KPÖ Wien
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Gisi Streiter (1926 – 2020)

Gisela Streiter (geb. Iser) war eine Funktionärin der Arbeiterbewegung, wie es zu ihrer Zeit nicht allzu viele gab.

Sie kam aus einer ArbeiterInnenfamilie und engagierte sich nach der Befreiung vom Faschismus in der Freien Österreichischen Jugend (FÖJ), deren Bundesleitung sie zwischen 1946 und 1951 angehörte.

Von 1953 bis 1982 arbeitete sie im Globus-Verlag, wo sie Betriebsratsobfrau der Angestellten war. Seit den 1980er Jahren war sie Mitglied der Bundesleitung des Gewerkschaftlichen Linksblocks. Im ÖGB vertrat sie den GLB im Bundesfrauenausschuss.

Gisis politische Heimat war der dritte Bezirk in Wien, wo sie der Bezirksleitung der KPÖ angehörte. Am 24. und 25. Parteitag der KPÖ wurde Gisi Streiter in das Zentralkomitee gewählt, dem sie von 1980 bis 1987 angehörte.

Gisi Streiters Leben war dem Kampf für die Besserstellung der österreichischen ArbeiterInnenklasse, dem Kampf für Frieden und Sozialismus gewidmet. Die österreichischen KommunistInnen werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren.

Bundesvorstand der KPÖ
Wiener Stadtleitung der KPÖ
Bezirksgruppe der KPÖ Landstraße

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Mehr als lesenswert: Das neue Buch von Manfred Mugrauer über die Politik der KPÖ 1945 - 1955

Im ersten Nachkriegsjahrzehnt verfügte die KPÖ über den größten Einfluss auf die politische Entwicklung Österreichs. Aufgrund der Schlüsselstellung der sowjetischen Besatzungsmacht und infolge ihrer Rolle im antifaschistischen Widerstand war die KPÖ an der ersten Regierung der Zweiten Republik als gleichberechtigte Partnerin von SPÖ und ÖVP beteiligt.

Nach den Novemberwahlen 1945 entwickelte sie ihre Politik im Spannungsfeld von Regierung und Opposition, im Lavieren zwischen »konstruktiver Staatspartei« und Konfrontation mit den beiden Großparteien. Angesichts des Kalten Krieges und des antikommunistisch geprägten politischen Klimas wurde die KPÖ in die Isolation gedrängt. Als die Partei im November 1947 aus der Regierung ausschied, hatte sie sich zu einer Außenseiterin im österreichischen Parteiensystem gewandelt.

Ab 1947 konzentrierte sich die KPÖ auf außerparlamentarische Aktivitäten und profilierte sich als Hauptkraft gegen die kapitalistische Restauration.

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Veranstaltungs-Tipps zum 1. Mai 2020

Bereits Mitte März
- ganz Österreich blickte gespannt, irritiert und verstört auf rasant steigende Infektions- und Todeszahlen im Zusammenhang mit Covid19,
- der Lock-Down durch die Bundesregierung war bereits verkündet, die Dauer der ergriffenen Maßnahmen ungewiss
hat die KPÖ-Wien beschlossen, auf die Durchführung einer 1. Mai Demonstration in der bekannten Form (von der Albertina über den Ring zum Parlament) zu verzichten.

Die Gesundheit unserer Mitglieder, Aktivisten und Aktivistinnen sowie all jener Freunde und Freundinnen, die alljährlich die 1. Mai Demonstration mit uns begehen, stand im Zentrum unserer Überlegungen, die uns veranlassten, schweren Herzens diese Entscheidung zu treffen.

Zudem benötigt eine gelungene 1. Mai-Demonstration inklusive dem traditionellem Open-Air Fest am Siebensternplatz eine mehrwöchige Vorbereitungsphase.

Wir begehen den 1. Mai 2020 daher mit einer bundesweiten Online-Demonstration -
🔴 LIVESTREAM: Freitag, 1. Mai 2020, ab 11:00 Uhr!
--> http://live.kpoe.at

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Erklärung der KPÖ-Wien zum 1. Mai 2020

🔴 LIVESTREAM: Freitag, 1. Mai 2020, ab 11:00 Uhr!

