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Wien Anders: Situation ist für Beschäftigte in der Pflege katastrophal

GesundheitOkropiridse: Statt Wahlkampfnebel ist mehr Personal, mehr Gehalt und eine Rahmendienstzeit von 38 Stunden / Woche nötig

Wien (OTS) - Mit dem Programm "Pflege und Betreuung in Wien 2030" hat Bürgermeister Häupl heute mal wieder Wahlkampfnebel verbreitet. "In Wahrheit ist der Zustand der Pflege katastrophal", kritisiert Wien Anders-Spitzenkandidatin Juliana Okropiridse. Und zwar besonders für die Beschäftigten. Die Stadt Wien ist ein wichtiger Akteur im Gesundheits- und Pflegebereich. Deshalb: "Ich mache Bürgermeister Häupl und die zuständigen Abteilungen persönlich für die kritische Situation in der Pflege verantwortlich. Schwerer Personalmangel, andauernde Überlastung und systematische Unterbezahlung sind nur einige der Probleme, die in den Spitälern alltäglich sind," so Okropiridse.

Konkret fordert die Allianz aus KPÖ, Pirat*innen, EchtGrün und Unabhängigen:

  • + 30% mehr Personal im Gesundheitsbereich
  • + 30% mehr Gehalt für alle im Gesundheitsbereich Tätigen
  • + Fundierte und praxisnahe Ausbildungsmodelle für alle im Gesundheitsbereich Tätigen
  • + Rahmendienstzeiten von 38 Stunden/ Woche
  • + Eine zusätzliche Urlaubswoche für alle im Gesundheitsbereich Tätigen

    "Es darf keine Zweiklassenmedizin in Wien geben. Und ebenso verlangen wir für Pflegeberufe endlich die gesellschaftliche Anerkennung, die sie verdienen!"

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    Gesundheitspolitik in Wien: "Alles paletti"

    Gesundheit... so die Concluiso von SPÖ-Gemeinderat Kurt Wagner in einer Stellungnahme heute. Die Ärztekammer, so Wagner, "sei gut beraten, ihre kammerinternen Machtkämpfe rasch zu klären, anstatt die gesamte Ärzteschaft und die PatientInnen für ihre Zwecke zu missbrauchen."

    Die Wienerinnen und Wiener "können sich auch weiterhin auf ein funktionierendes Gesundheitssystem verlassen", so Wagner. Und: "Die Umsetzung des neuen Ärztearbeitszeitgesetzes nützt sowohl den ÄrztInnen als auch den PatientInnen."

    Blöd nur, dass die Gratiszeitung Heute aktuell berichtet: "14 unbesetzte Assistenzarzt-Dienste an der 1. chirurgischen Abteilung im April, zehn fehlende Assistenzarzt-Dienste an der 2. chirurgischen Abteilung im Mai-Plan: Das berichtet ein Insider über das Wilhelminenspital."

    Beispiel 2: Einem 12jährigem Mädchen, bei welchem ein Facharzt meinte eine Operation ist "in den nächsten drei bis vier Wochen anzuraten", wurde im AKH ein Operationstermin im November angeboten.

    Nachdem Medien berichteten will die HNO-Abteilung des AKH den Fall nochmals prüfen. Der HNO-Experte Klaus Wirtinger hält aber fest, dass es sich um keinen Einzelfall handelt: "Vier bis sieben Monate beträgt derzeit die Wartezeit auf eine Mandel-OP – je nach Spital."

    Zum Thema siehe auch Gesundheitsstadträtin Wehsely versucht sich in Opfer-Täter Umkehr

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    Streit um Wiener Gesundheitssystem spitzt sich zu

    GesundheitKürzlich hat die Wiener Ärztekammer das Ergebnis der "Nachverhandlungen" bzgl. Umsetzung des neuen Arbeitszeitgesetzes für Spitalsärzte im Krankenanstaltenverbund (KAV) erneut abgelehnt. Heute ließ Gesundheitsstadträtin Wehsely nun wissen, dass die Umsetzung der neuen Arbeitszeitregelungen dennoch weiter geführt werde - die Ärztekammer jedoch nicht mehr an diesem Prozess beteiligt sein werde.

