KPÖ Wien
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Wiens schönstes Fest wurde seinem Ruf wieder einmal gerecht

Schon im Zeichen der Nationalratswahl am 15. Oktober stand das Volksstimmefest 2017. Viele druckfrische Flyer von KPÖ PLUS wurden verteilt, Unterschriften für die KPÖ-Kampagne "Wohnen darf nicht arm machen" wurden gesammelt und für die kleinen Besucher gab es nicht nur die traditionellen Vergnügungsmöglichkeiten sondern dieses Mal auch Luftballons.

Das Wetter war besser als aufgrund der Prognosen zu erwarten war - erst am Sonntag gab es 2, 3 kurze Regenschauer, die kurzfristig zu Rudelbildungen unter den Zelten führten.




Auf den insgesamt 4 Bühnen gab es viele interessante Musik-Acts - aber auch politische Diskussionen kamen an den Ständen und beim Diskussionszelt nicht zu kurz und die Lesung "Linkes Wort" ist ohnedies seit Jahrzehnten fixer Bestandteil des Volksstimmefests.

Zu den Höhepunkten des Fests gehörte sicherlich der Auftritt vom Nino aus Wien, der Wiener Tschuschenkapelle oder auch von Esrap auf der Sigi Maron Bühne. Aber auch Chris Peterka auf der GLB-Bühne oder "Monkeys of Earth" begeisterten.

Summa Summarum lässt sich bilanzieren: es war ein gelungenes Fest - auf ein Wiederseh´n im Jahr 2018.


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10. Juni: Kaktusfest in der Wurmbrandgasse

Am 10. Juni ist es wieder soweit. Ab 16 Uhr findet in der Wurmbrandgasse das Kaktus-Fest 2017 statt.

Wie bereits gewohnt bietet das Kaktusfest ein vielfältiges Programm angefangen bei Lesungen, schauspielerischen Darbietungen und natürlich darf auch die Musik nicht zu kurz kommen!

Ab ca. 17:30 gibt es einen Auftritt von Julia Swies, welche mit ihrem musikalischen Talent unter anderem schon bei vergangenen Kaktusfesten und auch beim Volksstimmefest begeistert hat. Mit einer akustischen Gitarre und ihrer bemerkenswerten Stimme wird sie Klassiker und aktuelle Musikhits präsentieren.

Als fulminantes Finale des heurigen Kaktusfestes gibt es ab 20:15 einen Auftritt vom "Popularmusikensemble".

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Ambrosch: "Wir kämpfen für eine Welt ohne Kriege und Ausbeutung"

Die KPÖ-WienNachfolgend die Rede der KPÖ-Frauenvorsitzenden, Heidi Ambrosch, vor dem Parlament in Wien.


"Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde!

Am 1.Mai 1913, ein Jahr bevor der erste Weltkrieg begann, warnte Rosa Luxemburg: „Eine Kette unaufhörlicher, unerhörter Rüstungen zu Lande und zu Wasser in allen kapitalistischen Staaten um die Wette, eine Kette blutiger Kriege, die von Afrika auf Europa übergegriffen haben und jeden Augenblick den zündenden Funken zu einem Weltbrand abgeben können, dazu seit Jahren das nicht mehr zu bannende Gespenst der Teuerung, des Massenhungers in der ganzen kapitalistischen Welt…“

Ähnlich könnte man es heute beschreiben.

Und damals wie heute ist es das kapitalistische System, das sich durch räumliches Wachstum und dem Schaffen neuer Märkte noch mehr Profit erhofft. Es ist doch aber jetzt schon mehr als grotesk, wenn das reichste Prozent der Weltbevölkerung mehr Vermögen besitzt als die restlichen 99 Prozent zusammen?

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Genosse Fritz Höllisch ist tot

Gestern Abend erreichte uns eine Nachricht, die uns alle schwer erschüttert - Fritz Höllisch ist völlig überraschend verstorben. Fritz gehörte zu den engagiertesten und verlässlichsten Aktivisten der KPÖ-Wien - seit Jahrzehnten.