Wo? http://live.kpoe.at

Seit Wochen sind wir in Österreich und weltweit mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie konfrontiert. So lobenswert das Engagement um die Gesundheit aller Bürger und Bürgerinnen ist, so wird in dieser Situation zugleich eindrucksvoll sichtbar, dass viele politische Beteuerungen der Regierenden, die uns seit Jahrzehnten dargebracht werden, wie Luftballons zerplatzen.

# Von Solidarität innerhalb der angeblichen Wertegemeinschaft EU ist kaum etwas zu sehen. Dringend benötigte Hilfsmittel wurden vom deutschen Staat zurück gehalten, Tschechien und Polen haben für Italien bestimmte Medizinprodukte verschwinden lassn. Die Einführung von Euro-Bonds zur gemeinsamen Krisenbewältigung wird – u.a. auch von der Regierung Kurz – abgelehnt.

# Von Solidarität mit allen Betroffenen ist auch keine Rede. Die USA schnüren für sich ein Corona-Hilfspaket über 2.000 Milliarden Dollar. Deutschland macht über 1.200 Milliarden Euro flüssig, Frankreich 350 Milliarden Euro uswusf.
UN-Generalsekretär Guterres ortet durch Covid-19 zwar eine "Bedrohung für die gesamte Menschheit", seine Wünsche bzgl. der Dotierung eines UN-Nothilfefonds zur Corona-Bekämpfung in den "ärmsten Ländern der Welt" sind trotzdem klein - lächerliche 2 Milliarden Dollar erhofft er sich bis Ende 2020 und wahrscheinlich kommt selbst diese Summe nicht zusammen. Gleichzeitig werden auch 2020 hunderte Milliarden Dollar in Rüstungsprodukte und Rüstungsprojekte fließen.

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Landeskonferenz am 18. April findet nicht statt!

Ersatz-Termine sind angedacht, aber nicht fixiert

Liebe Genossen, liebe Genossinnen

Am Donnerstag, 12. März, tagte die Stadtleitung in Vorbereitung der Landeskonferenz. Schon damals wurde darüber nachgedacht, ob es notwendig sein wird, sowohl in der Form der Durchführung der Landeskonferenz (zB. Delegiertenschlüssel, der TeilnehmerInnen unter 100 gewährleistet) als auch mit dem Termin - der Situation angepasst - flexibel reagieren zu müssen.

Rund 1 Woche später war klar. Die Landeskonferenz kann am 18. April nicht stattfinden - u.a. vor allem weil eine halbwegs gut in den Bezirken vorbereitete Diskussion unmöglich sein wird. D.h.: alle schon verlautbarten Fristen bzgl. Einreichung von Anträgen etc. verlieren ihre Gültigkeit. Als grobe Orientierungslinie kann davon ausgegangen werden, dass z.B. der Antragsschluss bei einer Landeskonferenz am 23. Mai frühestens der 2. Mai sein wird.

Ob die Landeskonferenz an den überlegten Ersatzterminen (23. Mai oder 27. Juni) stattfinden kann, lässt sich zur Zeit nicht sagen. Es ist zu hoffen, dass sich die "Nebelschleier der Ungewissheit" bis unmittelbar nach Ostern lichten. Zudem scheint auch eine Verschiebung der Wiener Wahl mittlerweile nicht mehr undenkbar.

Die Stadtleitung wird Euch insbesondere per E-Mail Newsletter laufend über das weitere Vorgehen informieren.

Euch allen viel Kraft in den kommenden Tagen und Wochen und "bleibt´s gesund".

msg, didi zach, landessprecher

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Park in der Leopoldstadt soll nach Irma Schwager benannt werden

Eine Überraschung gab es auf der Sitzung der Bezirksvertretung Leopoldstadt am 10. Dezember.

SPÖ und Grüne brachten - ohne Information oder Absprache mit Wien ANDAS/KPÖ - folgenden Antrag ein.

"Die zuständigen Stellen des Magistrats der Stadt Wien werden ersucht, den Park der Oberen Augartenstraße zwischen Einmündung Gaußplatz und Untere Augartenstraße nach Irma SCHWAGER zu benennen."

