt fernhalten will, der darf die Tarife für Park+Ride Anlagen nicht noch teurer machen. Sinnvoll und notwendig wäre das Gegenteil: Es braucht die kostenlose Nutzung der Park+Ride Anlagen an bzw. vor der Stadtgrenze für alle, die über eine Wochen-, Monats- oder Jahreskarte der Wiener Linien verfügen."

    Zach verweist zudem darauf, dass in deutschen Großstädten wie Berlin, Hamburg und Köln P+R kostenlos ist.

    Zum Thema siehe auch KPÖ fordert attraktivere Park+ Ride Angebote

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    Öffis werden mit 1. Juli erneut teurer

    Umwelt & VerkehrAm 1. Juli ist es soweit. Ein Einzelfahrschein der Wiener Linien wird dann 2,20 Euro (statt bisher 2,10) kosten, die Wochenkarte wird auf 16,20 Euro, die Monatskarte auf 48,20 Euro verteuert.

    Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Bis zum Juli 2002 kostete ein Einzelfahrschein 1,20 Euro, nun wird dieser also 2,20 kosten. Damit wurde der Einzelfahrschein in 12 Jahren um sagenhafte 83 Prozent verteuert. Dies ist weder mit der Inflationsrate noch mit Kostensteigerungen der Wiener Linien begründbar."

    Dass die Jahreskarte der Wiener Linien nicht teurer wird, ist für Zach "kein Grund zur Freude". Zach erinnert zudem daran, dass die Grünen mit der Formel "1-10-100" in den letzten Gemeinderatswahlkampf gezogen sind - womit gemeint war 1,- Euro für eine Tageskarte, 10,- Euro für eine Monatskarte und 100,- Euro für eine Jahreskarte der Wiener Linien.

    Zach: "Statt sich für die Umsetzung des Nulltarifs auf allen Öffis einzusetzen - was sowohl vom sozialen wie auch vom verkehrs- und umweltpolitischen Standpunkt die einzig vernünftige Lösung wäre - stimmten die grünen Funktionäre einmal mehr für weitere Preiserhöhungen bei den Öffis - da erübrigt sich jeder weitere Kommentar."

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    Danke Michael, danke Renate, danke Maria

    Umwelt & Verkehr2,20 Euro (statt bisher 2,10 Euro) wird ab 1. Juli ein Einzelfahrschein der Wiener Linien kosten. Die Wochenkarte wird auf 16,20 Euro erhöht, die Monatskarte von 47 auf 48,20 Euro.

    Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: Erst im Juli 2013 wurden zahlreiche Öffi-Tickets in Wien um fünf bis zehn Prozent erhöht. Nun schlagen Häupl, Brauner und Vassilakou also ein weiteres Mal zu, um bei den BürgerInnen abzukassieren."

    Zach: "Bis zum Juli 2002 kostete ein Einzelfahrschein noch 1,20 Euro, nun wird dieser also 2,20 kosten. Damit wurde der Einzelfahrschein in 12 Jahren um sagenhafte 83 Prozent verteuert. Dies ist weder mit der Inflationsrate noch mit Kostensteigerungen der Wiener Linien begründbar."

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    Autoverkehr in Wien nimmt zu

    Jahr für Jahr veröffentlicht das Rathaus eine Studie zum Thema Modal Split - also darüber, wie viel Wege die Wiener und Wienerinnen mit welchen Verkehrsmitteln zurücklegen.

    Der Bericht für 2013, der noch nicht offiziell veröffentlicht ist, ist für die Wiener Grünen nicht erfreulich. Der Bericht zeigt nämlich, dass der Autoverkehr in Wien im letzten Jahr zugenommen hat, während die Nutzung der Öffis leicht zurück gegangen ist. Der Fahrradanteil ist minimal gestiegen - und zwar auf 6,4 Prozent.

    Das von den Grünen 2010 deklarierte Ziel, bis 2015 den Radfahranteil auf zehn Prozent zu erhöhen, wird so wohl nicht erreicht werden, obwohl Millionen-Beträge in die "Mobilitätsagentur" mit Fahrrad- und Fußgängerbeauftragten fließen.

    Den grünen Verkehrssprecher Rüdiger Maresch bekümmern die Zahlen jedoch nicht. Maresch verweist auf eine Umfrage der VAV-Versicherung unter 1000 Österreichern. Laut dieser Studie - so Maresch - sind "36 Prozent der Wiener Autofahrer häufiger mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs" als noch vor 3 Jahren. Na dann.

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    Grüne Realitätsverweigerung

    "Die Parkraumbewirtschaftung wirkt", betonte der Verkehrssprecher der Grünen Wien, Rüdiger Maresch heute.

    Blöd nur, dass die Zahlen eine andere Sprache sprechen. Das Ziel der Erweiterung der Parkraumbewirtschaft - PendlerInnen zum Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel zu bewegen - wird bis dato nämlich deutlich verfehlt.

    Laut offiziellen Zahlen kommen aktuell nämlich nur 109 KFZ weniger aus dem Süden und Westen nach Wien als vor Beginn der Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung.

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    Rot-grüner Erfolg? Öffi-Nutzung ist rückläufig

    Umwelt & Verkehr"Bei den Fahrgastzahlen der Wiener Linien für das Jahr 2013 gibt es eine Überraschung: Erstmals seit zehn Jahren gibt es keinen Zuwachs bei den Öffi-Benutzern, sondern einen leichten Rückgang", so heute u.a. ORF-Online.

    Konkret ist die Zahl der Fahrgäste im Vorjahr von mehr als 906 Millionen auf 900 Millionen zurückgegangen. Von 2011 auf 2012 gab es noch einen Zuwachs um 31 Millionen. Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer sieht die Ursachen u.a. im Schaltjahr 2012 und dem schlechten Wetter in den Wintermonaten 2013. Rückgänge gab es auf den U-Bahn-Linien, Bus und Bim verzeichneten Zuwächse.

    Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Die Ausführungen von Herrn Steinbauer überzeugen mich angesichts der Fahrgast-Zuwachszahlen in den Jahren davor absolut nicht. Es ist zwar erfreulich, dass die Zahl der verkauften Jahreskarten weiter ansteigt und inzwischen knapp an der Marke von 600.000 liegt. Aber Tatsache ist zugleich, dass andere Ticketpreise 2013 erneut erhöht wurden, womit punktgenau all jene getroffen wurden, die sich aus Kostengründen eine Jahreskarte gar nicht leisten können oder leisten wollen, weil z.B. zwischen Arbeitsplatz und Wohnung nur eine geringe Distanz zu überwinden ist."

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    Wiener Linien missbrauchen soziale Notwendigkeiten als Pressegag

    Mit dem Jahreswechsel gibt es bei den Wr. Linien eine Neuerung in Sachen Barrierefreiheit. Behinderte Menschen dürfen ab sofort eine Begleitperson im gesamten Netz der Wiener Linien und des Verkehrsverbunds Ost-Region (VOR) gratis mitnehmen.

    Klingt sinnvoll und notwendig - Was nicht dazu gesagt wird ist, dass diese Regelung davor auch schon bestand und nichts neues ist. Diese Regelung gilt, sofern es im Behindertenpass einen Eintrag über die Notwendigkeit einer Begleitperson gibt.

    In der Praxis ist es aber oft so, dass jene Personen die Menschen, die die Öffis nicht alleine benützen können, begleiten selbst eine Jahreskarte haben. Die als „Neu“ verkaufte Regelung ist daher praxisfremd und sinnlos.

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