In den 80er Jahren war er Bezirkssekretär in mehreren Bezirken, später Mitarbeiter und Mitglied der Stadtleitung. In seinem Heimatbezirk, der Donaustadt, war er eine wesentliche Stütze.

Viele Jahre organisierte Fritz auch das Sportfest am Volksstimmefest. Seit seiner Pensionierung arbeitete er als ehrenamtlicher Bundessekretär im Zentralverband der Pensionisten und Pensionistinnen und kümmerte sich auch um den Aufbau von Beratungsstellen in mehren Bundesländern.

Fritz kam aus einer kommunistischen Familie und engagierte sich von Jugend an bei Kinderland, in der FÖJ und in der KJÖ. Er erlernte den Beruf eines Drogisten, welchen er bis zum Eintritt in die Parteiarbeit ausübte. Sein plötzlicher Tod hinterlässt eine große Lücke sowohl in der KPÖ als auch im Zentralverband der Pensionisten.

Unsere Anteilnahme gehört seiner Lebensgefährtin Lotte, seinen Kindern und der gesamten Familie.

Wiener Stadtleitung
Bezirksorganisation Donaustadt
KPÖ-Bundesvorstand

Die Verabschiedung findet am Freitag, 12. Mai, um 15 Uhr am Friedhof Aspern (Langobardenstraße 180, 1220 Wien) statt.

In der Parte heißt es: "Im Sinn des Verstorbenen bitten wir, von Blumenspenden abzusehen und den dafür gedachten Betrag dem Flüchtlingsprojekt Ute Bock, IBAN: AT62 5700 0520 1101 7499 oder der Zeitung Kaktus, IBAN: AT92 3200 0000 1163 2122 zu widmen.

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Aufruf zur 1. Mai Demonstration 2017 in Wien

Treffpunkt: 10.15 Albertina

Zumärsche:
+ FAVORITEN: 8:30 Uhr – Treffpunkt Quellenstraße/FuZo – Zug über Laxenburgerstr – Gudrunstr. - Matzleinsdorferplatz – „Rotpunkt“ (Treffpunkt mit Margareten)
+ MARGARETEN: Frühstück ab 8:15 Uhr beim Rotpunkt (Reinprechtsdorfer Str. 6) | ca.: 9:15 Uhr Gemeinsamer Zug mit Favoriten zur Albertina
+ LEOPOLDSTADT, BRIGITTENAU, FLORIDSDORF UND DONAUSTADT: Treffpunkt 9 Uhr, Praterstraße / Novaragasse


Trump & Putin, Erdogan, Orban, Le Pen, Wilders, Petry, Strache – VerfechterInnen eines Nationalismus, der tief in die rassistische und rechtsextremistische Mottenkiste greift, um von den tatsächlichen gesellschaftlichen Problemen und deren Ursache abzulenken.

Und auch in Österreich schreitet die politische Kapitulation von SPÖ und ÖVP vor dem Rechtspopulismus voran. Gleichzeitig gibt es von der Regierung weitere Angriffe auf soziale Errungenschaften (12-Stunden-Arbeitstag, Senkung der Lohnnebenkosten). In mehreren Bundesländern wurde zudem die bedarfsorientierte Mindestsicherung gekürzt – vehement fordern FPÖ und ÖVP dies auch für Wien. Tatsache ist aber, dass nicht die Mindestsicherung zu hoch ist, sondern die Einkommen aus Erwerbsarbeit viel zu niedrig sind.

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Im Gedenken an die Kämpfer und Kämpferinnen des Februar 1934

Am 12. Februar 1934 erhoben sich (gegen den Willen der Führung der SPÖ) Teile der österreichischen ArbeiterInnenbewegung und des Republikanischen Schutzbundes gegen das austrofaschistische Regime.

Schon im März 1933 hatte Bundeskanzler Engelbert Dollfuß, obwohl er auf die Verfassung vereidigt war, das Parlament ausgeschaltet - den scharfen Worten der Parteiführung der großen und mächtigen SPÖ folgten jedoch keine Taten.

Auch als im Mai 1933 der Republikanische Schutzbund und die KPÖ verboten wurden, verzichtete die SPÖ-Führung auf aktiven Widerstand und die Ausrufung des Generalstreiks.