    Die Stadträtin ortet "politische Intrigen" innerhalb der Ärztekammer. Nun mag es solche zwar geben und es darf natürlich auch gefragt werden, ob und inwieweit es einzelnen Ärzten nicht um die "Verteidigung von Privilegien", ohne dabei auf die Situation anderer im Gesundheitsbereich tätiger Gruppen (Krankenschwestern, PflegehelferInnen) Rücksicht zu nehmen, bzw. es einigen/vielen ÄrztInnen um die Sicherung optimaler Arbeits- und Gehaltsansprüche (woran eigentlich eine sozialdemokratische Partei nichts bekritteln dürfte) geht. Zugleich müssen jedoch die Wiener SPÖ und insbesondere Gesundheitsstadträtin Wehsely erklären, wie die Quadratur des Kreises (Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung trotz geringer Arbeitszeit der Ärzte verbunden mit gleichzeitiger Einsparung von mehr als 10 % der ÄrztInnen im KAV-Bereich) möglich sein soll.

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    Gesundheitsstadträtin Wehsely versucht sich in Opfer-Täter Umkehr

    Gesundheit Gestern demonstrierten, je nach Quelle, tausend bis zweitausend ÄrztInnen in Wien gegen die Reduktion von Dienstposten im KAV und für Reformen im Gesundheitswesen, welche sowohl die Interessen der ÄrztInnen und des sonstigen Gesundheitspersonals wie auch die Interessen der PatientInnen berücksichtigen.

    SPÖ-Gesundheitsstadträtin Wehsely versuchte sich noch vor der Demonstration in einer Opfer-Täter Umkehr und meinte, die Ärzte würden an der „Eskalationsschraube“ drehen - PatientInnen würden damit verunsichert. "Das ist eine Art und Weise, die durch nichts zu rechtfertigen ist“, so Wehsely, die den ÄrztInnen unterstellte das Motto laute: „Hauptsache, es gibt Aufruhr.“

    Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Nicht die ÄrztInnen und die anderen im Gesundheitsbereich tätigen Menschen sind für die Probleme, die immer größer werden, verantwortlich, sondern die Stadtregierung."

    Zach weiters: "Der Versuch der SPÖ die Situation schön zu reden, ist erbärmlich. Wehsely soll einfach mal erklären und vorrechnen, wie es möglich sein soll die Versorgung auf dem jetztigen Niveau, welches ohnedies schon kaum erträglich ist, aufrecht zu erhalten, wenn die Arbeitszeit der ÄrztInnen aufgrund einer EU-Vorgabe massiv gekürzt werden muss, wenn zugleich Personaleinsparungen von rund 10 % im KAV-Bereich geplant sind und wenn Wien zudem jährlich um 20.000 Menschen wächst. Und da rede ich jetzt noch gar nicht davon, dass es auch im Bereich der niedergelassenen Ärzte zu keiner Aufstockung kommen soll und dass auch im Bereich der PflegehelferInnen nicht an eine Personalaufstockung gedacht wird."

    Zum Thema siehe auch Ein Arbeitstag im Leben einer Turnusärztin

    Foto-Credit: Ärztekammer für Wien/ Stefan Seelig

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    Steht das Wiener Gesundheitswesen vor dem Kollaps?

    GesundheitEva Mückstein, die Gesundheitssprecherin der Grünen, erklärte kürzlich bezugnehmend auf die angedachten Einsparungen beim KAV in Wien: "Dass es zur Zerreißprobe kommt, wenn Ärzte weniger arbeiten sollen, zugleich mit dem Sparstift durch die Abteilungen gegangen wird und bis zu 400 Ärzteplanstellen nicht mehr nachbesetzt werden sollen, ohne dass dafür gleichzeitig im niedergelassenen Bereich aufgewertet wird, darf niemanden wundern".