Es folgte eine biographische Begründung, in der die meisten Daten und auch die Aktivitäten von Genossin Irma Schwager korrekt wiedergegeben werden - allerdings wurde nirgends erwähnt, dass sie Zeit ihres Lebens Kommunistin war.

Der Antrag wurde einstimmig (auch mit den Stimmen der FPÖ) angenommen.

In einem Redebeitrag erklärte Genosse Josef Iraschko u.a.:

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Steiermark - KPÖ: Jede Stimme ist wichtig

Die KPÖ Wien ANDAS Bezirksräte Wolf Goetz Jurjans und Didi Zach sind heute - gemeinsam mit Herbert Fuxbauer und Peter Kubelka - nach Graz gereist, um vor Ort mitzuhelfen, dass der Wiedereinzug in den Landtag bei der Wahl am kommenden Sonntag gelingt.

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Wie ja auch von
Spitzenkandidatin Claudia Klimt-Weithaler und den steirischen KPÖ-AktivistInnen dargelegt, geht es um die Verteidigung des Direktmandats im Wahlkreis Graz/Graz-Umgebung, welches bei der letzten Landtagswahl nur um 375 Stimmen abgesichert war. Gerne leisten wir dazu - entsprechend unseren Möglichkeiten - einen Beitrag, denn das steirische Resultat ist auch für ganz Österreich von Relevanz."

Wolf Goetz Jurjans: "Leistbares Wohnen, ein Gesundheitssystem im Interesse der Menschen und vieles andere mehr gibt es nur mit einer konsequent linken Opposition im steirischen Landtag. Einer Opposition, für die nach der Wahl gilt, was vor der Wahl versprochen wurde, mit MandatarInnen, die seit vielen Jahren vorleben, dass Helfen statt Reden keine leere Floskel ist. Die KPÖ ist und bleibt eine verlässliche Kraft für all jene, die keine finanzstarke Lobby hinter sich haben."

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KPÖ bedankt sich bei AK-Rat Robert Hobek

Gestern tagte die Vollversammlung der AK Wien. Nachdem der langjährige AK-Rat Robert Hobek aus gesundheitlichen Gründen sein Mandat zurückgelegt hat, wurde gestern Rabiya Aslan als neue AK-Rätin des GLB angelobt. Das zweite Mandat wird ja bekanntlich von Oliver Jonischkeit, der auch Mitglied des Bundesvorstands der KPÖ ist, wahrgenommen.

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Ich hatte ja schon vor einigen Wochen bei einer kleinen Feier die Gelegenheit, mich im Namen der KPÖ persönlich bei Robert für sein jahrzehntelanges Engagement zu bedanken. Robert war ein Interessensvertreter der Arbeiter*innen wie er im Lehrbuch steht, Roberts kämpferisches Auftreten gegen eine Politik im Interesse des Kapitals wird fehlen."

Zach ist zugleich optimistisch, dass es auch in Zukunft eine gute und produktive Zusammenarbeit mit dem GLB geben wird - "Rabiya, Oliver und die Wiener Aktivist*innen können sich zudem sicher sein, dass die KPÖ-Wien auch weiterhin solidarisch an der Seite des GLB steht."

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KPÖ trauert um Genossen Rudi Wanek

Rudi Wanek, geb. 1953, war viele Jahrzehnte in der KPÖ aktiv - im Bezirk, bei der tagtäglichen Arbeit, auf Konferenzen und bei Parteitagen. Bei Demonstrationen - und zuletzt auch bei den Donnerstags-Demos - war fast immer mit seiner Anwesenheit zu rechnen. Und auch in politisch schwierigen Zeiten konnte die Partei stets auf seine Unterstützung zählen.

Effekthascherei und Konkurrenzgehabe waren ihm fremd - solidarisches Verhalten, sein Wiener Slang und sein eigener Schmäh werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Genosse Wanek war über Jahrzehnte die "gute Fee" bzgl. der Instandhaltung des KPÖ-Hauses in Simmering. Seine handwerklichen Fähigkeiten - er erlernte den Beruf eines Tischlers - kamen jedoch auch vielen GenossInnen und FreundInnen zu Gute. Auch bei Kinderland war er unermüdlich tätig. Und auch beim heurigen Volksstimme-Fest war er - so wie jedes Jahr - beim Budweiser-Stand aktiv.