Der opferreiche Kampf des Februar 1934 markierte dann die endgültige Niederlage der ArbeiterInnenbewegung in Österreich - die Niederlage bereitet zugleich den Boden für den Anschluss durch Nazi-Deutschland im März 1938.

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Fantastisches Ergebnis für KPÖ-Graz bei der Gemeinderatswahl

„Ich freue mich natürlich riesig. Wir haben das Ziel, zweitstärkste Kraft zu bleiben und vor der FPÖ zu liegen, erreicht“, sagte KPÖ-Spitzenkandidatin und Vizebürgermeisterin Elke Kahr in einer ersten Reaktion auf das vorläufige Ergebnis.

KPÖ-Bundessprecher Mirko Messner, der in Graz ist, hat zu "diesem politisch wertvollem Ergebnis" bereits gratuliert. Aus Wien sind KPÖ/Wien Anders Bezirksrat Fritz Fink und Herbert Fuxbauer vor Ort.

Landessprecher Zach gratuliert ebenfalls zum "fantastischen Ergebnis, mit welchem die Wähler und Wählerinnen die jahrelange kompromisslose Arbeit der KPÖ gegen soziale Kürzungen und Privatisierungen honoriert haben".

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Architektin - Kommunistin - Feministin

Am 23. Jänner 1897, also vor 120 Jahren, wurde Margarete Schütte-Lihotzky in Wien Margareten geboren. Sie war die erste Frau, die in Österreich ein Architekturstudium abgeschlossen hat. Berühmt wurde sie durch die "Frankfurter Küche".

1939 trat Schütte-Lihotzky der seit 1933 in der Illegalität tätigen KPÖ bei. 1941 wurde Sie von der Gestapo festgenommen und zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt. Während der letzten Kriegstage wurde sie von US-Truppen aus dem Frauenzuchthaus Aichach in Bayern befreit.

Im Österreich der Zweiten Republik erhielt Schütte-Lihotzky, obwohl international anerkannte Expertin im sozialen Wohnbau, aufgrund ihrer Tätigkeit in und für die KPÖ kaum öffentliche Aufträge.

Schütte-Lihotzky errichte also Kindergärten in Berlin und Kuba. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit engagierte sie sich für die Anliegen der Frauen und für die Friedensbewegung. Von 1948 bis 1969 war sie Präsidentin des BDFÖ, des Bunds Demokratischer Frauen Österreichs.

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Facebook Site der KPÖ-Wien ist online

Ein kleines Video zur Frage "was wir mit unserem Facebook Auftritt bezwecken" findet sich auf http://www.facebook.com/wien.kpoe.at

Jetzt also die Site liken, einzelne Beiträge liken und kommentieren, Freunde und Freundinnen über unser neues Angebot informieren .... "denn Widerspruch von links ist notwendiger denn je".

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KPÖ Wien startet am 1. Dezember mit eigenem Facebook Auftritt

Zur Motivation für diesen Schritt sagt KPÖ-Landessprecher Didi Zach: "Facebook ist für viele Leute jeden Alters mittlerweile eine zentrale Informationsquelle. Dem Trend der Zeit verschließen wir uns natürlich nicht, sondern wir werden bestmöglich versuchen, über interessante Themen zu informieren und unsere Sicht der Dinge darzustellen."

Auf der Facebook Site der KPÖ-Wien (https://www.facebook.com/wien.kpoe.at/ - online ab 1. Dezember) sollen, so Zach, "vor allem lokale und kommunale Themen behandelt werden. Aber auch das Geschehen in Österreich und Europa werden wir beleuchten und auch internationale Fragen werden wir immer wieder mal ansprechen."

Zach zum Ziel des Facebook-Auftritts der KPÖ-Wien: "Im Zentrum unserer Facebook Aktivitäten wird die Darstellung unserer Standpunkte und Positionen stehen. Wenn wir jedoch in einem Jahr die ÖVP-Wien, deren Facebook Auftritt gegenwärtig rund 4.000 Gefällt-mir Angaben vorweisen kann, ein- und überholt haben, dann wäre dies zugleich eine schöne Anerkennung für unsere Arbeit."