    Mückstein forderte im Sinne der PatientInnenversorgung rasch verlängerte Öffnungszeiten der Arztpraxen sowie neue multiprofessionelle und interdisziplinäre Zusammenarbeitsformen. "Bevor die Krankenhäuser zurück gefahren werden, muss es einen Plan geben, wie der niedergelassene Bereich gestärkt bzw. eine neue Form der Primärversorgung aufgebaut wird", so Mückstein.

    Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Ich stimme den Ausführungen von Kollegin Mückstein zu 100 Prozent zu. Jetzt braucht es nur mehr ein Einlenken der Wiener Stadtregierung."

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    Ärzte Protest: Wird die 2-Klassen-Medizin bald Realität?

    Nachdem bei einer Urabstimmung die Wiener KAV-ÄrztInnen mit fast 90 Prozent gegen ein neues Arbeitszeit- und Besoldungssystem gestimmt haben, fand gestern im AKH eine Betriebsversammlung statt - Operationen wurden abgesagt, Ambulanzen blieben geschlossen.

    Tatsache ist, dass die Frustration der SpitalsärztInnen aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen in den Spitälern groß ist. Und auch immer mehr Patienten spüren und erkennen, dass im Gesundheitsbereich in Wien längst nicht alles paletti ist - lange Wartezeiten in den Ambulanzen und lange Wartezeiten bei Operationsterminen gehören schon zur Tagesordnung.

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    KAV will mehr als 10 Prozent der ÄrztInnen in Wiens Spitälern einsparen

    GesundheitWie kürzlich bekannt wurde ist geplant, in Wien 382 Spitalsärzte und Ärztinnen einzusparen. Das ärztliche Personal im KAV würde sich damit bis 2018 um mehr als zehn Prozent verringern.

    Hintergrund ist die Umsetzung der neuen Arbeitszeit-Regelung für SpitalsärztInnen. Laut Kurier-Bericht sorgt die geplante Einsparungswelle unter den KAV-ÄrztInnenen für Empörung: „Wien ist das einzige Bundesland, das meint, mit weniger Ärzten auskommen zu können. Es ist absurd zu glauben, dass diese Maßnahme nicht zu einer Arbeitszeit-Verdichtung und Leistungseinschränkungen führen werden“, sagt Gernot Rainer von der neuen Ärztegewerkschaft Asklepios. „Für die Patientenversorgung ist das jedenfalls ein Desaster“, warnt der Mediziner.

    Beim KAV bestätigt man die geplante Maßnahme. "Am Leistungsgeschehen insgesamt ändert sich aber nichts", denn die schrittweise Reduktion erfolgt durch die Nicht-Nachbesetzung von Abgängen (z.B. Pensionierungen). "Kein Arzt wird gekündigt", betont der KAV-Sprecher.

    Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Ich habe das Glück, dass ich nur sehr selten Spitäler von Innen zu Gesicht bekomme. Laut Berichten von Betroffenen wie auch laut der Medienberichterstattung ist die Situation in Wiens Spitälern aber schon jetzt alles andere als rosig - lange Wartezeiten in Ambulanzen und bei Operationen sind auf der Tagesordnung. Zu behaupten die Nicht-Nachbesetzung von 382 Dienstposten würde keine negativen Auswirkungen haben ist jenseitig - der KAV-Sprecher benötigt offenbar dringendst zumindest eine Supervision."

    Zum Thema siehe auch Einige Anmerkungen zur Gesundheitspolitik

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    Einige Anmerkungen zur Gesundheitspolitik

    GesundheitIn den Medien war in den letzten Wochen und Monaten immer wieder von einem schon existierenden und sich in Zukunft verschärfenden Ärztemangel zu lesen. Oft, so berichtete die Tageszeitung "Der Kurier" im August dieses Jahres, "brauche es Jahre, um eine freie Stelle (am Land) neu zu besetzen".