Die KPÖ verliert mit Rudi Wanek einen Genossen, der stets da war, wenn er gebraucht wurde. Danke für alles, Genosse Wanek.

Stadtleitung der KPÖ-Wien
KPÖ-Bundesvorstand

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KPÖ trauert um Paloma Cserjan

Die KPÖ-WienSie kam aus Uruquay und studierte an der Musikuniversität, wo sie auch ihren Mann Istvan kennen lernte. Das Paar blieb in Wien und fand hier auch ihre musikalische Heimat.

Paloma trat in einer für die KPÖ schwierigen Zeit der KPÖ bei und engagierte sich im 3. Bezirk. Eine Periode gehörte sie auch der Wiener Stadtleitung an.

Internationale Solidarität, insbesondere für Lateinamerika, aber auch die Arbeit in der Friedensbewegung waren für sie ein großes Anliegen. Der Kampf um Gleichberechtigung in jeder Hinsicht – der Geschlechter, aber auch gleicher politischer Rechte für alle die im Lande leben – bestimmte ihr Engagement.

Die KPÖ verliert eine treue Aktivistin und eine starke Frau. Sie starb 89jährig am 22. 8. 2019.

Die Verabschiedung findet am 12. September um 11h in der Halle 2 des Friedhofs Neustift am Walde statt.

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KPÖ trauert um Pater Mario Maggi

Es ist sicher ungewöhnlich, dass die KPÖ einem katholischen Ordensmann einen Nachruf widmet. Aber Pater Mario war ein Pfarrer, der seine Kirche am Mexikoplatz nicht nur als einen Anlaufplatz für hilfsbedürftige Menschen und als Kulturstätte („Kunst in der Kapelle“) führte, sondern der sich auch aktiv um den politischen Kontakt zu sozial Gleichgesinnten unabhängig von Sprache, Religion und Kultur bemühte.

So entstand in Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Vorsitzenden der KPÖ, Franz Muhri, und Lisa Schüller (TV-Russischkurs) und mit VertreterInnen der katholischen Fokolar-Bewegung in den 90er Jahren ein Dialogforum mit der KPÖ, das bis heute besteht.

Pater Mario, der in den 60er Jahren aus Italien zum Studium nach Wien kam, leitete als Trinitarierpater vier Jahrzehnte lang die Kirche am Mexikoplatz. Er starb vor wenigen Tagen im 86. Lebensjahr.

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Wir haben es mit einer Regierung der Klimawandelleugner und Umweltzerstörer zu tun

Rede von Marilen Lorenz, von der Initiative "System Change, not Climate Change!", auf der 1. Mai Demonstration vor dem Parlament in Wien.

Eine riesige Protestwelle hält die Welt seit Wochen und Monaten in Atem und lehrt die Mächtigen das Fürchten. Millionen Schülerinnen und Schüler weltweit wollen der Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen nicht länger zusehen und protestieren gemeinsam für schnelle und radikale Maßnahmen gegen die Klimakrise. Gleichzeitig haben Aktivist_innen der Extinction Rebellion es geschafft die Stadt London für zwei Wochen mit Massenblockaden lahm zu legen! Sie rebellieren gegen ein System, das ein Massenaussterben in Kauf nimmt, um Profite zu sichern.

Diese fantastischen Bewegungen bringen die Regierungen international zur Verzweiflung. Sie versuchen, die Bewegungen zu diffamieren, die Schülerstreiks durch Schulverweise zu unterdrücken oder durch geheuchelte Gesprächsbereitschaft in harmlose Bahnen zu lenken – doch diese neue Generation von Rebell_innen lässt sich nicht unterkriegen!