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Interessante Debatten beim 2 Interregionalen Forum von EL-Parteien in Breclav

Zum 2 Interregionalen Forum AT/CZ/SK/HU Kanal Donau Elbe trafen sich am 22.10.2016 in Breclav(CZ) 28 TeilnehmerInnen aus 4 Ländern und 5 Parteien der Region.

Das Thema der informellen Beratungen und des Austausches in ungezwungener Atmosphäre waren die Aspekte der Arbeitsmigration in der Region bzw in den Ländern der Region. Cirka 1 Mio Menschen sind grenzüberschreitende PendlerInnen bzw haben Arbeit im Ausland.

Das Besondere an dem Treffen und der thematischen Auseinandersetzung war: Betroffene mit unterschiedlichen Erfahrungen in den vertretenen Ländern und "Grenzgänger_innen" behandelten konkret und praktisch politische Dimensionen und Forderungen zum Thema Arbeitsmigration.

Konkret: die jüngste Genossin erzählt: In ihrer Schulklasse in Ungarn planen 15 von 17 SchülerInnen das Land nach der Ausbildung zu verlassen. Ein Genosse aus der Slowakei arbeitet vermittelt über eine private slowakische Argentur in Tschechisch Krumau zu schlechterem Lohn und nahezu ohne Arbeitszeitregelung.

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Volksstimmefest 2016: Supa Wetter, supa Stimmung

Sommerliche Temperaturen und eine supa Stimmung - so lässt sich der gestrige erste Tag des Volksstimmefests 2016 am Besten beschreiben.

Eröffnet wurde das Fest mit der Umbenennung der 7Stern-Bühne in "Sigi Maron Bühne" in Anerkennung der großen Leistungen des heuer verstorbenen Ausnahme-Musikers, der sowohl für das Volksstimmefest wie auch für die KPÖ viel geleistet hat.

Bei strahlendem Sonnenschein gab es am Samstag auf den insgesamt 4 Bühnen viele interessante Musik-Acts, viele interessante Gespräche an den vielfältigen kulinarischen Ständen, politische Diskussionen und Literatur bei der Lesung "Linkes Wort".

Am Abend sorgte Atacama mit lateinamerikanischen Rhythmen im Solidaritätsdorf für Stimmung, Sookee begeisterte das Publikum auf der Jura Soyfer Bühne und Sex Jams sorgte im KPÖ-Dorf für ein volles Haus.

Heute Sonntag sind neben vielen anderen Musik-Acts noch Al Cook, Ernst Molden und der Nino aus Wien oder auch EsRap zu hören.

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Helli und Otto Podolsky sind 80

Abgesehen von ganz jungen KPÖ-Mitgliedern sind Helli und Otto Podolsky aufgrund ihrer jahrzehntelangen unermüdlichen Tätigkeit in und für die KPÖ allen Parteimitgliedern ein Begriff, daher und weil es sich ja um keinen politischen Nachruf handelt, an dieser Stelle nur eine kurze Darstellung der sehr langen Geschichte der Beziehung von Otto und Helli zur KPÖ.

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KPÖ trauert um Genossin Gabi Nadeje

Die KPÖ-WienKürzlich erreichte uns die schreckliche Nachricht vom plötzlichen Ableben unserer Genossin Gabi Nadeje.

Genossin Nadeje zählte zu den verlässlichsten Stützen bei den jährlichen Aktivitäten unserer Bezirksorganisation am Volksstimmefest. Viele Jahre war sie beruflich im Bundesvorstand der KPÖ beschäftigt und dort auch als Betriebsrätin für ihre Kolleginnen und Kollegen und in ihrer Freizeit politisch in der KPÖ-Donaustadt tätig.

Nach der aus finanziellen Gründen im Jahr 2004 notwendigen Generalkündigung aller hauptberuflichen KPÖ-MitarbeiterInnen musste sich Gabi Nadeje beruflich neu orientieren. Dessen unbeschadet war sie weiterhin bei verschiedenen Wahlen als Kandidatin aus unserem Bezirk für die KPÖ zuletzt für das von der KPÖ unterstützte Wahlbündnis „Wien Anders“) aktiv.