    Laut Kurier-Bericht hat mittlerweile aber sogar die Millionenstadt Wien mit einem Mangel an Kassenärzten und Ärztinnen zu kämpfen: "2013 gab es 48 Ausschreibungen für Allgemeinmedizin-Stellen. Für zehn gab es nur je einen, für sieben Stellen gar keinen Bewerber", rechnet (der Wiener) Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres vor. Selbst für Facharztstellen gebe es bereits Nachbesetzungsprobleme. Angesichts des enormen Bevölkerungswachstums der Stadt und der bevorstehenden Pensionierungswelle unter den Kollegen werde sich der Engpass in den nächsten Jahren noch dramatisch verschlimmern", denn in Wien, so Szekeres im November, "sind von den ungefähr 1400 niedergelassenen Allgemeinmedizinern 340 älter als 61 Jahre, aber nur 19 sind jünger als 35 Jahre."

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    Wien macht sein Rettungswesen zukunftsfit

    Gesundheit"Der Versuch, das perfekt funktionierende Rettungswesen in Wien in Frage zu stellen und die Bevölkerung zu verunsichern, deckt sich in keiner Hinsicht mit den Tatsachen", so SPÖ-Gemeinderat und Gesundheitssprecher Kurt Wagner letzte Woche im Rahmen der Budgetdebatte im Wiener Gemeinderat.

    Vorangegangen war dem eine FPÖ-Stellungnahme, die kritisierte, dass es bei der Wiener Berufsrettung Einsparungen gebe.

    Tatsache ist, dass der 24-Stundendienst im Rettungswesen aufgrund einer arbeitsrechtlichen Vorgabe durch den 12,5 Stunden Dienst ersetzt werden muss. Und richtig ist, dass diese Umstellung nicht unbedingt auf ungeteilte Zustimmung bei den Bediensteten stößt, da die Betroffenen durch die Stundenreduktion massive Gehaltsverluste befürchten - wobei Details zur Zeit noch unklar sind.

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    Viel Arbeit, wenig Kraft – Weitere Mehrbelastungen für die Pflegekräfte im Wiener Krankenanstaltenverbund geplant!

    Der jetzt schon bestehende Mangel an ÄrztInnen im öffentlichen Gesundheitssystem – und da vor allem in den Spitälern - wird sich in Zukunft noch vermehren. Arbeitszeiten in den Krankenanstalten von 70 Stunden in der Woche sind durch eine neue EU-Richtlinie bald nicht mehr erlaubt, höchstens 48 Stunden pro Woche dürfen es in Zukunft sein. Zudem erfordert ein neues Ausbildungsschema für angehende ÄrztInnen, dass sie im Rahmen ihres Turnusdienstes nicht mehr zum Großteil für Routinetätigkeiten (Infusionen anhängen, Spritzen geben, usw.) eingesetzt werden können. Schlagend werden diese Änderungen schon im nächsten Jahr.

    Eine Analyse von Patrick Kaiser, Dipl. Krankenpfleger im KAV Wien

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    AKH-Ärzte planen Streik

    Gesundheit Sparen, sparen, sparen - so das Motto der Regierung. Und es soll noch mehr gespart werden - vor allem bei den Bereichen Pensionen und Gesundheit sehen angebliche Experten einiges an Einsparungspotential. Was durchaus möglich sein kann - andererseits ist die Situation aber schon heute in vielen Bereichen untragbar.

    Tatsache ist z.B., dass das AKH, das zweitgrößte Krankenhaus der Welt, kurz vor dem Kollaps steht, da schon jetzt die Finanzmittel nicht ausreichen, um einen reibungslosen Betrieb aufrecht zu erhalten.

    9 Millionen Euro fehlen dem AKH zur Zeit im Budget, für 2013 wird das Defizit mit 30 Millionen veranschlagt. 6 Millionen, so die Idee, sollen 2012 durch das Einsparen von 180 Dienststellen und 24 Nachtdiensträder lukriert werden. Woher die restlichen fehlenden Mittel, die sich 2013 immerhin auf 24 Millionen Euro belaufen werden, kommen sollen, ist unklar. Für die Finanzierung zuständig ist die Republik bzw. die Medizinische Universität, die ihre Mittel vom Bund erhält.