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Heraus zum 1. Mai 2019

Treffpunkt: 10:15 - Albertina
Abschlusskundgebung um circa 11.30 vor dem Parlament

1 ½ Jahre Schwarz-Blau zeigen: ÖVP und FPÖ sind gekommen, um die Grundfesten der Zweiten Republik zu demontieren. Unzählige schon umgesetzte oder angedachte Gesetzesveränderungen zeigen zugleich, dass Kurz und Strache im Interesse der oberen fünf Prozent und einer kleinen Elite agieren.

Die Wiedereinführung des 12-Stunden-Tages und der 60-Stunden-Woche konnte ziemlich problemlos – da der sozialdemokratisch dominierte ÖGB trotz großer Ankündigungen wieder einmal keine Taten setzte – durchgezogen werden. Die Neu-Regelung der Mindestsicherung wird hunderttausende Menschen existenziell gefährden. Mit der geplanten Abschaffung der Notstandshilfe soll Hartz IV in Österreich durch die Hintertür eingeführt, das Mietrecht soll weiter dereguliert werden. Zugleich werden die Befugnisse von Polizei und Militär ausgeweitet, Bürgerrechte abgebaut. Kickl und Doskozil haben auch keine Skrupel grundlegende Verfassungsrechte („Präventiv-Haft“ für angebliche Gefährder) in Frage zu stellen.

Von der im Parlament sitzenden Opposition ist ernst zu nehmender Widerstand gegen diese Politik der Ausgrenzung und der Hetze leider nicht zu erwarten. Die SPÖ-Führung setzt auch unter Rendi-Wagner den Kurs der letzten Jahre fort: statt Solidarität zu organisieren wird von Doskozil und anderen „SP“-Kollegen die Regierung immer wieder sogar weit rechts überholt. Und die NEOS sind in allen wirtschaftspolitischen Fragen Teil des neoliberalen Umbaus.

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Genossin Edith West ist 100

Kürzlich feierte Genossin Edith West, die seit vielen Jahrzehnten der KPÖ angehört und die viele Jahrzehnte für Frieden, Abrüstung, soziale Gerechtigkeit und eine solidarische Gesellschaft aktiv war, ihren 100 Geburtstag.

Vera Modjawer und Michael Graber gratulierten im Namen der KPÖ.

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Aufruf zur 1. Mai Demonstration 2019 in Wien

Treffpunkt: 10:15 - Albertina
Abschlusskundgebung um circa 11.30 vor dem Parlament

1 ½ Jahre Schwarz-Blau zeigen: ÖVP und FPÖ sind gekommen, um die Grundfesten der Zweiten Republik zu demontieren. Unzählige schon umgesetzte oder angedachte Gesetzesveränderungen zeigen zugleich, dass Kurz und Strache im Interesse der oberen fünf Prozent und einer kleinen Elite agieren.

Die Wiedereinführung des 12-Stunden-Tages und der 60-Stunden-Woche konnte ziemlich problemlos – da der sozialdemokratisch dominierte ÖGB trotz großer Ankündigungen wieder einmal keine Taten setzte – durchgezogen werden. Die Neu-Regelung der Mindestsicherung wird hunderttausende Menschen existenziell gefährden. Mit der geplanten Abschaffung der Notstandshilfe soll Hartz IV in Österreich durch die Hintertür eingeführt, das Mietrecht soll weiter dereguliert werden. Zugleich werden die Befugnisse von Polizei und Militär ausgeweitet, Bürgerrechte abgebaut. Kickl und Doskozil haben auch keine Skrupel grundlegende Verfassungsrechte („Präventiv-Haft“ für angebliche Gefährder) in Frage zu stellen.

Von der im Parlament sitzenden Opposition ist ernst zu nehmender Widerstand gegen diese Politik der Ausgrenzung und der Hetze leider nicht zu erwarten. Die SPÖ-Führung setzt auch unter Rendi-Wagner den Kurs der letzten Jahre fort: statt Solidarität zu organisieren wird von Doskozil und anderen „SP“-Kollegen die Regierung immer wieder sogar weit rechts überholt. Und die NEOS sind in allen wirtschaftspolitischen Fragen Teil des neoliberalen Umbaus.

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Charity statt Solidarität? Reden statt Tun?