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Rede von Mülkiye Lacin

Die KPÖ-WienAuch Mülkiye Lacin vom Rat der Kurdischen Vereine in Österreich sprach am 1. Mai vor dem Parlament in Wien. Nachfolgend die Rede, die von ihrer Tochter Sirma Lacin gehalten wurde.

Liebe Freudinnen und Freunde. Es freut mich zu sehen, dass heute die Menschen hier erschienen sind. Ganz besonders in einer Zeit da die politische Lage in Österreich sehr bedenklich und an einem Wendepunkt zu stehen scheint.

Wie viele von Ihnen wissen, begann der 1. Mai als Generalstreik von Arbeiterinnen und Arbeitern in Amerika zur Verkürzung der Arbeitsstunden.

Auch wenn der langjährige Kampf viele Errungenschaften mit sich gebracht hat, gilt es immer noch zahlreiche Hürden zu überwinden. Vor allem neue Hürden, die durch globale Entwicklungen unserer Zeit entstanden sind, die die Existenz des Menschen und eines mündigen und gleichberechtigen Lebens und Arbeitens, bedrohen.

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Stingl: Es braucht eine Einwanderungs- und Asylpolitik, die die Menschenrechte respektiert

Auch Sepp Stingl, Bundesvorsitzender des GLB, ergriff bei der 1. Mai Demonstration vor dem Parlament das Wort. Nachfolgend seine Rede.


Vor 126 Jahren sind unsere Vorfahren am 1. Mai erstmals für den 8-Stunden-Arbeitstag und das allgemeine Wahlrecht auf die Straße gegangen. Jetzt sind das Errungenschaften, die dem Kapital ein Dorn im Auge sind. Sie wollen diese, und den Sozialstaat mit geregelten Arbeitszeiten, mit einem Pensionsrecht und einem sozialen Netz mit kollektiver Finanzierung der „Risiken“ Krankheit, Unfall und Arbeitslosigkeit endgültig in die Versenkung schicken.

Immer deutlicher werden die zwei Fratzen des Kapitalismuses: Eines ist das der Reichen und Schönen. Sie werden selbst bei ihren verschuldeten Wirtschaftskrisen immer reicher und reicher. Ihre Helfeshelfer sind die Parlamentsparteien, die Landtagsparteien. Sie agieren als Missionarinnen und Missionare für die Verbreitung der angeblichen Heilslehre des Neoliberalismus. So müssen wir die Gewinne der Reichen erarbeiten und die Verluste gleicher mit unserer Steuerleistung ebenfalls berappen.

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Messner: "Wer Hofer verhindern will, muss seinen Konkurrenten wählen"

Gut besucht war die alternative 1. Mai Demonstration in Wien, die von einem Personenkomitee und der KPÖ-Wien organisiert wird.

Bei der Abschlußkundgebung vor dem Parlament sprachen KPÖ-Bundessprecher Mirko Messner, der Bundesvorsitzende des GLB, Sepp Stingl, Mülkiye Lacin vom Rat der Kurdischen Vereine in Österreich sowie Luise Wilczek von der Jungen Linken.

KPÖ-Bundessprecher Mirko Messner sagte in seiner Rede um zweiten Wahlgang der Bundespräsidentschaftswahl: "Norbert Hofer will das autoritäre Potenzial des Präsidentenamtes ausreizen. Diese Gelegenheit soll er nicht bekommen. Egal, ob einem oder einer Van der Bellen politisch sympathisch ist oder nicht: bei der kommenden Stichwahl gibt es zu einer Stimme für ihn keine Alternative, so ist das eben bei einer Stichwahl. Wer Hofer verhindern will, muss seinen Konkurrenten wählen."

Hier die Rede von Mirko Messner auf Facebook

Hier die Print-Version der Rede von Mirko Messner

Zugleich verdeutlichte Messner, dass es "eine breite politische Alternative, eine linke, soziale gesellschaftliche Opposition links von Sozoialdemokratie und Grünen, eine soziale Opposition, die sich auch um parlamentarische Repräsentanz bemüht", braucht.