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    Steht das AKH vor dem Kollaps?

    Gesundheit"Das Budget 2012 ist ein guter Mix aus Sparsamkeit und gezielten Investitionen in die Zukunft - in Bildung, Forschung und Gesundheit", so SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser, die auch stellvertretende ÖGB-Bundesvorsitzende ist, vor wenigen Tagen.

    Dem Gesundheitsminister, so Oberhauser, stehen 2012 mit 946 Millionen Euro mehr Mittel als 2011 (868,2 Millionen Euro) zur Verfügung. Mit diesem Budget könne auch "unser gut funktionierendes Gesundheitssystem abgesichert und weiter ausgebaut werden", so Oberhauser weiters.

    Warum dann das Wiener AKH, welches aus Bundesgeldern finanziert wird, trotzdem anscheinend vor dem Kollaps steht, bleibt unklar.

    Fakt ist jedenfalls, dass sich die Medizinische Universität Wien aus budgetären Gründen gezwungen sieht, 180 Dienststellen und Verträge einzusparen. Zudem sollen 24 von zur Zeit 171 Nachtdiensträdern gestrichen werden, was zu einer massiven Mehrbelastung der diensthabenden Ärzte führen würde. Damit, so die Wiener Ärztekammer, "ist der ordnungsgemäße Betrieb in Mitteleuropas größtem Krankenhaus nicht mehr gewährleistet".

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    „Es ist Zeit, es ist Zeit, es ist Zeit für Menschlichkeit“

    GesundheitÜber 1.500 Bedienstete des Wiener Krankenanstaltenverbunds (KAV) demonstrierten am Mittwoch beim Wiener Rathaus gegen die Einsparungen im Gesundheitsbereich. Ärztinnen und Ärzte und das Pflegepersonal machten auf die mittlerweile untragbaren Arbeitsbedingungen in den Wiener Krankenanstalten aufmerksam.

    Alleine am Wiener Allgemeinen Krankenhaus (AKH) sind rund 300 benötigte Pflegedienstposten unbesetzt, so Josef Zellhofer von der Personalvertretung. „Der Leistungsdruck wird immer höher, das Personal wird immer weniger“.

    Zum Thema siehe auch Spitäler-Gewerkschafter zündeln beim Rathaus"

    Die Website Gemeinsam Verantwortung. Für unsere Gesundheit

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    KAV-Generaldirektor plädiert für 20 % Kürzung der Operationen

    GesundheitVor einigen Tagen wurde bekannt, dass sich der Generaldirektor des Wiener Krankenanstaltenverbundes "für eine 20prozentige Kürzung der Leistungen ab dem 1. Oktober 2011" - konkret sollen 20 Prozent (!) weniger planbare Operationen durchgeführt werden - ausspricht, was wohl eine drastische Verschlechterung des Wiener Gesundheitssystems zur Folge hätte.

    Ärztekammerpräsident Walter Dorner kritisierte, dass die ökonomische Maxime des KAV offenbar laute: "Wer Patienten aussperrt, der spart!" Der Ärztekammerpräsident befürchtet, dass "die Nichtauslastung von Kapazitäten direkt in eine echte Zwei-Klassen-Medizin führen werde".

    Dorner kritisiert zudem die Streichung von Turnusarztstellen und das Hinauszögern von Nachbesetzungen.

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    Beschäftigte des Gesundheits- und Sozialbereiches machen mobil

    Die etwa 80.000 Beschäftigten des privaten Gesundheits- und Sozialbereiches machen Druck für einen angemessenen Kollektivvertragsabschluss. Die bisherigen Verhandlungen der Gewerkschaft GPA-djp und der Gewerkschaft vida mit der Berufsvereinigung der Arbeitgeber im Gesundheits- und Sozialbereich (BAGS) blieben bislang ohne Ergebnis.

    Aktionstag am 14. Jänner 2010
    Treffpunkt: 14 Uhr, Museumsquartier
    Abschlusskundgebung am Ballhausplatz

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