Oder doch “sowohl-als-auch statt entweder-oder”

Viel Lob und Zustimmung gab es auf Facebook in den letzten Tagen für die 5 Wien ANDAS/KPÖ-Bezirksrät*innen, die insgesamt 1.000 Euro für den “Verein der Wiener Frauenhäuser” und “Asyl in Not” gespendet haben – obwohl sie teilweise selbst unter prekären Bedingungen leben.
Doch auch Kritik (und untergriffige und jenseitige Statements) gab es, die Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien, nicht unbeantwortet lassen will.

Ich möchte sehr abstrakt beginnen:
Es gibt Menschen, die davon überzeugt sind, dass der Kapitalismus für Ausbeutung, für Hunger und Not, Krieg und Tod verantwortlich ist und es daher gilt, den Kapitalismus auf den Misthaufen der Geschichte zu befördern.
So lässt sich auch in aller Kürze meine Meinung und die Meinung all unserer Bezirksrät*innen zusammenfassen.

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85 Jahre Februar 34

Im Februar 1934 erhoben sich Teile der österreichischen ArbeiterInnenbewegung und des Republikanischen Schutzbundes gegen das austrofaschistische Regime, welches schon im März 1933 das Parlament ausgeschaltet hatte.

Die Parteiführung der SPÖ reagierte auf den Widerstand an der Basis zögerlich und uneinig. Ein Teil der SPÖ-Funktionäre distanzierte bzw. desavouierte die Widerstandsaktivitäten sogar. Nachdem auch noch der Generalstreik ausblieb, war die Niederlage zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zu verhindern.

2019 gilt es angesichts der aktuellen Entwicklungen sich die Ereignisse in Erinnerung zu rufen, um daraus hoffentlich Lehren für Gegenwart und Zukunft zu ziehen.

Freitag, 8. Februar 2019, Beginn: 18 Uhr
Ort: Drechslergasse 42

Ablauf: Landessprecher Zach wird eine historische Einordnung der Geschehnisse vornehmen. Anschließend Debatte "Was tun gegen Kurz & Strache?". Film: "Tränen statt Gewehre - Anni Haider erzählt"

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Alles Gute für 2019

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Partei in Bewegung. 100 Jahre KPÖ

Es war ein sehr, sehr schönes Fest, welches gestern im Schutzhaus Zur Zukunft aus Anlass des 100 Jahrestags der Gründung der KPÖ gefeiert wurde.



Viele, viele Genossen und Genossinnen und Freunde und Freundinnen der KPÖ (auch aus Niederösterreich, Oberösterreich, aus Kärnten, der Steiermark, dem Burgenland, ja selbst aus Tirol) waren gekommen (es gab ein ziemliches Gedränge), um die ersten 100 Jahre gemeinsam zu feiern. Und auch Gäste aus Deutschland, Tschechien, der Slowakei, Ungarn und aus Slowenien konnten begrüßt werden.

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100 Jahre KPÖ - FEST-Veranstaltung

Am 3. November 1918 wurde die Kommunistische Partei Österreichs gegründet.

Die KPÖ lädt daher alle Mitglieder, Freundinnen und Freunde und SympathisantInnen zur Festveranstal­tung "die ersten hundert Jahre" mit:

+ Reden von Mirko Messner und Heidi Ambrosch

+ Videobotschaft von Gregor Gysi, Präsident der Europäischen Linkspartei

+ und internationalen Gästen

+ 100 Jahre KPÖ – ein Film von Alenka Maly

+ Der Gruppe Praprotnice aus Kärnten/Koroška

+ Um 20 Uhr: Konzert der Wiener Tschuschenkapelle

+ Anschließend DJ-Line

Wann: Samstag, 3. November 2018
Einlass ab 16 Uhr, Beginn 17 Uhr

Wo: Im Schutzhaus „Zur Zukunft“ auf der Schmelz, Verlängerte Guntherstraße, 1150 Wien.

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Wien Wahl 2020

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Kontakt

Die KPÖ Wien ist eine Landesorganisation der KPÖ.
Kontaktadresse: wien@kpoe.at.
Telefon: +43 1 214 45 50
Fax: +43 1 214 45 50 9
Post: 1140 Wien, Drechslerg. 42

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