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Das Boot ist voll

Die KPÖ-Wien„Wir brauchen eine Obergrenze für Flüchtlinge, denn das Boot ist voll“ - so die Regierung. Doch hält die Behauptung einem Fakten-Check stand?

Tatsache ist: Österreich hat in früheren Jahren wesentlich mehr Asyl- suchende als 2015 aufgenommen. 1956/57 kamen innerhalb von wenigen Mo- naten 180.000 Flüchtlinge aus Ungarn, in den 1990er Jahren kamen fast 100.000 Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien. In 75 % aller österreichischen Gemeinden befindet sich laut Caritas kein einziger Flüchtling.

Mit einem neuen Folder stellt sich die KPÖ-Wien der Hetze der FPÖ und der Boulevard Medien entgegen.

Interessierte können Folder auch gerne per Mail an zach@kpoe.at bestellen.

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Aufruf zur 1. Mai Demonstration 2016 in Wien

Im Jänner hat die Regierung mit fadenscheinigen Begründungen eine Obergrenze für Flüchtlinge beschlossen. Damit hat die Regierung internationales Recht außer Kraft gesetzt und einen Domino-Effekt ausgelöst, der noch mehr Not und Elend schafft. Tatsache ist: Niemand verlässt ohne triftige Gründe seine Heimat. Menschen flüchten vor politisch und religiös motivierter Verfolgung, Menschen flüchten vor Not, Hunger und Krieg, Menschen flüchten vor Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit.

Die politische Kapitulation der SPÖ-Führung um Faymann vor dem Rechtspopulismus von Mikl-Leitner und Kurz sowie der Hetze von Strache geht Hand in Hand mit weiteren Angriffen auf soziale Errungenschaften. In mehreren Bundesländern wird die bedarfsorientierte Mindestsicherung gekürzt – vehement fordern FPÖ und ÖVP dies auch für Wien, obwohl 90 Prozent der BMS-BezieherInnen aufgrund niedriger Löhne ohnedies nur "Aufstocker" sind. Tatsache ist, dass nicht die Mindestsicherung zu hoch ist, sondern die Einkommen aus Erwerbsarbeit viel zu niedrig sind.

Über eine Obergrenze für Reichtum wollen ÖVP und FPÖ, die Bodyguards der Euro-Millionäre und der großen Konzerne, nicht reden. Verschwiegen wird, dass das reichste Prozent der Bevölkerung (keine 40.000 Haushalte) über ein Vermögen von 469,1 Milliarden Euro besitzt, während 90 Prozent der Bevölkerung zusammen nur über ein Vermögen von 385 Mrd. Euro verfügen.

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Genosse Klaus - Wir danken dir und wir denken an dich

Die KPÖ-WienAm 12. Jänner fand die Verabschiedung von Genossen Ludwig Klaus statt, der kürzlich im 102. Lebensjahr verstorben ist. Genosse Klaus war mehr als 8 Jahrzehnte KPÖ-Mitglied - organisiert in Ottakring und der Leopoldstadt.

Ludwig Klaus kam wenige Wochen vor dem Ausbruch des 1. Weltkriegs als lediges Kind zur Welt, weil die Mutter seines Vaters die Hochzeit der Eltern verhinderte. Und das ist kein leichter Start ins Leben damals – wenn man weiß, wie solche Kinder genannt wurden – und wie er es auch selbst auf der Straße hören musste. Seinen Vater hat er nie bewusst kennen gelernt, da er im 1. Weltkrieg getötet wurde. Doch der zweite Mann der Mutter, sein Stiefvater, hat ihn wie seinen eigenen Sohn angenommen und keinen Unterschied gemacht zu seinen Geschwistern Peppi, Karl und Helli. Diese Akzeptanz war für ihn prägend und wichtig und wurde ihm auf seinem weiteren Lebensweg Vorbild.

Er wuchs in einer Zeit auf, die für die Mehrheit der Bevölkerung Armut und Arbeitslosigkeit bedeutet hat. Nach der Friseurlehre gleich „ausgsteuert“, wie er immer gesagt hat. Es sollte sehr lange dauern – bis nach dem 2. Weltkrieg – bis zu einer regulären Arbeit in Frieden.

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